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Bundesverwaltungsgericht und Kindernachzug

Erstellt von ernte, 27.08.2008, 09:55 Uhr · 55 Antworten · 5.479 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von Leipziger

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    Re: Bundesverwaltungsgericht und Kindernachzug

    Hallo Thaimax

    Nein, es liegt sicherlich nicht an mangelnder monetärer Zuwendung des Staates, dass die Leute keine Kinder bekommen möchten, die Rahmenbedingungen könnten halt einfach nicht viel schlechter sein....
    Damit läßt sich sicherlich erklären warum Kinderlosigkeit bei Männern prozentual etwas höher ist als bei Frauen ............ z.B. rechnet man bei den jetzt noch Jugendlichen mit einer Kinderlosenquote von ca.40% bei den Frauen und ca.50% bei den jungen Männern !

    Diese 10% mehr bei der männliche Klientel könnte man dann wohl sicherlich dem knadenlosen deutschen Unterhalts und Scheidungsrecht zuordnen , soweit sogut !

    Bei seriösen Befragungen gibt aber die Mehrheit der kinderlosen Paare an sie könnten durch Kinder ihren gewohnten Lebensstandart nicht mehr aufrecht erhalten ............ also knallharte ökonomische Motive und dies sollte einem schon zu denken geben !

    Und übrigens , Frankreich liegt nicht auf einem fremden Planeten sonder ist gleich nebenan , und was da die Geburten erhöht das funzt ihr ebenso ..............

  2.  
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  3. #52
    Avatar von Thaimax

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    Re: Bundesverwaltungsgericht und Kindernachzug

    Zitat Zitat von Leipziger",p="625082

    Bei seriösen Befragungen gibt aber die Mehrheit der kinderlosen Paare an sie könnten durch Kinder ihren gewohnten Lebensstandart nicht mehr aufrecht erhalten ............ also knallharte ökonomische Motive und dies sollte einem schon zu denken geben !
    Ich gehe davon aus, dass Du die Umfrage auf Seriosität überprüft hast, möchte aber trotzdem anmerken, dass ich, wenn ich gemeinsam mit meiner Freundin wegen den Gründen unserer Kinderlosigkeit befragt werde nicht angeben werde, dass ich Angst vor der Scheidung und deren Folgen habe, also eher allgemeine Gründe nennen würde.(man möchte ja nicht unterstellt bekommen, dass es in der Beziehung kriselt, wie sonst könnte man denn sonst auf das Tabu-Thema Scheidung kommen )

    Ich halte wirklich das Scheidungsrecht und die ständig im Raum stehende Einmischung des Staates in die Familie für den "Kinderkiller" Nummer 1.

    Ökonomische Gründe bezüglich eines eventuellen Karriereknicks kann ich mir bei leistungsbereiten Frauen, die im Beruf weiterkommen möchten, als Grund vorstellen, und da würden zweifelsohne voll von der Steuer absetzbare, oder gar kostenlose, Kinderbetreuungsplätze Abhilfe schaffen.(auch im Hinblick auf Scheidungen würde das bedeuten, dass man von einer Frau erwarten kann, dass sie arbeiten geht und müsste deswegen von einem Mann nicht erwarten, dass er aufgrund "ehebedingter" Nachteile der Frau jahrelang Unterhalt an sie bezahlen muss)

    Es stellt sich bei sehr vielen Männern gar nicht mehr die Frage, ob sie sich eine Familie leisten können, sondern ob sie sich eine Scheidung leisten können, und das ist, bei dem vorherrschenden Unterhaltsrecht und der Scheidungsstatistik tatsächlich zur Kardinalfrage geworden.

  4. #53
    Avatar von wingman

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    Re: Bundesverwaltungsgericht und Kindernachzug

    Tatsache ist in Deutschland wenn es zur Scheidung kommt und die Frau es darauf anlegt ist der Mann fast immer finanziell erledigt. Es interessiert nicht die Bohne ob der Mann die horrenden Unterhaltsforderungen überhaupt leisten könnte.
    Was bis dahin gerade noch so finanzierbar gewesen ist entwickelt sich nach der Scheidung zum finanziellen Supergau.
    Kein Wunder das Kinder ganz unten auf der Wunschliste stehen (Ausnahmen und Unfälle einmal ausgenommen).
    Bei uns steht ein Baby nicht zur Disposition, was aber vornehmlich andere Gründe hat.
    Wir (zumindest ich) bin auch langsam zu alt für ein Baby.
    Wir beide haben schon Kinder, ich habe meinen Beitrag gegen das aussterben Germanys geleistet, nun sind die kinderlosen Members gefragt :-).

  5. #54
    Avatar von Leipziger

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    Re: Bundesverwaltungsgericht und Kindernachzug

    Hallo Thaimax

    Es stellt sich bei sehr vielen Männern gar nicht mehr die Frage, ob sie sich eine Familie leisten können, sondern ob sie sich eine Scheidung leisten können .................
    Dies mag vielleicht bei schon vorgeschädigten Scheidungleichen hin und wieder zutreffen dass aber junge und frisch verliebte Leute da schon automatisch an eine Scheidung denken ist aber wohl nicht wirklich realitätsnah ................

    Die wahren Gründe sind da schon wo anders zu suchen , z.B. konnte ein völlig normaler Durschnittsverdiener noch in den 60zigern bis hinein in die 70ziger Jahre von seinem Lohn eine Frau und 2-3 Kinder ernähren jedes Jahr in den Urlaub fahren und nebenbei noch ein Häuschen bauen .

    Der gleiche Mann heute hätte schon ab dem 2 Kind nur noch ein frei verfügbares Einkommen in Höhe des Sozialhilfesatzes !

    Und da ist nix mehr mit Häuschen , nix mehr mit neuem Auto und nix mehr mit Urlaub ........ ein Wochenende am Baggersee vielleicht jetzt mal ausgenohmen .........

    Und der Hauptgrund dafür sind die sich seid der Zeit verdoppelten Sozialbeiträge und verdreifachten Verbrauchersteuern die gnadenlos immer höher geschraubt werden ohne irgend eine Kinderkomponente !!!

    Die Verarmung der Kindererziehenden nimmt man dabei eben billigenden in Kauf (haben ja eh kaum noch Wählerstimmen).............. und "Armut" ist nun mal für junge Menschen nicht sonderlich anziehend also werden die Kinderlein "eingespart" !

  6. #55
    ffm
    Avatar von ffm

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    Re: Bundesverwaltungsgericht und Kindernachzug

    Thaimax, sehr gut auf den Punkt gebracht. Ich würde in Deutschland aus genau diesem Grund nie eine Familie gründen wollen.

  7. #56
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Bundesverwaltungsgericht und Kindernachzug

    Ich denke auch daß Thaimax mit seinem Statement nicht falsch liegt.
    Man brauch nur in den Seiten alleinerziehender bzw. umgangsvereitelter geschiedener Väter nachlesen. Väteraufbruch, etc. ....
    Ich kenne einige Männer, die sich die Abhängigkeit nicht antun wollen. Auch vor einer evtl. Heirat verschließen sie nicht die Augen vor den "Gefahren".

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