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Als Expat nach Thailand?!

Erstellt von toby1007, 17.12.2015, 15:47 Uhr · 348 Antworten · 23.930 Aufrufe

  1. #191
    Avatar von Siamfranky

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    Zitat Zitat von Micha Beitrag anzeigen
    Selbst die D-Höchstrente entsprechend der Rentenbeitragsbemessungsgrenze dürfte bspw. bei den Schweizern eher der Grundsicherung entsprechen, statt einem echten Einkommen.
    Was möchtest du sagen? In der Schweiz gibt es genug Rentner, die von Armut betroffen
    sind. Und es werden stetig mehr. Gut, in TH dreht sich das, aber im eigenen Land müssen
    sich sehr viele arme Schweizer heftig nach der Decke strecken. Was hilft die scheinbar(!)
    hohe Pension, wenn die Kosten ins Uferlose steigen? Warum hat es so überproportional
    viele Schweizer Rentner in Thailand? Manchmal hilft es schon, die Augen offen zu halten.

    Wenn die Rente nicht zum Leben reicht - Schweiz: Standard - tagesanzeiger.ch

  2.  
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  3. #192
    Avatar von Siamfranky

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    Zitat Zitat von Volker M. aus HH. Beitrag anzeigen
    Kubo, ich hoffe ja zu deinen Gunsten, dass du nur zupfen willst. Ich habe vergessen hier einen seitenlangen Jammerthread zu eroeffnen.
    Ich habe das Gefühl, du jammerst und zupfst hier pausenlos, weil dir gewisse Wahrheiten nicht gefallen.
    Danke für deine Kokosnuss- und Kautschukfarm-Beispiele. Die Thais sagen - wird ein Thai vermögend,
    muss er eine Million Landsleute betrogen haben. Durch ehrliche Arbeit geht das nicht. Farangs kommen
    in diesem (übertriebenen?) Spruch vermutlich nur deshalb nicht vor, weil er zu alt ist. Deine Einlassungen
    erklären was? Wie du es immer wieder schaffst, dich als beleidigte Diva aufzuführen, wenn @kubo den
    Finger (und zwar völlig berechtigt) in thailändische Wunden legt?

  4. #193
    Avatar von Siamfranky

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    Gestern hat ein Local um die Ecke mal wieder reichlich Plastik verbrannt.
    Man kann das natürlich jammern nennen - ich nenne es einfach Realität!


  5. #194
    Avatar von Kubo

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    Zitat Zitat von papa Beitrag anzeigen
    Kritisierst du eigentlich eher die gesetzliche Auflage, zur Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis ausreichend Geld für den eigenen Unterhalt nachweisen zu müssen, oder geht deine Kritik eher in Richtung der finanziellen Unterstützung der Familie der Gattin? Oder beides gleichermaßen?
    Einen geforderten Nachweis von gesicherten und regelmäßigen festen Bezügen finde ich sogar sehr richtig, wenn Aufenthaltserlaubnisse für Langzeitaufenthalte , z.B das Jahresvisum oder für das Permanent Residence Permit beantragt werden.

    So ein Nachweis und dessen behördliche Bearbeitung und die danach erfolgende Erteilung des jeweiligen Aufenthaltstitels sollte jedoch nicht mit einer reinen Abzockgebühr von bis zu insgesamt ca. 200.000,-- Baht für das Residence Permit, d.h. über 5000 Euro, verknüpft werden.

    Reine Abzocke ist es deshalb, weil mit der Abzockgebühr nicht der geringste eventuell fällig werden ..könnende.. Anspruch auf irgendwelche sozialstaatlichen Leistungen erworben wird.

    Du bist und bleibst immer ein Ausländer, dessen „permanenter“ Aufenthalt bei unerwartet auftretenden gesundheitlichen und finanziellen Problemen, welche du nicht selbst in den Griff kriegst, beendet ist. Leistungen des „Gastlandes“, welche dir den weiteren Aufenthalt ermöglichen könnten, gibt es nicht.

    Völlig überzogen finde ich auch den erforderlichen Nachweis von „ausreichend“ hohem Rentenbezug oder Kapitalnachweis aus dem Herkunftsland , wenn jemand nur 90 Tage als Tourist in Thailand bleiben will.

    Wer ein Hin- und Rückflugticket vorweisen kann, hat doch schon gezeigt, dass er nicht etwa ein Bettler ist, der für eine 3-Monats-Betteltour nach Thailand fliegt und auf der Straße schlafen will. Die Rentenhöhe in Deutschland ist sowieso wenig aussagefähig, weil daraus überhaupt nicht hervorgeht, welche regelmäßig anfallenden festen Kosten der jeweilige Rentner zuhause „am Halse“ hat. Zur freien Verfügung hat er immer nur den Differenzbetrag und deshalb ist so mancher anscheinend „reiche“ Rentner sogar ziemlich arm dran..,

    ..während ein Rentner mit geringerer Brutto-Rente sich immerhin so viel Geld für seine Thailandreise zusammengespart haben kann, dass er dem Land als 90-Tage- Nützling pro Aufenthaltstag mehr Deviseneinnahmen beschert als mancher Farang -Großmotzer mit Jahresvisum.

    Zu deiner zweiten Frage:

    Kritik an finanzieller Unterstützung von Familie oder Gattin übe ich nicht, .. äh....jedenfalls so gut wie nicht. Ausnahme nur, wenn sich abzeichnet, dass einem Farang zuviel Geld für alle möglichen Dinge abgezockt wird, während es sich ein ganzer Thaiclan davon ..leistungslos.. gut gehen lässt. So etwas soll angeblich gar nicht so selten vorkommen.

    Wenn es einem Farang finanziell gut geht, sollte er nicht knauserig sein, wenn er es mit einer Thaifamilie aus nicht gerade „höheren“ und Unternehmerkreisen zu tun hat und er merkt, dass die „angeheirateten“ Thaifamilien-Mitglieder zwar fleißig sind und zur Finanzierung ihres Lebensunterhaltes machen “was geht“, aber in ihrem auf wichtigsten Gebieten noch sehr rückständigem Land eben nicht so zu Potte kommen können, wie der aus seinem Rechts- und Sozialstaat meist bestens finanziell fernversorgte und bis an sein seliges Ende sozial abgesicherte Farang.

  6. #195
    Avatar von Siamfranky

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    Ich schreibe das mal hier rein, weil es im Thread um den Artikel 112 dann
    doch ein wenig zu OT wird, geht es um den Umgang der Thais mit Tieren.
    Hier passt es zwar auch nicht perfekt, erweitert aber Expats Tunnelblick.

    Viele Dinge, die wir hier erleben (falls hinschauend!), stossen uns mit dem
    westlichen Blick(!) etwas ab. Gut, dass der Schlachter in unserer Gemeinde
    kaum Freunde hat, weil er Schweine mit dem Hammer auf den Kopf haut,
    beschäftigt mich nicht wirklich. Es ist sein Karma! Wir kennen das auch von
    uns - essen gern, hinschauen nicht. Was die Thais wirklich entlastet, ist der
    buddhistische Hintergrund mancher Handlungsweisen. Ich habe eine kleine
    Fischzucht hinter dem Haus, so wie ich einige Hobbys pflege. Die hier gar
    nichts tun, enden meist als Schnapsleiche am Reisfeld ... oder so ähnlich.
    Jedenfalls verteile ich die Fische unter Freunden, oder zwischenlagere sie
    in meiner Bratpfanne. Meine Frau isst leider nicht mit! Sie weiss, dass ich
    die Tiere schlachte, bevor ich sie esse. Sie kann diesen Fisch nicht essen,
    Buddhas Lehren würden verbieten, dass ein Tier aktiv getötet werden darf.
    Zu Tode quälen lassen ist dagegen ausdrücklich erlaubt. Und so hat sie mir
    vorgeschlagen, die Fische in ein Fass mit Salz zu geben, denn darin wälze
    sich der Fisch selbst zu Tode - es dauert wohl 20 Minuten. Wenn er dann
    sowieso schon tot ist, darf er auch gegessen werden. Also esse ich die
    Fische allein, nebst der Bekanntschaft. Sie rührt keinen einzigen Bissen an.

    Ganz in unserer Nähe ist ein kleines Restaurant. Dort streifen auch gern
    die Strand-Hunde umher und hoffen auf einen Leckerbissen. Einer dieser
    Vierbeiner ist dabei gelegentlich ein bisschen lästig. Er beisst nicht etwa,
    aber er nervt manchmal, oder sagen wir nervte. Der Wirt, unverkennbar
    ein praktizierender Buddhist (sein Restaurant weist alle Merkmale auf), war
    davon nicht begeistert. Neulich fragte ich ihn, wo denn der schwarze Hund
    geblieben wäre. Unter einem Grinsen sagte er mir, dass der Hund von ihm
    ein besonderes Futter bekommen habe ... das Ganze hätte auch gar nicht
    lange gedauert. Mit anderen Worten, er hat ihn vergiftet! Ich fragte später
    meine Frau, wie das zum Buddhismus passe? Die Antwort hatte ich, wegen
    der Fischteich-Erfahrung, schon fast vermutet. Sie sagte also sinngemäss:
    Der Mann hat das vergiftete Futter gegeben, gefressen hat der Hund allein.

    Das ist keine Klage gegen die Thais, solche und ähnliche Verhaltensweisen
    sind überliefert, anerzogen. Da kann ich ganz leise murren, mehr aber nicht.



  7. #196
    Avatar von Kubo

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    Zitat Zitat von Spencer Beitrag anzeigen
    .......... ein ganz klein wenig der strikten TH-Ausländergesetze wünschte ich mir auch für Deutschland (meine damit ausdrücklich nicht den in Thailand leider auch häufig anzutreffenden Rassismus !).
    Deutschland bzw. die deutsche Regierung können wir natürlich auch kritisieren, weil unsere Ausländergesetze und dann noch die unter Verwendung derselben praktizierte "Auslegung" , verglichen mit TH ein Extrem genau in die "andere Richtung" darstellen.

    Alles "Extremisten " also, die einen anscheinend total blöd nach feinster "Gutmenschenart" mit Mutter-Theresa-Touch bis hin zur Selbstaufgabe , ..und die anderen kühl nationalistisch ( nicht rassistisch ..habe ich als Farang jedenfalls noch nicht zu spüren gekriegt) und vor allem auf den eigenen nationalen Vorteil bedacht.

    Ist ja eigentlich auch ein normales menschliches Verhalten, weil das eigene Hemd einem viel näher ist als die fremde Jacke,...aber nur, wenn es nicht übertrieben wird, wie dass oft der Fall ist. Im gelobten Expat-Land bedeutet nationalistisches Verhalten der Gastgeber aber längst nicht, dass die mit tatkräftiger Hilfe der mit Aufenthaltstiteln beglückten ausländischen Förderer für die Nation erzielten Vorteile einigermaßen gerecht auf die einheimischen Bürger der stolzen Nation verteilt würden.

    Den Nachweis eines ausreichenden Einkommens für ein Visum zu fordern, akzeptiere ich mittlerweile ebenso wie die Tatsache, keinen Grund und Boden erwerben zu dürfen (verhindert den Ausverkauf Thailands) .
    Alles völlig überzogen und damit nur unfreiwillig zu "akzeptieren". Der Ausverkauf Thailands an Ausländer kann schon dadurch verhindert werden, dass man dir und anderen mit einer Thai verheiratetem Ausländer "nur" gestattet, bis zu 3 Rai Land zwecks Errichtung von gemeinsamem Wohneigentum zu kaufen.

    Ausverkauf Thailands könnte nur drohen , wenn man ausländischen Geschäftemachern/Spekulanten erlauben würde, hier größere Flächen zu erwerben.

    Auch die strengen Auflagen für die Erteilung einer Arbeitserlaubnis sind im Sinne der eigenen TH-Bevölkerung - und eben nicht für mich als Ausländer.
    Ist doch auch überzogen und ausländerfeindlich, denn vernünftigerweise sollte man dem Ernährer einer in Thailand lebenden Ausländer/Thai-Familie nicht noch nationalistisch gefärbte Steine in den beruflichen , also der "eigenen" TH-Bevölkerung dienenden Weg legen, sondern ihn dankbar als Nützling des Landes und seiner thailändischen Bewohner anerkennen.

    PS :
    könnte es eventuell sein, dass wir als Deutsche, mit unserer extrem laxen Ausländerpolitik, welche mittlerweile zum großzügig alimentierten "Beliebigkeitsprinzip" ausgeartet ist, schlicht verdorben sind für den Rest der Welt ?
    Das ist nicht unsere Politik, sondern die Politik der aktuell an der Macht befindlichen Politiker. Wer die gewählt hat, konnte bei der letzten Wahl leider auch noch nicht wissen, was dabei in kritischen Zeiten herauskommt. Jetzt haben wir den Salat und können vor 2017 auch kein deutliches Zeichen geben, dass es uns nicht gefällt.

    In jeder von anderen Staaten aufgestellten Regel wittern wir schon meilenweit gegen den Wind "Ungerechtigkeiten" und Willkür.
    Die Witterung funktioniert also noch .. und das ist ja unbedingte Voraussetzung dafür , dass wir den Ungerechten und Willkür betreibenden "anderen" Staaten nicht in die Falle gehen.

    Eventuell haben andere Staaten ihre Ausländergesetze auch nur deshalb so restriktiv gestaltet, damit nur die dümmsten Ausländer trotzdem kommen.. Diese lassen sich dann am besten vor den von ihnen selbst zu bezahlenden Nützlingskarren spannen und sie empfinden dabei erlittene Abzocke nur als eine gnädigst zur Verfügung gestellte Möglichkeit, die innige Verbundenheit mit den freundlichen Gastgebern durch klagloses Akzeptieren jeglicher Zumutung unter Beweis stellen zu können.

  8. #197
    Avatar von Spencer

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    Zitat Zitat von Kubo Beitrag anzeigen
    Einen geforderten Nachweis von gesicherten und regelmäßigen festen Bezügen finde ich sogar sehr richtig, wenn Aufenthaltserlaubnisse für Langzeitaufenthalte , z.B das Jahresvisum oder für das Permanent Residence Permit beantragt werden.
    -----------

    Hallo @kubo,

    jedem einzelnen Punkt Deines Beitrags kann ich zustimmen und
    auch die Art / der Stil Deines Vortrags gefällt mir heute !

    Prima !
    Geht doch !

  9. #198
    Avatar von Spencer

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    Zitat Zitat von Kubo Beitrag anzeigen
    Eventuell haben andere Staaten ihre Ausländergesetze auch nur deshalb so restriktiv gestaltet, damit nur die dümmsten Ausländer trotzdem kommen.. Diese lassen sich dann am besten vor den von ihnen selbst zu bezahlenden Nützlingskarren spannen und sie empfinden dabei erlittene Abzocke nur als eine gnädigst zur Verfügung gestellte Möglichkeit, die innige Verbundenheit mit den freundlichen Gastgebern durch klagloses Akzeptieren jeglicher Zumutung unter Beweis stellen zu können.
    -------------------------------------

    mmmmmmm - zu früh gefreut.
    in diesem Beitrag entgleist Du wieder und vergreifst Dich im Ton. Schade !

  10. #199
    Avatar von andre

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    Zitat Zitat von Volker M. aus HH. Beitrag anzeigen
    Miss Thailand 1990. Nicht die Aktuelle, Arn.. aehhh Andre
    Besitzt hier ein nettes Ressort und ist mit meiner Frau befreundet. Kann ich ja nix fuer.
    Auch nicht 1990 und auch nicht 1932 wird dir niemand glauben. Zupf mal ruhig weiter.

  11. #200
    Avatar von andre

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    In diesen Gespannen ergeben sich im zunehmenden Alter völlig andere Probleme,
    wo der Mann als Beglückungsversager zurück bleibt,
    Du muss wirklich bittere Erfahrungen gemacht haben.

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