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Aussprache von deutschen Wörtern

Erstellt von franki, 15.05.2014, 15:29 Uhr · 62 Antworten · 7.404 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von berti

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    Zitat Zitat von wasabi Beitrag anzeigen
    Vieles wird im Deutschen im Mund erzeugt, in Thailand eher tiefer im Hals
    genau, auf diesen geschmackvollen Unterschied haben mich etliche meiner (immer jungen) Thai- Lehrerinnen hingewiesen. Das war harter Einzelunterricht, die Stunde min. 1k THB

  2.  
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  3. #52
    Avatar von Pee Niko

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    Man soll doch mit vollem Mund nicht reden...

  4. #53
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Pee Niko Beitrag anzeigen
    Man soll doch mit vollem Mund nicht reden...
    Du meinst "sie", oder?

  5. #54
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von Pee Niko Beitrag anzeigen
    Man soll doch mit vollem Mund nicht reden...
    Besonders wenn gehässige Leute verlangen: "Sag mal Dompfaff".....

  6. #55
    Avatar von Pee Niko

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Du meinst "sie", oder?
    Ohne Lebensumstände und/oder Neigungen des Erstzitierten genauer zu kennen, empfinde ich eine Festlegung als vermessen.

  7. #56
    Avatar von KhunTom

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    Nun ja, meine erste Post in diesem Forum. Mein Name ist Tom, und ich wohne in Hua Hin. Hier mal meine Erfahrungen mit Thailändern, die Deutsch lernen:
    Erst einmal bleibt alles gleich, Buchstaben trennen wir in Konsonanten und Vokale. Die Töne für die Buchstaben können sich aber leicht unterscheiden. Bei ü und ö wird der Unterkiefer im thailändischen nach vorne gezogen, im deutschen mit einem runden Mund. Eine z Laut ist ähnlich fast wie ein ซ soo aber die Zunge wird im Deutschen oben angelegt und es wird mehr Druck gegeben. Unser r findt im Rachen statt im Thailändischen mir der Zungenspitze.
    Bei einem Silbenende sollte man darauf achten, das im Thailändischen diese niemals mit einem r,l,f,s oder einem Hauchlaut endet. Ein r oder ein l wird am Ende zu einem n. Ein f zu einem p, Hauchlaute und s Laute zu einem t. Bei 2 Konsonanten und als 3 Buchstabe ein Vokal, wird oft ein a eingesetzt, das gesprochen aber nicht geschrieben wird (im Abzug mit Doppelkonsonanten würde ich mal 75 Prozent sagen aber auch dazu gibt es Regeln). So wird aus einem I have school locker ein I hap sagun. Bei Endungen mit 2 Konsonanten wie lt oder scht kennt das goo gai eigentlich auch nicht, auch da müssen Gewohnheiten geändert werden.
    Tonregeln wie hoch, mittel und tief existieren im Deutschen nicht, dafür hat man im Deutschen ein der, die und das. Aber auch im Thailändischen gibt es kurze und lange Vokale wie Saat und satt. Konjugation der Verben oder Mehrzahl gibt es im Thailändischen nicht ( ich werde, du wirst – ein Hund, 2 Hunde). Wird ein Wort im Thailändischen anders geschrieben, verändert sich dadurch seine Bedeutung.
    Bei der weiteren Grammatik gibt es natürlich auch im Thailändischen Nomen, Verben usw. Sie haben im Thailändischen nur andere Namen: Nomen im Thailändischen: Kam Naam, im Deutschen früher: Hauptwort. Besonders Adjektive können sich unterscheiden bei Adverbien wird in der thailändischen Sprache ein Unterschied zwischen Adverb eines Adjektives oder Verbs unterschieden. Aber auch nicht jeder Deutsche weiß, was ein Dativobjekt ist, das sollte einem erst mal in seiner eigenen Sprache erklärt bekommen. Ein Subjekt, Verb, Objekt könnte man auch so erklären: Du wirst geboren (Subjekt), du musst etwas tun (Verb) was dabei herauskommt ist dein Karma (Objekt).
    Dies sind erst mal die Grundregeln, einer Gegenüberstellung von Thai auf Deutsch. Obwohl es sich etwas kompliziert anhört, hoffe ich doch etwas geholfen zu haben.

  8. #57
    Avatar von peter1

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    ich habe mit meiner Gattin lange folgende Sequenz artikuliert :rachen,drachen,machen,krachen,kraechzen,achzen,rh ododendron
    im Gegenzug ich : ngoo
    mfg
    peter1

  9. #58
    Avatar von KhunTom

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    Hallo Peter,
    der Buchstabe, der einem Ch sehr ähnlich ist, ist ein ช choo Chaang. Am Ende ein ค khoo kwaai. Es ist aber trotzdem empfohlen spätestens in einem A1 nach 20 Stunden nur das Deutsche zu lesen. Dazu muss man wissen, dass ein Buchstabe ein Bild für ein Ton ist. A oder A sieht auf Thai eben so aus: -า lang, -ั oder –า kurz. Kurzer oder langer Vokal ist ja im Deutschen je nach Schriftbild z.b. nach einem Doppelkonsonant folg ein kurzer Vokal (kommen). Vorsicht im Thailändischen wird die Tonregel nach der Schrift bestimmt.
    ra – chen
    ระ - เช็น
    dra – chen
    ดระ - เช็น
    ma – chen
    มะ - เช็น
    kra – chen
    คระ - เช็น
    äch – zen
    แอค – เซ๊น hier muss man vorsichtig sein in Thailand ist ein ch ช am Ende einer Silbe ein t. Auch das z ist nicht ganz so hart wie im Deutschen.
    Haus würde ich so schreiben เฮาส์ auf das s am Ende muss besonders darauf hingewiesen werden, da im Thailändischen eine Silbe niemals mit einem s Ton endet, dieser wird nämlich zum t.


    Ein ง ngoo nguu (ng) kennen wir im Deutschen als Endung achte bei dem Ton darauf, was mit deinem Mund passiert, die Zunge geht nach oben und man spricht es aus der Nase, deshalb: Nasallaut. Mach mal aus bring-en ein bri-ngen. Dann geht es vielleicht besser.

  10. #59
    Avatar von peter1

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    @KhunTon

    vollkommen richtig Deine Einlassung, habe ich auch bei meiner Gattin beruecksichtigt als Sie 2000 in D A1 absolvierte , sie hatte sich dann bis 2004 auf C1 vorgekaempft, danach aufgrund Ihrer Vorbildung MBA Chulalongkorn in " Business Admin " noch Fernstudium in D BA BWL.
    Nun leben wir seit Mai 2014 in Thailand.
    mfg
    peter1

  11. #60
    Avatar von samj_999

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    Unser prominentestes Beispiel - über das wir beide mittlerweile immer wieder zusammen lachen -hat mich zu Beginn in die Verzweiflung getrieben:

    Die " Lehrerin " wurde bei ihr immer zur " Rehrerin "

    Und das obwohl sie ansonsten sehr erfolgreich jedes " R " zum " L " gewandelt hat. Aber bei diesem einen Wort " Lehererin " ist es nach wie vor unmöglich am Anfang ein " L " zu sprechen. Dort kann sie plötzlich ein wunderbar gerolltes " R "


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