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Den Integrationskurs vermeiden

Erstellt von JayNonthaburi, 21.12.2011, 11:23 Uhr · 72 Antworten · 11.646 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von alder

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    Zitat Zitat von Helli Beitrag anzeigen
    Richtig! Allerdings sollten die verlangten Kenntnisse nicht mit deutsch-verwaltungsüblichem Mist überfrachtet sein und der Zeit entsprechen.
    Für Test B1 (Niederlassungserlaubnis) muss z.B. ein Brief geschrieben werden. Wer macht so etwas noch in Zeiten von SMS und E-Mail mit automatischer Rechtschreibprüfung? Wer von uns selbst versteht denn immer die Durchsagen im Flughafen oder in der Bahn? Wer von uns selbst versteht denn immer den Inhalt und den Sinn eines Behördenschreibens?
    Wenn man Zeit, Lust und Laune hat, setzt man sich ein Jahr in den Integrationskurs, klappt die Ohren bei und ist nur anwesend. Das reicht ja mittlerweile in einigen Bundesländern schon für den Erhalt eines dt. Passes. Erfolgskontrolle? Fehlanzeige! Test? Mai mi!
    Ich habe hier irgendwo gelesen, dass dort auch Hartz 4 Anträge ausgefüllt werden.

    Daran sieht man mal wie borniert die Erfinder solcher Lehrpläne sind. Die können sich gar nicht vorstellen, dass in diesen Kursen auch welche sitzen, die keine Sozialhilfe kassieren und dies auch nicht vorhaben.

    Im Übrigen sollten erst mal deutsche Abiturienten wissen, wie sich der Bundestag zusammen setzt. Das wäre nämlich viel wichtiger, als wenn meine Frau das weiss.

  2.  
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  3. #52
    Avatar von Helli

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    Zitat Zitat von alder Beitrag anzeigen
    Daran sieht man mal wie borniert die Erfinder solcher Lehrpläne sind. Die können sich gar nicht vorstellen, dass in diesen Kursen auch welche sitzen, die keine Sozialhilfe kassieren und dies auch nicht vorhaben.
    Im Übrigen sollten erst mal deutsche Abiturienten wissen, wie sich der Bundestag zusammen setzt. Das wäre nämlich viel wichtiger, als wenn meine Frau das weiss.
    Die diversen Goethe-Tests hat eine Privatfirma für viele viel Geld im Auftrag des Ministeriums entwickelt. Die eigenen Beamten waren zu bl... dafür. Die haben das dann nur noch begutachtet und abgesegnet. Auch wurden die Anforderungen für die Niederlassungserlaubnis angezogen. Bis 13.09.2013 war der A1 ausreichend, seitdem muss es der B1 sein (und der entspricht nach meiner Einschätzung für Deutsch etwa einem Hauptschulabschluss).
    Das mittlerweile bei fast allen Politik-Kabarettisten (z.B. Volker Pispers) durchgenudelte Thema ist z.Zt., dass beim I-Kurs auch die Kenntnis über den Unterschied zwischen dem Verhältnis- und dem Mehrheitswahlrecht vorhanden sein muss. Das wissen noch nicht mal 20% unserer eigenen Leute!

  4. #53
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Helli Beitrag anzeigen
    Wer von uns selbst versteht denn immer die Durchsagen im Flughafen oder in der Bahn?
    Hier, wo du es sagst.
    Wir haben an unseren Produktionsanlagen eine Lautsprecherdurchsageoption. Wenn da einer was reinquakt, habe ich mich schon immer gefragt, wer das denn verstehen soll.
    Gut, ich habe einen 30%igen Tinnitus, aber selbst die Sprache kann ich da nicht zuordnen.

  5. #54
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Helli Beitrag anzeigen
    Bis 13.09.2013 war der A1 ausreichend, seitdem muss es der B1 sein (und der entspricht nach meiner Einschätzung für Deutsch etwa einem Hauptschulabschluss).
    Ich bin mir ziemlich sicher, dass bei meiner Frau auch schon B1 gefordert wurde, und das war Anfang 2012- Außerdem finde ich B1 gar nicht verkehrt für eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis, mit A1 kann man sich nicht wirklich verständigen, das sind nur absolute Grundkenntnisse. Wenn B1 Hauptschulniveau wäre, dann erklärt das die Probleme der dortigen Schulabgänger, aber Hauptschulen haben wir hier ja auch gar nicht mehr.

  6. #55
    Avatar von michael59

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    Da irrst du Chak, der B1 war nur für die Einbürgerung gefordert. Grundsätzlich sollte für die Aufenthaltserlaubnis schon ein höherer Abschluss gut sein, A2 ist da aber ausreichend.
    Was anderes ist es, wenn man Leistungsempfänger aus einem Sozialsystem ist, das nicht auf eigenen Beiträgen beruht. Da kann Sprachbildung gefordert werden. Sonst sollte jedem, Japaner Ami oder Thai frei stehen wie er sich im täglichem Leben so verständigt.

  7. #56
    Avatar von Chak

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    Du sagst A2 reicht, ich sage B1 ist schon sinnvoll und der Gesetz- bzw. Verordnungsgeber sieht das ebenso.

    Natürlich steht es jedem frei, wie er sich verständigt, aber Kenntnis der Sprache erleichtert die Teilhabe und damit die Integration.

  8. #57
    Avatar von Helli

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Ich bin mir ziemlich sicher, dass bei meiner Frau auch schon B1 gefordert wurde, und das war Anfang 2012- Außerdem finde ich B1 gar nicht verkehrt für eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis, mit A1 kann man sich nicht wirklich verständigen, das sind nur absolute Grundkenntnisse. Wenn B1 Hauptschulniveau wäre, dann erklärt das die Probleme der dortigen Schulabgänger, aber Hauptschulen haben wir hier ja auch gar nicht mehr.
    Ja, gefordert wurde der B1 für einen deutschen Pass, also eine Einbügerung. Wollen wir aber nicht. Wir wollen (nur) eine Niederlassungserlaubnis, damit meine Frau ohne Probleme ein- und ausreisen kann (und auch nach meinem Ableben noch in DE arbeiten darf).
    "Hauptschulen" haben wir in RPL immer noch. Die bereits "umgestalteten" heißen jetzt nur anders (ich glaub' "Realschule plus" oder so ähnlich).

  9. #58
    Avatar von michael59

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    Grundsätzlich unterscheide ich zwischen "sollte" um "muss".
    Eine Frau hat einen Job, Fahrerlaubnis, kann sich gut verständigen. Sie schreibt aber ungern. Für eine NL bräuchte sie heut den B1.
    Was verändert sich für die deutsche Gesellschaft oder für sie, wenn sie diese Prüfung machen würde? Sie kostet keinen was- im Gegenteil, sie trägt mit ihrer Einkommensteuer zur Finanzierung der Gesellschaft bei, ihr AG verdient etwas an ihrem Job für Kranken- und sonst Versorgung zahlt sie eigene Beiträge. Lediglich alle 3 Jahre muss sie Zeit aufwenden um den AT zu erneuern. Die ach so überlastetet Beamten der ALB müssen ebenfalls Zeit aufwenden, Einnahmen erzielen sie keine realen, denn die Gebühren decken ja gerade die Herstellungskosten des AT( so die eigenen Aussagen). Also wird sinnlos Zeit verschwendet.
    Auch eine Ehefrau die einfach nur das Geld ihres Ehemannes ausgibt und mit dem Konsum was zur Bruttosozialprodukt beiträgt, bräuchte nach meiner Meinung keine höhere Sprachqualifizierung. Was hat die Gesellschaft davon? Nichts. Das Geld was der AT kostet könnte sie auch in den Konsum stecken und damit Wachstum erzeugen. Und Wachstum macht doch alle glücklich und löste jegliches Problem.

    Was anderes ist es, wenn ich Sozialleitungen beziehe, die nicht auf eigenen Beiträgen beruht. Hier konnte aber schon immer Sprachbildung angeordnet werden, um damit zu erreichen auf eigene Kosten seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.

    Für einen DP ist B1 ok. Und wie schon oft geschrieben- wer den beantragen kann sollte das tun.

  10. #59
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Wir hatten die gleichen Probleme mit der langen Fahrzeit und den vielen verlorenen Jahren.
    Koeln stellt sich auf sehr stur,da bekam sie noch nicht mal eine AE von 12 Monaten,nur fehlerhaft eine Fiktionsbescheinigung von 3 Monaten je.Wir haben die auch mit Gericht veraergert.
    Da haben wir eben das Bundesland gewechselt und hier ging es ,A1 und eine Buergschaft von mir und sie hatte die Niederlassungserlaubnis.

    Meine hat sich schon bei der A1 Pruefung ein Bein ausgerissen.Hat wirklich mit meiner Hilfe stark und viel gelernt es aber nur auf
    62 Punkte=ausreichend geschafft.
    B1 haette sie nie gepackt und wenn ich N I E schreibe weiss ich was ich schreibe.

    Vieleicht sollte der deutsche Staat bei "Dummheit" eben auch die Muetter deutscher Kinder aus dem Land werfen,zutrauen wuerde ich es ihm bei dieser unsinnigen Auslaenderpolitik ,die in jedem Budesland anders definiert wird.
    Genauso unsinnig ist die verschiedene Schulpolitik in den verschiedenen Bundeslaendern zu Lasten der Schueler.

  11. #60
    Avatar von Franky53

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    ich frage mich wie man mit Frauen die nicht mal rudimentär Deutsch können Kinder in die Welt und dann noch in D einschulen will.

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