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A1 Kurs steuerlich absetzbar?

Erstellt von Paddy, 04.12.2009, 14:17 Uhr · 178 Antworten · 11.823 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von strike

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    Re: A1-Test --> Online Petition

    Zitat Zitat von phimax",p="808505
    Verstehe ich richtig:
    Pflicht zum IK, aber volle Finanzierung durch die Teilnehmer?
    Dann wären hier einige ohne Gattin...
    ....
    Neee, keine Pflicht zur Teilnahme am IK.
    Keine Pflicht zum Nachweis von Deutschkenntnissen.
    Aber unbedingt der Nachweis, dass die Gäste hier auch selbst - also ohne staatliche Unterstützung - finanziell über die Runden kommen.
    Dies darf auch durch Familienangehörige garantiert werden, also in der Regel und unserem Fall der deutsche Ehegatte.
    Allerdings sollte es auch ein Recht auf den Besuch eines, höchstens zwei IK geben, der aber eine deutlich höhere Eigenfinanzierung nach sich ziehen muss.

    Ich höre natürlich schon wieder viele schreien: unsozial!
    Aber auf Kosten der Allgemeinheit zu leben - und auch H4 ist Allgemeinheit, mein und euer Steuergeld - ist ebenfalls unsozial.
    Wenn auch unauffälliger.

    Falls ein Paar eigenverantwortlich entscheidet, dass der Partner kein (besseres) Deutsch können muss, ist es auch gut.
    Wahrscheinlich solange, bis die Einsicht und Erkenntnis kommt - möglicherweise aus finanziellen Gründen - dass das Erlernen der Sprache eine grössere Wahrscheinlichkeit auf Erfüllung der Forderung der Allgemeinheit, nämlich Eigenversorgung, sicherstellt.
    Beziehunsweise die Aufforderung zu gehen, weil es - auch wegen dieser eigenverantwortlichen und freien Entscheidung - eigenes, verdientes Einkommen nicht mehr gibt.

    In keiner vernünftigen Gesellschaft kann das Zusammenleben von Menschen garantiert werden, wenn diese nicht in der Lage sind sich selbst zu versorgen.
    Warum dies in Deutschland so anders ist , weiss ich nicht.
    Hier werden lieber unattraktive Kurse entworfen, Sozialpädagogen eingestellt, brutale Schläger in teuere Resozialisierungsmassnahmen gesteckt, viel Geld in die Verblödungsmaschine gesteckt und rumgeblöckt, anstatt die Realität zu akzeptieren, sachlich und überlegt im Interesse eines handlungsfähigen Staates zu handeln.



    EDIT
    Ich habe das für mich Entscheidende noch hervorgehoben, um Interpretations- und Diskussionsspielräume zu verengen.

  2.  
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  3. #72
    Avatar von kcwknarf

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    Re: A1-Test --> Online Petition

    Zitat Zitat von phimax",p="808508
    Du bist doch hier in D aufgewachsen?
    Dann hast du anscheinend vergessen, was die Basis deines heutigen Wissen war.
    Richtig. Die Basis meines Wissens konnte man bis zum Ende von Schule und Studium mit einer großen Null bezeichnen (mal ausgenommen von Rechnen und Schreiben, was meine Eltern zuvor nicht gemacht haben, weil sie fälschlicherweise dachten, die Schule könne das bessser).
    Erst anschließend habe ich durch Selbststudium und Erfahrungen das gelernt, was ich heute weiß - das meiste aus der Ferne, aus Thailand. Von 0 auf 100 sozusagen.

    Oder aber 23 Jahre sinnlose Jahre in Schule und Uni.
    Und genau daher prangere ich das System auch so an. Die reinste Zeitverschwendung und ein Denkenverhinderungsautomat.

    Was könnte die Menschheit durch Einschaltung und Nutzung des eigenen Gehirns erreichen? Es wäre fantastisch...

  4. #73
    Avatar von phimax

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    Re: A1-Test --> Online Petition

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="808530
    Und genau daher prangere ich das System auch so an.

    Was könnte die Menschheit durch Einschaltung und Nutzung des eigenen Gehirns erreichen? Es wäre fantastisch...
    Hatte den Link gestern schon mal: Sozialisation.
    Imho kannst du dich nicht davon freisprechen, dass du durch die 23 Jahre ´geprägt´ worden bist. Und sei es lediglich, die Nachteile des Systems zu erkennen.

    Sicher wäre es fantastisch, leider ist es bis heute nur den Wenigen gelungen. Ob es sich zukünftig ändern wird, wird sich zeigen. Allerdings fehlt mir die Vorstellungskraft an einer grundlegenden Veränderung.

    Und so schön wie sich deine Fiktionen auch lesen - sie werden imho die Probleme höchstens verschärfen denn verbesseren. Das Gehirn ist lediglich ein Teil des ´Menschen´ und der von dir beschriebene Teil ist nur dessen ´Spitze des Eisbergs´.

  5. #74
    Avatar von

    Re: A1-Test --> Online Petition

    Kein A1 und gleichzeitig keinen verpflichtenden Integrationskurs wird es (so schnell) nicht geben und halte ich auch nicht fuer wuenschenwert.

    Der A1 ist wie Anfangs der neu aufgeflammten Diskussion ja richtig geschrieben wurde fuer viele Ehepartner von Deutschen ein unueberwindliches Hindernis. Mir immer wieder ein Raetsel wie man so etwas verteidigen oder auch nur relativieren kann.

    Es soll mir auch keienr erzaehlen zu Alltaeglichem wie im Supermarkt einkaufen oder Bus oder Zug fahren muesste man deutsch koennen. Meine Frau konnte es auch nicht als sie hier ankam. Und? War kein Problem wenn man ein bissserl Selbstbewusstsein hat.

    Fuer ein tieferes Eintauchen in diese Gesellschaft sind aber Deutschkenntnisse zumindest wuenschenswert. Und beim derzeitigen politischen Klima wird man die Bevoelkerung wohl kaum davon ueberzeugen koennen, dass sowohl der A1 als auch der Zwangsintegrationskurs ueberfluessig sind.

    Der TEst im Ausland ist ein glasklarer Verstoss gegen die Menschenrechte. Denke, da sind wir uns einig. Dagegen hatten sich aber die Kurse in D durchaus bewaehrt. Gibt ja auch eine Menge Traeger, und wenns beim einen nicht so funktioniert wie man sich das vorstellt stehen doch in aller Regel noch mehr als zehn andere Schulen bereit.

    Das Problem leigt doch in der finanziellen Ausstattung, im Kern haben sich diese Kurse in D aber bewaehrt. Und Bildung sehe ich durchaus als staatliche Aufgabe an die auch von diesem finanziert gehoert. Es kommt doch auch niemand auf die Idee die Grundschulen von den Schuelern bezahlen zu lassen. Fuer mich der falsche Asnatz hier die Finanzierung durch die Kursteilnehmer stemmen lassen zu wollen.
    Bildung sollte grundsaetzlich kostenlos sein, egal ob im Kindergarten, der Schule, der Uni oder eben hier. Alles andere ist ein Irrweg.

  6. #75
    Avatar von phimax

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    Re: A1-Test --> Online Petition

    Zitat Zitat von strike",p="808528
    Ich höre natürlich schon wieder viele schreien: unsozial!
    Ach was, ich frage ganz normal:
    Dann befürwortest du, dass eine Ehe nur geführt werden 'darf', wenn sie finanziell möglich ist?

    Darüberhinaus lehnst du den/einen 'Sozialstaat' generell ab?

  7. #76
    Avatar von kcwknarf

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    Re: A1-Test --> Online Petition

    Zitat Zitat von franky_23",p="808498
    Versichqrungen (ob privat oder staatlich) sind immer lukrative Geschäfte.
    deshalb schießt der Staat ja auch soviel zu :-)

    die Verwaltungskosten bei der staatl. Rente sind sehr gering im Vergleich zur Privaten.
    Du begreifst es irgendwie nicht. Klar schießt der Staat viel zu. Aber wer ist denn der Staat? Das bist du! D.h. du zahlst nicht nur deine KV-Beträge, sondern auch noch die Steuern, die der Staat nutzt, um diese Beträge zu erhöhen.

    Wenn KV-Versicherungen so unlukrativ wären, wie du behauptest - ja sogar Miese machen - dann wäre ja wohl keine Versicherung auf dem Markt. Also höchstens nioch eine staatliche. Aber warum gibt es wohl so viele Versicherungen?
    Natürlich machen die keine Miese. Die jammern genauso wie die Bürger, aber beide jammern auf absolut hohem Niveau.

    Jede Versicherung existiert nur, weil sie Gewinne machen will. Eine Versicherung ist ja auch ein Unternehmen. Aus reiner Menschenfreundlichkeit existiert vielleicht das deutsche rote Kreuz, aber ganz gewiss keine Versicherung. Das kannst du dem Weihnachtsmann erzählen. Ich weiß auch gar nicht, wie du auf diesen Unsinn kommst. Ist die Staatspropaganda wirklich schon so in die Köpfe der Bürger eingedrungen, dass man das simple 1x1 der Wirtschaft nicht mehr versteht?

    Eine Versicherung im allgemeinen ist ein reine Wahrscheinlichkeitsrechnung zwischen erwarteten Ereignissen in Bezug auf seine Situation und Randbedingungen und seinem Verhältnis zu Risiko und Sicherheit.

    Man kann anhand von Statistiken ziemlich genau ausrechnen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass man teure Operationen haben wird oder über den Gesamtbetrag seiner Einzahlungen kommt. Die Wahscheinlichkeit dürfte beim Standardbürger bei unter 20% liegen. Dazu kommen Rahmenbedingungen und Möglichkeiten, Kosten zu sparen (z.B. Selbstheilung, Ärzte in günstigen Ländern etc.). Dadurch verringert sich die Wahrscheinklichkeit weiter auf unter 10%. Ist man nun risikofreundlich, spart man sich eine Versicherung. Ist man ängstlich oder hat man zuviel, Verantwortung für seine Familie, dann leistet man sich eine Versicherung.

    So einfach wäre es. So übernimmt aber Papa Staat die Entscheidung und jeder darf für die ganze Verwaltung und all den Mist im Schnitt mehr zahlen, als er müsste. Das sind nun leider die Fakten. Da kannst du gegen reden, wie du willst. Aber ich gebe zu: auf deutschen Schulen lernt man so etwas nicht. Die wären ja schön blöde, den Schülern die Wahrheit zu erzählen. Sie könnten ja sonst das Sozialsystem in Frage stellen. Das gäbe ja Bürgerkrieg.

    Zitat Zitat von franky_23",p="808498
    Erstens gibt der Staat keine Provisionen die Kosten sind wesentlich geringer.
    Nein, die Versicherungen geben Provisionen. Und wer bezahlt die Versicherungen? Die Bürger, also der Staat.
    Indirekt zahlt also doch der Staat.
    Und vor allem wie sinnlos.... Jetzt muss sich doch ohnehin jeder pflichtversichern. Und nach deiner Logik machen ja alle Miese. Also müssten die Versicherungen doch froh sein, Kunden zu verlieren. Warum werben sie dann noch?


    Zitat Zitat von franky_23",p="808498
    Auch wenn du wiederholt nonsens erzählst, dann wird das auch nicht besser. Vielleicht kapierst du ja mal ein paar elementare Dinge. den Versuch ist es wert.
    Leider ist es genau anders herum.

    Zitat Zitat von franky_23",p="808498
    Einzahlen tut der Durchschnitt ja über x Jahre die Kosten fallen aber erst am Ende an, wenn ein Beitragszahler aufgrund der Einkommensentwicklung wesentlich mehr zahlt.
    Zum einen ändert das am Prinzip nichts (ich nannte ja den Komplettbetrag über 60 Jahre) und zum anderen sind die Zeiten der Einkommenentwicklung doch eh vorbei.
    Und außerdem wird ein junger Mann (wenn er weniger verdient) im Schnitt viel weniger krank als ein älterer.

    Zitat Zitat von franky_23",p="808498
    Da das ganze ein Umlageverfahren ist, kann er jederzeit mehr entnehmen als einzahlen.
    Genau das ist aber der springende Punkt, warum das System Mist ist.
    Wenn ich nämlich meine Rechnung mit den 250.000 EUR mache und feststelle, dass ich davon vielleicht nur 50.000 EUR in Kauf nehme, dann würde ich doch denken: ich bin ja schön blöde. Also nutze ich doch aus und besuche den Arzt öfters als nötig. Da vielleicht nochmal eine Kur, weil ich ohnehin mal Urlaub machen wollte. Da noch eine Schönheitsoperation (mit passenden Begründungen zahlt die KV ja schön), montags mal schön blau machen und vom Arzt ein Attest holen usw.
    Das sind doch gerade die Dinge, die die Kosten explodieren lassen. Und schon darf die Gemeinschaft wieder mehr bezahlen.

    Ohne KV würde sich jeder aber zweimal überlegen, ob er den Arzt bezahlt wegen einer harmlosen Erkältung. Oder ob er nicht zum Apotheker geht und sich ein Heilmittel geben lässt.

    Daher meine Minimalforderung: alle Arztbesuche, Medikamente bis 250 EUR sollen aus eigener Tasche gezahlt werden. Das würde die KV-Beträge drastisch senken. Die Praxisgebühr war ja schon ein erster Schritt. Aber 10 EUR im Quartal ist ja nur ein Witz. Es muss schon etwas schmerzen.

    Zitat Zitat von franky_23",p="808498
    Wie schaut es mit Garantie aus?
    Wenn ich das schon höre. Garantie ist etwas, was man in einem freien Markt dazu kaufen kann. Dann kannt du selbst entscheiden, wieviel Wert dir Garantie ist. Es gibt viele Online-Shops, die das machen. Willst du 2 Jahre Garantie, zahlst du halt 50 EUR dazu, bei 5 Jahren 150 EUR etc. Ist doch eine tolle individuelle Sache. Kein staatlicher Gesetzeszwang, keine Verpflichtung, sondern eine Verhandlung nach meinen eigenen Wünschen. So soll es sein!


    Zitat Zitat von franky_23",p="808498
    Dir dürfte in den letzten Jahren nix anderes übrig geblieben sein, da du ja erst im nächsten Jahr wieder Geld hast um die Sprache zu lernen. Ich würde meiner Familie eine solche Unsicherheit nicht zumuten.
    Falsch. Es geht um die fehlende Zeit, die ich hatte. Zum Sprachenlernen brauche ich kein Geld. Bildung ist umsonst. Man muss nur wissen, wo.
    Und was heißt Unsicherheit? Dank des Sozialsystems kann ich ja jederzeit nach Deutschland zur OP fahren. Die sind ja so verrückt und bezahlen mir das. Findest du das gerecht oder sozial? Ich nicht. Aber ich würde das natürlich ausnutzen - meiner Familie zuliebe. Aber meinst du, ich fühle mich wohl dabei, dem deutschen Volk zu schaden? Andererseite zahle ich ja auch Steuern - ohne Gegenleistung. Fühlt sich das deutsche Volk schuldig mir gegenüber? Wohl nicht. Also passt es dann wieder.

    Sollten sich aber meine Hoffnungen erfüllen (obwohl ich selber ja nur Nachteile hätte), dann würde ich mir natürlich zum Wohle meiner Familie Alternativsicherheiten suchen.


    Zitat Zitat von franky_23",p="808498
    Vergleich mal die Kostenentwicklung in Thailand in den letzten 40 Jahren und rechne die nächsten 40 Jahre hoch.
    Wer Milchmädchenrechnungen liebt, der kann so rechnen.
    Thailand war nur ein Beispiel. Es ist ja klar, dass sich die Preise weltweit angleichen. Aber auch die Löhne und die KV-Beiträge. D.h. langfristig werden die Kv-Beiträge drastisch sinken, ebenso wie die Arztkosten in Deutschland. Aber bis dahin gibt es durchaus noch lukrative Behandlungsländer.

    Zitat Zitat von franky_23",p="808498
    einen unverschuldeten Autounfall, einen Herzinfarkt mit Folgekosten, ... Zahnersatz, ... Mal eine Schwangerschaft, Altersschwäche,... Lohnfortzahlung, ...
    Habe ich doch alles mit berechnet. Wie gesagt brauchst du schon 20 bis 100 solcher außergewöhnlichen Fälle, um darüber zu kommen. Einiges davon wie Schwangerschaft, Zahnersatz oder Sehschwäche, sowie Vorbeugung vor Lohnfortzahlung habe ich z.B. bereite aus eigener Tasche gezahlt, z.T. in Deutschland, z.T. in Thailand. Und alles ist bereits in den erwähnten 5000 EUR Krankheitskosten meines Lebens enthalten. Wenn man weiß, wie und wo es geht, dann sind diese Dinge ein Klacks. Ein neues Auto ist teurer. Und wer versichert sich schon, dass mal sein Auto aufgibt und man ein neues braucht?

    Sicherlich gibt es extrem komplizierte Fälle, die dann wirklich mal richtig teuer werden und dauerhaft Millionen verschlingen. Die Wahrscheinlichkeit ist aber sehr gering. Und dann heißt es eben abwägen: hopps gehen oder sich lieber gegen Extremfälle versichern lassen?

    Zitat Zitat von franky_23",p="808498
    bisher zahlte die RV bei Kriegsereignissen oder dergleichen
    Also du als Steuerzahler.
    Auch Steuern sind ja praktisch Versicherungen.
    Allerdings bezahlst du mit deinen Steuern auch das Militär, das Kriege erst möglich macht.
    Du bezahlst also den Brandstifter und den Feuerwehrmann gleichzeitig. Sehr effektiv.

    Zitat Zitat von franky_23",p="808498
    Kaum eine priv. Schule kann billiger arbeiten als der Staat. Wenn dann höchstens mit Lohndumping, wie es viele Bildungsträger - auch gewerkschaftseigene - in den letzten 10 Jahren massiv taten.
    Privatunternehmen arbeiten immer effektiver und günstiger, wie man ja an Post/Telefon/Bahn/Energie etc. sehen kann. Kaum wurden die Dinge privatisiert, wurde alles für den Verbraucher günstiger.
    Ob die nun Lohndumping machen oder nicht, sollte jeder selber begrüssen oder ablehnen.
    Wenn ich eine Putzfrau ins Haus hole, entscheide ich doch auch selber, ob ich lieber eine günstige oder eine teure haben möchte.

    Wenn ich mir die hoch bezahlten Beamten in den Ratsstuben anschaue, dann halte ich die für völlig überbezahlt. Und Gewerkschaften sollten mal lieber die Welt verstehen. Ich war auch mal Gewerkschaftsmitglied. Die waren nur auf Krawall aus. Hauptsache dagegen. Völlig bescheuert, vor allem kontraproduktiv für die Angestellten. War dann nach wenigen Wochen wieder raus.

  8. #77
    Avatar von Thai2009

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    Re: A1-Test --> Online Petition

    @Extranjero

    >>> Es soll mir auch keienr erzaehlen zu Alltaeglichem wie im Supermarkt einkaufen oder Bus oder Zug fahren muesste man deutsch koennen. Meine Frau konnte es auch nicht als sie hier ankam. Und? War kein Problem wenn man ein bissserl Selbstbewusstsein hat. <<<<<

    Doch das erzähle ich dir. Gerade wenn man so wie wir im ländlichen Raum leben, ist es unabdingbar Grundkenntnisse der Sprache und Schrift zu haben um selbstständig alles erledigen zu können und es hilft auch die Unsicherheit am Anfang etwas auszugleichen. Nicht jeder Mensch ist von Natur aus selbstsicher. Ich jedenfalls beobachte wie meine Frau sich freut einiges schon zu wissen um darauf jetzt in der Praxis aufzubauen.

    >>>>>Der TEst im Ausland ist ein glasklarer Verstoss gegen die Menschenrechte. Denke, da sind wir uns einig<<<<<

    Also ich bin da mit dir überhaupt nicht einig. Sicherlich gibt es hier verschiedene Standpunkte zu Sinn oder Unsinn, zu den Inhalten und und und....
    Aber Menschenrechte sehe ich da in meinen Augen nicht verletzt. Eher dann vielleicht die Menschenrechte der Frauen, die hier in "Dummheit" und Abhängigkeit Ihrer Männer "gehalten" werden.

    Und das hat nichts mit einer Relativierung des Problems Sprachtest bereits im Ausland zu tun. Ich konnte mir selbst ein Bild vor Ort machen und deshalb befürworte ich aufgrund meiner Beobachtungen den Test nach wie vor.

  9. #78
    Avatar von strike

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    Re: A1-Test --> Online Petition

    Zitat Zitat von phimax",p="808542
    Ach was, ich frage ganz normal:
    Dann befürwortest du, dass eine Ehe nur geführt werden ´darf´, wenn sie finanziell möglich ist?

    Darüberhinaus lehnst du den/einen ´Sozialstaat´ generell ab?
    Nee, Phimax, eine Ehe kann und darf schon auch arm geführt werden.
    Nur bin ich schon dafür, dass es kein Recht gibt, dies auf Kosten aller zu tun.

    Und das Wort ´Sozialstaat´ kann ich nicht mehr hören.
    Für wen ist dieses Land denn noch ´sozial´?
    Als Facharbeiter kriegst Du doch nichts geschenkt, was Du nicht schon vorher bezahlt hast - oder etwa doch?
    In der einzigartigsten aller DDRen war es so sozial - sogar real existierend - dass das System komplett veramrt ist.
    Nur denen, die den ganzen Tag von Sozialismus gefaselt haben, ging es auf Kosten aller besser und diese waren dann (auch) die grossen Gewinner bei der ´Vereinigung´.
    ´Sozialstaat´ ist für mich eine Ver.arsch.ung der Leute.


  10. #79
    Avatar von Philip

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    Re: A1-Test --> Online Petition

    Gewinne der Versicherungsunternehmen.

    Der größere Teil der Gewinne resultiert nicht aus dem Verkauf von Versicherungen, sondern aus der Rendite von angelegten Geldern. Diese werden von der Abteilung Vermögungsverwaltung verwaltet. Bei den größeren Unternehmen werden jeden Monat mehrere Milliarden Euro hin- und hergeschoben.

  11. #80
    Avatar von kcwknarf

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    Re: A1-Test --> Online Petition

    Zitat Zitat von Philip",p="808559
    Der größere Teil der Gewinne resultiert nicht aus dem Verkauf von Versicherungen, sondern aus der Rendite von angelegten Geldern.
    Den Aspekt habe ich nochmal ganz außen vorgelassen. Wie sind denn die Rendite einer Privatperson aus, wenn sie die 250000 EUR, die sie durch die gesparten KV-Beträge spart, "spielen" lässt? Auch nicht nicht so übel....
    Es gibt sogar Länder, in denen auch (deutsche) Privatpersonen Kredite vergeben können, wenn man das selbe Risiko wie Banken und Versicherungen auf sich nehmen will. Vieles ist möglich, wenn man Kontrolle über sein eigenens Geld hat und nicht vom Staat entmündigt wird.
    Natürlich auch der Totalverlust. .... happens... But no risk no fun, wie der Deutsche sagt, um beim Thema zu bleiben.

    Wer kein englisch kann, dem übersetze ich es gerne bei Gelegenheit. Gute Nacht!

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