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Brautgeld bereits bei Verlobung?

Erstellt von Daniel24, 27.06.2010, 19:50 Uhr · 372 Antworten · 46.404 Aufrufe

  1. #111
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Bukeo, genau das was ich beschrieb. Es ist nicht Aufgabe des Schwiegersohnes zu helfen. Doch die Aufgabe der Tochter von ihrem Geld zu helfen.

    Wenn ich mir so überlege. Du beschreibst einen Fall, wo der Ehemann der Frau Haushaltsgeld zuteilt und Geld für das Kind. Die Frau gibt dem Kind weniger als verabredet um den Eltern zu helfen.

    Eine wahrlich verlogene Familie und das nur um Schein oder Nichtschein zu wahren.

    Einen ehrlicheren Umgang der Beiden wäre sicherlich besser.
    nein, das Kind wird durch den Vater verwöhnt, bekommt also alles was es möchte. Sie zweigt halt vom Haushaltsgeld etwas ab, bekommt dann halt wieder früher neues Geld zum Einkaufen.
    Es muss also keiner deshalb auf irgendwas verzichten. Sie hat anfangs auch versucht, ein wenig Geld (ca. 3000 Baht pro Monat) für ihre Mutter (alleinstehend) zu erhalten, hat er leider abgelehnt.
    Also hat sich sich was einfallen lassen, jetzt zahlt er halt doppelt :-)
    Tut mir leid, aber da stehe ich auf Seite der Frau - sie hat in Thailand als Zimmermädchen gearbeitet und nebenbei ihrer Mutter geholfen. Nun kommt ein Farang und heiratet die Tochter weg und verlangt von der Frau, die Mutter im Stich zu lassen.
    Das wird eine Tochter, die ihre Mutter liebt - niemals akzeptieren.
    Bei uns war es etwas anderes - meine Frau ist bei der Oma aufgewachsen, also war die Bindung zur Mutter nicht sehr intensiv.
    Ich denke, eine monatliche Zuwendung von 50 EUR ist in Ordnung, und nicht übertrieben.
    Man muss bedenken, die Bindung ans ELternhaus, ist in Thailand wesentlich ingtensiver als in Europa - vor allem von Frauen aus dem Isaan und dem Norden.
    In der Grossstadt sieht es natürlich anders aus.

  2.  
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  3. #112
    Avatar von franky_23

    Registriert seit
    25.01.2009
    Beiträge
    8.731
    Bukeo,

    die Schuld hat weder der Mann noch die Frau, da stimmt was nicht der Beziehung, nämlich in der gegenseitigen Achtung des Anderen, wenn diese Dinge hinter dem Rücken ablaufen müssen.

    Dass ein Mann wegen 50 Euro im Monat rumkaspert, sofern genügend Geld da ist, passt nicht. Insbesondere da er seiner Partnerin damit massiv wehtut. Dass die Frau sich nicht einfach durchsetzen kann und dem Mann klar macht, ist ein weiterer Punkt der nicht passt. Wenn die Bindung zum Elternhaus so intensiv ist, dann gibt es einen Weg in einer intakten Beziehung diesen Punkt zu vermitteln.

    Weshalb auch noch das Geld des Kindes genommen wird - das ist unabhängig von dem Umstand ob das Kind verwöhnt wird- ist inakzeptabel. Denn damit akzeptierstt du einen Klau im familiären Umfeld, wenn es jemand nicht nötig hat. Wie diese Person dann generell zum Eigentum anderer steht, möchte ich nicht wissen.

  4. #113
    antibes
    Avatar von antibes
    Die Frau hat anscheinend den falschen Mann geheiratet. Wenn man(n) finanziell in der Lage ist der Mutter mit diesem minimalen Betrag zu helfen, warum macht er das nicht?
    Er wußte doch um die familiären Umstände seiner Frau.

    So trainiert er ihr ein unehrliches Verhalten an, das sich an anderer Stzelle bestimmt einmal rächen wird.

  5. #114
    EBM
    Avatar von EBM

    Registriert seit
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    24
    Ich bin im Forum erst sein ein paar Stunden Mitglied und habe mir den Thread über Verlobungsgeschenke und Sinsod mal durchgelesen…und ich will meine Meinung dazu sagen, ob sie gefällt oder nicht.:

    Sinsod zahlen heißt doch, ein Reicher heiratet eine Arme. Einer, der viel hat, gibt einer, die wenig oder nichts hat. Ich selbst würde niemals eine Frau heiraten, die in irgendeiner Beziehung unter mir steht. Ich glaube, wichtige äußere Bedingungen für eine Ehe sind etwa gleiche Bildung, gleiche Sprachkenntnisse, gleiche finanzielle Verhältnisse. Sinsod und/oder größere von mir verlangte Verlobungsgeschenke sind ein Zeichen, dass beide nicht auf gleicher Stufe stehen.

    Ich habe vor etwas mehr als 30 Jahren geheiratet. Ich hatte sie in Thailand kennen gelernt, sie kam dann nach Deutschland um zu studieren. Meine (einfachen) Eltern waren gegen die Beziehung („Ausländer“), ihr Vater, mit chinesischem Hintergrund, war ebenso dagegen („Farang“). Weihnachten 1979 sind wir dann nach Thailand gefahren und haben ohne Wissen unserer Eltern geheiratet. Das war damals extrem leicht, wir sind zum Amphoe Huay Kwang in Bangkok gefahren und haben dort standesamtlich geheiratet. Kostete, glaube ich, 25 Baht und dauerte vielleicht 20 Minuten. Verlobung und Heirat nach buddhistischem Ritus hat es nie gegeben. Wir sind dann in die „Flitterwochen“ nach Hongkong geflogen und haben von dort unseren Eltern die Heirat per Telegramm mitgeteilt. Unseren jeweiligen Eltern blieb nichts Anderes übrig, als sich mit der Heirat abzufinden. Die anfängliche Abneigung war in Angst vor dem Fremden begründet und hat sich nachher verflüchtigt.

    Sinsod meinen Schwiegereltern zahlen – wozu? Genau so gut hätten meine Eltern verlangen können, dass ihnen Sinsod bezahlt wird. Ein absurder Gedanke.

    Das heißt nicht, dass ich nicht auf die herabgucke, die es anders machen. Jeder kann selbst entscheiden, was er tun will. Aber verstehen tue ich es nicht richtig, denn Sinsod ist für mich ein Symbol dafür, dass der Mann über der Frau steht. Und mir gefällt die Bedingung nicht: „wenn Du zahlst, kannst Du sie haben, wenn Du nicht zahlst, heiratet sie einen Anderen, einen, der zahlt“.

    Und wenn einer sagt: „Ist aber Tradition“, dann kann ich nur antworten: „Aber eine schlechte“. Und alte Traditionen soll man m.E. nur fortführen, wenn sie gut sind.

  6. #115
    Avatar von waanjai_2

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von EBM Beitrag anzeigen
    Sinsod zahlen heißt doch, ein Reicher heiratet eine Arme.
    Weit gefehlt. Das Sinsod ist ein Ausgleich für die bisherigen lebenslangen Investitionen in die "Ausbildung" des thail. Mädchens durch die Familie des Mädchens. Ist der geplante Ehemann ein "grobschlächtiger Klotz" - also Farang - oder sonstwie nur reich aber nicht erstrebenswert, dann muß er zahlen. Der "Einstandspreis" für eine Jungfrau ist dabei immer deutlich höher, als jemand im Gebraucht-Zustand. Der Ehemann zahlt als Sinsod halt immer den relativen Marktpreis-Vorsprung zu den anderen zur gleichen Zeit verfügbaren Angeboten an heiratsfähigen Frauen, die zur Menge der begehrten Frauen gehören. Bereits Geschiedene und schon Mütter gehören dazu natürich nicht. Die gibt es für 'nen Appel und 'nen Ei.
    Das Sinsod ist also grundsätzlich nicht der Preis, den ein Reicher einer Armen zu zahlen hätte. Er ist vielmehr der "Mehrwert" der Frau relativ zur sozialen Stellung des Mannes. Sofern er überhaupt "in die engere Wahl gezogen wird - to be considered. Falls nicht, wird er beim nächsten Kontaktversuch mit der Frau von den Brüdern unsanft verjagt.

    Vielleicht versteht man nun ein wenig besser, warum selbst im heutigen Thailand, der Sinsod, dann, wenn er gerechtfertigt ist, gerne bezahlt wird. Insbesondere, wenn auch die Rahmenbedingungen erfüllt werden. Die da lauten: Das Sinsod geht zwar zunächst an die Eltern, von dort jedoch zurück in die "Privatschatulle" der zukünftigen Braut. Ist also so etwas wie die deutsche Mitgift - Hoffentlich bestehen dagegen keine Bedenken!. Eine Mitgift, die jedoch nicht in das gemeinsame Eigentum der Eheleute übergeht, sondern im privaten Besitz der Braut verbleibt.

    Ich selbst - der natürlich Millionen für die Verheiratung meinerselbst hätte verlangen können - habe überhaupt keinen sinsod zahlen müssen, weil ich eine bereits vorher verheiratete Frau geehelicht habe. Bin dafür aber glücklich verheiratet.

  7. #116
    Avatar von Silom

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    Zitat Zitat von EBM Beitrag anzeigen

    Sinsod zahlen heißt doch, ein Reicher heiratet eine Arme. Einer, der viel hat, gibt einer, die wenig oder nichts hat. Ich selbst würde niemals eine Frau heiraten, die in irgendeiner Beziehung unter mir steht. Ich glaube, wichtige äußere Bedingungen für eine Ehe sind etwa gleiche Bildung, gleiche Sprachkenntnisse, gleiche finanzielle Verhältnisse. Sinsod und/oder größere von mir verlangte Verlobungsgeschenke sind ein Zeichen, dass beide nicht auf gleicher Stufe stehen.
    Falsch. Ich wüsste nicht, dass z.B. eine Tata Young zu den Ärmeren zählt.

    Zitat Zitat von EBM Beitrag anzeigen
    Und wenn einer sagt: „Ist aber Tradition“, dann kann ich nur antworten: „Aber eine schlechte“. Und alte Traditionen soll man m.E. nur fortführen, wenn sie gut sind.
    Wieso schlechte Tradition? Ich würde mir nicht anmassen über eine fremde Kultur zu richten.

  8. #117
    Avatar von benni

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    Wenn es von den Eltern gefordert wird, muß dennoch nicht bezahlt werden. Wenn die Frau deswegen nicht heiraten möchte, bist du nicht ihr Hauptbezugsmensch. Wenn eine Frau dich ehrlich liebt und mit dir zusammensein möchte, spielt Sinsod ein unwichtige Rolle.

  9. #118
    Avatar von Joerg_N

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Weit gefehlt. Das Sinsod ist ein Ausgleich für die bisherigen lebenslangen Investitionen in die "Ausbildung" des thail. Mädchens durch die Familie des Mädchens. .
    Irgendwie auch "Blödsinn" , meisstens inverstieren doch die Famillien eher in ihre Söhne - in ärmeren Gebieten
    ist eine Tochter doch eher ein klein wenig "Haussklave" für die Brüder - meisst dürfen doch die Mädels kochen und putzen und die Jungs werden eher verwöhnt,

    also kauft man in solchen gegenden mit dem Sinsod doch eher den "Haussklaven" .

    Und so etwas mach ich nicht mit,
    wer von jahrelangen Investitionen in die Kinder redet müsste dann ja eher Geld für die Söhne verlangen und nicht für
    die Töchter.

  10. #119
    Avatar von tira

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    17.260

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    Zitat Zitat von Joerg_N Beitrag anzeigen
    Irgendwie auch "Blödsinn" , meisstens inverstieren doch die Famillien eher in ihre Söhne .....
    moin,

    kann man so

    .... als wäreste dabei gewesen

  11. #120
    Avatar von strike

    Registriert seit
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    28.011
    Zitat Zitat von EBM Beitrag anzeigen
    ... Ich selbst würde niemals eine Frau heiraten, die in irgendeiner Beziehung unter mir steht. Ich glaube, wichtige äußere Bedingungen für eine Ehe sind etwa gleiche Bildung, gleiche Sprachkenntnisse, gleiche finanzielle Verhältnisse. ....
    Scheint mir fuer eine binationale Beziehung aus einem Schwellenland - und ueber solche diskutieren wir hier - grundsaetzlich eine hohe Anforderung.
    Obwohl: finanziell kann man natuerlich mit H4 gleichziehen.
    Fuer den gleichen Bildungsstand koennten taeglich 12 Stunden RTL in einem absehbaren Zeitraum sorgen.
    Aber die Sprachkenntnisse - da wird es wohl immer einen Vorsprung geben.
    Es sei denn man reduziert den taeglichen Austausch auf ca. 184 Worte

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