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Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

Erstellt von bromo, 27.08.2007, 20:12 Uhr · 406 Antworten · 23.322 Aufrufe

  1. #131
    Avatar von Loso

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    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Vielleicht kann man aus der Härtefallregelung was machen, wenn etwa die Betreuung von Kindern oder Eltern nachgewiesen werden kann, und daher ein Besuch eines Sprachkurses für weit weg wohnende Personen unmöglich ist.

  2.  
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  3. #132
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von tira",p="519672
    Zitat Zitat von Paddy",p="519661
    ..Wie aber wäre es mit einer vollzogenen Heirat in Thailand und für die Lady zuerst ein Schengen-Visum?.....
    der gedanke iss mir auch schon gekommen, d.h. es wird künftig hier noch mehr die rückkehrwilligkeit nachzuweisen sein
    Ich könnte mir auch vorstellen, daß eine Rückkehrwilligkeit gar nicht erst geprüft würde, falls man bereits verheiratet ist und darauf hinweist, daß man in D während der 3 Monate "Besuch" (mittels Schengen-Visum) das A1 anstrebt. Genauso müsste es sich bei bereits Verheirateten eigentlich auch mit einem Sprachvisum ermöglichen lassen, deutsch erst in Deutschland zu erlernen.

    Den Familiennachzug könnte man demnach erst später in D beantragen.

    Unklar bleibt, ob Formalität und Logik bei Staatsbediensteten in Übereinklang zu bringen ist. ;-D

  4. #133
    Avatar von Loso

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    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von Paddy",p="519705
    Ich könnte mir auch vorstellen, daß eine Rückkehrwilligkeit gar nicht erst geprüft würde, falls man bereits verheiratet ist und darauf hinweist, daß man in D während der 3 Monate "Besuch" (mittels Schengen-Visum) das A1 anstrebt. Genauso müsste es sich bei bereits Verheirateten eigentlich auch mit einem Sprachvisum ermöglichen lassen, deutsch erst in Deutschland zu erlernen.

    Den Familiennachzug könnte man demnach erst später in D beantragen.
    Falsches Visum, nix mit Heirat. § 5 in der Neufassung:

    § 5 Allgemeine Erteilungsvoraussetzungen

    (1) Die Erteilung eines Aufenthaltstitels setzt in der Regel voraus, dass
    1. der Lebensunterhalt gesichert ist,
    1a. die Identität und, falls er nicht zur Rückkehr in einen anderen Staat berechtigt ist, die Staatsangehörigkeit des Ausländers geklärt ist,
    2. kein Ausweisungsgrund vorliegt,
    3. soweit kein Anspruch auf Erteilung eines Aufenthaltstitels besteht, der Aufenthalt des Ausländers nicht aus einem sonstigen Grund Interessen der Bundesrepublik Deutschland beeinträchtigt oder gefährdet und
    4. die Passpflicht nach § 3 erfüllt wird.
    (2) Des Weiteren setzt die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis, einer Niederlassungserlaubnis oder einer Erlaubnis zum Daueraufenthalt EG voraus, dass der Ausländer
    1. mit dem erforderlichen Visum eingereist ist und
    2. die für die Erteilung maßgeblichen Angaben bereits im Visumantrag gemacht hat.

    Hiervon kann abgesehen werden, wenn die Voraussetzungen eines Anspruchs auf Erteilung erfüllt sind oder es auf Grund besonderer Umstände des Einzelfalls nicht zumutbar ist, das Visumverfahren nachzuholen.

  5. #134
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von Loso",p="519709
    (2) Des Weiteren setzt die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis, einer Niederlassungserlaubnis oder einer Erlaubnis zum Daueraufenthalt EG voraus, dass der Ausländer
    1. mit dem erforderlichen Visum eingereist ist und
    2. die für die Erteilung maßgeblichen Angaben bereits im Visumantrag gemacht hat.

    Hiervon kann abgesehen werden, wenn die Voraussetzungen eines Anspruchs auf Erteilung erfüllt sind oder es auf Grund besonderer Umstände des Einzelfalls nicht zumutbar ist, das Visumverfahren nachzuholen.[/b]
    Ich kann mir nicht vorstellen, daß ein Schengen-Visum oder ein Sprachvisum abgelehnt würde, wenn die Heirat bereits vollzogen wurde.

    Des weiteren wäre anschliessend die Voraussetzung (durch A1) erfüllt und es wäre unzumutbar, erst wieder nach Thailand auszureisen, um danach einen Antrag auf Familienzusammenführung zu stellen.

  6. #135
    Avatar von Loso

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    6.953

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Das klingt einleuchtend, was allerdings künftig stets die vorherige Heirat Thailand oder Dänemark (problematisch) vorraussetzt.

  7. #136
    Avatar von bromo

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    01.08.2007
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    143

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    von mir einfach mal ein Dank an Loso, der hier ganz klar und erkennbar die entscheidenden Änderungen reingeschrieben hat.
    Auch den anderen vielen Dank für die rege Beteiligung, auch wenns zwischenzeitlich doch ganz schön weit weg vom Thema war.
    is wohl so bei nittaya


    Liebe Grüße

    bromo

  8. #137
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von Loso",p="519715
    Das klingt einleuchtend, was allerdings künftig stets die vorherige Heirat Thailand oder Dänemark (problematisch) vorraussetzt.
    Dänemark wäre tatsächlich problematisch, aber Thailand wäre evtl. eine Lösung.

  9. #138
    Avatar von wingman

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    14.074

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    ich heirate ja in kürze in thailand und rechne einschlieslich der legalisierung der heirat mit keinem problem, ausser der einreise.

  10. #139
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von wingman",p="519719
    ich heirate ja in kürze in thailand und rechne einschlieslich der legalisierung der heirat mit keinem problem, ausser der einreise.
    Ganz einfach, entweder vorher A1 oder eben kein Visum zur Familienzusammenführung beantragen, sondern Schengen- oder Sprachvisum und später von Deutschland aus den Nachweis beim Ausländeramt einreichen. Ich kann mir nicht vorstellen, daß sie erst wieder zurück geschickt wird.

  11. #140
    Avatar von Loso

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    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von Paddy",p="519720
    Ganz einfach, ... Schengen- oder Sprachvisum ...

    Die Erstanträge von Schengen-Visa sind so einfach ja auch nicht mehr.

    Ich hätte selber so mutmasslich nicht oder mit erheblicher Verzögerung heiraten können und habe die öffentlichen Äusserungen bis gestern für Beruhigungen der türkischen Öffentlichkeit gehalten. Die Praxis der deutschen Botschaft (die nur Vorgaben aus Berlin umsetzt) ist leider zu eindeutig, als dass man da an eine augenzwinkernde Regelung denkt. Als Ur-Deutscher mit allen Rechten und Pflichten fühle ich mich zudem gegenüber EU-Ausländern, Asylanten und durch Schlupflöcher (behördliche Gefälligkeits-Uralt-Heirats-Urkunden) in meiner geschätzten (keine Ironie) Heimat eklatant diskriminiert. Diese Ungleichbehandlung im eigenen Land verstehe ich am wenigsten, noch nicht mal die Regelung an sich.

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