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Bedürftigkeitsbescheinigung fürs Finanzamt in GE

Erstellt von Holgernator01, 16.02.2005, 07:43 Uhr · 20 Antworten · 7.515 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von andydendy Beitrag anzeigen
    Ist überhaupt kein problem diese Bescheinigung zu bekommen.
    Alle Kinder der Mutter und Mutter selbst beantragen die Bescheinigung. Alle ID-Card und das blaue Buch + alles in Copie und 2 Stunden später hast du die Bescheinigung. Dann in der BRD übersetzen lassen und Bestätigung mit den Überweisungen dem Finanzamt einreichen.
    Diese Info ist inzwischen acht Jahre alt.
    Ist einer von euch auf dem neuesten Stand ? Ich habe gehört, dass das zuständige Amphoe inzwischen zusätzlich zu den zitierten Belegen die Bankverbindung und die Bankbelege von der (oder den) bedürftigen Person(en) in Thailand einsehen will, bevor die Bedürftigkeitsbescheinigung ausgestellt wird. Es kann aber auch sein, dass der (oder die) thailändische Sachbearbeiter(in) im zuständigen Amphoe die Hürden so hoch ansetzt um Schmiergeld für die Ausstellung der Bescheinigung zu bekommen.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von wasa

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    Etwas Teegeld erleichtert in TH jeden Behoerdengang.
    Mir persoenlich ist bis jetzt noch nichts von einem Banknachweis bekannt.
    Normalerweise nimmt man zur Amphur zwecks Bescheinigung auch nur die 1.Seite dieses Formulares mit.
    Auf dieser 1.Seite werden keine Summen/Zuwendungen aufgefuehrt.

  4. #13
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    Diese Info ist inzwischen acht Jahre alt.
    Ist einer von euch auf dem neuesten Stand ? Ich habe gehört, dass das zuständige Amphoe inzwischen zusätzlich zu den zitierten Belegen die Bankverbindung und die Bankbelege von der (oder den) bedürftigen Person(en) in Thailand einsehen will, bevor die Bedürftigkeitsbescheinigung ausgestellt wird. Es kann aber auch sein, dass der (oder die) thailändische Sachbearbeiter(in) im zuständigen Amphoe die Hürden so hoch ansetzt um Schmiergeld für die Ausstellung der Bescheinigung zu bekommen.
    Deine Vermutung teile ich. Uns hat man die beiden Jahre zuvor erhebliche Probleme bereitet, nachdem aber die Beamtin, die dann auch einen nicht unerheblichen Betrag kassiert hat, nicht mehr im Ampür tätig ist, ging es plötzlich ganz leicht und ganz ohne Zuwendungen.

    Da die thailändischen Behörden nur die Ansässigkeit bescheinigen sollen, nicht die Bedürftigkeit, besteht gar keine Veranlassung die Bankbelege anzufordern.

  5. #14
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von wasa Beitrag anzeigen
    Etwas Teegeld erleichtert in TH jeden Behoerdengang.
    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Deine Vermutung teile ich. Uns hat man die beiden Jahre zuvor erhebliche Probleme bereitet, nachdem aber die Beamtin, die dann auch einen nicht unerheblichen Betrag kassiert hat, nicht mehr im Ampür tätig ist, ging es plötzlich ganz leicht und ganz ohne Zuwendungen.
    "to tip somebody" in der englischen Bedeutung "jemandem ein Trinkgeld geben" scheint auf thailändischen Behörden gang und gäbe * zu sein. Jedenfalls empfinden die Thais, die ich kenne, Schmiergeldzahlungen oder Beamtenbestechungen nicht als kriminell, sondern als ganz normal und hilfreich.
    Da fragt man sich, ob es nicht vielleicht kostengünstiger ist, die notwendige Bescheinigung vom zuständigen Amphoe über einen thailändischen Rechtsanwalt zu beantragen ?

    * http://www.korrekturen.de/beliebte_f...und_gebe.shtml

  6. #15
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    Jedenfalls empfinden die Thais, die ich kenne, Schmiergeldzahlungen oder Beamtenbestechungen nicht als kriminell, sondern als ganz normal und hilfreich.
    Das kann ich nicht bestätigen.

  7. #16
    NEOT_3.0
    Avatar von NEOT_3.0
    Ich auch nicht.

  8. #17
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    Diese Info ist inzwischen acht Jahre alt.
    Ist einer von euch auf dem neuesten Stand ? Ich habe gehört, dass das zuständige Amphoe inzwischen zusätzlich zu den zitierten Belegen die Bankverbindung und die Bankbelege von der (oder den) bedürftigen Person(en) in Thailand einsehen will, bevor die Bedürftigkeitsbescheinigung ausgestellt wird. Es kann aber auch sein, dass der (oder die) thailändische Sachbearbeiter(in) im zuständigen Amphoe die Hürden so hoch ansetzt um Schmiergeld für die Ausstellung der Bescheinigung zu bekommen.
    ich nehme jedes Jahr die Bescheinigung vom Vorjahr mit.... dann ist alles in 10 Minuten erledigt... hab noch nie Schmiergeld bezahlt... verurteile aber auch niemanden, der eines verlangt.

    So lange ein Staat seine Diener am Hungertuch nagen lässt, habe ich vollstes Verständnis dafür, wenn sich die kleinen Beamten ein Zubrot verdienen wollen... bei den höheren Beamten dagegen sehe ich das schon etwas anderes... wenn deren Einkommen ein Auskommen ermöglicht.

  9. #18
    Avatar von Khun_Mii

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    Wieviel Teuronen pro Monat erkennt das Finanzamt an??
    Maximaler Höchstbetrag 8004 € pro Jahr und Person (möglicherweise kleinere Abweichungen 2013). Thailand in Ländergruppe 4 (=geringere Lebenshaltungskosten) mit Anerkennung von 25% ergibt 2001€ pro Jahr und Person.

    Folgende Bedingungen müssen erfüllt/beachtet werden:
    1.) Verwandschaftsverhältnis geradlinig(Mutter/Vater/Oma/Sohn..), nicht: Schwester, Tante, (Hund )
    2.) Bedürftigkeit muß vorliegen (Einkommen des Unterstützten wird berücksichtigt, s.a. Punkt 6)
    3.) Zahlung muß glaubhaft und vom Finanzamt nachvollziehbar erfolgen (z.B. Überweisung)
    4.) Opfergrenze muß beachtet werden (die Höhe der Unterstützung muß im Verhältnis zum eigenen Einkommen stehen, sonst wird gekürzt)
    5.) Erste Unterhaltszahlung sollte im Januar erfolgen, sonst wird ggf. der Höchstbeitrag auf die Anzahl der verbleibenden Monate gekürzt. z.B. erste Zahlung nach Thailand im Juli = 6/12 Monate angerechnet = 1000€ (1000,50€) Unterhaltszahlung (Zwölftelung der Unterhaltszahlung)
    6.) behördliche (Thailand) Bestätigungen zu Name, Geburtsdatum, -ort, beruflicher Tätigkeit, Anschrift, Familienstand und Anzahl der Haushaltsmitglieder und finanziellen Verhältnissen (am besten 2sprachig, dann spart man sich die Übersetzungskosten)
    7.) Gebühren für Geldtransfer, Übersetzungen, etc. werden nicht berücksichtigt

  10. #19
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von Khun_Mii Beitrag anzeigen
    Folgende Bedingungen müssen erfüllt/beachtet werden:
    1.) Verwandschaftsverhältnis geradlinig(Mutter/Vater/Oma/Sohn..), nicht: Schwester, Tante, (Hund )
    2.) Bedürftigkeit muß vorliegen (Einkommen des Unterstützten wird berücksichtigt, s.a. Punkt 6)
    Bei Kindern der Thaifrau unter 18 Jahren, die in Thailand leben, muss keine Bedürftigkeit nachgewiesen werden. Es wird nur eine Meldebescheinigung (sog. Lebensbescheinigung) des Amphoe benötigt, damit der steuerliche Kinderfreibetrag vom deutschen Finanzamt anerkannt wird. Zahlungen müssen bei Kindern nicht nachgewiesen werden. Falls der leibliche Vater dieser Kinder noch in Thailand oder anderswo lebt, wird der Steuerfreibetrag halbiert. (Bei uns war das kein Problem, weil der thailändische Vater durch Fremdverschulden* mit dem Motorbike tödlich verunglückt war.)
    Wenn die Kinder über 18 Jahre alt sind und sich noch in der Ausbildung befinden, dann kann bei Vorliegen der Nachweise auch noch der Kinderfreibetrag geltend gemacht werden.

    *interessant in Thailand, dass eine Witwe mit Kindern unter 18 Jahren überhaupt keine Rente bekommt, auch wenn der Ehemann durch Fremdverschulden eines anderen Verkehrsteilnehmers umgekommen ist. Das sollte man dem Sozialstaat Deutschland trotz aller Missstände zu Gute halten !

  11. #20
    Avatar von Hans.K

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    Die neuen Formulare und deren Anforderungen, haben nur einen Sinn und der ist: Es dem deutschen Steuerzahler sehr schwer zu machen um in den Genuss einer Erstattung zu kommen. Ich fand die alten Anforderungen für den ehrlichen Überweiser unkomplizierter.

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