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Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

Erstellt von bromo, 27.08.2007, 20:12 Uhr · 406 Antworten · 23.415 Aufrufe

  1. #81
    Sioux
    Avatar von Sioux

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von Azrael",p="519286
    Mein Fazit (auch wenn ich kein Jurist bin, hab aber in anderen Bereichen mit Rechtssprechung und Gesetzesauslegung zu tun, da bekommt man ein ganz gutes Gefühl - und bisher hatte ich meistens recht) wäre, das unsere *hüstel* eigentlich unantastbare Verfassung genug Munition bietet um dieses Gesetz zu kippen.
    Hallo Azrael, du hast die Unvereinbarkeit mit dem GG gut geschildert.

    Dazu kommt noch, dass die Einschraenkung eines Grundrechtes im Gesetz erwaehnt werden muss. Tut es aber nicht.
    Dort ist nur von der Einschraenkung der koerperlichen Unversehrtheit bei Abschiebungen als einzigem die Rede.

    Also noch ein weiterer Punkt. Dieses Gesetz soll keine Einschraenkung des schutzes der Ehe sein? Kann so niemals Bestand haben.
    Schlimm nur, wie schnell jetzt die Beamten sogar noch ueber das Gesetz hinaus agieren.
    Bei welcher Partei ist nochmald er Aussenminister?
    Kann ja wohl nicht wahr sein.

    Sioux

  2.  
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  3. #82
    Avatar von Azrael

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    1.304

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Ich sag´s dir ganz ehrlich, wenn ich Anwalt wäre, ich würde Klage beim Bundesverfassungsgericht einlegen, auch wenn es mich überhaupt nicht betrifft, aber wie du schon sagtest: Das kann ja wohl einfach nicht wahr sein.

  4. #83
    Avatar von wingman

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    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    das problem daran ist nur bis das bundesverfassungsgericht sich damit beschäftigt hat vergeht viel zeit.........und es wird dem gesetzgeber auch eine recht lange frist zur abänderung setzen. und bis dahin dürfen alle thaimias brav am goetheinstitut ihre 200,- euro abliefern und büffeln. und wer weis was die sesselfurzer als neues in der schublade liegen haben, denn zeit haben die ja reichlich.

  5. #84
    Avatar von Loso

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    7.000

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von DisainaM",p="519262
    Aus diesem Verhalten läßt sich sehr gut die politische Motivation ableiten,
    wer hier vor einer durchrassten Gesellschaft Angst hat.
    Mal eine Frage, verdienst du eigentlich mit irgendeiner Form von Zuwanderung direkt oder indirekt oder partiell deine Brötchen?

  6. #85
    Avatar von elliptic

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    46

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von bromo",p="518583
    Ja, jetzt ist es veröffentlicht worden, das neue Zuwanderungsgesetz.

    Nach überprüfen der Gesetzesänderung bin ich der Meinung, die ja scheinbar einige mit mir teilen, dass die Deutschkenntnisse nur von Ehegatten von Ausländern verlangt werden.
    Für eine dauernde Niederlassungserlaubnis gilt das dann für alle.
    Ich bin auch noch mal das ganze Aenderungsgesetz durchgegangen. Nur die Aenderungen des Aufenthaltsgesetzes scheinen relevant. In

    § 28 Familiennachzug zu Deutschen

    braucht man fuer die Aufenthaltserlaubnis eines Ehegatten eines Deutschen keine Deutschkenntnisse. Nur in

    § 30 Ehegattennachzug

    muss der Ehegatte eines Auslaenders Deutschkenntnisse nachweisen.

    Ich werde mal der Botschaft in Bangkok schreiben und nachfragen auf welchen Gesetzestext ihr (Des-)Informationsflyer beruht.

  7. #86
    Avatar von kcwknarf

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    10.249

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Es gibt noch mehr Möglichkeiten:

    www.bundespraesident.de

    Hier kann man in einem Gästebuch und per Kontaktformular beim Bundespräsidenten nachfragen, warum das Gesetz seiner Ansicht nicht gegen das Grundgesetz verstösst.

    zudem Medien auf diese konkreten Fälle aufmerksam machen: ARD Report, Tageszeitungen, BILD, FAZ, TAZ...
    Hier kann schon ein einziger Leserbrief an die richtige Stelle reichen, um einen Riesenskandal auszulösen. Also kämpft für eure Frauen! Ich drücke euch die Daumen.

  8. #87
    Avatar von Neptun

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    151

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Hallo
    Ich weiß gar nicht was die Leute für Probleme mit dem Kurs haben.
    Ich habe gestern mal den Test mit meiner Frau durchgespielt ( Wie schon mal geschrieben, ist seit 4 Jahren in D und die Deutschkurse haben mich mittlerweile bestimmt 2000 Euro bei der VHS gekostet aber sie arbeitet mittlerweile in einem Deutschen Betrieb und das Geld kommt ja zurück) . Ich muss sagen, daß der Inhalt einfach fair ist. Die Menschen lernen doch nur Guten Tag, Uhrzeit, ein einfachen Formular ausfüllen und noch Gute Nacht. Das ganze für 200 Euronen in ihrem eigenen Land wo sie sich zurechtfinden und nicht fremd sind. Wir haben in Deutschland 600 Euro für den Integrationskurs gezahlt. Für Menschen die ihre Zukunft in Deutschland sehen ist doch das in Ordnung. Verstehe die ganze Aufregung langsam nicht mehr, eigentlich tut man den Menschen nur einen Gefallen. Sie kommen nach Deutschland und haben schon ein paar Sprachkenntnisse, was gibt es daran auszusetzen???
    Nun stellt Euch einfach net so an, auf Kurs müssen die Mädels sowieso, sonst schauen die hier in Deutschland nur dumm aus der Wäsche wie die Kühe auf der Weide ( das wollt Ihr doch hoffentlich auch nicht ) und verstehen halt gar nix bzw. können nicht mal piep sagen. 200 Euro und noch ein paar Euros für die Übernachtungen sollte einem die Frau schon wert sein. Wenn ich das Geld nicht mal habe dann kann ich eine Ehe mit einer Frau, die in der Regel mit ner Plastiktüte hier in Deutschland landet ( jedenfalls ist das bei unseren Thaifrauen meist der Fall ), gar nicht anfangen. Die braucht doch noch Kleidung für Sommer und Winter usw. Da spielt doch so ein Kurs keine Rolle, im Gegenteil es kommt den neuen Mitbürgern nur entgegen, daß sie diese Vorbereitungen in ihrem Heimatland machen können wo sie sich auskennen und nicht alleine in einem fremden Land mit dem Bus zu VHS fahren müssen, wo diese Kurse das dreifache kosten. Seht es halt einfach mal positiv bzw versucht es wenigstens, das meckern bringt gar nix.
    Gruss und macht einfach das beste daraus.

  9. #88
    Sioux
    Avatar von Sioux

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Neptun, das ist doch Kaese, was du da schreibst.
    Glaubst du etwa, die 600 stunden Unterricht in D wquerden wegfallen?
    Und dass deine Frau nach 4 Jahren den Test schafft, davon gehe ich aus.

    Zu schreiben, man tut jemanden einen Gefallen, wenn man ihn erst gar nicht ins Land laesst ist nur der blanke Hohn.

    Und von unserem Grundgesetz haeltst du wohl auch nichts.
    Am besten gleich abschaffen, dann schreibst du auch noch, habt euch mal nicht so.

    Hier geht es um einen unglaublichen politischen Skandal, und da ist auch nichts daran zu deuteln durch noch so viel Schoenfaerberei.

    Sioux

  10. #89
    Odd
    Avatar von Odd

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    2.803

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    OK, nach ein wenig Privatkrieg, mal wieder zum Thema zurueck.

    Dass die Pruefung beim Goethe Institut abgelegt werden muss, ist bekannt. Aber wird auch vorgeschrieben, wo die Kurse besucht werden muessen?

  11. #90
    Avatar von kcwknarf

    Registriert seit
    27.06.2005
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    10.249

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von Neptun",p="519477
    Ich weiß gar nicht was die Leute Verstehe die ganze Aufregung langsam nicht mehr, eigentlich tut man den Menschen nur einen Gefallen. Sie kommen nach Deutschland und haben schon ein paar Sprachkenntnisse, was gibt es daran auszusetzen???
    Genau, und was kommt als nächstes?
    Zuwanderer müssen in die katholische oder evanglische Kirche eintreten.
    Und Schwarze müssen zu ihrem eigenen Schutz und zum eigenen Wohlbefinden vorher zu einer "Schönheitsoperation", um sich einzubleichen. Thais dürfen sich dann Nase und Augen auf Weststandard biegen.

    Warum nicht gleich, die ganze Welt in Deutschland umbenennen und deutsch dann als einzig gültige Amtssprache vorschreiben? Die Idee ist zwar nicht ganz neu, aber anscheinend immer noch populär.

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