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Bildungsnivau

Erstellt von duc, 02.12.2001, 18:04 Uhr · 57 Antworten · 4.977 Aufrufe

  1. #31
    duc
    Avatar von duc

    Re: Bildungsnivau

    Hallo,

    ich wollte wissen ob eine niedrige Schulausbildung einer Thai-Probleme bereiten könnte. Haben die meisten Antworten hier was mit dem Thema zu tun?

    Sofie´s Welt ist ein Kinderbuch, was aber sehr gut ist. Was hat es aber mit meiner Frage zu tun?

    Ciao Duc


  2.  
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  3. #32
    Avatar von sunnyboy

    Registriert seit
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    5.838

    Re: Bildungsnivau

    Hallo Duc, ich schätze die Schulausbildung nicht so maßgeblich ein.
    Meine Ex hatte 5-jährige Schulausbildung. Es kommt immer darauf an was man daraus macht. Bsp. Beim Afgahnistanproblem war sie immmer sehr imformiert und hat auch logische Schlußfolgerungen gezogen.
    Es hängt wohl nicht so sehr von der Schulbildung ab (die beste Schule ist das Leben) sondern mehr von dem einzelnen Menschen.
    Gruß Sunnyboy

  4. #33
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: Bildungsnivau

    Hallo nochmal Duc,

    Ich kann´s mir einfach nicht verkneifen nochmal zu antworten...
    Also nochmal extra für dich!

    Natürlich kann eine "niedere Schulausbidung" einer Thai in Deutschland Probleme bereiten, genauso wie andere Faktoren.
    Es wäre natürlich besser sie wäre Deutschlehrerin in Thailand, denn anders mußt du mit ihr in "Türkendeutsch" und "Thai-kitchen-english" reden! Und sie muß sich in Deutschland die meiste Zeit (und besonders am Anfang) mit Händen und Füßen verständlich machen. Das poliert das Selbstbewußtsein nicht besonders auf, und setzt dich unter Druck, da sie andauernd von dir abhängig ist.

    Ich werde hier ganz kurz eine Geschichte erzählen wie es einer Thai in Luxemburg ergangen ist.
    Sie ist seit 2 Jahren mit einem Landsmann von mir verheiratet. Sie hat die Landessprache in mühevoller Arbeit in staatlichen Kursen und in Privatunterricht (natürlich auch zusammen mit ihrem Mann) erlernt. Mußte dann aber mit Schrecken fesstellen
    daß bei uns eigentlich (oder mindestens) zwei Landessprachen gesprochen werden! Wir haben hier (zusammen mit den Grenzgängern aus Frankreich Belgien und Deutschland) einen Ausländeranteil von über 40%!!! Etwa 90% der Verkäuferinnen insgesamt kommen aus Belgien oder Frankreich. Und so kam es daß sie in der Landessprache (die, was viele nicht wissen, recht wenig vom Französischen hat) nicht einmal im Supermarkt einkaufen konnte! Und das beschränkt sich nicht auf Provinzen oder Kantone. Sie muß also jetzt zusätzlich Französisch lernen, anderenfalls kann sie sich im Alltag nicht verständlich machen.

    Ein anderes Problem, das aus dem Sprachproblem entsteht ist folgendes: Da die Frau vom Partner abhängig ist (finanziell und "sprachlich"), ist es beinahe nicht möglich daß sie ihre Freizeitgestaltung selbsständig wählen und bestimmen kann.
    Dadurch wird sie extrem an den Partner gebunden. Dann. entwickelt sich ein Verhältnis das Niko zuvor kurz beschrieben hat. Die Thaifrauen machen genau das was die Männer machen, müßen ihnen auf Schritt und Tritt folgen. Hobbies und andere Interessen und Beschäftigungen werden automatisch oder zwangsläufig zu ihren. Das ist aber für eine gesunde Beziehung äußerst strapaziös, und auf die Dauer entsteht ein ziemlicher Druck auf beiden Seiten.

    Anziehung kann nur durch zeitweilige Distanz entstehen(bzw. erhalten bleiben), das ist aber unmöglich wenn man andauernd zusammenklebt!

    Man muß sich einfach bewußt sein daß eine Beziehung zu einer Frau aus einer anderen Kultur (aus vielen Gründen) weitaus schwieriger ist als eine Beziehung zu einer Frau aus der Eigenen! Und etwas darf man nicht vergessen, die Probleme die in einer Fernbeziehung oder aber in einer "exotischen Traumbeziehung" hierzulande entstehen, täuschen ganz oft über DIE PROBLEME hinweg die man in einer "nichtexotischen" Beziehung hätte (oder aber auch vorher bereits hatte).
    So, und dann bedenke man was eigentlich auf einen zukommt, falls man die "technischen Probleme" gelöst hat, und die eigentlichen Beziehungsprobleme der beiden Charaktere plötzlich zum Vorschein kommen um gelöst zu werden!
    Man kann auch beides gleichzeitig erledigen und tunen (einstellen), aber das ist dann noch anstrengender:-)

    Der Bildungsunterschied "an sich" wird besonders dann zum Problem wenn einer der Partner besonders ambitioniert oder engagiert in irgend einem Interessegebiet ist. Sei das in Sachen Sport, Politik, Beruf, Literatur oder Wissenschaften oder anderen Sparten. Jemand der sich intensiv mit Wissensgebieten jeglicher Art beschäftigt, wünscht sich automatisch einen Lebenspartner mit dem er seine geistigen oder intellektuellen Leidenschaften (zumindest ansatzweise) teilen kann. Jemand der sich lediglich durch den Alltag windet, braucht eher jemanden der den "Mist mitmacht" und sein Lebensalltag etwas erleichtert. Die Ansprüche sind da eindeutig verschieden, und da muß jeder für sich entscheiden wieviele Kompromisse er für den Preis einer exotischen Partnerin eingehen will.

    Meine persönliche Meinung ist daß nur solche Beziehungen der "exotischen Art" eine Chance haben bei denen es sich um die GROSSE LIEBE (beiderseits) handelt. Vernunftsbeziehungen und Kompromissleidenschaften habe absolut keine Chance, da geht mindestens einem der Beiden der Atem nach einer gewissen Zeit aus...

    Liebe ist nichts romantisches, Liebe hat nichts mit verliebtsein zu tun. Liebe ist etwas virtuelles:-)
    Liebe ist etwas das man bereits in der Kindheit lernt! Sie besteht Anfangs aus 2 Komponenten: Bedingungslose Liebe (Mutterliebe) und "Liebe unter Bedingungen" (Vaterliebe).
    Die Mutter liebt ihr Kind bedingungslos (ob es brav ist oder nicht - und egal was für einen Blödsinn es anstellt). Der Vater liebt seinen Sohn/Tochter nur unter der Bedingung daß er ihm gehorcht, gute Zeugnisse hat, stark und kräftig wird, Erfolg hat etc...
    Und so geben Vater und Mutter (unter der Bedingung daß es sich um gesunde und ausgeglichene Menschen handelt) DIESE BEIDEN ARTEN DER LIEBE an ihr Kind weiter. Der Erwachsene muß dann lernen eine Synthese (gesunde Mischung) aus diesen beiden Arten der Liebe zu entwickeln, mit deren Hilfe er eine neue und ausgeglichene Beziehung aufbauen kann um Nachwuchs zu erhalten! Und dann wird er bei der Vaterrolle, wieder den Part der "Liebe unter Bedingungen" weitergeben, die dem Kind ermöglicht ausgeglichen zu lieben....

    Hat er aber seine Lektion nicht gelernt, dann wird er entweder zum "bedingungslos liebenden" der von einer Frau (einem Mann oder seinen Kindern) nach der/dem anderen ausgenutzt wird!
    Oder er/sie wir zum "nur Liebenden unter Bedingungen" der nie mit Jemanden zufrieden sein wird, da seine "Bedingungen" nie restlos erfüllt werden. Er/sie werden dann zum Matcho/Vamp,. Männer und Frauenfresser, Herzensbrecher im aktiven Bereich , oder aber Mauerblümchen oder Stubenhocker passiv agierend - oder nehmen gelegentlich auch eine extrem dominierende Rolle an etc, etc, etc...

    Das hat alles nichts mit Romantik zu tun UND diese Naturgesetze treffen ebenso auf eine "exotische Beziehung" zu:-)
    Der Bildungsunterschied bringt im Endefekt nur zusätzliche Probleme, bzw. verdeckt er im schlimmsten Fall die eigentlichen Dinge des Interesses...

    Duc, man braucht kein Phylosoph zu sein und auch kein Psychologe, man braucht auch keine 20 Jahre zur Schule zu gehen, aber für die grundlegenden Dinge des Lebens sollte man sich doch ein ganz klein wenig interessieren, nicht wahr!

    Bevor man sich Gedanken über den Bildungsunterschied (aus der erhabenen Position) heraus macht, sollte man seine eigenen Kapazitäten erst mal hinterfragen...das habe ich vorher bereits "angedeutet"



  5. #34
    Airport
    Avatar von Airport

    Re: Bildungsnivau

    Hallo Mr.LUK,
    so langsam gefaellt mir immer besser was Du schreibst.....

    HUT AB. !!!!!!!!

    ......bis auf hier und da mal ein Ausrutscher!! Aber wer ist schon perfekt???

    [move:a4a88484dc]FAAG JAI BAI ISAAN. . !!!!!!!!!!!!![/move:a4a88484dc]

  6. #35
    Avatar von Azrael

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    13.07.2001
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    1.304

    Re: Bildungsnivau

    @Duc

    Sorry, aber ich dachte nach drei Seiten Postings die auf deine Frage bezogen waren, wäre diese auch beantwortet gewesen...

  7. #36
    Thai
    Avatar von Thai

    Re: Bildungsnivau

    Sorry das ich vom Thema abwich.

    Eine niedrige Schulausbildung einer Thai bereitet genauso viel od. wenig Probleme wie die einer Deutschen.
    Dachte das Thema sein durch, wenn nicht entschuldige bitte.

    Solangsam werde ich ein Fan von Mr. Luk, beim lesen komm ich garnicht mehr zum schreiben.

    Gruss und...
    Irren ist menschlich



  8. #37
    Avatar von odysseus

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    18.09.2001
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    2.275

    Re: Bildungsnivau

    Servus Duc,
    Ich glaube du suchst Probleme was vielleicht gar nicht verhanden sind. Die Probleme liegen oft in anderen Bereichen, wie wird die Frau in deiner Umgebung aufgenommen, kann sie den Germanischen Kulturschock überwinden( Kälte, nicht vertraute Sprache usw) Hier fängt ihre Intelligenz an, und nicht in einer Jahren Langen Schulbildung. Hier ist deine Wenigkeit gefragt, das sich deine Frau in ihrer nicht vertrauten Welt zurechtfindet. In Heftigen Abwehrkämpfen mußt du sie von schädlichen Einflüssen fernhalten, Kartenspielrunden, Hetzerische Elementen aus Deutschen Bekannten Kreisen und nicht zu vergessen Eifersüchtige Thais die was sie nur auf dumme Gedanken bringen. Diese
    Krisenreiche Zeiten muß sie Überwinden, muß zu dir halten. Besteht sie diese Fasse, dann kannst du sagen sie ist Intelligent, und nicht bei einen gehobenen Bildungsniveau. Intelligenz liegt nicht in der Schulbildung sonder in sich selbst. Nur wer die Troyanischen Pferde erkennt, ist intelligent. Gute Voraussetzungen sind ihr doch schon gegeben, sie ist nett, intelligent und was besonders wichtig in einer Beziehung ist, sie ist fleißig und arbeitet gerne, was will man den noch mehr als Mann.

  9. #38
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Bildungsnivau


    Mr. Luk, stimme Dir ´fast´ in allem zu. Nur eines: Deine Analyse der Mutter- und Vaterliebe trifft - zumindest bei uns - heute nicht mehr ganz zu. Im Zuge der emanzipatorischen Bestrebungen beideren Geschlechts sind die Grenzen etwas fließend geworden, haben sich etwas gemischt. Heute stellt auch die Mutter schon einmal Bedingungen, der Vater verzichtet drauf. Auch, wenn es oft nur dazu dient, Fronten in diesem ewig währende Beziehungskampf aufzubauen.
    Zu dem Bildungsniveau kann ich nur eines sagen: in meiner Bezieheung läßt es sich nicht vergleichen. Mein Interessenspektrum geht Suay ´irgendwo´ vorbei. Sie hat nie eine Schule besucht, hat sich Leben und Schreiben selbst beigebracht. Da ich als ausgesprochener Kopfmensch mir vorher mehr Gedanken gemacht habe, liegt auf der Hand.Die andere Seite ist die, daß ich ziemlich desillusioniert war und die Nase voll hatte von diesem ewigen Reflexions- und Problematisierungszwang. Ich genieße dieses Leben , daß auf ein mehr oder weniger harmonisches Miteinander ausgerichtet ist und nicht auf einen sado-masochistischen Erklärungswahn. Daß Schöne an der ganzen Sache ist, daß in meinem Bekanntenkreis kaum einer versteht, daß ich einfach nur glücklich und zufrieden bin. Es ist allerdings auch wiederum nicht meine Aufgabe, ihnen das zu erklären. Ich denke, auch ich bin nicht zu alt, um zu begreifen, daß ich mein Leben nicht so einrichte, nur, wie ich glaube, das die anderen es wollen. Ich weiß, was ich will, und das ist schon die halbe Miete; die andere Hälfte kommtvon Suay mit ihrem sabai dii, sanuk und mai pen arai.

  10. #39
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: Bildungsnivau

    Kali,

    Ja klar, das mit der Vater/Mutterliebe ist ja auch nicht auf meinem Mist gewachsen, das ist beinahe ein Klassiker:-)
    Es gibt ja auch Kids die nur von einem alleinerziehenden Elternteil aufgezogen werden. Bei Großfamilien spielen die Geschwister eine noch größere Rolle als sie das ohnehin schon tun...
    Die Mutter- und Vaterrolle sind auch je nach Breitengrad recht verschieden. Und in meiner Familie herscht seit zwei Generationen schärfstes Matriarchat:-)

    Das Beispiel ist aber besonders gut um zu zeigen daß Liebe unter Bedingungen und bedingungslose Liebe eine gesunde Mischung ergeben.

    Natürlich gebe ich dir auch insofern Recht daß das Leben (auf unkomplizierte Art) gelebt werden sollte. Ab 40 sollte ein Mann auch wissen was er will, und dennoch Kompromissbereit bleiben:-)
    Es gibt aber auch Phasen im Leben wo man sich so seine Gedanken machen sollte - und das besser im Voraus. Sonst wird man durchs Schicksal dazu gezwungen.


    Holzauge sei wachsam!

  11. #40
    Avatar von Jinjok

    Registriert seit
    05.07.2001
    Beiträge
    5.556

    Re: Bildungsnivau

    Original erstellt von MrLuk:

    Aber ich glaube wir kommen alleine deshalb nie überein, weil du dich bei meinem "Mühegeben" immer nur auf Fehlersuche begibst:-) Mit irgendwas was ich schreibe hast du immer ein Problem...und sei getrost, es wird glaube ich auch immer etwas dabei sein was dir nicht passt, aber das ist nicht unbedingt meine Schuld. Und was soll ich denn von deinen Kommentaren halten?
    Du willst es einfach nicht verstehen. Was mir stinkt, ist wenn Du hier die Frage eines Foren-Mitgliedes damit beantwortest, indem Du ihn gleich ertsmal abqualifizierst. Der eine ein .... der andere ein Dummer. Nachdem Du Dein Gegenüber so abgekanzelt hast, stehen alle folgenden Erörterungen natürlich in diesem Kontext. Das meinte ich mit meinem Reply.

    Da Du aber nie auf das von mir Geschriebene eingehst, sondern Dich nur als unverstanden und hilflos gibst (was ja hier jeder weiß nicht der Tastsache entspricht sondern nur rethorische Taktik ist) hat es einfach keinen Zweck, Deinen Anwürfen weiter Beachtung zu schenken. Ich kann Dich nur noch in meinen virtuellen Spam-Filter zu 3 anderen Foren-Usern setzen und einfach bei Deinen Postings ein gedankliches SKIP auslösen.

    Sei´s drum!

    Letzte Änderung: Jinjok am 10.12.01, 12:18

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