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Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

Erstellt von bromo, 27.08.2007, 20:12 Uhr · 406 Antworten · 23.420 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von bromo

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    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    so ein Wahnsinn.

    Also erstmal danke für die rege Beteiligung.

    Danke vor allem an DisainaM, der den Link für den Flyer gepostet hat.

    Immerhin: So wie ich das Gesetz lese gilt das eben nicht bei Deutschen, und der Flyer kann auch als Bestätigung dafür betrachtet werden.

    Es wäre einfach zu absurd wenn für EU-Staatler und andere Ausnahmeländer die Deutschkenntnisse nicht vorgeschrieben wären!

    Das kann doch nun wirklich nicht sein, ganz ernsthaft.

    Ich denke ich werde mal bei irgendeinem Ministerium anrufen, schauen ob man da mal durchkommt.
    Wann ich das schaffe kann ich allerdings nicht sagen, bin berufstätig...
    Vielleicht kommt mir ja jemand zuvor...
    Oder es rufen einfach alle an, rein aus Interesse und so...

    Die Telefonnummer auf dem Flyer hab ich grad mal versucht, geht aber nur das Band ran.

    Bis gleich

    bromo

  2.  
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  3. #52
    Avatar von Neptun

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    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von Joerg_N",p="518773
    Aber leider ist ja anscheinend mit Ehegattennachzug und allgemein mit Besuchervisa (siehe heirat in Dänemark)
    auch viel Mist gebaut wurden.

    Scheinehen und und und,

    Menschen die sich nicht integrieren können oder wollen,
    aber das soziale doch gern mitnehmen.

    Hat alles seine 2 Seiten - man kann ja leider nicht immer
    sehen wer es ernst mein oder nicht.

    Gruss
    Joerg
    Hallo
    leider hat Joerg da gar nicht so unrecht. Natürlich kann man alle nicht über einen Kamm scheren und nun müssen mal viele andere wegen ein paar wenigen wieder die Suppe auslöffeln.
    Trotz allem halte ich es nicht für unzumutbar die Deutsche Sprache als Voraussetzung für den Aufenthalt in Deutschland zu erlenen. Schließlich hat man eine Ehe eingegangen und da sollte ein Kurs für sagen wir mal 1000 Euro schon für die Holde bezahlbar sein. Es ist halt leider so, daß die die das Geld dafür nicht haben eben auch nicht in Deutschland mehr durchgefüttert werden. Für ein "normales Ehepaar" ist es halt kein Problem, die freuen sich eher darauf endlich den Kurs zu machen und das noch zu angenehmen Preisen. Kann man dann ein wenig Deutsch ist es halt viel einfachen hier zu leben und es macht halt viel mehr Spaß.
    Für die politisch Verfolgten gilt ja nach wie vor noch das Asylrecht. Man will halt niemand mehr in Deutschland reinlassen der nicht die Grundkenntnisse der Sprache beherrscht und dem Staat nicht auf der Tasche liegt ( Das macht Thailand übrigens genauso, die wollen auch daß keine ohne Einkommen in ihr Land kommen ). Ich bin da zweigeteilt, irgendwie finde ich es nicht falsch aber auch ein wenig hart diese Regelung. Man hätte meiner Meinung nach es so lassen sollen, daß man die Deutschkenntnisse in Deutschland in einer gewissen Zeit erwerben muss und nicht schon vor der Einreise. Sei's drum, wer seine Zukünftige mitnehmen will wird auch diese Hürde meistern und dann froh sein ( oder nicht?? ) wenn sie schon Deutsch kann Für die Frau ist es eh nur von Vorteil und macht auch nicht unbegründet Stolz auf den Prüfungsabschluss.
    Meine Frau hat hier in Deutschland vor ein paar Jahren Deutsch gelernt, da hat mich bestimmt 3000 Euro gekostet, es gab keine Integrationskurse sondern nur Privatschulen. Es gibt viele in unserem Thai-Deutschen Bekanntenkreis da spricht die Frau nach 10 Jahren noch kein Deutsch, weil der Mann eben kein Geld für sowas übrig hat, er spricht in einer Thai/Deutsch/Englisch-Version die spätestens beim nächsten Supermarkt kein Mensch mehr versteht. Jetzt gackern die Ehemänner noch mit Thaibrocken mit, dann hat die Mia gar kein Grund mehr auf die Schule zu gehen. So sollte es ja auch nicht enden. Für Eure Zukünftigen ist es wirklich sehr schön wenn man Deutsch kann. Man versteht Radio und Fernsehen, kann lesen ins Kino gehen usw.
    Aslo auf geht's lasst Euch nicht unterkriegen.

  4. #53
    Avatar von Alek

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    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von bromo",p="518905
    Es wäre einfach zu absurd wenn für EU-Staatler und andere Ausnahmeländer die Deutschkenntnisse nicht vorgeschrieben wären!

    Das kann doch nun wirklich nicht sein, ganz ernsthaft.
    Doch, genau so isses. Steht ganz klar so drin. Für einen in D-Land lebenden Franzosen gilt das Gesetz nicht, für einen Deutschen gilt es. Deutsche werden hier im eigenen Land benachteiligt. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Ich denke, die Deutschen sind so ziemlich die einzige Nation auf der Erde die sowas mit sich machen (lassen)

    Naja, ich lege meinen Optimismus nicht ganz beiseite. Sollte die Prüfung in ein- bis zwei Wochen Vollzeit zu schaffen sein würde ich das vielleicht sogar ein Ganzkleinwenig positiv betrachten. Soviel Zeit kann man notfalls investieren. Meiner Frau hätte es sicher auch nicht geschadet, wenn sie bereits ein paar Brocken Deutsch gekonnt hätte bevor sie auf den Kurs ist.

    Vielleicht kommen in Absehbarer Zeit entsprechende Kurse zum Selbststudium auf den Markt. Die Schrift muss Man/Frau eben lernen und ich halte das im Gegensatz zu Chinesisch für nicht allzuschwierig. Im Gegenzug habe ich die Thaischrift auch einigermassen in meinen dummen Schädel gekriegt. Der ganze Visaprozess geht ja normalerweise eh über ein halbes Jahr, so dass Zeit für die Vorbereitung bleibt. Dumm erwischt hat´s diejenigen, welche kurz vor der Zielgeraden stehen. Zum einen, weill genau jetzt eine neue Hürde auftaucht, zum Anderen, weil auf den Amtsstuben einfach noch keine letzte Klarheit herrscht (BTW: herrscht die überhaupt jemals dort ).

    Aber vielleicht sollte Mann in Zukunft lieber doch nicht im tiefsten Isaan auf Brautschau gehen

    Grüsse
    Alex

  5. #54
    Avatar von Alek

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    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von Neptun",p="518921
    Es gibt viele in unserem Thai-Deutschen Bekanntenkreis da spricht die Frau nach 10 Jahren noch kein Deutsch, weil der Mann eben kein Geld für sowas übrig hat, er spricht in einer Thai/Deutsch/Englisch-Version die spätestens beim nächsten Supermarkt kein Mensch mehr versteht. Jetzt gackern die Ehemänner noch mit Thaibrocken mit, dann hat die Mia gar kein Grund mehr auf die Schule zu gehen. So sollte es ja auch nicht enden.
    @Neptun, in diesem Punkt kann ich mich nur anschliessen. Für mich steht es ausser Frage die Sprache des Landes, in dem ich lebe oder leben möchte, auch einigermassen zu sprechen. Schatz war total begierig drauf auf den Kurs zu gehen, ohne dass ich da Druck auf sie ausgeübt hätte.

    Genau diesen Sprach-Mischmasch finde ich selber äusserst übel. Ich spreche mit Schatz entweder Thai (noch viel zu oft, leider ) oder Deutsch. Englisch kann sie eh´ kaum, erübrigt sich. Meinen Freunden habe ich mittlerweile auch einigermassen klarmachen können mit ihr einfach nur Deutsch zu sprechen.

    Ich finde es nur hart, diese Kenntnisse bereits bei der Einreise vorweisen zu müssen. Vor allem wenn das für Deutsche Ehepartner gilt und für andere EU-Nationalitäten nicht :kopfhau:

    Grüsse
    Alex

  6. #55
    Avatar von tira

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    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von Alek",p="518923
    Für mich steht es ausser Frage die Sprache des Landes,
    in dem ich lebe oder leben möchte, auch einigermassen zu sprechen....
    iss so und was wäre lautete die headline thai als vorraussetzung für ehegattennachzug?

    gut der thailändische staat strebt ja net die integration von dauergästen an,
    wäre dies der fall wäre das für viele neuauswanderer und ruheständler auch eine hohe hürde,
    welche ebenso zu recht in der kritik stünde.

    gruss

  7. #56
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Jetzt müsste es ja einen guten Grund zur Erlangung eines (einjährigen) Sprachvisums geben, eben zur Erlangung der Sprachvoraussetzung einer binationalen Ehe, bzw. Familienzusammenführung.
    Wie sieht die Einschätzung hier aus, wie das von der Botschaft gehandhabt werden wird?
    Meine Meinung, lässt man diesen Weg auch nicht zu, (was man sicherlich nicht will) hat dieses Gesetz noch weniger Chancen einer Überprüfung durch das Verfassungsgericht stand zu halten.

  8. #57
    Avatar von Azrael

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    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    So wie ich das bis jetzt überblicke, ist dieses Gesetz in mehr als nur einem Punkt Verfassungswidrig.

  9. #58
    Avatar von Joe70

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    206

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Tja und wenn auch verfassungswidrig, wenn einer klagt dauert es Jahre bis das Bundesverfassungsgericht das Gesetz einzieht. Solange... Eine Thai/Deutsch Ehe ist teuer. Wer keine Kohle hat, kann eine Thai/Deutsch Ehe, gelebt hier in Deutschland nun erstmal vergessen.

    MfG
    Joe70

  10. #59
    Avatar von Neptun

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    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von Joe70",p="518934
    Tja und wenn auch verfassungswidrig, wenn einer klagt dauert es Jahre bis das Bundesverfassungsgericht das Gesetz einzieht. Solange... Eine Thai/Deutsch Ehe ist teuer. Wer keine Kohle hat, kann eine Thai/Deutsch Ehe, gelebt hier in Deutschland nun erstmal vergessen.

    MfG
    Joe70
    Ich glaube zwar nicht, daß die Juristen das nicht überprüft haben bevor man das Gesetz auf die Menschheit los läßt. Ich bin aber kein Jurist um sowas zu behaupten, soweit würde ich mich nie aus dem Fenster lehnen.
    Eins weiß ich aber, jede Ehe kostet einfach Geld, das ist nicht nur bei einer Thai/Deutsch Ehe der Fall. Es gibt leider viele Deutsche die meinen man kann mit einer Thai leichter zurechtkommen als mit einer Deutschen Frau, die sich natürlich nicht alles gefallen läßt.
    Die meisten Thaifrauen kriegen aber schnell raus was in Deutschland abläuft und sie wollen auch nur normal behandelt werden. Dazu gehört einfach Geld, sonst kann man nicht heiraten da man eine Familie einfach nicht ernähren kann. Das ist ganz einfach und wenn ich schon nicht den Kurs in Thailand bezahlen kann oder mir die Braut vor so etwas wegläuft dann ist das ganze sowieso zum scheitern verurteilt. Wie meine Oma schon immer sagte " Ohne Fleiß keinen Preis"

  11. #60
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    1.000 Euro? Ein Kurs kostet 3.800 Baht, mal 2 = 7.600 + 1.800 für die Bücher = 9.400 Baht, das sind gerade mal 200 Euro. Im Vergleich zu den Gebühren die sonst noch so anfallen ist das nicht wirklich viel und eines der wenigen nützlichen Dinge an der ganzen Abwicklung im Vorfelde, ärgerlich ist eben nur die zeitliche Komponente. Zukünftige Brautpaare können das aber ja einplanen.

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