Umfrageergebnis anzeigen: Was haltet Ihr vom neuen Betreuungsgeld ?

Teilnehmer
35. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Bin dafür

    8 22,86%
  • Bin dagegen

    27 77,14%
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Ergebnis 41 bis 46 von 46

Betreuungsgeld

Erstellt von Willi, 24.04.2012, 14:10 Uhr · 45 Antworten · 5.030 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Nichts anderes hat der wingman behauptet. Was findest du jetzt unsachlich?
    verstehst du falsch. Der Anspruch gilt als gesichert, wenn 30 % tatsächlich in eine Kita gehen.

    Dann sind immer noch 70 % zu Hause.

    Persönlich bin ich der Meinung, dass Kinder unter gleichaltrige gehören. Die Eltern haben am Morgen, am Abend, am WE in den Ferien Zeit ihre prägende Erziehungsfunktion wahrzunehmen.

    Die Fokusierung auf Mama und sonst niemand führt doch gerade zu den Erziehungsproblemen, denn die Kinder lernen nicht die Spielregeln einer Gruppe.

    Als verwöhnte Bengel sollen sie sich dann in eine differente Gruppe wie der Schule einordnen? Das kann nur schief gehen. Somit liegt der Grundstein für ein gestörtes Sozialverhalten.

    Wenn jemand sein Kind nur 4 h am Tag in die Kita geben will ist das doch o.k. In den meisten Fällen will das Kind doch gerne länger in die Kita.

  2.  
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  3. #42
    Avatar von Andichan

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    Habe soeben diese Umfrag entdeckt und möchte mich auch einwenig auslassen.

    Das Betreuungsgeld ist eine gute Sache, ABER...

    ....ich dagegen, dass es Betreuungsgeld nur für diejenigen geben soll, die ihr/e Kind/er zuhause lassen wollen.

    Grund: Jeder der ein oder gar mehrere Kinder unter 6 Jahre hat und zudem froh sein kann, dass diese in einen Kindergarten oder einer anderen Einrichtung gehen hat jeden Monat Kosten für die Betreungszeit aufzubringen. Meist sind diese Kosten an das Einkommen gekoppelt, sodass diese je Kind und Monat auch schonmal 200 Euro und mehr sein können. Keiner der Politiker, auch nicht die aus Bayern machen sich darüber Gedanken woher dieses Geld kommen soll. Das Bayern und andere Bundesländer es nachwievor nicht für nötig halten Mittel für die Errichtung von Kindertagesstätten auszugeben und eher daran denken Steuergelder den Leuten zu geben, die selbst keine Kosten für Betreuung ausgeben, da diese ja ihre Kinder nicht in den Kindergarten bringen wollen, ist nicht nachvollziehbar. Wer unterstützt die Eltern die zwar Einkünfte haben, aber eben einen Teil dieses Einkommens für die Betreuungseinrichtungen abdrücken und hier kein bisschen zurückerhalten. Auch ein steuerlicherliches Absetzen bringt hier keine Entlastung, mal nebenbei gesagt. Diejenigen die Betreuungsgeld zahlen wissen was ich meine.

    Mein Fazit: Wenn es Betreuungsgeld gibt, dann auch für die Eltern, die ihre Kinder kinder auch betreuen lassen. Und nicht für Leute, die sich ein zweites oder drittes Einkommen erhoffen. Aber besser wäre überhaupt kein Geld an die Leute geben, sondern das Geld für eine volle Kostenlose Betreuung der Kinder. Das wäre der richtige Weg.

  4. #43
    Avatar von sombath

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    Mich verwundert doch sehr , daß du dir hier ein Urteil erlaubst .
    Kita ist kein Kindergarten !
    Ich jedenfalls erlaube mir kein Urteil , ob es richtig ist Kleinkinder mit einem oder
    zwei Jahren bereits in eine Krippe zu geben .
    Es kann auch richtig sein , erst im 4. Lebensjahr die Kinder in einen Kindergarten zu geben .
    Warum soll denn solch ein Kind ein verwöhnter Bengel und ein gestörtes Sozialverhalten haben ? ? ?
    Dann sind wir Wessis alle gestört , denn bei uns gab es keine Kitas .

    Sombath


    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    verstehst du falsch. Der Anspruch gilt als gesichert, wenn 30 % tatsächlich in eine Kita gehen.

    Dann sind immer noch 70 % zu Hause.

    Persönlich bin ich der Meinung, dass Kinder unter gleichaltrige gehören. Die Eltern haben am Morgen, am Abend, am WE in den Ferien Zeit ihre prägende Erziehungsfunktion wahrzunehmen.

    Die Fokusierung auf Mama und sonst niemand führt doch gerade zu den Erziehungsproblemen, denn die Kinder lernen nicht die Spielregeln einer Gruppe.

    Als verwöhnte Bengel sollen sie sich dann in eine differente Gruppe wie der Schule einordnen? Das kann nur schief gehen. Somit liegt der Grundstein für ein gestörtes Sozialverhalten.

    Wenn jemand sein Kind nur 4 h am Tag in die Kita geben will ist das doch o.k. In den meisten Fällen will das Kind doch gerne länger in die Kita.

  5. #44
    Avatar von tuxluchs

    Registriert seit
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    2.962
    Gerade kam auf 3Sat eine Reportage über eine Quartiermanagerin in Frankfurt/M welche erste Anlaufstelle für die Probleme im Viertel ist, und auch die Zusammenarbeit zwischen den Bewohnern intensivieren soll.
    In ihrer sozialen Sprechstunde kam eine marokkanische Familie welche schon ein paar Jahre in D. wohnt, und von Sozialhilfe lebt. Ihre Wohnung wurde gekündigt, im Gespräch (mit Dolmetscher) stellt sich heraus das die Eltern nur wenig Deutsch sprechen, und weder deutsch lesen oder schreiben können (die Frau noch nicht mal die Sprache ihrer Heimat!).
    Aber immerhin haben sie jetzt kleine Kinder in D., und wir damit zukünftige "wertvolle" Arbeitskräfte. Natürlich werden diese das Betreuungsgeld nehmen, immerhin haben sie genug Zeit für die Kinder, weil keine Arbeit stört.

    Am Start erkennt man den Sieger, heißt es, der Start der Kinder ist damit schon versaut, und ihre Chance ein Leben ohne H4 zu führen extrem gering, von den Kosten für das Gemeinwesen mal abgesehen.

    Diese Problematik trifft aber nicht nur Kinder von Migranten, auch Kinder aus deutschen Familien des Präkariats sind nicht wirklich besser dran, wenn mit Betreuungsgeld der Staat sich aus der Pflicht der frühkindlichen Bildung freikauft.

  6. #45
    Avatar von papa

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    1.014
    Als ich ein Kind war, und bis ins Erwachsenenalter, war für mich die Familie die Keimzelle unserer Gesellschaft, der Platz wo Kinder am besten aufgehoben sind, und wo sie die bestmögliche Fürsorge und Erziehung erhalten. Und nach meiner damaligen Erfahrung war das auch im Grossen und Ganzen so richtig.

    Als das Betreuungsgeld auf die Tagesordnung kam, dachte ich 'Wow, das ist mal eine gute Idee'. In den darauf folgenden Monaten hab ich dann manchmal meinen Augen und Ohren nicht getraut, wer sich, und mit welchen Argumenten, gegen das Betreuungsgeld ausspricht. Zuletzt sogar die OECD.

    Ich habe ein wenig das Gefühl, dass in der ganzen Diskussion die guten Eltern und intakten Familien, die sich liebevoll um ihre Kinder kümmern und ihren Kindern einen tollen Start ins Leben geben möchten, vergessen werden. Und wo steht denn geschrieben, dass nur ein Leben als lebenslang berufstätiger erstrebenswert ist, und nicht vielleicht das Kümmern um die Kinder dem ein oder anderen mehr Erfüllung bringt?

    Vielleicht sind meine Ansichten ja überaltert. Aber so ganz überzeugt bin ich nicht, dass die Gegner des Betreuungsgeldes Recht haben.

  7. #46
    Willi
    Avatar von Willi
    Bundesverfassungsgericht kippt Betreuungsgeld



    Betreuungsgeld: Bundesverfassungsgericht kippt ?Herdprämie? - Politik Inland - Bild.de

    Was die Bayern machen interessiert mich nicht.

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