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Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

Erstellt von bromo, 27.08.2007, 20:12 Uhr · 406 Antworten · 23.418 Aufrufe

  1. #11
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von tira",p="518705
    Zitat Zitat von Lage",p="518649
    ...wenn man sich schon in TH nicht miteinander verständigen kann? ....
    moin lage,

    hat die kommunikation gereicht um im ausland eine dort inländische frau zu heiraten,
    dann geht weitergehende kommunikation in der ehe die behörden einen dreck an,
    iss privat und meine persönliche gestaltungs- ähh koalitionsfreiheit
    Eben, es geht den Staat überhaupt nichts an und ist auch durch das Grundgesetz geschützt, ob sich zwei Ehepartner verbal oder nonverbal verstehen oder nicht.

    Dass das nicht immer ideale Voraussetzungen sind sehe ich auch, ist aber Privatsache. JEder hat das Recht sich unglücklich zu machen.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von DisainaM

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    26.865

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    mal polemisch gesagt,
    im 3. Reich wurden Taubstumme abgespritzt,
    in der wiedervereinigten BRD werden ausländische Taubstumme erst gar nicht ins Land gelassen,
    wenn sie den falschen Pass besitzen, und einen Deutschen heiraten wollen.

    Da sich die Diskussion immer noch um den Sinn von Sprachkenntnissen handelt,
    nochmal,
    den Gesetzesmachern ging es nie um Sprachkenntnisse,
    deshalb haben sie ein 2 Klassen Recht eingeführt, für Ausländer, wo man auf Sprachkenntnisse verzichtet - Süd-Koreaner oder Japaner,
    im Gegensatz zu Thais oder Phillipinas.

    Folglich ging es immer nur darum,
    angebliche Sprachkenntnisse zu instrumentalisieren,
    um dadurch den Ehegattennachzug zu begrenzen,
    bz. Heiratsvisa zu versagen.


    Warum ?
    Ein Blick in die Eheschließungsstatistik über ausländische Eheschließungen gibt die Antwort - die betroffenden Länder stehen auf der Beliebtheitsskala von Multikulti-Ehen ganz oben.
    Geht es um Lenkung von Rassenvermischungen ?

    Die Frage kann jeder für sich selbst beantworten,
    und die Konsequenzen daraus ziehen.

  4. #13
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von DisainaM",p="518733
    den Gesetzesmachern ging es nie um Sprachkenntnisse,
    deshalb haben sie ein 2 Klassen Recht eingeführt, für Ausländer, wo man auf Sprachkenntnisse verzichtet - Süd-Koreaner oder Japaner,
    im Gegensatz zu Thais oder Phillipinas.
    Du hast das jetzt schon so oft erwähnt, hast du auch mal eine Quelle, dass das für Japaner etwa nicht gilt?

  5. #14
    Avatar von DisainaM

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    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    aktuelle Meldung von Bernd, der sich um Visaangelegenheiten in Thailand beruflich kümmert :

    Wichtige Mitteilung:

    seit heute morgen um 09:00 uhr werden keine visaantraege auf eheschliessung oder familienzusammenfuehrung des ehegatten mehr angenommen, wenn nicht von dem Goethe Institut Bangkok das Zertifikat A1 mit eingereicht wird. Die Botschaft hat alle antragsteller nach hause geschickt.

    danke Alex, Japaner und Koreaner brauchen kein Visum für Deutschland,
    sie setzen sich in den Flieger, und gut ist.

  6. #15
    Avatar von Alek

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    1.709

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    z.B. hier

    Grüsse
    Alex

  7. #16
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Danke, Alek.
    DisainaM hat es wie üblich nicht für nötig gehalten zu erwähnen, wie er auf seine Gedankengänge kommt, dass es sich hier also um die nicht visapflichtigen Staaten handelt.

  8. #17
    Avatar von DisainaM

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    26.865

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    vielleicht sollten alle Beteiligten erst einmal die PDF Datei,
    die die Bundesregierung zu dem Thema seit 4 Tagen online gestellt hat,
    lesen :

    http://www.bamf.de/cln_006/nn_443246...tml?__nnn=true

    Da sind noch ein paar mehr Ausnahmen erwähnt,
    die die Deutsche Botschaft bis jetzt nicht berücksichtigt.


    Was natürlich auch drinnen steht :

    - sie sollten natürlich auch (ein wenig) Deutsch schreiben können, ...

    Damit hat man der Frau auf dem Reisfeld, die keine Schule besucht hat,
    den Hahn abgestellt,

    ihre einzige Chance,

    ...sie muss nachweisen, dass sie aus körperlicher, oder geseitiger, seelischer Krankheit oder Behinderung zum erlernen der Sprache nicht fähig ist.
    Doch wie das dann in der Praxis aussieht,
    welche Atteste die Botschaft anerkennt, und welche nicht,
    dort ist dann wieder freier Spielraum bis zur nächsten Ausführungsverordnung.

  9. #18
    Avatar von Joerg_N

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    15.172

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Schlecht für manche Member dass sie sich jetzt
    Frauen suchen müssen mit denen sie sich auch unterhalten können - für manchen vielleicht garnicht so leicht,

    könnte sie doch auf dumme Gedanken kommen wenn sie die Sprache hier versteht.

    Tja Männer, Isaanbraute ohne Wissen und Wissensgier sind euch jetzt wohl
    verbaut ;-D

  10. #19
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von Joerg_N",p="518757
    [...]Tja Männer, Isaanbraute ohne Wissen und Wissensgier sind euch jetzt wohl verbaut ;-D
    Abgesehen davon, dass ich schon hab´, nicht unbedingt: Ersatzweise genügt auch ein Entlassungsschein aus der Psychiatrie.
    Zynismus beiseite: Es ist der nackte Hohn, wenn man bedenkt, dass der Ehegatte eines Asylbewerbers z.B. ohne Sprachkenntnisse einreist, während der (potentielle) Ehegatte eines ´Normal´-Bürgers wahre Klimmzüge anstellen soll.
    Suay wäre heute noch nicht hier, das weiss ich
    Aber vielleicht wäre ich dann schon da

  11. #20
    Avatar von DisainaM

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    26.865

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von Joerg_N",p="518757
    Schlecht für manche Member dass sie sich jetzt
    Frauen suchen müssen mit denen sie sich auch unterhalten können - für manchen vielleicht garnicht so leicht,

    könnte sie doch auf dumme Gedanken kommen wenn sie die Sprache hier versteht.

    Tja Männer, Isaanbraute ohne Wissen und Wissensgier sind euch jetzt wohl
    verbaut ;-D
    Im Gegenteil,

    es ist ein neuer kostenpflichtiger Service von Geschäftemachern entstanden,
    wie schon in anderen Foren beschrieben ist.

    Wir bringen ihre sprachunwillige Ehefrau nach Europa,
    wenn sie uns ... Beratungshonorar zahlen.
    Dafür werden Sie in unserer Firma anstellen,
    in ein anderes Schengenland entsenden,
    wo sie komplett angemeldet werden.
    Von diesem Land beantragen wir dann das Ehegattennachzugsvisum.
    Sprachvorraussetzungen entfallen dann.


    Ein grandioser Schachzug von der Bundesregierung,
    die Halbwelt wieder ins Spiel zu bringen.

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