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Buddistische Eheschließung in Thailand

Erstellt von Johann43, 14.10.2004, 13:33 Uhr · 25 Antworten · 2.819 Aufrufe

  1. #1
    Johann43
    Avatar von Johann43

    Buddistische Eheschließung in Thailand

    Habe mir gedacht das es besser ist hier einen neuen Thread für dieses Thema zu eröffnen um damit die Frage von Chak etwas genauer zu beleuchten.

    Das können aber doch keine richtigen Ehen sein, oder?
    Nach Deinem Verständnis wohl nicht ..... nach thail. Verständnis sehr wohl!

    Tatsache ist das in TH immer noch die meisten Ehen im Tempel und nicht vor dem Standesamt geschlossen werden ...... dieser, wie von Dir genannte, "Tempelhokuspokus", ist für die Thaibevölkerung weitaus wichtiger, als die Unterschrift auf dem Standesamt und wird in der Gesellschaft voll als Ehe anerkannt .....

    Soweit mir bekannt ist, hat eine solche Eheschließung, innerhalb TH, auch Rechtsfolgen .... wie Erbrecht für Kinder und Ähnliches.

    Aber sicher gibt es da Member, die sich damit besser auskennen als ich ...... aber so abwertend würde ich das keinesfalls bezeichnen.

    Ist eben nicht so einfach, europäische Denkweisen abzulegen ...... und Tolleranz zu üben .... kann man das nicht ..... macht es den Aufenthalt und das Leben in TH oder mit thail. Menschen um Vieles schwieriger .... wenn nicht gar, in manchen Fällen .... unmöglich.

    Gruss aus dem Isaan

    Johann

  2.  
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  3. #2
    Avatar von conny

    Registriert seit
    27.07.2002
    Beiträge
    896

    Re: Buddistische Eheschließung in Thailand

    Soweit mir bekannt ist, hat eine solche Eheschließung, innerhalb TH, auch Rechtsfolgen .... wie Erbrecht für Kinder und Ähnliches.
    Bin zwar kein Spezialist für Erbrecht und für thailändische Gesetze erst recht nicht, aber ich glaube, dass Beerben und Vererben doch eher mit der Vater/Mutter Stellung im Bezug zum Kind zusammenhängt.

    Oder täusche ich mich da

    Gruß
    Conny

  4. #3
    Johann43
    Avatar von Johann43

    Re: Buddistische Eheschließung in Thailand

    @conny,

    habe versucht, dies in meiner Umgebung hier genauer auszumachen ..... bekam aber unterschiedliche Antworten ... wie fast immer hier in TH ... auch die Frau, soll nach einer gewissen Frist erbberechtigt sein .... da mich dieses Thema auch interessiert und ich es nicht genau weiss, habe ich das Thema einfach mal eröffnet.

    Gruss aus dem Isaan

    Johann

  5. #4
    Avatar von Jim Thompson

    Registriert seit
    07.08.2004
    Beiträge
    896

    Re: Buddistische Eheschließung in Thailand

    Leider kann ich nichts zum Erbrecht sagen, aber zur buddhistischen Hochzeitszeremonie.
    Nachdem wir in D geheiratet haben, haben wir uns entschlossen ein Jahr später in TH auch auf thailändische Art und Weise zu heiraten. Ich kann nur sagen, das war ein Erlebnis, welches ich nicht missen möchte. Denn das war Kultur pur !!!
    Manche meinen dazu Hokuspokus, ich nenne es Respekt vor der anderen Kultur.
    Niemand hat es von mir verlangt, doch wollte ich solch eine Hochzeit auch feiern, weil ich genau wußte, wie sehr es meine Frau freuen würde und welche Bedeutung es für ihre Familie hat.
    (Leider sind wir nun doch wieder geschieden...)

    Viele Grüße

    Jim Thompson

  6. #5
    Avatar von Armin

    Registriert seit
    13.10.2001
    Beiträge
    1.415

    Re: Buddistische Eheschließung in Thailand

    In Thailand ist die buddistische Eheschließung die wichtigste! Es ist wie eine Bekanntgabe der ordentlichen Verhältnisse. Damit einher geht Schutz der Beteiligten und. und. und. Die Familienmitglieder verteidigen eine solche Ehe, egal ob sie gut läuft oder nicht. Ein Vergewltiger hätte also schlechte Karten.
    Wilde Ehen gibt es in Thailand, doch werden die Frauen als ..... betrachtet.

    Gruß Armin

  7. #6
    expatpeter
    Avatar von expatpeter

    Re: Buddistische Eheschließung in Thailand

    Falls jemand Lust hat, sich Hochzeitsfotos anzusehen:
    Hier sind welche von unserer Hochzeit

  8. #7
    spirit
    Avatar von spirit

    Re: Buddistische Eheschließung in Thailand

    @all

    ...... dieser, wie von Dir genannte, "Tempelhokuspokus", ist für die Thaibevölkerung weitaus wichtiger, als die Unterschrift auf dem Standesamt und wird in der Gesellschaft voll als Ehe anerkannt .....
    Diese Aussage kann ich voll bestätigen.

    Für meine jetzige Frau wäre es gesellschaftlich nicht möglich gewesen, mich in ihrem Haus wohnen zu lassen, ohne daß wir nicht diese wunderbare buddhistische Hochzeit vollzogen hätten.

    Bei uns war das eigentlich eine kleine Hochzeit, die am 1. Tag mit einigen Zeremonien im Tempel begann, und mit dem wichtigsten Teil, der "Übergabe der Tochter" im Kreise der Familie in ihrem Haus fortgesetzt wurde. Mit der Familie wurde anschließend in einem netten Restaurant gespeist.

    Am 2. Tag wurde dann in einem Hotel in Bangkok die Hochzeit mit verschiedenen Zeremonien und Speis und Trank abgeschlossen (100 geladene Gäste).

    Insgesamt war das ein unvergessliches Ereignis und hat mit "Tempelhokuspokus" wirklich nichts gemein.

    Seit diesem Zeitpunkt bin ich ein vollwertiges Mitglied in ihrer Familie.

    Servus

  9. #8
    Nuckel
    Avatar von Nuckel

    Re: Buddistische Eheschließung in Thailand

    Wir werden im Dezember in LopBuri traditionell Heiraten. Meine Mia ist schon mächtig am Planen. Es gibt gut was zu futtern, Whisky, Musik, 9 Mönche aus dem Wat, besonders schöne "Kostüme" und viele Gäste. Wir freuen uns schon riesig darauf. Gibt bestimmt tolle Fotos.

    :-)

  10. #9
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Buddistische Eheschließung in Thailand

    Die buddhistisch geschlossene Ehe in Thailand mag nach unserem Verständnis ohne Rechtsfolgen sein.
    Die soziale Kontrolle dort kann erheblich wirksamere Konsequenzen produzieren.

    Und nichts ist schlimmer, gerade auf´m platten Land in Thailand, als die soziale Ächtung...

  11. #10
    Nuckel
    Avatar von Nuckel

    Re: Buddistische Eheschließung in Thailand

    Ja, ich denke nach der Zermonie ist das Paar für jeden Thai fest verheiratet erst recht für das familiäre Umfeld. Diese darauf folgende "Registrierung" bei den Behörden wirkt etwas aufgepfropft.

    Mich würde auch interessieren was sich an der Rechtlichen Situation in Thailand ändert. In D ist es z.B. so das ein Verlobter nicht gegen eine Verlobte ausagen muss. (Aussageverweigerungsrecht) Ich habe auch mal gelesen das in Thailand ein Recht(?) besteht die Kosten für die Heiratsvorbereitung und das Brautgeld zurückzuforden wenn die Braut sich trennt / anders entscheidet. Dürfen wir uns nach der Hochzeit bereits als Mr.+Mrs. Nuckel bezeichnen ?

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