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Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

Erstellt von bromo, 27.08.2007, 20:12 Uhr · 406 Antworten · 23.323 Aufrufe

  1. #61
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von Neptun",p="518942
    Zitat Zitat von Joe70",p="518934
    Tja und wenn auch verfassungswidrig, wenn einer klagt dauert es Jahre bis das Bundesverfassungsgericht das Gesetz einzieht. Solange... Eine Thai/Deutsch Ehe ist teuer. Wer keine Kohle hat, kann eine Thai/Deutsch Ehe, gelebt hier in Deutschland nun erstmal vergessen.

    MfG
    Joe70
    Ich glaube zwar nicht, daß die Juristen das nicht überprüft haben bevor man das Gesetz auf die Menschheit los läßt. Ich bin aber kein Jurist um sowas zu behaupten, soweit würde ich mich nie aus dem Fenster lehnen.
    Die treugläubige Unschuld die du dir noch bewahrt hast hätte ich auch gerne noch, habe sie aber aus beruflichen Gründen leider verloren.

  2.  
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  3. #62
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Ist nicht das erste Mal, dass ein Gesetz vom Verfassungsgericht einkassiert wurde.

  4. #63
    Avatar von Neptun

    Registriert seit
    16.06.2003
    Beiträge
    151

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von Chak3",p="518943
    1.000 Euro? Ein Kurs kostet 3.800 Baht, mal 2 = 7.600 + 1.800 für die Bücher = 9.400 Baht, das sind gerade mal 200 Euro. Im Vergleich zu den Gebühren die sonst noch so anfallen ist das nicht wirklich viel und eines der wenigen nützlichen Dinge an der ganzen Abwicklung im Vorfelde, ärgerlich ist eben nur die zeitliche Komponente. Zukünftige Brautpaare können das aber ja einplanen.
    Ja, ist ein wenig übertrieben gewesen, ich meinte mehr die ganze Aktion mit Hotel,Busfahrten und noch Oneway-Flugticket für nach Deutschland. Ich habe mir mal die Prüfung auf der Goethe-Institut angeschaut. Die ist gar nicht so einfach, das kann schon ne Zeit dauern bis die Mia das begriffen hat. Also wenn alle Thais in Deutschland so gut Deutsch könnten bräuchten die keinen Phuha's mehr als Kindermädchen um sich in Deutsch zu unterhalten. Man kann die Prüfung downladen und mal durchspielen mit seiner Holden, ist gar nicht so leicht. Das kann in Bangkok schon ne Weile dauern.

  5. #64
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    in einem thaiforum mögt ihr mit eurer kritik an diesen neuen vorraussetzungen unterstützung finden, aber ausserhalb dieser multinationalen beziehungen herrscht grosse befriedigung über die neue gangart. ich habe die letzten 2 tage einige personen auf dieses thema angesprochen, fast einhellige zustimmung.
    ob das gesetz gekippt werden kann, ich hege zweifel. selbst wenn, es gibt bestimmt schon einen plan b.
    mich würde eher interessieren, was die ursache für diese massnahmen sind.
    wissen "die" etwa mehr als wir?

  6. #65
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Antibes, sagte ich doch schon, bildungsferne Schichten sollen ferngehalten werden, was ich generell auch begrüße.

    Je länger ich darüber nachdenke, desto besser gefällt mir diese Regelung, selbst als aktuell unmittelbar betroffener.

  7. #66
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von Chak3",p="518957
    Antibes, sagte ich doch schon, bildungsferne Schichten sollen ferngehalten werden, was ich generell auch begrüße.[...]
    Es beruhigt mich, dass ich mich selbst somit zur bildungsnahen Schicht zählen darf, da ich ja ebenfalls über rudimentäre Deutschkenntnisse verfüge Ob allerdings ´Mischehen´ durch das Erlernen der deutschen Sprache ausgemerzt werden können, wage ich zu bezweifeln

    Dat Ding hat für mich zwei Seiten: Auf der einen Seite - wie allerdings bereits oft festgestellt - das Erfordernis sich zumindest in einfacher Form verbal verständigen zu können. Auf der anderen Seite der grundgesetzlich verbriefte Schutz der Familie (Ehe), und der für mich gravierende Einschnitt in die persönliche Freiheit, wenn z.B. beim Nachzug des legitim angeheirateten Ehepartners derartige Hürden aufgebaut werden, die für so manche unüberwindbar scheinen.

    Und mit der Bildungsnähe und - ferne ist das so´ne Sache. Es gibt ganz Nahe, die man menschlich in die Tonne kloppen kann - und ganz Ferne, die nicht nur über eine ausgeprägte emotionale Intelligenz sondern auch soziale Kompetenz verfügen.

    Doch die haben wir in den Foren ja auch, gelle

  8. #67
    Avatar von wingman

    Registriert seit
    30.11.2004
    Beiträge
    14.074

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Hallo,
    im anderen fred hatte ich gerade geschrieben gestern habe ich die deutsche botschaft angeschrieben und heute eine antwort erhalten die mich aber nicht wirklich weiter bringt.
    natürlich habe ich meine kleine schon informiert das sie sich nun dort in bangkok einschreiben soll, ich ihr den kurs bezahle. trotzdem, sie hat jedesmal die lange fahrerei, es wird ihr bestimmt nicht leicht fallen. sie hat die schikane auszubaden, nicht ich. khop khun krap frau merkel , meine wählerstimme und bestimmt die meines umfeldes bekommen sie in 1000 jahren nicht .

    gerade eben habe ich unser ausländeramt angerufen, alles ruht ersteinmal bis neue weisungen bezüglich des neues gesetzes kommen, also keine visaerteilung.
    somit könnte ich fliegen, auch heiraten, die heirat legalisieren lassen alles kein problem und dann heim fliegen ohne frau.
    das wars also ersteinmal.............ende im gelände.

    erinnert mich an member big cloud....sollte eine dauerhafte fernehe/beziehung aus dem ganzen werden? wer weis was noch für hürden auftauchen mit denen ich gar nicht rechne.

  9. #68
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Wingman, was hat dir denn die Botschaft geantwortet?

  10. #69
    Avatar von wingman

    Registriert seit
    30.11.2004
    Beiträge
    14.074

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Hallo Chak, das hier, bringt einen aber nicht weiter da es nur der text eines merkblattes ist.



    Sehr geehrter Herr xxxxxxxx,

    ein Aufenthaltstitel für Deutschland zu Heiratszwecken wird
    regelmäßig nur
    erteilt wennes sich bei der geplanten Ehe um eine schützenswerte Ehe
    gemß
    Art. 6 Abs. 1 GG handelt. Demnach ist entscheidend, ob die Verlobten
    nach
    der Eheschließung die Herstellung einer ehelichen Lebensgemeinschaft
    in der
    Bundesrepublik Deutschland beabsichtigen. Die Absicht einer (formal)
    wirksamen Eheschließung erfüllt nicht die tatbestandlichen
    Voraussetzungen
    des § 27 Abs. 1 AufenthG, wenn keine eheliche Lebens.gemeinschaft
    hergestellt, sondern dem ausländischen Staatsangehörigen
    ausschließlich zu
    einem ihm anÂ.sonsten verwehrten Aufenthaltsrecht im Bundesgebiet
    verholfen
    werden soll. Bei der Frage ob es Sich um eine schätzenswerte Ehe
    handelt
    wird in der Behördenpraxis grundsätzlich auch darauf abgestellt ob
    eine
    gemeinsame sprachliche Basis zwischen beiden Prtnern besteht. Eine
    solche
    ist gegebenenfalls auch durch die Antragstellerin nachzuweisen (etwa
    durch
    Bescheinigungen über die Teilnahme an einem entsprechenden
    Sprachkurs). Alle
    weiteren nötigen Informationen sollten Sie im beigefügten Merkblatt
    finden
    können. Dieses Merkblatt und noch viele andere Informationen finden
    Sie im
    übrigen auch auf der Internetseite der Deutschen Botschaft in Bangkok
    (
    www.bangkok.diplo.de ).

    Ich bedaure, Ihnen keine günstigere Auskunft geben zu können, und
    verbleibe
    mit freundlichen Grüßen

    Im Auftrag

  11. #70
    Avatar von Alek

    Registriert seit
    07.06.2006
    Beiträge
    1.709

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von wingman",p="519234
    wird in der Behördenpraxis grundsätzlich auch darauf abgestellt ob eine gemeinsame sprachliche Basis zwischen beiden Prtnern besteht. Eine solche ist gegebenenfalls auch durch die Antragstellerin nachzuweisen (etwa durch Bescheinigungen über die Teilnahme an einem entsprechenden Sprachkurs)...
    Ja verdammt und eins, dann sollte es doch OK sein wenn man(n) (nachgewiesenermassen) Thai kann :kopfhau: Könnten dann doch bei der Antragstellung alternativ dem zukünfigen Ehemann eine Thaiprüfung abverlangen. Das ganze ist doch eine Farce.

    Grüsse
    Alex

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