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Angst vor Altersarmut in Deutschland - Auswanderung nach Kambodscha

Erstellt von tigerewi, 28.08.2013, 14:10 Uhr · 111 Antworten · 11.912 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von tigerewi

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    Zitat Zitat von tmm.633 Beitrag anzeigen
    Passt doch... wir haben 20 Mio Rentner in Deutschland. Da darf 1% als klein bezeichnet werden...
    Wenn man für jeden der 200.000 Rentner eine durchschnittliche Rente von 1.000 € unterstellt, dann ergibt dies einen Kaufkraftabfluß ins Ausland von monatlich 200 Millionen €, jährlich fast 2,5 Milliarden €! Klein, unbedeutend, zu vernachlässigen? Und wehe die Zahlen der statistischen Erhebungen bewahrheiten sich auch nur ansatzweise, dann wird noch viel mehr Kaufkraft abfließen und hier im Inland nicht für Nachfrage und Einkommensbildung zur Verfügung stehen. Was das für die Daheimgebliebenen im berufstätigen Alter bedeutet, dürfte klar sein - wo kein Geld ausgegeben wird, wird auch kein Geld verdient und das nicht verdiente Geld kann auch nicht ausgegeben werden und wiederum Einkommen bilden .......! Jeder zusätzliche Euro wird dadurch nicht nur einmal ausgegeben, sondern mehrfach und bildet demzufolge auch mehrfach Einkommen.

    Übrigens, "klein" definiere ich in diesem Zusammenhang eher im Promillebereich!

  2.  
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  3. #42
    Avatar von tmm.633

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    Zitat Zitat von tigerewi Beitrag anzeigen
    Wenn man für jeden der 200.000 Rentner eine durchschnittliche Rente von 1.000 € unterstellt, dann ergibt dies einen Kaufkraftabfluß ins Ausland von monatlich 200 Millionen €, jährlich fast 2,5 Milliarden €! Klein, unbedeutend, zu vernachlässigen? Und wehe die Zahlen der statistischen Erhebungen bewahrheiten sich auch nur ansatzweise, dann wird noch viel mehr Kaufkraft abfließen und hier im Inland nicht für Nachfrage und Einkommensbildung zur Verfügung stehen.
    Die "Regierung" hat sich doch dazu entschlossen. Kann mich gut erinnern, da hieß es wir werden sehen das sich die Industrie und die lokalen märkte an die älter werdende Gesellschaft anpassen muss. Heute ist davon nichts mehr zu spüren und mit 55 ist man wie das Paar in der Dokumentation abgemeldet. Dass das nicht gut gehen kann sollte jedem klar sein...

    Übrigens ist das nur in "Deutschland" so extrem. Andere Länder reagieren hier anders und erkennen die notwendigen Schritte. Vermutlich liegt das an den "Überversorgten" in diesem Land, die längst den Bezug zur Realität verloren hat...

  4. #43
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von tmm.633 Beitrag anzeigen
    He He.... Überlegt doch mal.... Wieviele gehen heute jeden Monat Arbeiten und wissen das sie später garantiert in der "Altersarmut" landen? Wieviele davon geben früher auf und landen freiwillig früher in H4? Das ist aktuell eine reale Entwicklung hier in De.
    Würde ich auch jedem guten Bekannten empfehlen! Die vielen Scheinselbständigen aus dem Osten leben es doch vor!
    Sozialleistungen (möglichst viele Kinder) beziehen und dazu Schwarzarbeit! Damit lachen sie doch jeden aus, der bis 67 oder bis in 10 Jahren wahrscheinlich bis 70 werkelt!
    Wetten, daß sich bis dahin auch die Rente weiter an H4 angenähert oder eingeholt hat!

  5. #44
    Avatar von tmm.633

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    Zitat Zitat von Hermann2 Beitrag anzeigen
    Wetten, daß sich bis dahin auch die Rente weiter an H4 angenähert oder eingeholt hat!
    Wenn das System (Pension/Rente/Altersruhegeld) weiterhin unterschiedliche Wege geht sicher, da es nichtmehr finanzierbar sein wird...

  6. #45
    Avatar von Navita

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    Weshalb macht man gerade in Deutschland immer das System für das eigene Unvermögen verantwortlich? Es wird doch niemand gezwungen für einen AG zu malochen.

  7. #46
    Avatar von tigerewi

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    Zitat Zitat von Navita Beitrag anzeigen
    Weshalb macht man gerade in Deutschland immer das System für das eigene Unvermögen verantwortlich? Es wird doch niemand gezwungen für einen AG zu malochen.

  8. #47
    Avatar von Navita

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    Zitat Zitat von tigerewi Beitrag anzeigen
    Was ist daran so ungewöhnlich? Anstelle nur zu jammern wäre vielleicht einmal etwas Eigeninitiative angesagt. Auch mit 50+ kann man noch etwas eigenes auf die Beine stellen und sich so vor Altersarmut zu schützen. Wenn es schon so offensichtlich ist, dass das Sozialsystem über kurz oder lang kollabiert, dann sollte man die Zügel selber in die Hand nehmen, bevor es andere für dich tun.

  9. #48
    Avatar von tigerewi

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    Zitat Zitat von Navita Beitrag anzeigen
    Was ist daran so ungewöhnlich? Anstelle nur zu jammern wäre vielleicht einmal etwas Eigeninitiative angesagt. Auch mit 50+ kann man noch etwas eigenes auf die Beine stellen und sich so vor Altersarmut zu schützen. Wenn es schon so offensichtlich ist, dass das Sozialsystem über kurz oder lang kollabiert, dann sollte man die Zügel selber in die Hand nehmen, bevor es andere für dich tun.
    Ich bin 51 und freiberuflicher SAP-Berater. Nicht jeder hat eine solche Qualifikation, um selbständig zu arbeiten. Und darum ist eine solch pauschale Aussage, wie Du sie hier getan hast, einfach nur weltfremder Stuß. Sorry!

    Wie sollte es denn hier in Deutschland aussehen? Wie in Thailand, wo wohl jeder Thai auch noch in irgendeiner Art selbständig ist, d.h. die Leute mit 'nem Handkarren durch den Ort ziehen und Selbstgebruzeltes verkaufen oder am Straßenrand sitzen und im eigenen Garten geerntete Möhren anbieten .......? Das probiere mal hier in Deutschland! Da hast Du Nullkommanix das Ordnungsamt, Gesundheitsamt, Finanzamt .... am Hals. Und wenn Du dich handwerklich betätigst, dann ist es ein Verstoß gegen die Handwerksordnung und wenn Du dies dann noch in erheblichem Maße tust, stellt es sogar noch Schwarzarbeit dar; auch wenn Du ein Gewerbe angemeldet hast und die Einkünfte versteuerst (siehe Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit). Und für Ermittlungen betreffend Schwarzarbeit ist der Zoll zuständig. Die stehen dann auch bei dir vor der Tür.

    Und die vielen Vorschriften, die man als Gewerbetreibender zu beachten hat. Kannst in deiner klitzekleinen Kneipe ja nicht mal eine Kippe anstecken! Oder am Kiosk 'ne Pulle Bier zum direkten Verzehr verkaufen und in einer Pommesbude auch keine Sitzgelegenheit anbieten (nur Stehtische und Hocker), weil Du ansonsten auch noch ein Gästelokus benötigst. Ferner die Informationen, die man zu liefern hat, z.B. ans Finanzamt, an Berufsgenossenschaften, an IHK oder Handwerkkammer ....., damit man dann von denen zu Kasse gebeten werden kann. Wehe Du lieferst diese Daten nicht!

    Kannst uns gerne mal vormachen, wie Du dir eine selbständige Tätigkeit vorstellst. Wir lehnen uns hier zurück und schauen, wie lange es dauert, bis Du das Handtuch wirfst.

    Man muß auch etwas anbieten können, was andere haben wollen, ansonsten geht die ganze Angelegenheit in die Hose und die finanziellen Probleme werden nur noch größer.

  10. #49
    Avatar von Navita

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    Unabhängig der bisherigen Tätigkeit hat heute jeder die Möglichkeit sich selbständig zu machen, wenn er denn wirklich will.

    Die 10 gefragtesten Tätigkeiten in 2010 haben 2004 noch überhaupt nicht existiert und so wird es in den nächsten Jahren weiter gehen.

    Allerdings wird dafür vorausgesetzt, dass man weiss was man wirklich will. Also zuerst das "Warum" und erst dann das "Was" und "Wie".


  11. #50
    Avatar von tigerewi

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    Zitat Zitat von Navita Beitrag anzeigen
    Unabhängig der bisherigen Tätigkeit hat heute jeder die Möglichkeit sich selbständig zu machen, wenn er denn wirklich will.

    Die 10 gefragtesten Tätigkeiten in 2010 haben 2004 noch überhaupt nicht existiert und so wird es in den nächsten Jahren weiter gehen.

    Allerdings wird dafür vorausgesetzt, dass man weiss was man wirklich will. Also zuerst das "Warum" und erst dann das "Was" und "Wie".

    Zähle die Berufe mal auf!

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