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Auslandskrankenversicherung der Zukünftigen

Erstellt von fazed1987, 09.01.2018, 15:59 Uhr · 14 Antworten · 988 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von fazed1987

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    Question Auslandskrankenversicherung der Zukünftigen

    Liebe Community,

    ich bin neu in diesem Forum. Vor kurzem kam meine Zukünftige aus Thailand per Heiratsvisum nach Deutschland (23.12.2017).

    Mit der Heirat haben wir uns auseinandergesetzt und hier gibt es keine Probleme.

    Ich hatte aber gerade ein Telefonat mit meinem Versicherungsberater, mit dem ich gerade eine Familienhaftpflichtversicherung abgeschlossen habe, damit meine Frau in Deutschland abgesichert ist.

    Dann meinte er, wie es mit der Krankenversicherung aussieht.

    Ich bin gesetzlich krankenversichert, meine Freundin, also zukünftige Frau, besitzt eine Auslandskrankenversicherung, ist aber seit Ende Dezember 2017 (28.12.2017) in Deutschland gemeldet.

    Bedeutet dies, dass Ihre Auslandskrankenversicherung mit der Anmeldung in Deutschland ungültig geworden ist und sie nun für die Zeit bis zur Eheschließung selbst eine Krankenversicherung abschließen muss, da sie nun in Deutschland gemeldet ist?

    Vielen Dank für Eure Hilfestellung bei der Fallbearbeitung.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Chumpae

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    Meiner Meinung nach hängt das einzig und allein davon ab, inwieweit die Gültigkeitsdauer der thail. Auslandskrankenversicherung mit dem voraussichtlichen Termin der Eheschließung harmoniert.Also nimm mal an, die KV ist 3 Monate gültig,das ganze Hickhack bis zur Eheschließung dauert dann vielleicht 4 Monate-dann.... ???

  4. #3
    Avatar von fazed1987

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    Lieben Dank für deine schnell Rückmeldung Chumpae. Genau, die Auslandsreisekrankenversicherung meiner Freundin ist drei Monate gültig. Termin beim Standesamt zum Vorsprechen inkl anschließender Terminvergabe für die Standesamtliche Trauung haben wir am 17. Januar.

  5. #4
    Avatar von ediundbledi

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    Die Krankenversicherungspflicht gilt mit der Anmeldung in Dtl.
    Eine Aulandskrankenver. wird nicht als Vorversicherung anerkannt. Ob sie im Ernstfall einen Schaden bezahlen würfe, weiß ich nicht.
    Ich musste damals die Zeit ab der Meldung in Dtl. Bis zur Hochzeit nachzahlen. Bin aber in der PKV. Ich würde mich eher mal an deine GKV wenden und dort nachfragen anstatt hier.
    Idealerweise ist die Meldung im gleichen Monat wie die Hochzeit. Das wußte ich damals auch nicht und hat mich ein paar hundert EUR gekostet.

  6. #5
    Avatar von Chumpae

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    Zitat Zitat von ediundbledi Beitrag anzeigen
    Die Krankenversicherungspflicht gilt mit der Anmeldung in Dtl.
    Eine Aulandskrankenver. wird nicht als Vorversicherung anerkannt. Ob sie im Ernstfall einen Schaden bezahlen würfe, weiß ich nicht.
    Ich musste damals die Zeit ab der Meldung in Dtl. Bis zur Hochzeit nachzahlen. Bin aber in der PKV. Ich würde mich eher mal an deine GKV wenden und dort nachfragen anstatt hier.
    Idealerweise ist die Meldung im gleichen Monat wie die Hochzeit. Das wußte ich damals auch nicht und hat mich ein paar hundert EUR gekostet.
    Ich habe da auch lange beim ersten Post überlegt(ist ja bei uns schon 24 Jahre her). So wie ich die deutsche Bürokratie kenne,besteht eine KV-Pflicht erst nach der standesamtlichen Trauung und dem Eintrag ins Register.Die Anmeldung, die er meint ist eine "Einwohnermeldebescheinigung" wie sie Pflicht in D und wie wir hier auch oft diskutieren in TH verpflichtend ist.
    Aber ich gebe zu, daß ich schon lange nicht mehr mit so etwas konfrontiert wurde -es ist nur der gesunde Menschenverstand, der ja gerade in der heutigen Zeit ziemlich belastet wird.

  7. #6
    Avatar von crazygreg44

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    Zitat Zitat von fazed1987 Beitrag anzeigen
    . . Dann meinte er, wie es mit der Krankenversicherung aussieht.

    Ich bin gesetzlich krankenversichert, meine Freundin, also zukünftige Frau, besitzt eine Auslandskrankenversicherung, ist aber seit Ende Dezember 2017 (28.12.2017) in Deutschland gemeldet.

    Bedeutet dies, dass Ihre Auslandskrankenversicherung mit der Anmeldung in Deutschland ungültig geworden ist und sie nun für die Zeit bis zur Eheschließung selbst eine Krankenversicherung abschließen muss, da sie nun in Deutschland gemeldet ist?

    Vielen Dank für Eure Hilfestellung bei der Fallbearbeitung.
    hier frage ich mich, warum Du Deine Verlobte überhaupt beim Einwohnermeldeamt angemeldet hast. (Vorausgesetzt, der Chumpae hat richtig geraten und mit dieser "Anmeldung" meintest Du das Einwohnermeldeamt)

    Solange ihr nicht verheiratet seid, besteht hierzu keine Pflicht, oder?

    Ihre Auslandsreiseversicherung gilt weiterhin als wäre sie eine Touristin, auch das Heiratsvisum ist ja noch keine unbegrenze Aufenthaltsberechtigung, welche eine Anmeldepflicht nach sich zöge.

    Angenommen ihre Auslandsreiseversicherung läuft nach drei Monaten aus, aber die Hochzeit hat noch nicht stattgefunden. Dann sollte die Auslandsreiseversicherung verlängert werden !

    Egal ob sie nun bei Dir wohnt oder nicht - sie ist nicht anmeldepflichtig. Ich melde ja meine Freundin auch nicht an wenn sie mich mal in Deutschland für 8 Wochen besucht. Sie hat ein Visum im Pass und wird an der Grenze "gemeldet", Punkt. Ab Grenzübertritt ist sie "Gast" unseres Landes und noch kein "Einwohner". Etwas anderes besagt ja auch der Name der "Meldebehörde" nicht = "Einwohner"-Meldeamt

    Das mag der eine oder andere Hansel auf den Behörden oder Versicherungen anders verwursten, kann sein, muss nicht. Ich finde es seltsam dass Du sie nach der Ankunft in D "angemeldet" hast. Denn mit einem Heiratsvisum hat sie lediglich "Gast-Status" !

    Hat das Standesamt etwa darauf bestanden, dass sie sich in Deutschland anmelden soll, bevor ihr heiratet?

    Oder hat etwa die völlig aus dem Ruder gelaufene Ausländerbehörde etwas derartiges verlangt?

    Erst sobald ihr verheiratet seid, sollte sie sich in D beim Einwohnermeldeamt anmelden !

    Und erst ab diesem Zeitpunkt - dann ist sie kein "Gast" mehr - kann und muss sie sich in Deutschland krankenversichern.

  8. #7
    Avatar von JT29

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    Zitat Zitat von crazygreg44 Beitrag anzeigen
    Egal ob sie nun bei Dir wohnt oder nicht - sie ist nicht anmeldepflichtig. Ich melde ja meine Freundin auch nicht an wenn sie mich mal in Deutschland für 8 Wochen besucht.



    Man sieht mal wieder unser CG hat von der Materie keinen blassen Schimmer.

    Es gibt schon ein "leichter" Unterschied zwischen einem Schengenvisum und nationalem Visum zum Zwecke der Eheschließung.
    Selbstverständlich muss hier eine Anmeldung (sog. Aufenthaltsanzeige) erfolgen. Die Dame ist ja nicht zum Besuch da, sondern strebt einen längerfristigen Aufenthalt an, mit dessen Heirat sie die Voraussetzungen für eine AE erfüllt. Das Visum ist lediglich die Eintrittskarte.






    Angenommen ihre Auslandsreiseversicherung läuft nach drei Monaten aus, aber die Hochzeit hat noch nicht stattgefunden. Dann sollte die Auslandsreiseversicherung verlängert werden !

    Das geht in die richtige Richtung, da die Aufenthaltsbasis noch ein Visum ist. Sollte eine Verlängerung nicht möglich sein, gibt es hier in DE Versicherungs-Spezialisten (z.B. Dr. Walter). Im Übrigen sollte man sich klar sein, dass diese Reiseversicherungen nur das Notwendigste abdecken, "Unfälle" wie Schwangerschaft etc. sind da meistens nicht abgedeckt.

    Schön zu lesen, dass der TS auch an die wichtige Haftpflicht gedacht hat.
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  9. #8
    Avatar von crazygreg44

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    mein Lieber

    ich habe erwartet dass Du mir mit so einer "amtlich/behördlichen Wurst-Interpretation kommst, das habe ich auch in meinem Beitrag geschrieben:

    Das ist EURE Interpretation, logisch ist das aber mal gar nicht


    eine "Aufenthaltsanzeige"

    ist dasselbe wie eine "Anmeldung im Einwohnermeldeamt" ????

    (Meldepflicht spätestens eine Woche nach "Zuzug" . . .was ist Zuzug? Ist das schone eine "Niederlassung" ? Nein, ist sie nicht!)

    (NEIN natürlich nicht,den Begriff nach, wird aber so interpretiert)

    und da sie sich mit dem Heiratsvisum im Land nur "aufhält und noch nicht niedergelassen hat"

    wie kann man dann schon als "Niedergelassener" gelten, wenn man die dazu nötige Daueraufenthaltserlaubnis noch gar nicht besitzt?

    aber ihr Beamten dreht das halt mal wieder so hin wie es Euch passt

    da bleibt nur mein Motto , siehe unten, so stehen wie bisher:



  10. #9
    Avatar von Franky53

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    elbstverständlich muss hier eine Anmeldung (sog. Aufenthaltsanzeige) erfolgen. Die Dame ist ja nicht zum Besuch da, sondern strebt einen längerfristigen Aufenthalt an, mit dessen Heirat sie die Voraussetzungen für eine AE erfüllt. Das Visum ist lediglich die Eintrittskarte.
    eine Anmeldung geht (zumindest in Österreich) über eine Meldeadresse,ich nehme an die des Bräutigams.kann sie da nicht mit dem Bräutigem mitversichert werden,nach der geschlossene Ehe ist es wohl dann so.

  11. #10
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von crazygreg44 Beitrag anzeigen
    mein Lieber

    ich habe erwartet dass Du mir mit so einer "amtlich/behördlichen Wurst-Interpretation kommst, das habe ich auch in meinem Beitrag geschrieben:

    Das ist EURE Interpretation, logisch ist das aber mal gar nicht


    eine "Aufenthaltsanzeige"

    ist dasselbe wie eine "Anmeldung im Einwohnermeldeamt" ????

    (Meldepflicht spätestens eine Woche nach "Zuzug" . . .was ist Zuzug? Ist das schone eine "Niederlassung" ? Nein, ist sie nicht!)

    (NEIN natürlich nicht,den Begriff nach, wird aber so interpretiert)

    und da sie sich mit dem Heiratsvisum im Land nur "aufhält und noch nicht niedergelassen hat"

    wie kann man dann schon als "Niedergelassener" gelten, wenn man die dazu nötige Daueraufenthaltserlaubnis noch gar nicht besitzt?

    aber ihr Beamten dreht das halt mal wieder so hin wie es Euch passt

    da bleibt nur mein Motto , siehe unten, so stehen wie bisher:


    Nun winde dich doch nicht wieder raus. Du hast mal wieder uninformierten Unsinn geschrieben, wie es deine Art ist.

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