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Betreuung / Pflege / Vormundschaft im Alter

Erstellt von DisainaM, 21.03.2013, 14:46 Uhr · 69 Antworten · 9.013 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von tira

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    Lightbulb

    Zitat Zitat von Dune Beitrag anzeigen
    ..... ich nenne es mal Patient, .......
    moin,

    ..... haste unbewußt den schwachpunkt der o.g. gesetzlichen regelungen in dem kontext benannt.

    m.m. sobald in krankenanstalt oder heim mit krankenkluft bekleidet, biste selbst ein human being 2. ordnung. das wort außenstehender, hier angehörige, pfleger, ärzte etc. pp, hat mehr gewicht.


  2.  
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  3. #12
    Avatar von Dune

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    Yep Tira.. ich sehe es mit der "Krankenhausbrille", es fällt mir dadurch leichter den Kontext herzustellen. Natürlich kann man den zu betreuenden Menschen, Klienten etc. schreiben... natürlich klassifiziert es und natürlich schaffen Worte eine Bedeutung, was auch nach 2. Klasse anmutet. Da es hier exemplarisch geschrieben wird, sind diese Wortwahlen als nicht bewertend anzusehen.

  4. #13
    Avatar von sombath

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    Ich habe andere Erfahrungen gemacht .
    Meine an Krebs verstorbene Frau war in 8 - 10 verschiedenen Kliniken und in keiner hat man
    sich über die Wünsche meiner Frau hinweg gesetzt .
    Bei der Einlieferung wurde sie gefragt , ob sie lebensverlängernde Maßnahmen wünsche .
    Nach meinen Erfahrungen muß man nur in Uni-Kliniken aufpassen , da man hier versucht mit dem
    Körper des Patienten " zu forschen " .

    Sombath



    Zitat Zitat von tira Beitrag anzeigen
    moin,

    ..... haste unbewußt den schwachpunkt der o.g. gesetzlichen regelungen in dem kontext benannt.

    m.m. sobald in krankenanstalt oder heim mit krankenkluft bekleidet, biste selbst ein human being 2. ordnung. das wort außenstehender, hier angehörige, pfleger, ärzte etc. pp, hat mehr gewicht.


  5. #14
    Avatar von Dune

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    Sombath, genauso wie Du es beschreibst, sollte es auch sein. Der Fokus sollte auf dem Menschen und seinen Wünschen liegen. Wichtig ist der entgegengebrachte Respekt und die nötige Empathie, damit sich ein Mensch in jeder auch schwierigen Lage gut aufgehoben fühlt.

    Sicherlich sind wir schon sehr verängstigt, wenn verschiedene Medien Dinge über den Alltag in Pflegeeinrichtungen berichten. Wobei der Hauptaugenmerk selbstverständlich auf die "Horrornachrichten" gelegt wird, weil das macht die Auflage. Gezeigt oder gesprochen wird niemals darüber, dass es viele Heime, Krankenhäuser etc. auch ganz tolle Arbeit leisten. Manchmal scheinen gute Dinge niemanden zu interessieren, sondern nur die "Krankenschwester" die alten Menschen via Injektion mal so eben das Leben verkürzt.

    Zu den Unikliniken, ja sie sind akademische Lehrkrankenhäuser und haben auch einen Forschungsauftrag, was natürlich oftmals bei der Formulierung gegenüber dem Pat. sich manchmal komisch anhört. Zum Beispiel, wir hätten da noch oder wir könnten noch... es könnte sein das oder vielleicht funktioniert das... trotzdem haben sie schon die Gesundheit, Heilung, Linderung im Auge, dies weiß ich aus eigener Erfahrung.


    Wie gesagt, ich finde Deine Rückmeldung schön zu lesen, denn es gibt nicht nur negative Seiten.

    Dune

  6. #15
    Avatar von LandmannT

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    Zitat Zitat von Dune Beitrag anzeigen
    @Schwarzwasser, sehr guter Beitrag. Exakter Terminus mit Betreuung, wobei die Betreuung aufgegliedert ist, nach z.B. Aufenthaltsbestimmungsrecht etc. Feststellung der Ressourcen laufen via Gutachten eines Facharztes, der Anhörung eines entsprechenden Richters im Trialog mit dem, ich nenne es mal Patient, wobei dort festgelegt wird, welche Ressourcen der Betreuer übernimmt.
    Freiheitsentziehende Massnahmen obliegen ebenfalls der Gesetzgebung, wobei dort die Zwangsmassnahme durchgeführt wird nach BTG (Betreuungsgesetz) oder nach PKG bei einer Eigen- oder Fremdgefährdung. Die Überprüfung der Notwendigkeit der Massnahme erfolgt regelmäßig durch Sichtung eines Arztes, welcher sich engmaschig über den weiteren Sicherungsbedarf ein Urteil machen muss.
    Bei Unterbringung in Alten- und Pflegeheimen gilt ebenfalls, wenn eine Eigengefährdung besteht (Sturzgefahr), kann nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt und den Angehörigen (meistens in Betreuungsfunktion) eine Sicherung durchgeführt werden, wenn andere Massnahmen wie Bettgitter nicht mehr ausreicht.

    Sehr interessantes Thema die Fixierung und der Umgang damit, da es seit Dezember 2011 eineÄnderung für das PKG gibt.
    nur zur Ergänzung auch in Alten/Pflegeheimen muss eine Fixierung mittels Bettgitter/Bettseitenteile vom Amtsgericht genehmigt werden allein der Betreuer/Angehörige oder Arzt kann diese nicht anordnen
    Jede Fixierung wird zeitlich befristet und dann vom Richter vor Ort überprüft

  7. #16
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von Chumpae Beitrag anzeigen
    Du beschreibst hier, das wohl die Verwandten die Bösen in Bezug auf Entmündigung sein dürften. Ich stelle diese Tatsachen nicht in Frage.Ich habe aber an meiner eigenen Mutter miterlebt, wie seitens der KKen in Zusammenarbeit mit den Amtsgerichten und sogenannten Berufspflegern Dir als Familienmitglied und in Negierung des Willens meiner Mutter in haste-nich-gesehen kurzer Zeit einem Berufspfleger die "Pflege"übertragen wurde.Wie gesagt, ich habe da selbst mafiöse Strukturen erleben dürfen, denke aber, daß man darüber sprechen sollte-jedoch nicht in diesem Thread.Bin gerne bereit bei Interesse mein Wissen dazu beizutragen.
    In der Regel sind diese Berufspfleger / heute genannt Betreuerm Anwälte, die vom Familiengericht bereits in 300 anderen Fällen ebenfalls Betreuungsfälle übertragen bekommen haben.
    Das heisst also, ein Anwalt ist Betreuer von bis zu 300 Personen, die er in der Regel nie zu Gesicht bekommt.

    Das Familiengericht geht hier nach einem festen Programm vor,
    Mutter ist dement, Lieblingssohn, der sich immer um Mutter gekümmert hat, ist gerade auf Thailandurlaub,
    und der andere Sohn, der sich nur selten blicken liess, aber schnell mit der Behauptung war,
    dass Mutter alles Geld dem Lieblingssohn zuschiebt,
    leitet zum richtigen Zeitpunkt das Verfahren beim Familiengericht ein,
    wo er unter anderem reinschreibt,
    Mutter sieht nicht mehr so gut, hat sich von Stürzen im Badezimmer bereits schlimme Verletzungen zugezogen,
    versteckt ihr Geld immer häufiger in Müllsäcken und vergisst es dann,
    sein Bruder ist häufig im Ausland, er wäre bereit, die Betreuung zu übernehmen.

    Nach einem kurzfristigen Besuch des Amtsarztes bei Muttern, Bruder war anwesend,
    ergeht einige Wochen später, Lieblingssohn ist gerade aus Thailand wieder zurück,
    der Bescheid vom Amtsgericht, dass der Bruder zum Betreuer eingesetzt wurde.

    Lieblingssohn wundert sich, da der Bruder sämtliche Daueraufträge, wo Muttern ihm irgendwelche Kosten übernahm,
    gestoppt hat, ausserdem beginnt er mit einer Hausrenovierung von Mutters Haus,
    wo der Kumpel Bernd Böse zum Einsatz kommt.

    Lieblingssohn vermutet gleich, dass sein Bruder jetzt durch Hilfe seines Kumpels Bernd Böse,
    Mutters Konto leer machen, durch Renovierungskosten, die sich an Kostenvoranschlägen der teuersten Ortsbetriebe orientieren,
    tatsächlich stellt Bernd Böse eine Rechnung, wo er pauschal abrechnet, ohne anzugeben, dass er mit Billigkräften gearbeitet hat.

    Also beschwert sich Lieblingssohn beim Familiengericht, und erwirkt, dass Anwalt D zum Ergänzungsbetreuer bestellt wird.
    Nach einiger Zeit, und einigen Briefen zwischen dem Bruder und dem Anwalt, ist der Bruder so mürbe, dass er die Betreuung aufgibt, und Anwalt D jetzt Hauptbetreuer ist.
    Nach einem erneuten Kostenvoranschlag wegen einer Dachrenovierung, entscheidet Anwalt D,
    dass der weitere Verbleib von Muttern im Haus, unwirtschaftlich sei,
    und verfügt, wegen ihrer Sturzgefahr die Überstellung in ein Pflegeheim,
    sie hat 150 Euro Taschengeld im Monat, und kann sich davon ab und zu eine Freude machen,
    nachts wird sie fixiert, die entsprechende Genehmigung hat sich Anwalt D gleich vorsorglich vom Familiengericht einholen lassen.


    Gesetzliche Vertreter wie der rechtliche Betreuer benötigen eine Genehmigung des Betreuungsgerichts bzw. Familiengerichts, wenn sie für den Betroffenen einer Fixierung zustimmen (§ 1906 Abs. 4 BGB für den Betreuer) Dies gilt analog für den Bevollmächtigten im Rahmen einer Vorsorgevollmacht. Für die Fixierung eines Kindes durch die Eltern hat der Gesetzgeber keine Genehmigung durch das Betreuungs- oder Familiengericht vorgesehen.
    Nunmehr findet eine Fixierung nicht mehr gegen den Willen der Betroffenden statt, sondern mit Willen, weil der Wille nun durch den gesetzlichen Betreuer formuliert wird.

    Um den Anwalt D als Betreuer wegzubekommen, müsste man ihm einen schwerwiegenden Fehler nachweisen,
    doch Anwalt D ist durch seine 300 anderen Betreuungsfälle schon hochspezialisiert,
    er geht im Sekreteriat des Familiengerichtes mittlerweile ein und aus,
    bei dem nebenher geführten Geplänkel mit der Sekretärin lasst er vermitteln,
    dass er nun wieder einen Fall von remitenten Angehörigen hat,
    so ist das Gericht schon vorinformiert.

    Dieses mehr oder weniger eingespielte Verfahren der Zusammenarbeit, zwischen Gericht, Anwalt als Berufspfleger, und dem Pflegeheim,
    wo der Anwalt fast alle seine Pflegefälle hinschaffen lässt,
    erscheint dem Aussenstehenden wie eine mafiöse Struktur,
    weil hier teilweise sehr untransparent verfahren wird,
    und es für den Anwalt unergiebig ist, sich mit den Angehörigen in unnötige Diskussionen einzulassen,
    weshalb sein Büro schon längst eine Kontakt-verweigerungsstrategie zu den Angehörigen fährt.
    (bitte teilen sie ihr Anliegen schriftlich mit)

  8. #17
    Avatar von joachimroehl

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    Betreuer können nicht nur Anwälte ein, sondern auch interessierte Bürger, die ein Herz für diese Tätigkeit haben. Wer die ersten fünf Fälle ohne Aufwandsentschädigung nebenberuflich erfolgreich betreut hat, erhält später für die zulassungspflichtige Tätigkeit z.B. in Rechtliche Betreuung - Berlin.de monatlich und pro Fall 200€ Aufwandsentschädigung. Da kommen ganz anständige Summen zusammen, wenn einer die zum Großteil routinemäßige Tätigkeit aus viel Schriftverkehr am PC mit Hausbesuchen und Bank- bzw. Behördengängen für meist bis zu 20 Fälle gut durchorganisiert hat. Die Pflegeindustrie selbst ist ein wachsender Geschäftsbereich, wo Unsummen fließen und jeder Beteiligte seine Tätigkeitsberechtigung natürlich gern dauerhaft aufrecht erhalten sehen möchte. Der beste Schutz vor ihr und ihren gelegentlich auch schwarzen Schafen ist eine gut gefüllte Geldkatze mit einem frühzeitig und vor allem selbst gefundener Betreuer, andernfalls erledigen das die anderen.

  9. #18
    Avatar von Chumpae

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    @Dune- ich möchte vorrangig erst einmal feststellen, daß in meinem(unseren)Fall die Versorgung meiner Mutter im betreuten Wohnen, als auch später auf der Dementenstation ausgezeichnet war(ich hätte die Nerven dazu nicht). Nach Aussage der dortigen Pflegedienstmitarbeiter und auch einiger Bewohner wurde mir bescheinigt, daß ich mich trotz meiner beruflichen Tätigkeit und räumlichen Ferne öfters bei meiner Mutter sehen ließe, als mancher Angehöriger , welcher noch im selben Ort wohne.Wir hatten auch ein enges Netz von Freunden, Verwandten und Bekannten gewebt, durch welches meine Mutter versorgt wurde, Behördengänge erledigt wurden etc.Eines Tages bekam ich von einer Mitarbeiterin der AOK eine e-mail mit der Feststellung, daß meine Mutter eine amtliche Betreuung erfahren sollte.Binnen 4 Wochen seit Benachrichtigung waren alle amtsärtzlichen Untersuchungen abgeschlossen und das Amtsgericht hat einen Betreuungsverein beauftragt, die Belange meiner Mutter zu übernehmen. Meine Mutter selbst äußerte in Telefongesprächen ihr Unbehagen darüber , daß seit geraumer Zeit "Fremde"Personen ständig bei ihr sind, irgendwelche Unterlagen forderten(welche sich ja in meinem Besitz befanden). Normalerweise war es in diesem Heim (DRK)so geregelt, daß Besucher sich beim Personal anzumelden hatten und dieses dann als vertraute Person meiner Mutter den Besuch vorstellten.Für die Mitarbeiter des betreuungsverein galt dies selbstverständlich nicht.Erste ernsthafte Auseinandersetzungen gab es dann, als meine Mutter wegen eines Sturzes ins KH eingeliefert werden mußte und ich beim Besuch angefragt wurde, ob ich nicht mal den Aufenthalt quittieren könnte. Ich habe das als Sohn getan, wohl wissend, daß ich es eigentlich nicht hätte tun dürfen. ich habe aber den Betreuer darüber informiert, daß möglicherweise ein Umzug meiner Mutter innerhalb des Hauses notwendig würde.Er sah das auch so, wollte sie aber unbedingt in einem Heim im Kreisgebiet unterbringen(fernab von jedem Bekannten im Heim selbst und unerreichbar für unseren Bekanntenkreis. Für die Auflösung der Wohnung hatte er dann auch bereits ein Sperrmüllkommando organisiert.Daraufhin habe ich mir einen Anwalt genommen und erneut gemeinsam mit Bekannten die Übernahme der Betreuungstätigkeit beantragt. Dies wäre aber bereits ein neues Kapitel. Zu bemerken sei aber noch, daß der 29-jährige Betreuer bereits 17 andere Fälle zur Betreuung übernommen hatte, was nach Rücksprache mit dem Betreuungsverein durchaus üblich sei, da die Höhe der bereitgestellten Gelder dies erforderlich machten,um den Betreuer und den Verein wirtschaftlich existieren lassen zu können.

  10. #19
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Dune Beitrag anzeigen
    @Schwarzwasser, sehr guter Beitrag. Exakter Terminus mit Betreuung.
    Sorry, aber das ist diese Heuchelei, die mir in Deutschland mit vielen Dingen dermaßen auf den Keks geht.
    Man nennt es nur deshalb nicht mehr Entmündigung, weil das eben nicht so gut in den gesamtheitlichen Kontext des guten Staates passt, der ja so toll auf die Menschenwürde achtet. Ha Ha.

    Defacto ist und bleibt es eine Entmündigung. Und die Gefahr liegt nicht unbedingt nur bei Familienangehörigen, sondern auch am Staat, dessen Richter in Streitfällen einen Entmündiger (ich werde dafür garantiert nicht den Schönwelt-Begriff Betreuer benutzen) schickt und das Familienmitglied vor den Augen seiner Angehörigen in ein Sterbeheim (auch hier nutze ich nicht das politisch korekte Wort) entführt. Dort wird angekettet. Ob das nun erlaubt ist oder nicht, spielt doch in der Praxis keine Rolle. Man wird doch bedroht und bepöbelt, wenn man etwas kritisiert oder gar droht, Anzeige zu erstatten.

    Klar mag es positive Ausnahmen geben, da die Realität sieht nun mal anders aus. Ich habe da in den letzten Jahren die schlimmsten Erfahrungen gemacht, die ich mir vorher im schlimmsten Alpttraum nicht hätte vorstellen können, wie so etwas in Deutschland möglich wäre. ist aber so. Und deshalb nerven mich diese Augenwischereien so.
    Gabe doch diese Woche auch wieder einen Spycam-Bericht im TV über deutsche Heime. Dagegen sind die Arbeitsverhältnisse bei Amazon oder in Kinderfabriken in Bangladesh das Paradies.
    Gesetze bringen nur was, wenn man sie auch konsequent einhält, bzw. dessen Nichteinhaltung einklagt. Als Entmündigter kannst du das nicht, Angehörige haben nichts mehr zu melden und die Heimangestellten wären schön blöde, wenn sie sich selbst belasten würden.
    Und was bringen angemeldete Kontrollbesuche von Behörden, die sich gegenseitig natürlich auch nicht die Zehen rausreißen.

    Es gibt genügend Gründe, warum ältere Personen frühzeitig nach Thailand oder anders wohin flüchten. Wäre ich nicht schon hier, würde ich es auch machen. Altwerden in Deutschland wäre für mich nach dem, was ich mittlerweile erfahren habe, die Hölle.

  11. #20
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    und das Familienmitglied vor den Augen seiner Angehörigen in ein Sterbeheim (auch hier nutze ich nicht das politisch korekte Wort) entführt.
    nicht ganz, für den Berufsbetreuer, meist ein Anwalt oder ein "Verein", ist es einfach praktischer vom Verwaltungsaufwand,
    alle betreuten Fälle in einer Einrichtung zu haben,
    das hat natürlich zur Folge, dass in diversen Fällen die betreute Person sehr weit weg, von ihren Bekannten und Verwandtem untergebracht wird.

    Man kann sich als Angehöriger nur den Vorwurf machen, warum man es zugelassen hat,
    dass ein familienferner Berufsbetreuer vom Familiengericht eingesetzt wurde,
    und man sich so das Heft aus der Hand hat nehmen lassen.

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