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.. berufliche Perspektive und Jobs für die Ehefrau

Erstellt von rickyjames, 02.05.2012, 16:56 Uhr · 112 Antworten · 8.768 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von wansau

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    Zitat Zitat von Joerg_N Beitrag anzeigen
    Ein ganz wichtiger Punkt,
    meine Frau musste ja vor 10 Jahren noch nicht durch die ganzen Sprachprüfungen gehen, hat hier 2-3 kurze Kurse mitgemacht,.......

    ......Es gibt aber vielleicht auch Paare wo der Ehemann garnicht will dass die Frau einigermassen
    selbstständig wird.

    Nach dem Motto: Ich habe meiner Frau eine Kette gekauft. Sagt der andere Mann, wieso meine läuft noch frei rum.

  2.  
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  3. #32
    Avatar von franky_23

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    Sprache lernen ist in vielen Fällen sinnvoll. Denke gegen eine Integrationsverpflichtung nach der Einreise - sofern nötig - sagen die wenigsten was.

    Die massive Kritik richtet sich gegen einen Sprachnachweis in Form von A1 als Integrationsvorleistung um mit dem Ehemann ein Leben in D anfangen zu dürfen. Kritikverstärkend kommt hinzu, dass es nicht alle Partner trifft, was eine schwer nachvollziehbare Ungleichbehandlung darstellt.

    Die wenigen Thais, die ich kenne und 20 Jahre in D sind sprechen akzeptabel Deutsch und haben eine vergleichbare Eigenständigkeit wie dt. Frauen.

  4. #33
    Avatar von alder

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Sprache lernen ist in vielen Fällen sinnvoll. Denke gegen eine Integrationsverpflichtung nach der Einreise - sofern nötig - sagen die wenigsten was.
    Sofern nötig ja. Nötig ist es m.E. immer dann, wenn staatliche Unterstützung bezogen wird. Es soll sich niemand rausreden können, er bekäme keine Arbeit, weil er kein Deutsch kann.
    Meine Frau ist jetzt fast auf den Tag ein Jahr hier und arbeitet seit 10 Monaten - jetzt sogar mit Publikumsverkehr. Ich hab sie öfter dabei beobachtet, sie versteht alles, sogar wenn irgendwelche Bauern was daher nuscheln, wo ich nochmal hätte nachfragen müssen. Ihr Chef ist immer amüsiert, wie die das hinkriegt. Ebenso das Abrechnungssystem hat sie sofort kapiert, wo manche Deutsche zu doof sind und die dicksten Fehler machen.
    Glücklicherweise hat sie jede Menge Zeit sich während der Arbeit im Internet in Sachen Deutsch weiterzubilden, was sie auch mindesten 1-2 Stunden täglich macht.

    Seit etwa 6 Monaten spreche ich gnadenlos ausschliesslich Deutsch mit ihr. Kein Englisch, und kein Thai. Versteht sie es mal nicht, versuche ich es zu umschreiben, ansonsten sage ich: " Guck ins Buch".
    Bei mir gibt's sowas wie " Heute you go Thaishop, Tilak?.." auf gar keinen Fall. Leute die so mit ihrer Frau reden - und das hab ich neulich gehört - brauchen sich nicht wundern, wenn es dann außer .... leider keine Möglichkeit zum Verdienen gibt. Bei manchen wird da sogar schon " Komm mal her Satzi" zur unüberwindbaren Hürde.

    Sie spricht natürlich noch lange nicht fliessend, macht grauenhafte Grammatikfehler und Verdrehungen und duzt ab und zu mal die Leute, die ihr das aber nicht krumm nehmen.
    Ich verbessere sie dann immer mal wieder, es macht aber keinen Sinn ihr ständig ins Wort zu fallen, dann verliert sie ja die Motivation.

    Die AB hat sie zum Integrationskurs verpflichtet - bis jetzt war sie noch nicht da und wir werden uns auch dagegen mit allen Mitteln wehren.

    Sie wird ganz sicher nicht ihre gut bezahlte Arbeit aufgeben - und das müsste sie - um mit unwilligen und lernresistenten Ziegenhirten ihre Zeit abzusitzen. Das wollen wir doch mal sehen.......

    Integrierter als meine Frau geht gar nicht und ich hoffe, dass die AB dies von selbst einsieht, ansonsten fahren wir eben die andere Schiene!!!!!

  5. #34
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von alder Beitrag anzeigen
    *
    Wenn Du es mit normalen Menschen auf eurer ABH zu tun hast (und das sollte eigentlich die Regel sein), dann wird und kann es da ueberhaupt kein Theater geben, so Deine Frau mit denen in Deutsch kommunizieren kann.

    Wann muesst ihr denn wieder hin?
    Nach 3 Jahren um dann auch gleichzeitig die NE zu beantragen?

  6. #35
    Avatar von DisainaM

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    eine Thai, die seit 20 Jahren in Europa ist, und die hiesige Sprache spricht,
    hat sich in der Regel bereits derartig integriert,
    dass im Falle eines Rentnerdaseins in Thailand,
    die Frau selber Integrationsprobleme bekommt.

    Immer wieder lliesst man von tragischen Ereignissen,
    Tragdie in Thailand • Frau von sterreicher ttet Tochter
    weil die zurückgekehrte Thai sich in Thailand einfach nicht mehr integrieren kann.

  7. #36
    Avatar von alder

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Wenn Du es mit normalen Menschen auf eurer ABH zu tun hast (und das sollte eigentlich die Regel sein), dann wird und kann es da ueberhaupt kein Theater geben, so Deine Frau mit denen in Deutsch kommunizieren kann.

    Wann muesst ihr denn wieder hin?
    Nach 3 Jahren um dann auch gleichzeitig die NE zu beantragen?
    Richtig. Wobei ich nicht weiss, ob die AB zwischendurch nachfragt, was denn der Intergrationskurs macht.

    Ich denke, in zwei Jahren, wenn die Aufenthaltsgenehmigung abläuft, muss ich nur noch mit, weil es die AB gern so hat.
    Sie wird sich dann selbstständig dort verständigen können, ich hoffe das reicht dann.

    Wenn nicht, fall ich vom Glauben ab - wäre nicht das erste Mal in Deutschland.

  8. #37
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von alder Beitrag anzeigen
    ... muss ich nur noch mit, weil es die AB gern so hat. ...
    Naja, die wollen dann auch schon von Dir persoenlich hoeren, dass Du weiter verheiratet bleiben moechtest.
    Wir mussten beim Antrag zur NE sogar irgendeinen Zettel unterschreiben, der dies bestaetigt.
    Und da reicht eine Unterschrift nicht

  9. #38
    Avatar von tilln

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    Zitat Zitat von rickyjames Beitrag anzeigen
    möchte mal wissen, wie und wann Eure Frau einen Job angetreten hat.
    Nicht mal einen Monat nachdem wir hier angekommen waren, hatte sie als Kuechengehilfin in einem Privatkrankenhaus angefangen (ich brauchte noch ein paar Monate laenger um was zu finden ). Ein halbes Jahr spaeter machte sie parallel fuer ein Jahr an einer Polytechnic einen Kurs zum Chefkoch (internationale Kueche), und seit letztem August kocht und managt sie die Kueche in einem Seniorenheim fuer mehr als 80 Leute (gemuetlicher 9-5 Job, besser als Frueh/Spaetschichten im renommierteren Hotellerie/Restaurantgewerbe).
    Mit dem Downgrade (Thai-Uni-Abschluss) kommt sie zurecht, auch wenn sie oft sagt, sie wuerde gern hier noch weiter studieren, um auf ein hoeherwertiges Karriereniveau zu kommen, was aber natuerlich auch durch die nicht perfekten Sprachkenntnisse erschwert wird.

    Zitat Zitat von rickyjames Beitrag anzeigen
    Wie ist Eure Frau zu einem Job gekommen ? Gab es Probleme mit der Mentalität und vor allem mit der Sprache ? Ich schaue aktuell im Arbeitsamt portal, aber das sieht dort immer nicht so aktuell aus.
    Dazu gekommen ist sie beide Male ueber Bekannte. Was auch kein Wunder ist, wenn man den Statistiken glaubt, dass die Mehrzahl der Stellen ueber Connections statt ueber Internet-Job-Portale besetzt werden. Weiss zwar nicht ob das in DE vergleichbar ist, stelle mir aber vor, dass persoenliche Empfehlungen (wie in vorangehen Postings) erfolgversprechender sind.
    Probleme mit der Mentalitaet: Kaum (aber NZ ist auch sehr verschieden von DE).
    Probleme mit der Sprache: Da sie mit recht soliden Englischkenntnissen hier ankam, vermutlich weit weniger als sie mit deutsch gehabt haette (oder als andere Migranten hier). Wobei Arbeit im Migrantenumfeld auch weniger sprachfoerdernd sein kann (sie lernte mehr im alten Job wo sie mehr mit Muttersprachlern kommunizierte).

    Ich hatte mal aus aehnlichem Interesse an diesem Thema ein paar Umfragen gestartet (die aber leider nicht so viel Anklang fanden):
    Ist eure Frau berufstätig, und wo?
    In welcher Berufsgruppe arbeitet Eure Frau?
    Vielleicht kann das ja als Anregung dienen, diese nochmal aufzugreifen und evtl. zu verfeinern.

  10. #39
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von alder Beitrag anzeigen
    Die AB hat sie zum Integrationskurs verpflichtet - bis jetzt war sie noch nicht da und wir werden uns auch dagegen mit allen Mitteln wehren.

    Sie wird ganz sicher nicht ihre gut bezahlte Arbeit aufgeben - und das müsste sie - um mit unwilligen und lernresistenten Ziegenhirten ihre Zeit abzusitzen. Das wollen wir doch mal sehen.......

    Integrierter als meine Frau geht gar nicht und ich hoffe, dass die AB dies von selbst einsieht, ansonsten fahren wir eben die andere Schiene!!!!!

    Das Dumme ist, dass die Verpflichtung (es war keine Zulassung?) ja ausgesprochen wurde. War dies ein Bescheid mit Rechtsbehelfsbelehrung von z.B. einen Monat, dann wäre sie rechtskräftig.

    Wenn nicht, dann wäre es ein Verwaltungsakt ohne Rechtsbehelfbelehrung wenn z.B. ohne besondere Formalitäten mit dem Aufenthaltstitel ausgesprochen. Da besteht i.d.R. die Option der Rechtsmittel bis zu einem Jahr. Falls diese Verpflichtung noch kein Jahr alt ist, würde ich mich erkundigen ob in deinem Bundesland die Option des Widerspruchs oder dergleichen besteht, oder ob man zur Verfahrensvereinfachung direkt klagen muss. Entscheidend dürfte hier sein, an welchem Tag der Aufenthaltstitel ausgestellt wurde, bzw. ihr in per Unterschrift "abgeholt" habt. Alternativ über die Stelle für die Grundsicherung das Problem angehen. (siehe unten)


    Das Dumme ist, das bei einer Verpflichtung folgendes aus den Verwaltungsvorschriften ersichtlich ist

    43.4.7.2 § 7 Absatz 2 IntV regelt im Fall der Teilnahmepflicht an einem Integrationskurs die Auferlegung einer entsprechenden Mitwirkungspflicht des Ausländers. Die Anmeldung zum Kurs hat unverzüglich zu erfolgen. Zum Zwecke der Kurskontrolle kann die verpflichtende Stelle den Ausländer auffordern, den Nachweis der Anmeldung zu erbringen.


    Unabhängig davon wäre im worst case Fall folgende Info interessant

    43.4.11.2 Der Einstufungstest ist verpflichtend; er gibt Aufschluss über bereits vorhandene deutsche
    Sprachkenntnisse. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die unterschiedlichen Voraussetzungen, die die Teilnehmenden mitbringen, bei der Kurszusammensetzung angemessen berücksichtigt werden sowie die Einordnung in das richtige Modul des Integrationskurses gewährleistet wird.


    Im Grunde kann sie zum Einstufungstest. Hat sie B1 dann sollte es gewesen sein.

    Du kannst aber nach den Aufenthaltsvorschriften an den Träger der Grundsicherung herantreten.

    44a.1.5.2 (Sofern die Ausländerbehörde d...)

    Ausnahmsweise kann der Träger der Grundsicherung im Einzelfall eine abweichende Entscheidung zur Verpflichtung durch die Ausländerbehörde treffen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Ausländer unmittelbar in eine Erwerbstätigkeit vermittelt werden kann und ihm eine Teilnahme an einem Integrationskurs (auch Teilzeitkurs) daneben nicht zumutbar ist. Im Fall einer abweichenden Entscheidung hat der Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende dies der Ausländerbehörde unverzüglich mitzuteilen, die die Verpflichtung widerruft.


    Das heißt, gibt es im Umkreis keinen adequaten Teilzeitkurs, so könnte deine Frau auch an den Träger der Grundsicherung herantreten, erklären, dass sie seit einem Jahr arbeitet, in der Zeit keinen arbeitszeitverträglichen Teilzeitkurs gefunden hat und dieser auch nicht geplant ist. (Bescheinigung von div. Kursträgern beibringen oder Kopie der aktuellen Kursangebote beibringen) Den Träger der sozialen Grundsicherung einfach bitten ein entsprechendes Schreiben an die ALB zu verfassen. Dieser Widerruf sollte dann selbstverständlich auch noch nach einem Jahr möglich sein, da deine Frau ja nichteinmal den Träger bemühen musste.


    Weshalb ich das mit der Verpflichtung ansprach im Gegensatz zur Zulassung ansprach erkennst du aus Folgendem

    44a.1.6 Die Verpflichtung zur Teilnahme am Integrationskurs gemäß § 44a Absatz 1 Satz 1 ist gegenüber der Zulassung zum Integrationskurs
    gemäß § 44 Absatz 4 die weitergehende Maßnahme (vgl. auch Nummer 44.4).


    @ Tilln

    Deine Frau soll doch mal bei der Arbeitsagentur nachfragen ob es in ihrem Fall nicht so ein ESF Förderprogramm gibt.





  11. #40
    Avatar von michael59

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    Übrigens bricht eine dauerhafter Job die Teilnahmepflicht am Intergrationskurs. Der soll ja u.a. die Möglichkeit einer Berufstätigkeit eröffnen und nicht verhindern.
    Im Intergrationskurs meiner Frau waren einige die schon lange in D waren und bei Arbeitslosigkeit oder in der Kindererziehungszeit nun den Kurs gemacht haben. Wichtig für die war das die ALB die Förderung aufrecht erhalten hat. Man kann durchaus davon ausgegehn das alle ALB so verfahren, wenn man sie darauf anspricht.
    Grössere Städte bieten auch berufsbegeleitende Angebote. Wenn wir sowas hätten würde sich meine Frau sofort anmelden.

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