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Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

Erstellt von bromo, 27.08.2007, 20:12 Uhr · 406 Antworten · 23.362 Aufrufe

  1. #241
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von Micha",p="520031
    [...]Erschreckend finde ich die Vorstellung, dass der Staat in derart persönliche Dinge eingreift.
    Das ist auch für mich der Punkt.

    Dass jemand, der in einem anderen Land als dem eigenen leben möchte, dessen Sprache erlernen sollte, ist bis zum Erbrechen mittlerweile hier angeführt worden.

    Stehe ich voll hinter.

    Wer allerdings glaubt, dass dadurch Missbrauch verhindert wird, wird bald eines Besseren belehrt sein.

    Die von Monta erwähnten Schnellschüsse werden mit Sicherheit eingedämmt werden - mühsam ernährt sich halt das Eichhörnchen, aber es ernährt sich doch

  2.  
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  3. #242
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von Micha",p="520031
    Ebenso erschreckend finde ich die Bereitschaft von manchem, so ein Gesetz auch noch zu befürworten, nur weil man gerade selbst nicht von seinen Auswirkungen betroffen ist.
    Was ist mit denjenigen, die dem Gesetz einiges abgewinnen können, obwohl sie direkt und akut betroffen sind?

  4. #243
    Avatar von tira

    Registriert seit
    16.08.2002
    Beiträge
    17.260

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von Chak3",p="520068
    Was ist mit denjenigen, die dem Gesetz einiges abgewinnen können, obwohl sie direkt und akut betroffen sind?
    und chak,

    was willste dazu ausführen, dass diejenigen ggf. ihre angetraute einfach in deren
    heimatland belassen, wie in deinem fall bereits x geschehen, und somit im einklang
    mit der obrigkeit ihr dasein fristen

    gruss

  5. #244
    Avatar von Loso

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    6.964

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von Chak3",p="519997
    Andere Länder wie beispielsweise GB machen ihren Bürgern schon lange große Schwierigkeiten die angetraute heim zu holen.
    Schwierigkeiten ist ja ein dehnbarer, man kann auch sagen nichtssagender Begriff. Ich kenne mich da auch gar nicht aus. Kannst du mal ein paar Beispiele aus anderen EU-Ländern nennen?

  6. #245
    Avatar von Ampudjini

    Registriert seit
    03.04.2002
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    2.482

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von Nokgeo",p="520040
    Verstehe nicht warum hier soviel rumlamentiert wird.

    Wenn ich in TH. diverse Unterlagen beibringen MUSS, weil ich von der Immigration WAS WILL..dann mach ich das oder lass es. Was gebe es da lange drüber zu reden. Da sind FAKTEN, die erfüllt sein wollen..

    Hier in dem Fall auch nix anderes.
    Das erkläre ich mir so: das Gesetz ist neu und wird deshalb noch hinterfragt (was ich gut finde). Außerdem kommt es von der selbst gewählten Regierung (naja), also denkt man als Wähler, man hätte da ein Einspruchs- oder Mitbestimmungsrecht, was Gesetze angeht. Dass dem nicht so ist, sieht man hier. Deshalb setzen die Gegner ja nun so stark auf das Bundesverfassungsgericht, das das Gesetz noch kippen oder die Verantwortlichen zur nochmaligen Modifikation kritischer Passagen zwingen könnte.

    Thailändische Gesetze kommen von einer Regierung, mit der man "nichts zu tun" hat. Weder faktisch noch emotional.
    Außerdem bestanden viele der Gesetze schon länger, so dass man deren Einführung nicht miterlebt hat und nimmt sie deshalb eher als so gegeben hin.
    Man verwendet seine Energie darauf, die Gesetze und Vorgaben zu erfüllen, anstatt über den Inhalt zu diskutieren. Erst wenn sich endgültig eingestanden werden muss, dass an dem Gesetz nichts mehr zu rütteln ist, wird auch die Diskussion darüber vermutlich in eine andere Richtung gehen. Denn es nützt ja nichts, die Betroffenen müssen sich fügen oder Schlupflöcher finden.

    und eben:
    Zitat Zitat von Micha",p="520031
    Ebenso erschreckend finde ich die Bereitschaft von manchem, so ein Gesetz auch noch zu befürworten, nur weil man gerade selbst nicht von seinen Auswirkungen betroffen ist.

  7. #246
    Avatar von tira

    Registriert seit
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    17.260

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von Ampudjini",p="520079
    ....Außerdem kommt es von der selbst gewählten Regierung (naja), also denkt man als Wähler, man hätte da ein Einspruchs- oder Mitbestimmungsrecht, was Gesetze angeht. Dass dem nicht so ist, sieht man hier. Deshalb setzen die Gegner ja nun so stark auf das Bundesverfassungsgericht,....
    naja,

    den thailändischen part erspare ich mir, wissen andere besser.
    zu der d sichtweise, das volk, der staat sind wir, andere und ich sehen mit diesem gesetz,
    die hier verbriefte freiheitliche grundordnung erheblich beeinträchtigt. es berührt
    insofern keine so triviale einspruchs- und mitbestimmungsrechte.

    gruss

  8. #247
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von Loso",p="520077
    Zitat Zitat von Chak3",p="519997
    Andere Länder wie beispielsweise GB machen ihren Bürgern schon lange große Schwierigkeiten die angetraute heim zu holen.
    Schwierigkeiten ist ja ein dehnbarer, man kann auch sagen nichtssagender Begriff. Ich kenne mich da auch gar nicht aus. Kannst du mal ein paar Beispiele aus anderen EU-Ländern nennen?
    Konkret werden viele Anträge von den Ehefrauen von Briten abgelehnt.

  9. #248
    Avatar von Dieter1

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    10.08.2004
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    31.995

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Voellig unabhaengig davon, dass mich dieses Gesetz nicht betrifft und ich heiraten per se fuer ne Dummheit halte, auch voellig unabhaengig davon, ob dieses Gesetz irgendeinem hoeheren Interesse dient, Fakt ist, dieses Gesetz ist so wie vieles andere ein weiterer logischer Schritt zur Gaengelung und Ueberwachung des Buergers, indem in dessen individuellste Lebensplanung eingegriffen wird.

  10. #249
    Avatar von Ampudjini

    Registriert seit
    03.04.2002
    Beiträge
    2.482

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von tira",p="520083
    zu der d sichtweise, das volk, der staat sind wir, andere und ich sehen mit diesem gesetz,
    die hier verbriefte freiheitliche grundordnung erheblich beeinträchtigt. es berührt insofern keine so triviale einspruchs- und mitbestimmungsrechte.
    Wenn dem so ist, wird das Gesetz ja vor dem Bundesverfassunggericht scheitern. Nicht?

    Mitbestimmungsrechte finde ich zudem nicht trivial.

  11. #250
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von Dieter1",p="520087
    [...]Fakt ist, dieses Gesetz ist so wie vieles andere ein weiterer logischer Schritt zur Gaengelung und Ueberwachung des Buergers, indem in dessen individuellste Lebensplanung eingegriffen wird.
    Auch, wenn´s schwer fällt

    [scroll=left:1d9c02fae1] ;-D [/scroll:1d9c02fae1]

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