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Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

Erstellt von bromo, 27.08.2007, 20:12 Uhr · 406 Antworten · 23.422 Aufrufe

  1. #111
    Odd
    Avatar von Odd

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    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    @Chak, Tira schrieb koennen von lizensierten Instituten durchgefuehrt werden. Fuer mich irgendwie nicht nachvollziehbar.

    Die Damen sollen nur die gewuenschten Kenntnisse erlangen, die anschliessend das Institut prueft.

    Durch privates Lernen, kann der Erfolg frueher und guenstiger erzielt werden. Dies ist im Sinne von jedem.

    Vielleicht gibt es eine verbindliche Aussage der Botschaft oder AA.

    Edit: @Phi Mee, das waere galaktisch

  2.  
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  3. #112
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Bei eurer ganzen Rechnerei vergesst ihr einen wichtigen Faktor: die Durchfallquote. Wenn das stimmt, was hier ein Member vor 2-3 Tagen in diesem oder in den Parallelthreads veröffentlichte, dass den A1-Kurs derzeit nur 5% bestehen, dann würde ich mal im Schnitt davon ausgehen, dass der Durchschnitts-Thai den Test 10 mal machen muss, um ihn zu bestehen. D.h. 10fache Kosten und 10fache Zeit. Und werden Testtermine ständig angeboten?

    Erinnert mich an mein Informatikstudium. Analysis-Klausur. Durchfallrate war auch so etwas über 90%. Musste ich 16 mal machen, bis ich bestand. Dauerte 4 Jahre. Aber ich hatte ja auch genügend Zeit, weil ich andere Prüfungen vorziehen konnte.
    Dazu muss man nicht mal dumm sein. Flüchtigkeits- oder Verständnisfehler, Nervösität, Zeitdruck...
    Nur mal so als Denkanstoß...

    Und an den Hamburger ALDI-Tütenfan: auf private Sticheleien lasse ich mich nicht mehr ein. Trotz des bürgerfeindlichen Gesetzes kann ich mir eine gewisse Schadenfreude nicht verkneifen, dass mittlerweile doch mehr Member durchschauen, wie Deutschland seine eigentlich vorbildliches Grundgesetz vergewaltigt und es damit nur noch Schall und Rauch ist.

  4. #113
    Avatar von Palawan

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    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von Dieter1",p="519513
    Das ist auch ne Idee, einfach einen Wohnsitz in Oesterreich anmelden bis die Holde eingeflogen ist und alle Probleme sind elegant umfahren :-) .
    Klar, da hilft doch genau dieses neue Gesetz dabei ( eine Türe wird verschlossen und eine andere neu aufgemacht )

    Doppelte Staatsbürgerschaft für Deutsche

    Deutsche in der Schweiz und in den EU-Staaten können sich künftig einbürgern lassen, ohne den EU-Pass zu verlieren.
    Eigentlich beharrt das Innenministerium noch heute darauf: «Die Bürger sollen sich für ein Land entscheiden», so lautet die Erklärung der Ministeriumssprecherin Annette Ziesig zur geltenden Politik. Damit keine Loyalitätskonflikte aufkommen, vertritt Deutschland die Auffassung, dass grundsätzlich doppelte Staatsbürgerschaften nicht erwünscht sind. Aber die Regel ist löchriger als der sprichwörtliche Schweizer Käse.

    Denn das am Dienstag in Kraft getretene neue deutsche Ausländerrecht hat zur Folge, dass im Verkehr mit der EU und der Schweiz die doppelte Staatsbürgerschaft der Normalfall wird. Deutsche, die in der Schweiz einen Antrag auf Einbürgerung stellen, behalten künftig automatisch ihre deutsche Staatsbürgerschaft. Umgekehrt erwartet Deutschland von Schweizern, die sich in Deutschland einbürgern lassen, nicht mehr, dass sie den Schweizer Pass abgeben.

    Bisher galt: Wenn sich ein Deutscher in der Schweiz einbürgern liess, erlosch seine deutsche Staatsbürgerschaft automatisch. Wer den Verlust des deutschen EU-Passes vermeiden wollte, musste vor Einreichung eines Einbürgerungsantrags einen kostenpflichtigen Antrag auf Beibehaltung der deutschen Staatsbürgerschaft stellen. Einen Anspruch auf Beibehaltung gab es nicht, allerdings war die doppelte Staatsbürgerschaft schon gemäss dem Ausländerrecht von 1999 für EU-Bürger und Schweizer einfach. In der Praxis reichte es aus, wenn die Gesuchssteller geltend machen konnten, dass sie noch über Bindungen an Deutschland verfügten, weil sie enge Beziehungen zu Verwandten, Immobilienbesitz oder Geschäftskontakte nach Deutschland hatten.

    .....

    Der Kurswechsel indessen vollzieht sich still und leise. In den deutschen Medien war die neue Praxis bisher noch kein Thema. [highlight=yellow:a57f3fd3c4]Vom neuen Ausländergesetz wurden nicht die Erleichterungen für Deutsche und EU-Bürger wahrgenommen, sondern nur die gleichzeitig eingeführten strengeren Regeln für den Ehegattennachzug türkischer Einwohner[/highlight:a57f3fd3c4].


    Den ganzen Bericht gibt eshier

    Gruss Palawan

  5. #114
    Odd
    Avatar von Odd

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    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="519538
    ... was hier ein Member vor 2-3 Tagen in diesem oder in den Parallelthreads veröffentlichte, dass den A1-Kurs derzeit nur 5% bestehen, dann würde ich mal im Schnitt davon ausgehen, dass der Durchschnitts-Thai den Test 10 mal machen muss nd werden Testtermine ständig angeboten?
    Hm 5%? Wer hatte die Pruefung abgelegt? Wurde hierzu ausreichend Deutsch gelernt o.ae.?

    Finde es ein wenig schockierend, dass Du Deinen Thais nichts mehr zutraust.

  6. #115
    Avatar von phi mee

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    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="519538
    Bei eurer ganzen Rechnerei vergesst ihr einen wichtigen Faktor: die Durchfallquote. Wenn das stimmt, was hier ein Member vor 2-3 Tagen in diesem oder in den Parallelthreads veröffentlichte, dass den A1-Kurs derzeit nur 5% bestehen, dann würde ich mal im Schnitt davon ausgehen, dass der Durchschnitts-Thai den Test 10 mal machen muss, um ihn zu bestehen.
    Ist mit Sicherheit eine Frage von Alter, Vorbildung und Lernfähigkeit bezüglich Fremdsprachen.

    Meine Frau hätte damit sicherlich auch größte Probleme gehabt. Sie war hier in D. auch zunächst in einer Sprachschule in der alles zusammengewürfelt wurde. Keine Chance! Ich habe sie gleich wieder da raus genommen.

    Bei Bärchens DSH Prüfung entspricht der erste 10-wöchige Block dem A1. Nach jedem Block wird eine Abschlussprüfung gemacht um für die nächste Stufe zugelassen zu werden. Hierbei liegt die Durchfallquote sicher unter 5%. Die Schule wirbt damit das über 90% den DSH Abschluss schaffen.

    Allerdings sind hier nur Leute zwischen 20 und 30 im Untericht die mindestens eine Hochschulzugangsberechtigung erworben haben.

    Ein Mädel/Frau aus dem Isaan mit vielleicht 4 Jahren Schulbildung hat da natürlich kaum einen Chance!


    phi mee

  7. #116
    Avatar von tira

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    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von Odd",p="519492
    ...Auch zaehlt dieses neue Gesetz( ) nicht fuer alle Auslaender.....
    wie gesacht vorhin mit dem aa

    auf den einwand japanische frauen bräuchten den test net, kam zunächst bilaterale
    abkommen, auf weiteres nachharken übergeordnete wirtschaftliche verknüpfungen
    und hernach es beträfe lediglich ein personenkreis von ca. 20.

    ja, die ausführenden organe sind sich so ihrer sache bezüglich des fortbestandes
    des gesetzes sicher, da bleibt jegliches selbstkritisches hinterfragen aussen vor.

    gruss

  8. #117
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von Odd",p="519540
    Hm 5%? Wer hatte die Pruefung abgelegt? Wurde hierzu ausreichend Deutsch gelernt o.ae.?
    Finde es ein wenig schockierend, dass Du Deinen Thais nichts mehr zutraust.
    Die Zahl habe ich ja nicht veröffentlicht. Wenn ihr euren Frauen beim ersten Anlauf die Prüfung zutraut ist ja alles in Ordnung. Aber wie gesagt: aus meiner Sicht hat das Bestehen einer Prüfung nicht alleine etwas mit den Fähigkeiten der getesteten Person zu tun. Auch die Tagesform kann entscheidend sein. Boris Becker ist auch oftmals einige Male in der 1.Runde in Wimbledon ausgeschieden. Und ich kenne einige, die trotz perfekter Vorbereitung durch die Führerscheinprüfung gefallen sind.
    Waren alle nicht dumm.

  9. #118
    Avatar von tira

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    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    ahh,

    noch die durchwahlnr. 030 5000 1640

    gruss

  10. #119
    Avatar von Loso

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    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    Zitat Zitat von Palawan",p="519539
    ... sondern nur die gleichzeitig eingeführten strengeren Regeln für den Ehegattennachzug türkischer Einwohner.

    Gruss Palawan
    Dem ist ja leider nicht so, obwohl öffentlich monatlang der Eindruck erweckt wurde.
    Das Änderungsgesetz schliesst Deutsche ein. Der entscheidende Satz im neuen §28 ist dieser:
    §30 Abs.1 Satz1 Nr.1 und 2... ist in den Fällen des Satzes 1 Nr.1 entsprechend anzuwenden.
    Im neuen §30 Abs.1 Satz1 Nr. 2 steht:
    der Ehegatte sich zumindest auf einfache Art in deutscher Sprache verständigen kann...


    Alte Fassung §28 AufG:
    http://bundesrecht.juris.de/aufenthg_2004/__28.html

    § 28 Familiennachzug zu Deutschen
    (1) Die Aufenthaltserlaubnis ist [s:105efe50f3]abweichend von § 5 Abs. 1 Nr. 1[/s:105efe50f3] dem ausländischen
    1. Ehegatten eines Deutschen,
    2. minderjährigen ledigen Kind eines Deutschen,
    3. Elternteil eines minderjährigen ledigen Deutschen zur Ausübung der Personensorge
    zu erteilen, wenn der Deutsche seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Bundesgebiet hat. [s:105efe50f3]Sie kann abweichend von § 5 Abs. 1 dem nichtsorgeberechtigten Elternteil eines minderjährigen ledigen Deutschen erteilt werden, wenn die familiäre Gemeinschaft schon im Bundesgebiet gelebt wird.[/s:105efe50f3]
    (2) Dem Ausländer ist in der Regel eine Niederlassungserlaubnis zu erteilen, wenn er drei Jahre im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis ist, die familiäre Lebensgemeinschaft mit dem Deutschen im Bundesgebiet fortbesteht, kein Ausweisungsgrund vorliegt und er sich auf einfache Art in deutscher Sprache [s:105efe50f3]mündlich[/s:105efe50f3] verständigen kann. Im Übrigen wird die Aufenthaltserlaubnis verlängert, solange die familiäre Lebensgemeinschaft fortbesteht.


    Änderungsgesetz, dort die Seiten 7 und 8:
    http://www.bgblportal.de/BGBL/bgbl1f/bgbl107s1970.pdf
    Anhörung zur Verfassungmässigkeit:
    http://bundestag.de/aktuell/hib/2007/2007_135/02.html

  11. #120
    Avatar von Palawan

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    Re: Deutsch als Vorraussetzung für Ehegattennachzug?

    @Loso

    Das ist mir schon klar. Ich hatte den Teil gelb markiert weil nur die Nachteile und nicht die Erleichterungen gemässe Quelle in Deutschland zu reden geben.

    Und weil die türkische Bevölkerung den grössten Ausländeranteil in D stellt, wurde wahrscheinlich nur diese Nationalität genannt.

    Ist unter Umständen auch ein Grund, weshalb das neue Gesetz gemäss einigen Membern auch bei der deutschen Bevölkerung so gut ankommt.

    Gruss Palawan

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