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Antrag auf Daueraufenthaltsgenehmigung

Erstellt von Cybersonic, 21.06.2012, 22:12 Uhr · 31 Antworten · 3.066 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Cybersonic

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    Antrag auf Daueraufenthaltsgenehmigung

    Wir haben - wie in einem anderen Fred beschrieben - den Daueraufenthaltstitel für meine Frau beantragt.

    Dafür waren nötig:
    1. 2 Passfotos (aktuelle)
    2. Antrag für den Titel
    3. Bestätigung, dass wir auch brav als Mann und Frau in einem Eheverhältnis leben und
    4. € 135 Gebühr.

    Jetzt bekomm ich ein Schreiben, dass meine Frau noch folgende Unterlagen bringen soll:

    a. Wohnraumnachweis - vom Vermieter oder Eigentümer unterzeichnet. (Find ich schon mal Hammer, dass der Vermieter über einen solchen Vorgang indirekt informiert werden würde - da das Haus das meine ist aber nicht der grauen Haare wert.)
    b. 3 Gehaltsnachweise vom Ehemann (also mir, auch nicht der Rede wert.)

    und jetzt kommts...

    c. Nachweis am Integrationskurs teilgenommen zu haben.

    FRAGE

    Was heißt das nun? Muss sie dran teilgenommen haben oder diesen erfolgreich beendet haben?
    Die Sachbearbeiterin auf der ALIEN wollte/konnte (?) mir keine Antwort geben.

    Ich habe eine Nachweis beigekarrt, der aussagt, dass sie bis Schritte 4 mit "gut" absolviert hat und für Schritte 5+6 angemeldet ist.


    Reicht das oder wird der Antrag abgelehnt werden?

    Beste Grüße und schonmal Danke
    Cyber

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Leopard

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    Ich gehe davon aus, dass Du eine Niederlassungserlaubnis meinst, oder?

    Vorausgesetzt Du bist deutscher Staatsbürger, ist theoretisch A1 ausreichend wenn ihr seit mindestens drei Jahren verheiratet seid und ununterbrochen im Bundesgebiet wohnt.

    Siehe auch z.B. hier:

    Landeshauptstadt Düsseldorf - Niederlassungserlaubnis für Familienangehörige von Deutschen

  4. #3
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Leopard Beitrag anzeigen
    ... Vorausgesetzt Du bist deutscher Staatsbürger, ist theoretisch A1 ausreichend wenn ihr seit mindestens drei Jahren verheiratet seid und ununterbrochen im Bundesgebiet wohnt. ...
    Genau.
    Weswegen es bei uns auch praktisch keine Probleme gab und das A1-Zertifikat aus Bangkok (3 Jahre alt) als Nachweis ausreichte, da es der gesetzlichen Vorgabe (einfache Deutschkenntnisse) Genuege tut.

    Leider werden von manchen ABHen immer wieder mal deutlich hoehere Huerden gesetzt, die aber eben nicht dem Gesetz entsprechen.
    Erst nach Hinweis auf den entsprechenden Paragraphen wurde bei uns die Forderung von B1 auf A1 korrigiert.

  5. #4
    Avatar von andydendy

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    Lass doch den ALien die NL in die Haare schmieren, lass die Aufenthaltsgenehmigung verlängern
    und dann sollte deine Frau einen Job haben und siehe da später werden Sie euch NL hinterschmeissen.

    Solange deine Frau mit Dir verheiratet ist, können sie Sie eh nicht ausweisen.

  6. #5
    Avatar von franky_23

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    Das mit dem Nachweis des Integrationskurses ist eine allgemeine Aussage. Damit sind alle Diskussionen vom Tisch. Hat sie keinen A! Sprachnachweis? Dann mal beim Kursträger nachfragen, den Modul 1 u 2 sollen zu A1 führen. Vielleicht bekommst sie da einfach was ausgestellt.

    Das A1 bei der NE eines dt. Stammberechtigten ausreicht ist in §28 Abs.2 AufenthG geregelt.

    Da eine Niederlassungserlaubnis (Begriffe wie Aufenthaltsgenehmigung sind veraltet) ein eigenständiges Aufenthaltsrecht ist, muss ausreichend Wohnraum vorhanden sein (Bei einer AE darf nur keine Obdachlosigkeit drohen). Das mit den Einkünften ist halt für den gesicherten Lebensunterhalt nötig. Wenn die genügend verdient, dass sie für die Familie den LU sichern kann, so sind deine Einkünfte auch sekundär, ansonsten kannst du oder ihr beide dies zusammen erfüllen. Diese Forderungen gelten allgemein und sind in § 9 AufenthG niedergelegt. §9 Abs.2 Nrn. 1, 3, 7, 8 gelten bei §28 AufenthG nicht. Gehe davon aus, dass die Einzelfallprüfung einfach mit einem für alle gültigen Standardschreiben eingeleitet wird.

  7. #6
    wasabi
    Avatar von wasabi
    Für den Wohnraumnachweis reicht der Mietvertrag des Ehemannes aus wenn die Wohnung genügend groß ist (?).
    Der Vermieter muss auch nicht zustimmen, sondern der Mieter kann ein berechtigtes Interesse vorweisen. Es reicht ein Standardschreiben mit Angaben zur Person an den Vermieter das die (zukünftige) Ehefrau oder Lebenspartnerin zugezogen ist. Wenn die Ehefrau mit in den Mietvertrag soll muss er natürlich einer Änderung zustimmen (macht meist keinen Sinn da die Liebste erst mal kein oder nur geringes Einkommen hat).

  8. #7
    Avatar von JT29

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    Zitat Zitat von wasabi Beitrag anzeigen
    Der Vermieter muss auch nicht zustimmen,
    Das ist so nicht richtig, das kommt immer auf den Fall darauf an. Nur zwei Beispiele, es ist nur eine Einraumwohnung, dann ist diese für zwei zu klein, oder es wurde pauschale Nebenkosten vereinbart, dann funktioniert die Kalkulation bei mehr Personen auch nicht mehr.

  9. #8
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von JT29 Beitrag anzeigen
    Das ist so nicht richtig, das kommt immer auf den Fall darauf an. Nur zwei Beispiele, es ist nur eine Einraumwohnung, dann ist diese für zwei zu klein, oder es wurde pauschale Nebenkosten vereinbart, dann funktioniert die Kalkulation bei mehr Personen auch nicht mehr.
    Was wäre die Folge? Einfach die pauschalierte Nebenkosten modifizieren und gut is? Beim Deutschen kommt es ja nicht auf die m² an. Wieso wäre diese dann immer zu klein? Einzimmerappartement mit 40 m² ist für 3 Personen gut.

  10. #9
    Avatar von Robert-1

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    Eine Kopie vom Mietvertrag hat in unserem Fall gereicht
    und bei den Deutschkenntnissen war die Frage, ob meine Frau alleine Einkaufen kann, was ich bejaht habe, das wars...

  11. #10
    Avatar von Harry Forster

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    69
    Die Niederlassungserlaubnis ist ein unbefristeter Aufenthaltstitel, der vom Bestand der Ehe unabhängig ist. Daher kann für die NL das Sprachniveau B1 gefordert werden. Hier haben aber die jeweiligigen Ausländerbehörden relaiv großen Spielraum. Hängt wohl auch sehr von der jeweiligen Kommune ab. Nürnberg ist eher kleinlich, München eher großzügig. Prinzipiell sind sie wohl berechtigt, den Aufenthaltstitel immer nur für 6 Monate zu verlängern solange die B1 Prüfung nicht bestanden ist. Dass das Ausländeramt vor der Erteilung eines unbefristeten Aufenthaltstitels prüfen muss, ober der/die Antragsteller(-in) nicht auf Sozialleistungen angewiesen ist, ist doch absolut sinnvoll. Für uns war es wichtig die NL zu bekommen, weil es ohne NL schwer ist einen Ausbildungsplatz zu finden.

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