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Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

Erstellt von bromo, 27.08.2007, 20:12 Uhr · 406 Antworten · 23.360 Aufrufe

  1. #201
    Avatar von Loso

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    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Es geht ja auch darum, dass wenn man sich zu einer Heirat entschieden hat, die gemeinsame Zukunft um ein paar emotional und finanziell nicht unwesentliche Monate verzögert wird. Vielleicht auch darum, dass Deutsche auf dem "Heirats-Markt" zukünftig eher die zweite Wahl sind. Es mag zwar von Vorteil sein, wenn eine bestimmte Klientel künftig sagt "go marry German make to many Problem", aber wer weiss. Für Frauen im äussersten Norden, Nordosten oder Süden ist das rein praktisch eine harte Nuss, solange keine Deutschtrainer zur Verfügung stehen. Nur mit Buch und CD ist das nicht so einfach.

  2.  
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  3. #202
    Avatar von DisainaM

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    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Wer als Deutscher schon lange sich von seiner Geburtskultur verabschiedet hat,
    und beispielsweise nicht nur in Thai spricht,
    sondern auch in Thai denkt;

    der kann bei der momentanen Entwicklung in Deutschland nur zu dem Schluss kommen,

    das sich das Land in eine Richtung entwickelt,

    Light Kultur

    die man nicht als wünschenswert betrachtet.

    Die einzige Konsequenz, anfangen, seine Immobilien zu verkaufen,

    und sich mobilisieren, auch im übertragenen Sinne.

  4. #203
    Avatar von Samuianer

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    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von phi mee",p="519944
    ...Nein ich meine wenn wir heute am Tag auf die Idee kommen würden zu heiraten. Ausgewiesen werden kann sie natürlich nicht (noch nicht.....
    Naja, dann ist doch Alles klar! Ich wuerde die Pruefung zur "Rueckeinreise" doch auch nicht bestehen! Gruss an Montha und den Anhang!


    @Loso: Liegst da moeglicherweise verdammt dicht am 'geheimen' Sinn der Sache!

  5. #204
    Avatar von Ampudjini

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    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von phi mee",p="519937
    Jini, erkennst du in diesem Thread eine generelle Abwehr gegen das Erlernen der Sprache??? Ich nicht!
    Naja, ich komm hier bißchen mit den Threads durcheinander. Aber wenn Du mich nicht auf diesen festlegst, ja!
    In einem dieser Thread zum Thema habe ich das (heraus) gelesen. Nicht bei Dir und nach meiner Kenntniss auch bei keinem der betroffen ist, sondern z.B. bei einem, der bereits verheiratet ist und wohnhaft in Thailand und auch in Thailand wohnen bleiben wollend.

    Zitat Zitat von phi mee",p="519937
    Montha wollte auch sofort Deutsch lernen. [...] Nach neuester Regelung müsste ich aber 2 oder 3 Jahre warten bis sie die Prüfung bestehen kann und mit mir zusammen leben darf. Das lässt mir den Kamm schwellen und ist Kern dieses Threads.
    Das ist auch das, was mir nicht gefällt, der Zwang im Ausland die Fremdsprache bis zu einem Grundniveau schon beherrschen zu müssen und damit so massiv in individuell verschiedene Lebensplanung deutscher Bürger einzugreifen.

    Na gut, dann hab ich vielleicht einfach nur den Kern aus den Augen verloren.

    Zitat Zitat von Joerg_N",p="519933
    frag mich als man wie man mit solchen Menschen verheiratet sein kann oder moechte - ich jedenfalls nicht.
    Ich würde das auch nicht wollen, aber es stört mich auch nicht weiter, wenn sich jemand entscheidet, so leben zu wollen oder mit so jemanden leben zu wollen. Die Menschen sind eben verschieden.
    Dieses Gesetz kann aber Menschen helfen, die im heimatland des Ehepartners so leben würden, obwohl sie es eben nicht möchten. Und das finde ich wiederum gut.


  6. #205
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von Joerg_N",p="519933
    frag mich als man wie man mit solchen Menschen verheiratet sein kann oder moechte - ich jedenfalls nicht.
    Glaube ich dir ungesehen.
    Aber gerade das finde ich schon ganz schon hart gegenüber der Zuwanderin. Jetzt geht sie schon freiwillig wegen ihres Mannes in ein für sie fremdes Land und wird dann noch dazu gezwungen, alle alte Bindungen und Kulturen abzulegen. Na toll!
    Auch wenn ich es natürlich für positiv halte, sich dem neuen Land möglichst gut anzupassen, so würde ich mich sogar für meine Lebensgefährtin freuen, wenn sie noch ein wenig Heimatverbundenheit durch ehemalige Landsleute, TV, Bücher etc. hat.

    Auch hier in Thailand esse ich morgens lieber mein Toastbroat anstatt Thaisuppe und schaue derzeit noch lieber deutsche Bundesliga im TV als Thai League. Und das schadet doch nicht meiner Ehe!

    Deutschland sollte erkennen, dass wir mittlerweile in einer globalen Welt leben. Die alten Staatsgrenzen fallen immer mehr. Ist doch nur noch eine Frage der Zeit, bis Thailand auch in der EU (oder dann WU) ist und englisch - als jetzt schon akzeptierte Weltsprache - in allen Ländern amtliche Zweitsprache sein wird.

    Auch wenn es lange gedauert hat, gibt es in Japan und den meisten anderen ändern Schilder in zwei Sprachen - in Thailand ohnehin. In Deutschland ist das selten. Das Land hinkt einfach hinterher, weil es zu konservativ ist und unbedingt seine Sprache schützen will, die aber ohnehin schon ständig erfreulicherweise mit Anglizismen angereichert ist.

    Wenn ich in Deutschland leben würde, würde ich mich freuen, wenn meine Frau Tee aus Sri Lanka trinkt, einen Spielfilm aus Puerto Rico schaut, die Tageszeitung aus Schweden liest, mit ihren Verwandten am Telefon thai spricht, einen japanischen Wagen fährt, ein deutsches Brötchen isst und Rugby-Fan der südafrikanische Mannschaft wäre. Nur als Beispiel. Weltlich denkend halt und nicht national.
    Aber im Grunde kann meine Frau machen, was sie will. Denn ich möchte eine glückliche Frau. Und das ist auch umgekehrt so. Und darauf basiert eine gute Ehe und nicht auf eine Sprache, die nur einer von beiden in den ersten Jahren sehr gut kann. Denn das sieht niemand. In unserem Fall ist unser Englischniveau nahezu identisch. So einen Zustand werden wir in den nächsten 5 Jahren sicherlich nicht hinbekommen, wenn ich thai lerne oder meine Frau deutsch. Und gerade das ist doch meistens ein Krampf oder ein unschönes Gleichgewicht, wenn nur einer von beiden etwas besonders gut kann. Das frustriert und kann erst recht zu Problemen führen.

  7. #206
    Odd
    Avatar von Odd

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    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="519966
    ... in ein für sie fremdes Land und wird dann noch dazu gezwungen, alle alte Bindungen und Kulturen abzulegen. Na toll!
    ... wenn sie noch ein wenig Heimatverbundenheit durch ehemalige Landsleute, TV, Bücher etc. hat.
    Wer verbietet einer Thailaenderin in Deutschland ihre Kultur zu leben? Bist Du sicher, dass nach alle 7 Sinne zusammensitzen?


    Zitat Zitat von kcwknarf",p="519966
    Auch wenn es lange gedauert hat, gibt es in Japan und den meisten anderen ändern Schilder in zwei Sprachen - in Thailand ohnehin.
    An Deiner Stelle wuerde ich einmal Bangkok verlassen um die Realitaet zu erkennen.

  8. #207
    Avatar von Joerg_N

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    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Hallo Kcwknarf,

    klar, ich will nicht das sie ihre kulturelle Identitaet verliert, sie ist immer noch am liebsten Thaifood,

    ich zum Beispiel brauch im Ausland kein deutsches Essen.

    Aber ich hab sie auch mal gefragt ob sie hier Thai TV moechte -
    wozu, fragte sie, will sie nicht.

    Kein Tunnelblich, beide oder mehrere Kulturen aufnehmen oder Leben, dass libe ich auch an ihr,
    hab natuerlich auch vorher "geschaut" wen ich da heirate.

    Ausser Thaifood haben wir aber wenig Thailand zu Hause,
    ausser 3 Freundinne von ihr,

    keine Bilder vom Koenig, keine Buddhafiguren oder geisterhaeuschen - aber sie wollt es einfach nicht.

    Gruss
    Joerg

    aber Som Tham muss sein ;-D

  9. #208
    Avatar von Azrael

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    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von Ampudjini",p="519958

    ]Das ist auch das, was mir nicht gefällt, der Zwang im Ausland die Fremdsprache bis zu einem Grundniveau schon beherrschen zu müssen und damit so massiv in individuell verschiedene Lebensplanung deutscher Bürger einzugreifen.

    Na gut, dann hab ich vielleicht einfach nur den Kern aus den Augen verloren.
    Da fehlt ein "nicht". ;-D Zwischen "Kern" und "aus".

  10. #209
    Avatar von tira

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    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von Ampudjini",p="519916
    ...Dass diese Sprachkenntnisse jetzt vor dem Umzug ins Heimatland des Ehemannes nachgewiesen werden müssen, ist noch mal ein anderes Thema.
    tach jini,

    wie bereits angemerkt wurde, iss genau dieses hier das thema.
    den gravierenden einschnitt in die persönlichkeitsrechte des einzelnen hast du
    so o.g. aussage überhaupt net erfasst.

    gruss

  11. #210
    Doc-Bryce
    Avatar von Doc-Bryce

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="519966
    Jetzt geht sie schon freiwillig wegen ihres Mannes in ein für sie fremdes Land und wird dann noch dazu gezwungen, alle alte Bindungen und Kulturen abzulegen. Na toll!
    wer hat dir denn den unsinn erzählt.
    es wird keinem ausländer hier in deutschland die bindunge zum heimatland und die bindung zur kultur genommen. in gegenteil, hier gibt es mittlerweile viele tempel und buddhistische vereine. jeder kann hier seine kultur ausleben. an sowas hat es noch nie gescheitert.
    da dichtest du dir was zurecht was überhaupt nicht stimmt.
    ich glaube du sitzt in einer syberwelt, ganz fern der realität.

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