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Als Deutscher in die schöne Schweiz

Erstellt von Bumbui-Falang, 17.11.2007, 03:07 Uhr · 22 Antworten · 2.283 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von norberti

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    Re: Als Deutscher in die schöne Schweiz

    Zitat Zitat von maphrao",p="543526
    Ich finde die Lebenshaltungskosten (mal abgesehen von der Miete) in der Schweiz seit Einführung des Euro bei uns gar nicht mehr so extrem.
    Wo meinst du denn in der Schweiz oder Deutschland ?

  2.  
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  3. #12
    Avatar von maphrao

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    Re: Als Deutscher in die schöne Schweiz

    Zitat Zitat von norberti",p="543528
    Zitat Zitat von maphrao",p="543526
    Ich finde die Lebenshaltungskosten (mal abgesehen von der Miete) in der Schweiz seit Einführung des Euro bei uns gar nicht mehr so extrem.
    Wo meinst du denn in der Schweiz oder Deutschland ?
    Naja, nicht Zürich In der Schweiz kenne ich Basel, einige Orte in Graubünden und im Tessin ganz gut. Im Tessin und in Graubünden hängt es sicherlich stark davon ab, wo man lebt, St.Moritz und Ascona sind natürlich schweineteuer, etwas abseits geht es schon.
    In Deutschland hab ich in Frankfurt (und Umkreis) und im Ruhrgebiet gelebt, da liegen Welten zwischen, was die Preise angeht.

  4. #13
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Als Deutscher in die schöne Schweiz

    Zitat Zitat von Bumbui-Falang",p="543506
    Aber vielleicht sollte die zukünftige Mia einfach ein paar Monate Deutsch pauken...
    MfG
    Bumbui-Falang
    ja manchmal könnte der einfache weg auch der beste sein.

  5. #14
    Doc-Bryce
    Avatar von Doc-Bryce

    Re: Als Deutscher in die schöne Schweiz

    falls ich eines tages über genug kapital in der schweiz verfügen sollte, siedle ich auch zur schweiz über damit ich meinem liebling den tresor der bank etwas näher bin.

    aber eins muss man der schweiz lassen, sie haben die schönsten motorradstrecken der welt.

  6. #15
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Als Deutscher in die schöne Schweiz

    Zitat Zitat von deguenni",p="543538
    falls ich eines tages über genug kapital in der schweiz verfügen sollte, siedle ich auch zur schweiz über damit ich meinem liebling den tresor der bank etwas näher bin.
    aber eins muss der schweiz lassen, sie haben die schönsten motorradstrecken der welt.
    gerade mit genug kapital gäbe es wesentlich bessere alternativen. ich denke da eher an eine schöne karibikinsel, mit villa am strand und nebenan am malecon gelegene bacardibar. :-)

  7. #16
    Tom_Bern
    Avatar von Tom_Bern

    Re: Als Deutscher in die schöne Schweiz

    Im letzten August habe ich (resp. meine Firma, aber ich als Leiter der Abteilung hatte das letze Wort) eine Deutsche angestellt. Arbeitsort Zürich. Die deutsche Angestellte bekommt exakt das gleiche Gehalt, welches auch eine Schweizerin oder ein Schweizer erhalten hätte. Nach nun rund 3 Monaten meint sie, dass sich für sie eigentlich nicht viel verändert hat. Wohl verdient sie mehr als vorher in Deutschland, doch sind die Nebenkosten auch entsprechend höher. Für sie war es bis heute mehr oder weniger ein Nullsummenspiel... Dies hat kürzlich übrigens auch eine bekannte Schweizer Konsumentensendung im TV aufgezeigt. Da wurden ein paar identische Jobs mit Angestellten mit identischer Ausbildung miteinander verglichen. Am Schluss kam heraus, dass Ende Monat diejenigen Personen welche in Deutschland arbeiteten, schlussendlich eher noch ein paar Euros mehr in der Tasche hatten...

    Gruss Tom

  8. #17
    Avatar von norberti

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    Re: Als Deutscher in die schöne Schweiz

    Ihr müsst das so machen wie ich bei der Firma wohnen für 250 CHF kein Auto ab und zu nach Deutschland einkaufen wenig Schwein oder Rind(0.5 Kg) dafür Fisch oder Geflügel (2.5 Kg)Brot selberbacken 0,70 € das kilo und die Familie ist in Thailand kostet nochmal 1200 CHF achso dann noch Krankenversicherrung 233.00 CHF
    Zweimal in die Ferien nach Thailand inm Jahr

  9. #18
    Avatar von Shuai_ran

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    238

    Re: Als Deutscher in die schöne Schweiz

    Ich möchte dich nicht von deinem Plan abbringen, in die Schweiz zu kommen und es geht mir auch nicht darum, über die Hochpreisinsel Schweiz zu lästern.
    Wichtig ist einfach: Für den gleichen Lebensstandard wie in DE braucht man in der CH deutlich mehr Geld. Während man in DE mit 2000 Euro als Lohn nicht schlecht lebt, liegt so ein Lohn in der Schweiz an der Armutsgrenze. Wenn man zu Zweit lebt und 2000 € verdient, dann hat man schon Anrecht auf Unterstützung von Staat (z.B. erhält man Geld für die Versicherung).

    Hier noch ein paar weitere Beispiele für den Schweizer CPI (Consumer Price Index):

    - Big Mäc: 4.25 €
    - Big Mäc Menu small: 6 €
    - Kinoeintritt: 10 € (Bei 2 Personen inklusive medium Popcorn und 2x 5dl Getränk kostet ein Kinoabend min. 30 €)
    Offizieller Grund für den hohen Eintrittspreis: In der CH kommen die Filme immer mit D/Franz. Untertiteln ins Kino, deshalb verlangen die Filmfirmen mehr. Dass man in der Deutschschweiz auch nur Deutsche Untertitel und in der Romandie franz. Untertitel aus Frankreich nehmen könnte, interessiert die Filmverleihe nicht.
    - Döner/Dürüm Kebap: 3.60 bis 4.87 €
    - 5 Minuten mit dem Taxi fahren: 10 € (3.60 Grundtaxe)
    - 1 Kg. grüne Papaya: 6 €
    - Benzin: Ca. 1 € pro Liter
    - Internetanschluss Flatrate mit 3000 Kbs: 27 €
    ...
    Wegen einer IMHO absolut verfehlten Politik kostet schweizer Käse in der Schweiz mehr als z.B. im Delikatessengeschäft in New York. Das liegt u.a. daran, dass viele Parlamentarier selber Bauern sind. Ein weiteres Problem sind gesetztl. Vorschriften, so darf z.B. auf Schweizer Zahnpasta nicht stehen "klinisch getestet" und alle Produkte müssen in DE und französisch angeschrieben sein. Dies verhindert direktimporte.

    Wir haben auch einen Preisüberwacher, der kostet ordentlich Steuergelder und böse Zungen behaupten, er kann sowieso nichts ausrichten. Das stimtm zwar, aber er regt sich für uns über die hohen Preise auf, dann müssen wir das nicht selber machen

    Zitat Zitat von Bumbui-Falang",p="543506
    In der Schweiz müßte es doch auch Aldi etc. geben?... Wenn ich 1x pro Woche nach D fahre um Fleisch zu kaufen (sozusagen Steak-Schmuggel ) wird das dann nicht so gerne gesehen oder ist sogar verboten?
    Aldi und andere Discounter gibts auch bei uns. Aber wegen den Schutzzöllen und Handelshindernissen (zweisprachige Produktbeschreibung etc.) kann Aldi nicht die Preise bieten wie in DE. Fleisch kann man in Deutschland kaufen, legal ist 0.5 Kilo pro Person (Schwein und Rind). Man hat zwar manchmal den Eindruck, Schmuggel ist hier so eine Art Volkssport, aber wenn man dich erwischt, wirds sehr teuer.

    Zitat Zitat von Bumbui-Falang",p="543506
    ..ob man zwingend einen
    Schweizer Steuerberater braucht oder auch alles selbst machen kann.
    Es gibt eine Entscheidung, welche deine Steuern massgeblich beeinflusst: Die Wahl des Wohnortes. In der Schweiz musst du an drei Stellen Steuern zahlen: Gemeinde, Kanton und Bund. Die Bundessteuer ist überall gleich, aber Kantonssteuer und Gemeindesteuer unterscheiden sich massiv.
    Hier http://www.linker.ch/eigenlink/steuervergleich.htm findest du eine Übersicht über die verschiedenen Kantone. In Zug bezahlt man, im Vergleich zum Durchschnitt aller Kantone, nur etwa die Hälfte, in den teuren Kantonen etwa 30% mehr.
    Für die Steuererklärung geben die Kantone ein PC-Programm heraus. Damit kann man relativ einfach ausfüllen. Hier als Beispiel das Programm von Basel-Land: http://www.baselland.ch/docs/fkd/steuern/easytax.htm
    Allerdings kann sich ein Steuerberater lohnen, insbesondere bei Selbstständigen gibt es eine Möglichkeiten zum sparen. Es gibt auch Bücher, welche erklären, wie man alle legalen Mittel ausschöpfen kann, um Steuern zu sparen. Wenn du Interesse hast, kann ich dir mal die ISBN raussuchen.
    Auch die Kosten für die Krankenversicherung hängen von Wohnort ab. Ich bin z.B. von Basel-Land nach Basel-Stadt gezogen und zahle jetzt 20% mehr für die gleichen Leistungen.

    Zitat Zitat von Bumbui-Falang",p="543506
    Aber vielleicht sollte die zukünftige Mia einfach ein paar Monate Deutsch pauken...
    Wenn du nur aus diesem Grund in die Schweiz umsiedeln möchtest, musst du dir genau überlegen, ob es sich lohnt. Beim Touristenvisum gibts z.B. auch Kantonale Unterschiede: In Basel-Land hat man einem Freund von mir gesagt, erst bei einem Lohn (Brutto) von ca. 36 000 € pro Jahr wird ein 3 Monatsvisum problemlos gewährt. Als mein Cousin in Basel-Stadt seine Freundin (Seychellen) einladen wollte, hat man den Lohn nicht mal erwähnt.
    Auch heiraten ist in der Schweiz teuer, jedes Formular und jeder Stempel kostet. Übersetzugn und Beglaubigung von thailändischen Dokumenten kosten 50 € pro Seite, auch wenn nur ein Satz auf der Seite steht... Für die Ehevorbereitung ist ein Dolmetscher vorgeschrieben, der kostet auch ordentlich Geld. (Bei mir hat ein Mitstudent auf Englisch übersetzt). Versicherung für 3 Monate (ohne gibts kein Visum) kostet auch 300 €, wenn man sie in der Schweiz macht (in Thailand ist es massiv billiger und wird von der Botschaft akzeptiert).
    In Anbetracht der Tatsache, dass deine Frau sowieso Deutsch lernen muss/sollte, wenn sie im deutschsprachigen Raum leben will, glaube ich nicht, dass sich ein Umzug nur zur Umgehung des Deutschtests lohnt. Insbesondere da der Umzug finanziell im bestem Fall ein Nullsummenspiel ist.


    Zitat Zitat von maphrao",p="543526
    Und dass die Schweizer so verschlossen sind, diese Erfahrung hab ich auch nie gemacht, ganz im Gegenteil.
    Auch das, wie fast alles in der Schweiz, ist Wohnortsabhängig In den Städten, wo es viele Ausländer hat, ist man Ausländern gegenüber im Allgemeinen offen eingestellt. In gewissen kleinen Orten wird man aber schon kritisch beäugt, wenn man aus einem anderen Tal kommt

  10. #19
    Avatar von maphrao

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    Re: Als Deutscher in die schöne Schweiz

    Zitat Zitat von Shuai_ran",p="543599
    Auch das, wie fast alles in der Schweiz, ist Wohnortsabhängig In den Städten, wo es viele Ausländer hat, ist man Ausländern gegenüber im Allgemeinen offen eingestellt. In gewissen kleinen Orten wird man aber schon kritisch beäugt, wenn man aus einem anderen Tal kommt
    Ja, ist aber in Deutschland nicht anders.
    Kino und Papaya sind in Deutschland übrigens auf etwa dem selben Preisniveau, Taxi ist etwas billiger, dafür ist der Sprit um 30% teurer.
    Und mit 2000 € (brutto) möchte ich in Deutschland auch nicht leben.

  11. #20
    Adi
    Avatar von Adi

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    Re: Als Deutscher in die schöne Schweiz

    Grundsätzlich ist es als Deutscher kein Problem in der Schweiz zu arbeiten, auch als Freiberufler. Finanziell wird es aber vermutlich zu einem Nullsummenspiel wie schon in vorherigen Posts erläutert.

    Als Freiberufler musst Du Dich bei einer AHV-Ausgleichskasse anmelden. Wichtig ist, dass du die geforderten Voraussetzung überhaupt als Selbständiger erfüllst. Siehe hier. Ab einem Umsatz von 75'000.- bist Du Mehrwertsteuerpflichtig. Die entsprechende Abrechnung ist fast das Aufwändigste, wenn man keine Saldobesteuerung (würde ich in Deinem Fall empfehlen) macht. Einen Gewerbeschein braucht es nicht, es gibt aber das Handelsregister, wo eine Eintragung für eine Einzelfirma wie in Deinem Fall häufig freiwillig ist.

    Wenn Du für Deine selbständige Arbeitsweise eine Doppelte Buchhaltung sauber führst, ist die Steuererklärung auch nicht mehr schwierig auszufüllen. Sämtliche belegbaren Geschäftsaufwendungen können vom Geschäft abgezogen werden, Privates natürlich nicht (z.b. ein Beamer im Wohnzimmer wird nicht als Geschäftsaufwand zugelassen ;-: ). Sogennate Steuertricks gibt's für "kleine" auch nicht allzuviel. Der meiste Spielraum hat man bei der Altersvorsorge.

    Bezüglich einem Touristenvisum steigen die Anforderungen aber immer mehr, da es langsam eine Angleichung an das Schengenvisum gibt.
    Falls Du heiraten solltest, ist das Visum ziemlich unkompliziert (mal vom Papierkram mit Übersetzungen und Beglaubigungen abgesehen). Deine zukünftige Frau wird dann geeade eine Aufenthaltsgenehmigung für 5 Jahre erhalten (Da werden EU-Bürger bevorzugt). Aber um einen Besuch nach Deutschland zu machen ist dann ein Kurzzeitvisum für Schengen nötig. Einfach so dann wieder nach Deutschland umzusieden wird vermutlich auch nicht so einfach gehen, da es ja für die Aufenthaltsbewilligung in DE das A1 Zertifikat braucht. Ich nehme an, dass dies unabhängig ist, ob Deine Frau vorher eine zeitlang in der Schweiz gelebt hat...

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