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Bescheinigung Anmeldung der Eheschließung & Visumsantrag

Erstellt von TISSERAND, 15.10.2012, 19:17 Uhr · 23 Antworten · 6.408 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von TISSERAND

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    Question Bescheinigung Anmeldung der Eheschließung & Visumsantrag

    Hallo,

    ich habe eine Frage zur Bescheinigung der Anmeldung der Eheschließung.
    Bei Antragstellung des Visums zur Eheschließung benötigt die Botschaft eine Anmeldung der Eheschließung beim deutschen Standesamt.

    Aus meiner Erfahrung, reicht dafür die Anmeldung der Eheschließung (samt Vollmacht der Verlobten) sowie die Abgabe aller legalisierten Dokumente beim Standesamt, um diese Bescheinigung zu erhalten.
    Die Prüfung des OLG muss noch nicht abgeschlossen sein, um das Visum auf der Botschaft zu beantragen. Das Visum wird danach erst erteilt, wenn das OLG seine Prüfung abgeschlossen hat.
    Richtig soweit?

    Bei meiner Schwägerin verweigert das Standesamt nun nämlich diese Bescheinigung und will sie erst ausstellen, wenn das OLG seine Prüfung abgeschlossen hat. Danach möchte der Standesbeamte direkt einen Hochzeitstermin vereinbaren.
    Das heißt meine Schwägerin könnte erst das Visum beantragen nachdem das OLG geprüft hat. Und der Standesbeamte macht einen Hochzeitstermin, ohne dass überhaupt das Visum beantragt wurde oder ein Einreisetermin überhaupt absehbar wäre

    Kann hierzu jemand Auskunft oder Hilfe geben?

    Danke schonmal

  2.  
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  3. #2
    Avatar von JT29

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    Das ist im Prinzip schon so richtig.

    Man legt für den Visumantrag neben allen Unterlagen auch die Anmeldung zur Eheschließung vor (ausgefülltes Formular) , mehr aber auch nicht und vor allem keine Bescheinigung.

    http://www.bangkok.diplo.de/contentb...tnerschaft.pdf

    Wenn der Antrag bei deiner AB eingeht, wird diese sich melden und dann wirst Du auch keine Bescheinigung über die Anmeldung vorlegen, sondern das Standesamt stellt Dir eine Bescheinigung für die AB aus, dass aus standesamtlicher Sicht alles paletti ist - und das ist erst wenn das OLG geprüft hat und der Termin feststeht (den man ja auch wieder ändern kann).

    Hintergrund ist, dass ein Visum erst erteilt werden kann, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind.

  4. #3
    Avatar von TISSERAND

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    ok, aber das ausgefüllte Formular wurde doch schon beim Standesamt abgegeben.
    Sie hatte eine Vollmacht zur Anmeldung der Eheschließung auf der Botschaft unterschrieben, als sie die ganzen Dokumente legalisiert hatte und diese wurden an den Verlobten in Deutschland geschickt, der damit zum Standesamt ist.
    Also was muss sie dann beim Visumsantrag genau vorlegen, nochmal das gleiche Formular vom Standesamt?

    sorry, habe das leider nie selbst gemacht, haben in Dänemark geheiratet, was auch das beste war, wenn ich den Wahnsinn hier sehe ;)

  5. #4
    Avatar von franky_23

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    Normalerweise beantragt der Standesbeamte mit den Unterlagen die Befreiung von der Beibringung eines EFZ
    .

    Wenn dies zurück ist, dann gibt der Standesbeamte sein ok und die Zustimmung der ALB zum nationalen Visum ist möglich.

  6. #5
    Avatar von tuxluchs

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    Bei dieser Frage werden doch glatt die Erinnerungen meiner diesjährigen Odyssee wach.

    Also kurz: Die Botschaft wünschte zur Erteilung des Visum einen festgelegten Hochtzeitstermin!

    Mit den Papieren zum Standesamt
    Eheschließung beantragen
    Standesamt leitet die nötigen Papiere an zuständiges OLG weiter, zwecks Befreiung vom EFZ
    dort anrufen und freundlich anfragen, ob eingegangen, Aktenzeichen, vorrausichtliche Bearbeitungsdauer, ach und fragen ob noch was fehlt, auch das Standesamt kann was vergessen
    parallel ABH abarbeiten, Verpflichtungserklärung usw.
    nicht vergessen, eine Incomming KV, Familienversicherung geht erst nach Heirat (ADAC so 120 €, mit Haftpflicht für 3 Monate)

  7. #6
    Avatar von TISSERAND

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    Hallo,

    für alle die es interessiert:
    der Verlobte hat nun bei der Botschaft nachgefragt und die Antwort erhalten,
    dass meine Schwägerin erst das Visum beantragen kann, wenn das OLG alles geprüft hat.
    Erst danach wird die Anmeldung der Eheschließung bescheinigt vom Standesamt, welche für den Visumsantrag erforderlich ist.
    Seltsam, weiß jemand seit wann das so ist?
    War mir sicher, dass die Prüfung beim OLG und der Visumsantrag parallel laufen können.

    > vielen Dank für Ihre Anfrage vom 17.10.2012.
    > Zu Ihrem Anliegen kann ich Ihnen Folgendes mitteilen:
    >
    > Zur Beantragung des Visums durch Ihre Verlobte ist die Bestätigung des
    > Standesamtes erforderlich. Diese wird der Standesbeamte erst ausstellen,
    > wenn er vom Oberlandesgericht Nachricht erhalten hat. Wie lange die
    > Bearbeitung dort dauert, kann ich Ihnen nicht sagen. Die Quittung reicht
    > unter keinen Umständen aus.

  8. #7
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von TISSERAND Beitrag anzeigen
    Hallo,

    für alle die es interessiert:
    der Verlobte hat nun bei der Botschaft nachgefragt und die Antwort erhalten,
    dass meine Schwägerin erst das Visum beantragen kann, wenn das OLG alles geprüft hat.
    heiratet in Thailand, dann benötigt ihr kein Standesamt, keine Botschaft und auch kein OLG. Lediglich für die Legalisierung und FZV muss dann die Botschaft
    kontaktiert werden, vorher jedoch nicht.

  9. #8
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von TISSERAND Beitrag anzeigen
    Hallo,

    für alle die es interessiert:
    der Verlobte hat nun bei der Botschaft nachgefragt und die Antwort erhalten,
    dass meine Schwägerin erst das Visum beantragen kann, wenn das OLG alles geprüft hat.
    Erst danach wird die Anmeldung der Eheschließung bescheinigt vom Standesamt, welche für den Visumsantrag erforderlich ist.
    Seltsam, weiß jemand seit wann das so ist?
    War mir sicher, dass die Prüfung beim OLG und der Visumsantrag parallel laufen können.

    > vielen Dank für Ihre Anfrage vom 17.10.2012.
    > Zu Ihrem Anliegen kann ich Ihnen Folgendes mitteilen:
    >
    > Zur Beantragung des Visums durch Ihre Verlobte ist die Bestätigung des
    > Standesamtes erforderlich. Diese wird der Standesbeamte erst ausstellen,
    > wenn er vom Oberlandesgericht Nachricht erhalten hat. Wie lange die
    > Bearbeitung dort dauert, kann ich Ihnen nicht sagen. Die Quittung reicht
    > unter keinen Umständen aus.
    Die Bestaetigung ueber die Anmeldung der Eheschliessung muss alle Daten enthalten, einschliesslich der Datumseintragung ueber die Ueberpruefung durch das OLG. Bin vor einigen Wochen genau an diesem Aspekt gescheitert und mir wurde mitgeteilt, dass man den Antrag so nicht annehmen koenne. Anscheinend hat es diesbezueglich in der Vergangenheit Probleme gegeben z. B. Beschwerden von Auslaenderbehoerden darueber, dass ihnen unvollstaendige Unerlagen uebermittelt werden. Die Auslaenderbehoerde kann ja anhand einen unvollstaendigen Bescheinigung keine Einwilligung zur Visumerteilung an die Botschaft abgeben sondern erst nach Ruecksprache und der dortigen Bestaetigung, dass nun das Verfahren abgeschlossen sein.

    Vor ein paar Monate wurde mir in einem Fall sogar lediglich ein formeller "Zwischenbescheid ueber die Anmeldung einer Eheschliessung" eines Standesamtes uebermittelt und wir hatten damit unser Glueck mit einer Visumbeantragung versucht und sind natuerlich auf die Nase gefallen.

    Also kurzum, die Ehefaehigkeit muss tatsaechlich dokumentiert sein fuer die Visumantragsstellung. Zwischenbescheide bzw. Bestaetigungen ueber noch laufende Prozedre beim OHG reichen nciht aus, auch wenn sie formell vom Standesamt ausgestellt worden sind.

  10. #9
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    mir wurde mitgeteilt, dass man den Antrag so nicht annehmen koenne.
    das dürfte ein rechtswidriger Akt sein.


    Anscheinend hat es diesbezueglich in der Vergangenheit Probleme gegeben z. B. Beschwerden von Auslaenderbehoerden darueber, dass ihnen unvollstaendige Unerlagen uebermittelt werden. Die Auslaenderbehoerde kann ja anhand einen unvollstaendigen Bescheinigung keine Einwilligung zur Visumerteilung an die Botschaft abgeben sondern erst nach Ruecksprache und der dortigen Bestaetigung, dass nun das Verfahren abgeschlossen sein.

    Vor ein paar Monate wurde mir in einem Fall sogar lediglich ein formeller "Zwischenbescheid ueber die Anmeldung einer Eheschliessung" eines Standesamtes uebermittelt und wir hatten damit unser Glueck mit einer Visumbeantragung versucht und sind natuerlich auf die Nase gefallen.

    Also kurzum, die Ehefaehigkeit muss tatsaechlich dokumentiert sein fuer die Visumantragsstellung. Zwischenbescheide bzw. Bestaetigungen ueber noch laufende Prozedre beim OHG reichen nciht aus, auch wenn sie formell vom Standesamt ausgestellt worden sind.
    Es kann eine Verwaltungspraxis sein, bei der sich die Behörde es bequem und einfach macht. Solange die Duckmäuser immer alles klaglos hinnehmen kann eine Botschaft weiterhin mit immer weitreichenderen rechtlich mehr als fraglichen Praktiken aufwarten.

  11. #10
    Avatar von Wolli

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    Hall zusammen,hoffe bin hier richtig ...schreib einfach mal hier rein ..Bin verheiratet seit 12.09.12 und möchte mit meiner Frau hier in Deutschland leben.Voraussetzungen für Visa alle erfüllt,A1 usw.,vom Landratsamt hier in Deutschland Nachricht bekommen das Unterlagen von Embassy BKK hier sind und bearbeitet werden ,jetzt sagt mir meine Frau das sie am 20.12.12 nochmal zur Embassy BKK kommen muß,mit Schreibmaterial , ...was geht da jetzt ? Schikane ..? muß so wie im Moment aussieht 28 Fragen beantworten .... fehlt nur noch das nach der Schw....länge gefragt wird..was soll das ??
    wer weiß da näheres ...

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