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Berechnung Einkommen für Non-Immigrant 400.000...

Erstellt von zappalot, 14.04.2013, 11:48 Uhr · 29 Antworten · 2.937 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von zappalot

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    Berechnung Einkommen für Non-Immigrant 400.000...

    ich werde dieses jahr in thailand heiraten und weiterhin dort leben wollen.

    Ich habe aus verschiedenen quellen in D Einkünfte die auch Einnahmen entsprechen in Höhe von etwa 12.000 euro, die ich natürlich auch dem deutschen finanzamt gegenüber erkläre.

    Nun reichen ja 400.000 baht an nachweisbaren einkommen aus um die jahresaufenthaltsgenehmigung zu bekommen.

    Jetzt gibt es ja aber den freibetrag von etwas über 8000 euro, den zieht das finanzamt ja von meinen erklärten einnahmen ab, zu versteuern sind dann effektiv in etwa 4000 euro.

    tatsächlich zur verfügung habe ich ja aber 12.000 euro, welcher betrag aber wird dann zur frage der klärung ob ich 400.000 baht im jahr an einnahmen habe herangezogen?

    A) die tatsächlichen Einnahmen in Höhe von 12000 euro

    oder

    B) den betrag den das finanzamt versteuert (4000 euro)

    Zum nachweis reicht dann der bescheid vom finanzamt? Oder muss der übersetzt oder von der botschaft abgestempelt werden?

  2.  
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  3. #2
    Avatar von waanjai_2

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    Es gbt zwei Formen des von der thail. Fremdenpolizei (Immigration) akzeptierten Einkommensnachweises zur Erlangung der Jahresaufenthaltsgenehmigung.
    400.000 auf der Bank - nachgewiesen durch das Bankbuch allein auf den Namen des Aliens
    40.000 pro Monat Einkommen, bestätigt durch eine certificate of income der Deutschen Botschaft.

    Bei den Anträgen auf der Basis "mit einer Thai verheiratet" gibt es keine Kombinationsmoeglichkeit der beiden o.b. Verfahren.

    Also wird alles darauf ankommen, daß Du der Botschaft glaubwürdige Unterlagen wirst vorlegen koennen, woraus eine nicht auf den Kopf gefallene deutsche Behoerde den Schluß ziehen kann, daß Du tatsächliche, verfügbare monatliche Einkünfte - nach Steuern! - in Hoehe von xyz Euro hast. Dieser Beitrag muß gemäß des jeweils aktuellen Währungskurses 40.000 Baht oder mehr ausmachen. Die Bescheinigung, die die Deutsche Botschaft anhand der ihr vorlegten glaubhaften Unterlagen dann erstellt, ist in Englischer Sprache gehalten.

  4. #3
    Avatar von zappalot

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    ja die 400.000 auf dem konto sind ja auch kein problem, aber ich hab eben in einem anderen fred nachgelesen dass die u.U. auch fragen was man denn so alles schoenes macht den lieben langen tag. wohl aber nicht wenn man einkommen nachweisen kann, was ich gegenüber der botschaft eben könnte. ich hab ja keine wohnung in D zu bezahlen, auch keine sonstigen verpflichtungen, keine kinders und nix.

    du schreibst "verfügbare monatliche Einkünfte - nach Steuern! - in Hoehe von xyz Euro hast."

    meine einkünfte sind unregelmässig, nicht monatlich summieren sich aber eben jährlich auf die 12.000. der persönliche freibetrag den jeder in höhe von 8000 euro/jahr hat ist ja keine ausgabe, also habe ich einkünfte in höhe von 12.000 euro von denen aber nur 4000 zu versteuern sind (ist so vom finanzamt auch eben im einkommensteuerbescheid angegeben).

    also würde ich in dieser konstellation wohl die bescheinigung von der botschaft bekommen, oder? und folglich auch den stamp im passport von der immigration...


  5. #4
    Avatar von markobkk

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    Es reichen doch die 400K auf dem Konto. Warum willst Du noch einen Einkommensnachweis? Was Du den lieben langen Tag machst spielt doch fuer's Visa keine Rolle und selbst wenn, dann kuemmerst Du Dich eben um Deinen grossen Garten.

  6. #5
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von zappalot Beitrag anzeigen
    ja die 400.000 auf dem konto sind ja auch kein problem, aber ich hab eben in einem anderen fred nachgelesen dass die u.U. auch fragen was man denn so alles schoenes macht den lieben langen tag.
    Antworte einfach, schlafen, TV schauen und essen. Das ist landestypisch und wird verstanden .

  7. #6
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von zappalot Beitrag anzeigen
    meine einkünfte sind unregelmässig, nicht monatlich summieren sich aber eben jährlich auf die 12.000. der persönliche freibetrag den jeder in höhe von 8000 euro/jahr hat ist ja keine ausgabe, also habe ich einkünfte in höhe von 12.000 euro von denen aber nur 4000 zu versteuern sind (ist so vom finanzamt auch eben im einkommensteuerbescheid angegeben).
    Du hast auf das Jahr umgerechnet 12.000 Euro minus den gezahlten Steuern auf die 4.000 Euros zur Verfügung. Wielange dieser Beitrag noch den 40.000 Baht im Monat entspricht, hängt von der Entwicklung der Währungsparität ab.

    Wenn die Botschaft Dir helfen will und kann, wird sie Deine Einkünfte verstetigen und einen monatlichen Euro-Betrag nach Steuern ausweisen. Das ist aber nicht zwingend.
    Monatliche Einkommen, die einfach zu bescheinigen sind, sind Arbeitseinkünfte, Renteneinkünfte, Einnahmen aus Vermietung u.ä.

    Wenn Du in irgendeinem Steintisch-Forum gelesen haben solltest: "aber ich hab eben in einem anderen fred nachgelesen dass die u.U. auch fragen was man denn so alles schoenes macht den lieben langen tag. wohl aber nicht wenn man einkommen nachweisen kann" dann ist dies wohl wieder eine Verballhornung beredter deutscher Zungen, der ja tatsächlich beim Bankbuch auftretenden Frage:

    "Wie verwenden Sie diese 400.000 zur Sicherung Ihres Lebensunterhalts und ihrer thail. Familie?" Du siehst, dass ist "leicht" was anderes, als was man den lieben langen Tag so macht - auch wenn der Ausdruck von deutschen Expats irgendwie sofort verstanden wird.

    Der Verwendungsnachweis bei den 400.000 auf dem Bankbuch macht diese Nachweis-Option für einige recht aufwändig. Stichwort: Abgänge und Zugänge zum Sparbuch.

    Deshalb glauben viele der Nachweis über den "embassy letter" wäre praktisch einfacher, weil man auf die Frage, und wie läuft das so ab mit der Bestreitung des Lebensunterhalts einfach ein paar ATM-Karten zücken kann.

  8. #7
    Avatar von zappalot

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    ja die steuer geht weg, is klar, ein paar hunderter...

    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen

    Deshalb glauben viele der Nachweis über den "embassy letter" wäre praktisch einfacher, weil man auf die Frage, und wie läuft das so ab mit der Bestreitung des Lebensunterhalts einfach ein paar ATM-Karten zücken kann.
    weil man die ATM karten zücken kann? wohl eher weil nicht! eine atm karte sagt ja gar nix aus.

    die 400.000 brauche ich ja gar nicht zum leben, kann ich ja auch gar nicht weil sie ja sonst nicht 3 monate lang vor dem immigration termin auf dem konto rumliegen könnten, wenns sein muss überweise ich halt zukünftig was ich zum leben brauche auf ein thai konto und hole es nicht mehr per ATM.

    aber wie gesagt, so dachte ich tatsächlich, dass es eben mit dem einkommen einfacher wäre...

    zumindest wäre ich dann für den fall gewappnet, dass es aus welchen gründen auch immer einem beamten einfällt ein problem mit dem 400.000 baht konto zu machen. so ungefähr plan B...

  9. #8
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von zappalot Beitrag anzeigen
    weil man die ATM karten zücken kann? wohl eher weil nicht! eine atm karte sagt ja gar nix aus.

    die 400.000 brauche ich ja gar nicht zum leben, kann ich ja auch gar nicht weil sie ja sonst nicht 3 monate lang vor dem immigration termin auf dem konto rumliegen könnten, wenns sein muss überweise ich halt zukünftig was ich zum leben brauche auf ein thai konto und hole es nicht mehr per ATM.
    Du hast die mentalen Probleme der Steintisch-Hengste doch nicht verstanden. Es wird in der nationalen Polizeiorder Thailand ein Unterschied gemacht zwischen den 400.000 auf der Bank bei Verheirateten und den 800.000 auf der Bank bei den Retired.

    Die 400.000 dienen dem Nachweis der Finanzierung Deines Lebensunterhaltes. Entsprechend wollen viele Immigration-Dienststellen Abgänge und Zugänge sehen. Denn sonst wäre ja nicht glaubhaft, dass die 400.000 real zum Bestreiten des Lebensunterhalts verwendet würden. Kenne also genügend Leute, die deshalb ständig dort Abbuchen und Überweisen.

    Die 800.000 bei den Retired haben diese Funktion nicht. Die sind klass. Bonitätsnachweis. Brauchen nicht konsumiert zu werden.

    Und deshalb nochmal - auch wenn Du es noch nicht glauben kannst: Trete ich den Beweis per Certificate der Deutschen Botschaft an und der Immigration-Mensch fragt mich danach, wie ich den Lebensunterhalt bestreite, dann haben schon jede Menge Leute, die ich kenne, ihre alte EC-Karte gezogen und die ATM-Karte (VISA Electron) der Bangkok Bank. Da haben die Immigration-Menschen dumm geguckt und auch ab und zu so zwei Plastikkarten aufs Kopiergerät gelegt. Und gut war es.

  10. #9
    Avatar von Philip

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    Freibetrag is nich'.

    Zusammenveranlagung is nich'.

    Bei einem Einkommen von 12.000,- Euro p.A. sind 676,- Euro an Steuern fällig!

  11. #10
    Avatar von waanjai_2

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    Vielen Dank für die nun ganz konkreten Zahlen.
    Dann verbleibt also für den Farang-Ehemann pro Jahr 11.324 Euro netto.
    Wenn die Deutsche Botschaft ein Einsehen hat und dieses Jahreseinkommen auf Monatseinkommen umrechnet, dann sind dies z.Zt.
    ca. 944 Euro im Monat.
    Da man z.Zt. für einen Euro so ca. 37 Bath nur bekommt, entspricht diese Summe ca. 34.915 Baht im Monat.

    Fazit: Der TS kann mit diesem Einkommen keine Jahresaufenthaltsgenehmigung based on Thai Wife und monthly income erfogreich stellen. Schon jetzt nicht, muß man betonen.

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