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Aufenthaltstitel nach Trennung

Erstellt von Jumble, 08.10.2007, 12:35 Uhr · 21 Antworten · 7.840 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Jumble

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    16

    Aufenthaltstitel nach Trennung

    Schönen guten Tag liebe Gemeinde.

    Ich habe eine Frage zum Thema Trennung nach 2 Jahren Ehe. Eine Freundin meiner Frau ist seit Anfang letzten Jahres in Deutschland verheiratet. Irgendwie lief die ganze Ehe auch schon am Anfang recht holperig, da er viel beruflich unterwegs ist und sie sich vernachlässigt fühlt. Wie ich es mitbekommen habe, haben beide in dieser Zeit auch schon mal ein Auge auf andere "Alternativen" geworfen. Letzten Endes haben sich die beiden wohl vor wenigen Tagen getrennt und sie hat auch schon einen neuen Freund (23 Jahre älter - also 47).

    Meine eigentliche Frage ist jetzt, wie sich die Trennung auf die Aufenthaltserlaubnis der Thai auswirkt. Ich habe mal gehört dass man mindestens 3 Jahre verheiratet sein muss damit sie hier bleiben kann ohne abgeschoben werden kann. Sie hat auch keine Kinder usw. Und wie sieht es mit der Unterhaltsverpflichtung des Mannes nach dieser Zeit aus. Wenn mir jemand von Euch ein paar Infos zu diesem Thema geben könnte, ggf. mit ein paar rechtlichen Infos, wäre ich Euch sehr verbunden.

    Schönen Gruß, und noch einen schönen Tag an alle.

  2.  
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  3. #2
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Aufenthaltstitel nach Trennung

    Zitat Zitat von Jumble",p="532342
    ...ist seit Anfang letzten Jahres in Deutschland verheiratet...
    Also noch keine 2 Jahre verheiratet und die eheliche Gemeinschaft besteht nicht mehr.
    Somit hat sie kein "eigenständiges Bleiberecht" (nach 2 Jahren ehel. Gemeinschaft erst), der Grund ihres Aufenthaltstitels ist durch die Trennung entfallen und wenn das AA tätig wird, muss sie Deutschland verlassen.

  4. #3
    Avatar von DisainaM

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    Re: Aufenthaltstitel nach Trennung

    Ehestreitigkeiten sind für Ausländerämter keine neuen Dinge,
    Menschen streiten sich, Menschen vertragen sich;

    aus diesem Grund wird im Scheidungsfalle ja auch auf ein durchgestandenes Jahr der Trennung bestanden,
    wenn die Scheidung durchgezogen werden soll,
    aber die scheint ja noch nicht mal beantragt zu sein.

    Es ist in solchen Fällen gefährlich, der Frau mit dem Ausländeramt Probleme zu machen,
    weil man sie so in eine Lage zwingt,
    wo sie nur ein eigenständiges Aufenthaltsrecht hat,
    wenn sie geltend macht, von ihrem Ehemann geschlagen worden zu sein.

    Damit diese Option für sie, - Gewalt in der Ehe, Aufenthaltsrecht auch bei Kurzehe -,
    für sie nicht zum einzigen Weg wird,
    sollten beide Partner eine einvernehmliche Lösung finden.

  5. #4
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Aufenthaltstitel nach Trennung

    Zitat Zitat von DisainaM",p="532360
    ...Damit diese Option für sie, - Gewalt in der Ehe, Aufenthaltsrecht auch bei Kurzehe -,
    für sie nicht zum einzigen Weg wird, sollten beide Partner eine einvernehmliche Lösung finden.
    Ich verstehe, was Du damit ausdrücken willst.
    Der einzige Weg ist es natürlich nicht. An erster Stelle stände die Rückkehr nach Thailand. Um dies zu umgehen, würde dann aber zu nicht unerheblich kriminellen Mitteln gegriffen werden.
    Solche Frauen, sollten ihre Machenschaften nachweisbar sein, sollten innerhalb kürzester Zeit abgeschoben werden.

  6. #5
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Aufenthaltstitel nach Trennung

    disaina_m,
    da der threadstarter nichts von gewalt in der ehe als trennungsgrund sondern nur die "langeweile" der ehefrau in der beziehung angibt, kann dein statement als aufforderung für ein widerrechtliches bleiberecht gewertet werden.
    sorry, so kommt es bei mir an und es würde mich nicht wundern wenn deinerseits dies auch beabsichtigt wurde.
    schade, dass wir den ehemann nicht hören können.

  7. #6
    Avatar von phi mee

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    Re: Aufenthaltstitel nach Trennung

    Geht aber auch umgekehrt. Ist ja hinlänglich bekannt, und in den Foren weit verbreitet, der schnelle Griff zum Messer der Ladies.

    Also schnell ein paar kleine Schnittverletzungen beigebracht und vom Arzt attestieren lassen...


    Gehen wir aber doch erstmal davon aus, dass die beiden sich gütlich trennen und sie zu ihrem neuen Lebenspartner geht und diesen letztendlich auch ehelicht. Also gemeinsamer Anwalt, gütliche Scheidung, sie verzichtet auf Unterhalt, da sie ja zu ihrem neuen Lebenspartner zieht.
    Auch das AA wird in einem solchen Fall sicher mitziehen.

    Erzeugt viel weniger Schreibkram als Abschiebung und sonstiges Gedöne! ;-D


    phi mee

  8. #7
    Avatar von DisainaM

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    Re: Aufenthaltstitel nach Trennung

    man stelle sich die Situation beim Anwalt vor,

    sie möchten also nicht zurück nach Thailand, wegen den Folgen des Gesichtsverlustes, den sie erleiden;
    ist ja fast eine Gewalt, die ihr Mann ihnen damit antun will, wenn er ihnen auch körperlich schon etwas getan hat, können sie natürlich bleiben.


    Der Anwalt stiftet nicht an, er rät nichts, er stellt nur die richtigen Fragen zum richtigen Zeitpunkt.

    Das kann man gut finden, oder auch nicht,
    aber so geht das Spiel nunmal.

    Seinen Ruf, als guter Anwalt, bekommt er durch seine Erfolge.

  9. #8
    Avatar von Nokgeo

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    Re: Aufenthaltstitel nach Trennung

    @ Jumble,

    um ein eigenständiges Aufenthaltsrecht zu erhalten..da ist die Zeit zu kurz, mal abgesehen von der Härtefallregelung ( häusliche Gewalt )

    Sie sollte also noch warten mit dem Scheidungsantrag..

    Hab mal nen Link rausgesucht, wo eine Rechtsanwältin dazu was schreibt.

    Könnte mir evtl. vorstellen, das die Ausländerbehörde sich den Pass zeigen lässt, und anfängt zu rechnen..falls Thai längere Zeit in der Ehezeit in TH. war. Ob so evtl. gerechnet wird, keine Ahnung..





    http://www.frag-einen-anwalt.de/Sche...n?__f5596.html

  10. #9
    Avatar von Ampudjini

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    Re: Aufenthaltstitel nach Trennung

    Monta, über verschiedene Synonyme für das Wort Anwalt, bitte in einem anderen Thread oder privat austauschen.

  11. #10
    Willi
    Avatar von Willi

    Re: Aufenthaltstitel nach Trennung

    Zitat Zitat von Jumble",p="532342
    Ich habe eine Frage zum Thema Trennung nach 2 Jahren Ehe. Eine Freundin meiner Frau ist seit Anfang letzten Jahres in Deutschland verheiratet. Irgendwie lief die ganze Ehe auch schon am Anfang recht holperig, da er viel beruflich unterwegs ist und sie sich vernachlässigt fühlt. Letzten Endes haben sich die beiden wohl vor wenigen Tagen getrennt und sie hat auch schon einen neuen Freund (23 Jahre älter - also 47).

    Meine eigentliche Frage ist jetzt, wie sich die Trennung auf die Aufenthaltserlaubnis der Thai auswirkt. Ich habe mal gehört dass man mindestens 3 Jahre verheiratet sein muss damit sie hier bleiben kann ohne abgeschoben werden kann. Sie hat auch keine Kinder usw. Und wie sieht es mit der Unterhaltsverpflichtung des Mannes nach dieser Zeit aus .
    Wenn ich so etwas lese,dann kommt mir immer die Galle hoch.
    Auch wenn ich den Mann nicht kenne,sory-aber Er tut mir Leid.
    Fakt ist einsie noch Frau hat genau gewußt,als Sie Ihn heiratete,als was Ihr Mann arbeitet.Nach 1,5 Ehejahren sich dann hinzustellen und zu sagen "Er arbeitet zu viel"
    Jeder sollte froh sein überhaupt einen Job zu haben und dementsprechend muß man auch die Leistung bringen,die die Firma von mir verlangt.

    Was heißt denn,"Sie haben sich vor ein paar Tagen getrennt"?Ist Sie ausgezogen und somit die Eheliche Wohngemeinschaft verlassen?
    Wenn das der Fall sein sollte,kann ich dem Mann nur raten,sich so schnell wie möglich sich einen Anwalt nehmen und auf Härtefall zu pläydieren.
    Ein Härtefall liegt dann vor,wenn so wie geschrieben,sich ein Partner sich zu einen anderen wendet(Fremdgehen).
    Ehelichen Unterhalt muß der Mann zahlen,solange bis die Ehe rechtmäßig geschieden wird.
    Dauert die Ehe jedoch länger als 3 Jahre,so muß Er auch nachehelichen Unterhalt zahlen.

    Ein dauerhaftes Bleiberecht besteht meines wissens nur,wenn die Eheliche Lebensgemeinschaft länger als 3 Jahre bestanden hat.Aber ich kann mir sehr gut vorstellen,das das AA da mitspielen wird,da ich davon ausgehe,das der neue Mann Sie ehelichen wird.

    Zitat Zitat von DisainaM",p="532360
    Es ist in solchen Fällen gefährlich, der Frau mit dem Ausländeramt Probleme zu machen,
    weil man sie so in eine Lage zwingt,
    wo sie nur ein eigenständiges Aufenthaltsrecht hat,
    wenn sie geltend macht, von ihrem Ehemann geschlagen worden zu sein.

    Damit diese Option für sie, - Gewalt in der Ehe, Aufenthaltsrecht auch bei Kurzehe -,
    für sie nicht zum einzigen Weg wird,
    sollten beide Partner eine einvernehmliche Lösung finden.
    Mit solchen Sachen vor Gericht zu argumentieren,finde ich wiederlich und abscheulich.In diesem Falle müßte die Frau sofort aus dem Land ausgewiesen werden.Ebenso ist es auch nicht ganz so einfach,einfach zu behaupten,mein Mann hat mich geschlagen.Hierzu bedarf es Nachweise,um dies glaubhaft zu machen.

    Willi

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