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Als Expat nach Thailand?!

Erstellt von toby1007, 17.12.2015, 15:47 Uhr · 348 Antworten · 23.957 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von toby1007

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    Als Expat nach Thailand?!

    Hallo Zusammen,

    erst einmal möchte ich mich bei Euch nochmals herzlichst bedanken als Ihr mir letzes Jahr wegen unserer Visaangelegenheiten so gut weitergeholfen habt. Mittlerweile lebt meine Frau schon seit 1 Jahr mit mir in Deutschland und es klappt wunderbar ;)

    So nun zu meinem Anliegen:

    Ich habe die Möglichkeit mit meiner Firma als Expat mehrere Jahre in Thailand zu arbeiten.
    Das würden wir nun auch gerne machen.

    Jetzt wollte ich Euch einmal fragen, ob Ihr Tipps oder Anregungen habt, was unbedingt beim Auswandern nach Thailand auf Zeit zu beachten ist.

    Ich freue mich auf Eure Antworten!

    VG

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Chak

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    Das allerwichtigste ist vernünftige Konditionen auszuhandeln, alles weitere gibt sich dann.

  4. #3
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    Sich darueber im klaren sein, dass man nicht nach Deutschland mit besserem Wetter geht.

  5. #4
    Avatar von x-pat

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    Meine eigene Erfahrung in Thailand war, dass es etwas Zeit braucht um in Thailand mit Thailändern effektiv zu arbeiten, besonders als Entscheidungsträger. Das die "Uhren anders ticken" ist ganz besonders in Thailand der Fall und es ist nicht immer möglich Techniken und Verfahren aus dem Arbeitsleben die sich im Westen bewährt haben auf Thailand zu übertragen.

    Da die Unterschiede massiv sind, dauert es ein wenig zwischen universellen Wahrheiten und kulturellen Versatzstücken zu unterscheiden und ein Gefühl dafür zu entwickeln wie man in Thailand am besten kommuniziert und vorankommt. Ich habe damals den Fehler gemacht, das erste Jahr mit Vollgas zu fahren.

    In der Retrospektive wäre es besser gewesen die Firma erst einige Monate später zu gründen und die Zeit bis dahin mit Kennenlernen und Studium zu verbringen. Das wäre schmerzloser verlaufen. Was wir jedoch richtig gemacht haben war der 6-wöchige Thai Intensivkurs, jeden Tag vier Stunden lernen plus Hausaufgaben.

    Aber du hast ja schon "Kulturkontakt" durch deine Frau, dann dürfte das leichter gehen.

    Darüber hinaus ist es wichtig sicher zu stellen, dass die finanziellen Rahmenbedingungen stimmen, so dass man eventuelle Bruchlandungen abfedern kann. Risikofrei ist das natürlich ebenso wenig wie das Leben im Allgemeinen. Außerdem sollte man sich darauf einstellen, dass es durch die körperliche Anpassung an das tropische Klima und die anders geartete Bakterienflora zu temporären Ausfällen kommen kann.

    Der Verkehr in Thailand, gerade in Bangkok, ist eine ganz andere Nummer als in Europa. Thailand hat die weltweit zweithöchste Zahl von Unfalltoten pro Einwohner. Die beste Strategie ist Vermeidung. Home-Office oder in der Nähe des Arbeitsplatzes wohnen spart viel Zeit und Stress.

    Ansonsten... viel Spaß in Thailand!

    Cheers, X-pat

  6. #5
    Avatar von DisainaM

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    oft sind die meisten Auswanderer aus Deutschland,

    die in ein Land wie Thailand auswandern,

    davon überzeugt, dass sie von ihrem Schutzstern bestens abgeschirmt sind,
    wenn sie sich in Thailand mit einem Mopet in den Strassenverkehr stürtzen.

    Dieses Denken, oft rosarote Brille bezeichnet,
    endet dann relativ abrupt,
    und plötzlich stört einem dies oder jenes (Rassismus, unwürdige Behandlung,pp)

    das man sagen kann,
    als Allergiker würde ich nicht nach Thailand zum arbeiten auswandern,
    solnge man kein Zeitfenster während des Arbeitstages hat, sich selber sein Essen zuzubereiten.

    Die "Wünsche" eines Allergikers werden halt als "Extrawurst" verstanden,
    und plötzlich ändert sich doch vieles in der Sichtweise,
    dass man fürs eigene Überleben doch wesentlich höhere Hürden im Alltag bekommt,
    als man es sich vorstellen kann.

    Diese Hürden zu meistern, ist oft eine Frage der Finanzen,
    wieweit man es sich leisten kann,
    sich diesen Unbill vom Hals zu halten.

  7. #6
    Avatar von papa

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    Als festangestellter Mitarbeiter eines europäischen Unternehmens ist das keine große Sache, die helfen dir hier bei allem und das Gehalt dürfte dich ebenfalls sorgenfrei leben lassen.

    Sichere dich halt vertraglich so ab, dass die dich hier nicht auf die Straße setzen können sondern dich auf jeden Fall wieder nach Europa zurück bringen müssen, dass du bei vorzeitiger Kündigung eine ordentliche Entschädigung bekommst und dass du wenn möglich nach europäischem Recht angestellt bleibst.

    Ansonsten ist das meines Erachtens keine so große Sache, weil du ja nicht völlig auf dich allein gestellt bist. Genieße das kleine Abenteuer ☺

  8. #7
    Avatar von pani

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    ........
    und plötzlich stört einem dies oder jenes (Rassismus, unwürdige Behandlung,pp)

    das man sagen kann,
    als Allergiker würde ich nicht nach Thailand zum arbeiten auswandern,
    solnge man kein Zeitfenster während des Arbeitstages hat, sich selber sein Essen zuzubereiten.

    Die "Wünsche" eines Allergikers werden halt als "Extrawurst" verstanden,
    und plötzlich ändert sich doch vieles in der Sichtweise,
    dass man fürs eigene Überleben doch wesentlich höhere Hürden im Alltag bekommt,
    als man es sich vorstellen kann.....
    Wo hat denn der TS geschrieben, dass er Allergiker ist und was soll denn Rassismus in Thailand sein?

  9. #8
    Avatar von khwaam_suk

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    Zitat Zitat von pani Beitrag anzeigen
    Wo hat denn der TS geschrieben, dass er Allergiker ist....
    Natürlich nirgendwo, was aber bei einem klassischem Disi-Post eher eine untergeordnete Rolle spielt.

  10. #9
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von pani Beitrag anzeigen
    Wo hat denn der TS geschrieben, dass er Allergiker ist und was soll denn Rassismus in Thailand sein?
    Mittlerweile lebt meine Frau schon seit 1 Jahr mit mir in Deutschland und es klappt wunderbar ;)

    So nun zu meinem Anliegen:

    Ich habe die Möglichkeit mit meiner Firma als Expat mehrere Jahre in Thailand zu arbeiten.
    Das würden wir nun auch gerne machen.
    er lebt mit seiner Frau seit einem Jahr zusammen in Deutschland,

    und sie würde gerne mit ihm nach Thailand gehen.

    Da lese ich erstmal den Wunsch der Frau drinnen,
    die ganze Thematik Integration in Deutschland, - nicht vertiefen zu wollen,

    und ich unterstelle ihm erstmal, das er seine Frau glücklich machen will, und dem Heimweh-Syndrom durch einen Arbeitswechsel lösen möchte.

    Das Beispiel des Allergikers sollte ihm zeigen,
    dass da ev. ein Thailand auf ihn wartet, das nicht soviel Rücksicht auf seine Befindlichkeiten nimmt.
    Thais rak Thais, oder
    Thais in Thailand zuerst,
    einen besonderen Nationalismus geschaffen haben,
    den nicht nur nordthailändische Bergvölker zu spühren bekommen,
    ist nix neues

  11. #10
    Avatar von toby1007

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    12
    Hallo Zusammen,

    erstmal danke für die hilfreichen Antworten.

    Meine eigene Erfahrung in Thailand war, dass es etwas Zeit braucht um in Thailand mit Thailändern effektiv zu arbeiten, besonders als Entscheidungsträger. Das die "Uhren anders ticken" ist ganz besonders in Thailand der Fall und es ist nicht immer möglich Techniken und Verfahren aus dem Arbeitsleben die sich im Westen bewährt haben auf Thailand zu übertragen.

    Da die Unterschiede massiv sind, dauert es ein wenig zwischen universellen Wahrheiten und kulturellen Versatzstücken zu unterscheiden und ein Gefühl dafür zu entwickeln wie man in Thailand am besten kommuniziert und vorankommt.
    Da konnte ich zum Glück auch schon Erfahrungen sammeln, da ich mit den Kollegen aus Thailand schon 3 Jahre von Deutschland aus zusammenarbeite. Ich muss dir da völlig Recht geben. Danke für deine Anmerkungen!

    Sichere dich halt vertraglich so ab, dass die dich hier nicht auf die Straße setzen können sondern dich auf jeden Fall wieder nach Europa zurück bringen müssen, dass du bei vorzeitiger Kündigung eine ordentliche Entschädigung bekommst und dass du wenn möglich nach europäischem Recht angestellt bleibst.

    Ansonsten ist das meines Erachtens keine so große Sache, weil du ja nicht völlig auf dich allein gestellt bist. Genieße das kleine Abenteuer ☺
    Vielen Dank für den Tipp

    er lebt mit seiner Frau seit einem Jahr zusammen in Deutschland,

    und sie würde gerne mit ihm nach Thailand gehen.

    Da lese ich erstmal den Wunsch der Frau drinnen,
    die ganze Thematik Integration in Deutschland, - nicht vertiefen zu wollen,

    und ich unterstelle ihm erstmal, das er seine Frau glücklich machen will, und dem Heimweh-Syndrom durch einen Arbeitswechsel lösen möchte.
    Du scheinst uns aber gut zu kennen, um sowas hier rauszulassen...

    Wir werden nicht auf Dauer auswandern sondern nur 2 - 3 Jahre und danach geht es wieder nach Deutschland. Das finanzielle steht hier eher im Vordergrund. Meine Frau hat in Thailand ihr Studium abgschlossen und könnte in Thailand ohne Probleme einen guten Job bekommen und ich kann auch mit Deutschem Gehalt in Thailand leben. Der Plan ist solange wir noch keine Kinder haben nochmal richtig Geld zu verdienen.

    Das Beispiel des Allergikers sollte ihm zeigen,
    dass da ev. ein Thailand auf ihn wartet, das nicht soviel Rücksicht auf seine Befindlichkeiten nimmt.
    Thais rak Thais, oder
    Thais in Thailand zuerst,
    einen besonderen Nationalismus geschaffen haben,
    den nicht nur nordthailändische Bergvölker zu spühren bekommen,
    ist nix neues
    Das ist klar. Allein wenn man ein Taxi in BKK haben will und ich als Europäer dabei stehe denken die fast immer sie könnten jetzt Mondpreise verlangen. Meine Frau faltet die dann immer zusammen und schickt sie weiter.

    Bis bald!

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