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.. berufliche Perspektive und Jobs für die Ehefrau

Erstellt von rickyjames, 02.05.2012, 16:56 Uhr · 112 Antworten · 8.793 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von michael59

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    und du mischt dich in Diskussionen ein, sprichst von praktischen Erfahrungen, die dem Ratsuchenden nicht weiterhelfen, da er den Integrationskurs für die Frau nicht möchte, da sie Vollzeit beruflich aktiv ist und ihm die Verwaltungsvorschriften im Prinzip recht geben.

    ach nee- ich mische mich ein - und du ?
    praktische Tips: zuerst einmal das Gespräch suchen, wie du richtig schreibst bricht der Vollzeitjob einen Kursbesuch ( habe ich auch mal so geschrieben)
    praktische Erfahrung: eine Arbeitskollegin meiner Frau hat während des Kursbesuchs die Stelle erhalten, konnte sofort aussteigen.
    Verpflichtend war der Besuch bei meiner Frau allerdings nicht.



    Jetzt erkläre mir mal bitte. Deine Frau hat den Integrationskurs gemacht. Der Threatstarter will ihn nicht für seine Frau, da sie arbeitet - und das in meinen Augen mit Recht.

    Ich denke seine grundsätzliche Ablehnung sollt er nocheinmal überdenken, eine geförderte Teilnahme sollte er sich offen halten. Zum zweiten stimmen wir überein.

    Da die ALB hier wenig kooperativ war erklärten sie dann gegenüber dem Gericht, dass sie ja bei der Verlängerung (angeblich oder erst später ist hier sekundär) einen Vermerk in die Akten gemacht haben. Geklagt hat meine Frau. Mit Hier meinst du vermutlich dann dein ALB, nicht die des Starters, übrigens belibt es mir ein Rätsel wie es in einem solchen Fall zu einer gerichtlichen Konfrontation kommen kann.

    Du erklärst ich würde nur theoretisieren. Mach weiter so.


    Aber gerne!



    du wolltest ja nicht, dass eine Integrationsverpflichtung zurückgenommen wird, oder Klarheit über eine Verpflichtung oder Berechtigung erzielt werden soll?

    Also da du Zeit hast- wo habe ich denn das geschrieben???

    Von was redest Du? Das ist wohl das Problem- die Frage habe ich mir bei deinen Hinweisen auf das Grundsicherungsamt auch immer gestellt. Da nutzte auch dein Hinweis nichts-das bei Aufgabe des Arbeitsplatzes die AAgentur zahlen müsste.
    Also zusammenfassend, der Job bricht die Verpflichtung. Das sollte spätestens bei dem Vorgesetzten der AA-Mitarbeiterin klar werden. Noch ein TIP. Der sicherlich vorhandene Ausländerbeauftragte kann ein guter Moderator sein. Telefonisch würde ich den mal kontaktieren.


  2.  
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  3. #72
    wasabi
    Avatar von wasabi

    Pauschalierungen?

    Die Integration in den hiesigen Arbeitsmarkt ist sicher schwierig und aufgrund der unterschiedlichen Vorraussetzungen
    der deutschen Ehepartner nicht pauschal zu beantworten.
    Beispiele :
    -1. Arbeiter & Thai Ehefrau
    -2. Arbeitnehmer aus der Mittelschicht & Thai Ehefrau
    -3. Leitender Angestellter & Thai Ehefrau
    -4. Selbstständiger & Thai Ehefrau
    -5. Rentner & Thai Ehefrau

    Jeder hat andere Bedürfnisse (Zeit/Lebensstandard) und verfügbares Einkommen. Wenn Sie z.B. 15 St. die Woche für 9 EUR/h arbeiten geht
    kommen dabei brutto ca.540 EUR pro Monat heraus. Das lohnt einfach nicht, ausser wenn man selber knapp bei Kasse ist.

  4. #73
    Avatar von benni

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    haargenau. Weitere Beispiele:
    -6. Erbe und Thai Ehefrau
    -7. Arbeitsloser und Thai Ehefrau
    -8. Künstler/Sportler/Naturalist und Thai Ehefrau
    -9. Schüler/Student und Thai Ehefrau
    -10.Auslandsdeutscher und Thai Ehefrau, darunter: sie arbeitet in D und schickt ihm das Geld nach Isaan und/oder Pattaya
    -11.Ausländer und Thai Ehefrau
    -12.Lesbe und Thai Ehefrau
    -13.Hausbesetzer und Thai Ehefrau
    -14.Thai und Thai Ehefrau
    ...

  5. #74
    Avatar von franky_23

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    @ michael,

    ich weiss nicht so recht worüber du dich so echauffierst.

    Ausgangspunkt war der Fall, dass jemand Befürchtungen hat, dass die Frau den Job aufgeben muss, weil die Ausländerbehörde sagt du musst deiner bestehenden Verpflichtung zur Teilnahme am Integrationskurs nachkommen.

    Rechtlich dürfte es dafür keine Handhabe geben. Dazu bekam der Ratsuchende die entsprechenden Dienstanweisungen mit denen er auch argumentieren kann und die du plakativ erklärtest Job bricht Verpflichtung. Da sind wir uns einig. Nur es hilft einem Antragsteller nichts nur mit so plakativen Phrasen um sich zu werfen, wenn der Betroffene dann von der ALB hört. Wie kommen sie darauf und sie müssen mir nicht sagen wie ich meinen Job zu machen habe.

    Das Ganze bedeutet ebenfalls nicht , dass ein Mitarbeiter der ALB dies nicht fordert, evt. mit Duldung des Fachvorgesetzten Leiters der ALB und des Dienstvorgesetzten z.B. Landrat oder Regierungspräsident, ...

    Was dann? Das einfachste man geht zum Träger der Grundsicherung - das ist meistens ein Jobcenter aber nicht bundeseinheitlich geregelt - und bittest dort um ein Schreiben. Dann muss im Grunde die ALB dies aufheben.

    Sicherlich ist dann auch ein Moderator denkbar, doch wenn sich eine ALB auf eine rechtlich nicht haltbare Position festgelegt hat hilft in dem ein oder anderen Fall auch keine Moderation.

    Was bleibt dann ausser der Klage dagegen evt. mit vorausgehenden schriftlichen Antrag auf Aufhebung der Verpflichtung?

    Wenn du nicht nachvollziehen kannst, dass es auch da zu Verfahren kommen kann die vor Gericht entschieden werden, so ist es auch dein gutes Recht dies nicht zu verstehen. Eine Berechtigung/Verpflichtung ist halt nun mal was anderes als eine Zulassung. Bei einer Zulassung steht es dem Ausländer frei das zu machen. Tut er es nicht kann er nicht sanktioniert werden. Gibt es eine Verpflichtung und du kommst ihr nicht nach kann es zu einem Bussgeld kommen bei einer Zulassung nicht. Jetzt ist es noch so, dass die eine ALB fast generell eine Verpflichtung ausstellt die andere grundsätzlich nur eine Zulassung.

    Wenn ein Ausländer zugelassen ist, kann er eh nach persönlichem de gusto abbrechen wann immer es ihm beliebt.

    Die praktische Erfahrung ist die, dass man mitbekommt, dass eine Bekannte der Frau aussteigt. gut.

  6. #75
    Avatar von noritom

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    Zitat Zitat von wasabi Beitrag anzeigen

    Jeder hat andere Bedürfnisse (Zeit/Lebensstandard) und verfügbares Einkommen. Wenn Sie z.B. 15 St. die Woche für 9 EUR/h arbeiten geht
    kommen dabei brutto ca.540 EUR pro Monat heraus. Das lohnt einfach nicht, ausser wenn man selber knapp bei Kasse ist.
    Ich würde das nicht unter dem Aspekt "lohnen" sehen. Ich sehe das als Aufwertung des eigenen Egos der Frau. Sie wird gebraucht, ist selbständig, kann etwas für Thailand ansparen, sie hat das Gefühl etwas unabhängig zu sein etc. Meine Frau behält ihr verdientes Geld zu 100 %. Ist zwar keine Unsumme die da zusammenkommt, aber wer verdient denn schon 20,000 - 40,000 THB im Monat (verglichen mit Thailand)

  7. #76
    wasabi
    Avatar von wasabi
    Hm, nicht jede Tätigkeit wird von der Thaifrau als Aufwertung verstanden. Wie gesagt, durch die Blume wurde mir schon von 2 Thai-Ehefrauen hier mitgeteilt sie würden den Job nur machen weil ihr Mann für sie einen Freund gefragt hat der ein Fastfood Restaurant betreibt usw. Gerne machen sie es nicht und das Umfeld gefällt ihnen auch nicht. Da hilft auch wenig dass sie das Geld behalten kann wenn es nur 400 EUR Netto sind. Vom Ehemann in D wird nämlich erwartet das davon auch der eine oder andere Einkauf bestritten werden muss (food). Meine Liebste wird beneidet weil sie nicht arbeiten muss - aber kann (möglichst nicht unter solchen Bedingungen!).

  8. #77
    Avatar von franky_23

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    Wasabi, das leben ist kein Wunschkonzert auch nicht für Thaimädels. Aus meiner Sicht sollte es zum Selbstverständnis gehören, dass auch die Frau einen Beitrag zum Familieneinkommen leistet - sofern möglich.

  9. #78
    wasabi
    Avatar von wasabi
    Hallo franky_23, im Prinzip gebe ich Dir schon recht. Wenn die Sprachkenntnisse besser sind werden wir weitersehen.
    Ein Modell 50/50 oder 60/40 was viele deutsche Paare praktizieren ist aber illusorisch.

  10. #79
    Avatar von Leopard

    Registriert seit
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    Beiträge
    589
    Zitat Zitat von wasabi Beitrag anzeigen
    ............
    Ein Modell 50/50 oder 60/40 was viele deutsche Paare praktizieren ist aber illusorisch.
    Wieso?

    Meine Frau verdient nur etwa 1/4 von meinem Einkommen. Aber warum sollte sie nicht arbeiten gehen? Das hat auch etwas mit Selbstachtung und Würde zu tun. Meiner Frau war es immer sehr peinlich gefragt zu werden, bevor sie gearbeitet hat, was sie macht.

    Jetzt kann sie mit Stolz sagen, dass sie arbeitet und ihr eigenes Geld verdient.

  11. #80
    wasabi
    Avatar von wasabi
    Deine Antwort macht das Wieso überflüssig.

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