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Deutsch-thailändische Ehen profitieren vom steuerlichen Ehegattensplitting

Erstellt von socky7, 10.02.2013, 13:29 Uhr · 372 Antworten · 29.714 Aufrufe

  1. #161
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von wasabi Beitrag anzeigen
    Hallo franky, Dein Posting zeigt das Du Dich noch nie wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt hast.
    Jeder Trennungsvater aus einer unverheirateten Beziehung oder geschiedene Vater mit Kind(ern) darf mit der Steuerklasse 1 UND den Unterhaltszahlungen an sein(e) Kind(er) leben. Kindesunterhalt ist reines Privatvergnügen und wird nicht als "Belastung" anerkannt - Ehegattenunterhalt schon. Alleinerziehende Väter bei denen die Mutter Kindesunterhalt zahlt sind so selten wie ein Schwein auf dem Mond.
    Ich kann dein Problem nicht erkennen. Ich habe immer gesagt, dass eine Familie mit Kindern gegenüber einer Familie mit Kindern bessergestellt ist.

    Das gleiche beschreibst du doch hier.

    Kindesunterhalt wird in Form des Freibetrages anerkannt, ggf. auch in Form von Aufwendungen zur Schule und Berufsausbildung. Da das Kindergeld meist die Steuervorteile des Freibetrages übersteigt gibt es nur das Kindergeld.

    Wenn du im Forum nachschaust, ich habe schon immer den Punkt vertreten, dass prozentual - nicht absolut- die Männer häufiger ihren Unterhalt leisten als die Frauen.

    Vor diesem Hintergrund verstehe ich deine Aussage nicht so recht.

  2.  
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  3. #162
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    ... Ich habe immer gesagt, dass eine Familie mit Kindern gegenüber einer Familie mit Kindern bessergestellt ist.....
    Jetzt wird es schwierig fuer mich.
    Kann das jemand erklaeren?



    Ich lass mir mein Essen aber dennoch schmecken.
    Mahlzeit!

  4. #163
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Es geht doch nur darum, dass die durch die Ehe reduzierte Steuerlast ggf. nicht so einfach rechtfertigbar ist, im Hinblick auf dem Versuch einer Steuergerechtigkeit.
    Auf das Problem der Definition von Gerechtigkeit hat Strike ja schon hingewiesen.

    Das deutsche Steuerrecht krankt gerade daran, dass immer wieder versucht wird durch Steuergesetz das zu erreichen, was gerade als gerecht empfunden wird. Deshalb haben wir heute ein so kompliziertes Regelwerk, dass keiner mehr in Gänze beherrschen kann. Ich erinnere nur an Kirchhof, den man ja gerade mit dieser vermeintlichen Gerechtigkeit weg gemobbt hat.

    Wo wir schon bei gerecht sind, bisher konnte mir noch keiner beantworten, warum eine Steuerprogression gerecht sein soll.

  5. #164
    wasabi
    Avatar von wasabi
    @fanky:

    Kindesunterhalt ist nicht absetzbar. Beiträge zu Schulen, Kindergärten usw. ebenso nicht.
    Beispiel Musikschule: Nicht absetzbar.
    Auch nicht absetzbar sind Umgangskosten. Für die Alleinerziehende Mutti gibt es einen Entlastungsbetrag:
    Alleinerziehendenentlastungsbetrag
    Steuerklasse 1 für geschiedene Zahlväter oder für Väter die die Mutter ihres Kindes nicht geheiratet haben.

  6. #165
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    ...Du bist doch der Steuersparer und Grundstücksspekulant, nicht ich.
    dennoch unterstütze ich eine Umverteilung zugunsten Familien mit Kindern....während Du das un- oder asoziale System Thailands als das für Dich Optimale betrachtest.

    wenn ich keine oder wenig Steuern bezahle, dann deshalb, weil ich einen hervorragenden Steuerberater habe, mit dem ich kontrollierte Risiken eingehe, investiere und dafür vom Staat belohnt werde... mit Spekulation hat das nicht das Geringste zu tun...sondern mit Unternehmertum...

  7. #166
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    ...Wo wir schon bei gerecht sind, bisher konnte mir noch keiner beantworten, warum eine Steuerprogression gerecht sein soll.

    Dass Du als Steuerberater keine Antwort findest zeigt nur einmal mehr dass Du ein Negierer des Sozialen bist.


    man könnte ja auch einen Freibetrag von 30.000 € steuerfrei stellen und alle darüber hinausgehenden Einkommen gleich welcher Art mit 50 % besteuern... dann wäre die Progression aufgehoben...

  8. #167
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen

    Wo wir schon bei gerecht sind, bisher konnte mir noch keiner beantworten, warum eine Steuerprogression gerecht sein soll.
    Das muss ein normaler Bürger einem Steuerberater erklären?

    mehr Leistungsfähigkeit mehr Steuern. Der Zusammenhang ist halt in einem Teilbereich der Einkünfte überproportional. Mehrverdiener haben mehrere Optionen die Steuern zu reduzieren, profitieren von Freibeträgen überproportional. Daher auch der überproportionale Anstieg der Steuern.

    Glaubst du der kleine Mann hat Kirchhoff gemobbt? Ich kenne deine Mandanten nicht. Doch da hätten viele dann auch keine Verrechnungsmöglichkeiten mehr, ...

    Wer bekommt den die Subventionen. Nehmen wir mal Häuslein und KfW. Der Familienvater mit Kindern, der sein Häuschen durch eigene Hand anlegend, ggf. mit seinen Kindern, stetig über Jahre hinweg entsprechend modernisiert, bekommt von der KfW nix.

    Ähnlich bei Mietwohnungen. Eigenleistung fällt bei der Höhe der Berechnungsgrundlage weg, führt ggf. zu einem erlöschen des Anspruchs.

    Nimm mal eine Investition in alternative Energien. Der mit Kohle, der Investiert in Solar oder Wind, ggf. Biomasse und erhält Vergütungen, dass Renditen abspringen die beim heutigen Zinsniveau langfristig gesichert sind.

    Wer zahlt dafür? Muss man nicht weiter darlegen, oder?

    Schon interessant wie du von dem Profit den ein kinderloses Ehepaar gegenüber einem Ehepaar mit Kindern, dann ablenken will und auf die generelle Steuerprogression abstellt.

    Da der Wohnungsbau - auch Mietwohnungsbau - wieder gefördert werden will, man über nichtlineare Abschreibungsmöglichkeiten nachdenkt. Was meinst du wer davon überproportional verdienen wird? Auch hier wird das Investment nachhaltig gesichert. Im Prinzip Bankenrettung 2.0. Ein Investor muss kein Risiko mehr tragen. Um man auf die Ausgangslage zurückzukommen. Wer kann mehr investieren. Der Vater, oder der Nurehemann?

  9. #168
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von wasabi Beitrag anzeigen
    @fanky:

    Kindesunterhalt ist nicht absetzbar. Beiträge zu Schulen, Kindergärten usw. ebenso nicht.
    Beispiel Musikschule: Nicht absetzbar.
    Auch nicht absetzbar sind Umgangskosten. Für die Alleinerziehende Mutti gibt es einen Entlastungsbetrag:
    Alleinerziehendenentlastungsbetrag
    Steuerklasse 1 für geschiedene Zahlväter oder für Väter die die Mutter ihres Kindes nicht geheiratet haben.
    So wie ich es in Erinnerung habe: Kindergeld wird den Eltern je zur Hälfte zugerechnet. Übersteigt dann die Steuerminderung durch den Freibetrag die Höhe des KG´s, dann wird der günstigere Fall angenommen. Ist das nicht mehr so? Schulgeld für Ersatzschulen (z.B. Montesori etc. wird nicht mehr als Sonderausgabe gerechnet?

    Berfuliche Erstausbildung z.B. in einer staatl. anerkannten Fachschule PTA, MTA, oder in einer Kosmetikerschule ist bei den Eltern überhaupt nicht absetzbar?

  10. #169
    Avatar von phi mee

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    dennoch unterstütze ich eine Umverteilung zugunsten Familien mit Kindern....während Du das un- oder asoziale System Thailands als das für Dich Optimale betrachtest.

    wenn ich keine oder wenig Steuern bezahle, dann deshalb, weil ich einen hervorragenden Steuerberater habe, mit dem ich kontrollierte Risiken eingehe, investiere und dafür vom Staat belohnt werde... mit Spekulation hat das nicht das Geringste zu tun...sondern mit Unternehmertum...

    In diesem Zusammenhang fällt mir zu dir leider nur der Begriff 2Pharisäer2 ein, lieber Socrates.

    Der Normalbürger, der 40 Stunden und mehr arbeitet, soll noch stärker zur Kasse gebeten werden um die Familien mit Kindern zu unterstützen, während Besserverdiener wie du, die sich teure Steuerberater leisten können (die sie dann auch noch von der Steuer absetzen),deutlich weniger an Steuern im Jahr zahlen. Merkst du eigentlich noch wie krank deine Aussage ist? Liegt allerdings auch am kranken System das wir in Deutschland haben. Nur würde ich dann an deiner Stelle genießen und schweigen und nicht auf der Splittingtabelle rumhacken.

    Die sogenannte "Bierdeckel Steuererklärung" hat schon was. Wäre sicherlich auch füe Steuerberater wie Chak von Nachteil, aber würde verhindern das dieses ausufernde Abschreibungssytem endlich aufhört. Könnte mir vorstellen das dadurch deutlich mehr Geld zusammen kommt als mit der Abschafung der Splittingtabelle inkl. der Einsparung von Personal bei den Finanzämtern.


    Progression aufheben muss sicherlich nicht unbedingt sein, aber die Beseitigung der kalten Progression wäre sicherlich schon mal ein guter Schritt.

    Du reitest darauf rum, dass das was du tust Unternehmertum ist. Warum soll den eine Familie steuerlich schlechter berhandelt werden als ein Unternehmen?

    Familien, speziell die mit Kindern, könnten schon deutlich entlastet werden wenn sie z. B. nicht die überhöhten Energiekosten zahlen müssten damit die Unternehmer schön subventioniert werden können. Da gibt sich doch ein Schildbürgerstreich die Hand mit dem nächsten.

  11. #170
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von phi mee Beitrag anzeigen
    In diesem Zusammenhang fällt mir zu dir leider nur der Begriff 2Pharisäer2 ein, lieber Socrates.

    Der Normalbürger, der 40 Stunden und mehr arbeitet, soll noch stärker zur Kasse gebeten werden um die Familien mit Kindern zu unterstützen, während Besserverdiener wie du, die sich teure Steuerberater leisten können (die sie dann auch noch von der Steuer absetzen),deutlich weniger an Steuern im Jahr zahlen. Merkst du eigentlich noch wie krank deine Aussage ist? Liegt allerdings auch am kranken System das wir in Deutschland haben. Nur würde ich dann an deiner Stelle genießen und schweigen und nicht auf der Splittingtabelle rumhacken.

    Die sogenannte "Bierdeckel Steuererklärung" hat schon was. Wäre sicherlich auch füe Steuerberater wie Chak von Nachteil, aber würde verhindern das dieses ausufernde Abschreibungssytem endlich aufhört. Könnte mir vorstellen das dadurch deutlich mehr Geld zusammen kommt als mit der Abschafung der Splittingtabelle inkl. der Einsparung von Personal bei den Finanzämtern.


    Progression aufheben muss sicherlich nicht unbedingt sein, aber die Beseitigung der kalten Progression wäre sicherlich schon mal ein guter Schritt.

    Du reitest darauf rum, dass das was du tust Unternehmertum ist. Warum soll den eine Familie steuerlich schlechter berhandelt werden als ein Unternehmen?

    Familien, speziell die mit Kindern, könnten schon deutlich entlastet werden wenn sie z. B. nicht die überhöhten Energiekosten zahlen müssten damit die Unternehmer schön subventioniert werden können. Da gibt sich doch ein Schildbürgerstreich die Hand mit dem nächsten.
    Ich kann Deine Sicht sehr gut nachvollziehen. Dennoch vergleichst Du Äpfel mit Birnen...

    Zum einen kann jeder ein Unternehmen gründen... und investieren. Als ich mit 23 Jahren mit meiner Selbstständigkeit begann, hatte ich mehr Schulden als Haare auf dem Kopf... es gab eine Institution des Handwerks (Kreditgarantiegemeinschaft), die mein Konzept akzeptierten und für meine Schulden bürgten. Dafür bezahlte ich eine nicht gerade geringe Gebühr.

    Es stellt sich die Frage, weshalb machen das nicht mehr... die Antworten sind vielfältig, doch im Wesentlichen hat keiner Lust über viele Jahre 18 Stundentage ab zu leisten, keinen Urlaub zu haben und das verdiente und versteuerte Geld in seine eigene Firma zu reinvestieren....

    Hinzu kommt, dass nur sehr Wenige, wenn sie nicht schon von zu Hause die Basis mitbekommen haben (z.B. elterlichen Betrieb) dieses Risiko eingehen wollen....

    Ich hatte ca. 15 Jahre lang sehr viele schlaflose Nächte, als ich ein Unternehmen nach dem anderen gründete und alles was ich hatte als Sicherheiten verpfändet war.... zum damaligen Zeitpunkt hatte ich noch eine Frau und 3 Kinder zu versorgen...

    Dieses unternehmerische Risiko und dass ich meine Kohle in die Produktivität der Wirtschaft und nicht in irgendwelchen Hegde Fonds investiere, gleicht der Staat in verschiedenen steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten aus. Im wesentlichen sind dies Abschreibungen für investiertes Kapital... und diese Abschreibung für Abnutzung (z.B. Maschinenkauf) dient dazu, dass der Unternehmer einen kleinen Teil des Kapitals durch diese Abschreibung zurück erhält, um damit wieder investieren zu können....

    Damit habe ich unter dem Strich bis heute weniger als jeder Beamte im mittleren Dienst zur Verfügung, weil mein gesamtes Kapital investiert ist.... gleichzeitig müssen von den Einnahmen Kredite getilt werden... dieses Geld steht zwar nicht zur Verfügung, wird jedoch als Gewinn betrachtet und muss entsprechend versteuert werden...

    Diese Gestaltungsmöglichkeiten haben zu allererst den Sinn, die Wirtschaft am Laufen zu halten... und wer bereit ist, sich krumm zu machen und mit Verstand investiert, kann sich etwas aufbauen...

    Wenn ich also nur wenige oder keine Steuern bezahle, dann deshalb, weil ich mehr investiert habe, als ich verdiene...

    Doch irgendwann und das wird bei mir in 2 Jahren soweit sein, wird es aufgrund meiner Lebensplanung in Deutschland keine Investitionen mehr geben... und dann kommt die grosse Keule und ich werde ein vielfaches mehr an Steuern bezahlen, wie die meisten.

    Was mich geprägt hat, war die Zeit, als ich meine 3 Kinder über 6 Jahre lang alleine erzogen habe...

    Deshalb sehe ich nicht ein, weshalb Paare ohne Kinder einen steuerlichen Vorteil haben sollen und Alleinerziehende oder Paare mit Kindern Angst um ihre wirtschftliche Existenz haben müssen...

    Damals wäre ich um jeden Cent froh gewesen, den es heute für die Kinder gibt....

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