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10 Gebote zum Umgang mit einer Thai-Lady

Erstellt von mehling, 10.09.2002, 16:35 Uhr · 88 Antworten · 14.300 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von Mang-gon-Jai

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    Re: 10 Gebote zum Umgang mit einer Thai-Lady

    @Loso
    Reiß mein Posting nicht aus dem Zusammenhang, dann bekommt es einen anderen, verfälschten Sinn!
    Ich hatte PH geschrieben:
    Über was sonst sollte man wohl in einem Thailand Forum berichten?
    Dieses war die Antwort auf PH’s Posting in dem er mitteilte:
    Ein gern gewaehlte Abwehrmittel, das hier als naechste auch folgen wuerde, wenn ich es nicht schon ankuendigen wuerde, ist folgendes: Kannst du nicht ueber deine Erfahrungen in Thailand berichten ?
    Und so hatte ich es auch zitiert. Mein Schreiben hatte somit einen anderen Inhalt / Sinn und dein Vorwurf, die Latte zu hoch anzulegen erübrigte sich eigentlich.
    Auch ich halte mich nicht immer unbedingt an die Themen und verübele es auch niemandem sonst.


    Mang-gon Jai

  2.  
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  3. #62
    Avatar von Loso

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    Re: 10 Gebote zum Umgang mit einer Thai-Lady

    @Mangon-Jai

    Vorwurf ist ein hartes Wort. So war´s von mir nicht gemeint.

    Gruss Loso

  4. #63
    PH
    Avatar von PH

    Re: 10 Gebote zum Umgang mit einer Thai-Lady

    Diesen Vorwurf habe ich auch schon in anderen Foren zu lesen bekommen, wenn es um den Stil ging und ich darauf regiert habe, selbst in dem von Loso angesprochenen Thread, in dem nun erklaertermassen mal ausprobiert werden sollte, was ein Forum aushalten kann. Also, war gar nicht persoenlich von mir gemeint.

    Peter

  5. #64
    CNX
    Avatar von CNX

    Re: 10 Gebote zum Umgang mit einer Thai-Lady

    @Silom

    Kenne zwar die Hintergründe zu deinen Identitäten und dem damit verbundenen Wirbel nicht, Fakt ist jedoch das dies mit dem eigentlichen Umgangston von Mehling (und um den geht es) nichts zu tun hat. Der darf sich wohl alles erlauben, andere werden sofort gemassregelt.

    Vielleicht muss man sich mit dieser Umgangsform in diesem Forum (hatte bisher eigentlich eine bessere Meinung) erst vertraut machen.

    Mehling selbst hat es ja nicht mal nötig für seinen Umgangston ein "sorry" rüberkommen zu lassen.

    Na ja, Ignoranz ist auch eine Art von Kommunikation.

    Gruss
    C N X



  6. #65
    Avatar von Mang-gon-Jai

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    Re: 10 Gebote zum Umgang mit einer Thai-Lady

    @CNX
    Kenne zwar die Hintergründe zu deinen Identitäten und dem damit verbundenen Wirbel nicht,
    Kennst du offensichtlich wirklich nicht.
    Silom war in der Vergangenheit unter diversen Identitäten hier vertreten. Stets hat er versucht hier zu flamen. Einige, auch du haben das nicht gewusst und ihm kräftig beigepflichtet. Tatsächlich scheint silom an einer inhaltsvollen Diskussion jedoch nichts zu liegen. Das bezeugte ja auch wohl sein letzter Beitrag.
    Aus diesem Grund habe ich seine schwachsinnigen Postings hier gelöscht.

    Fakt ist jedoch das dies mit dem eigentlichen Umgangston von Mehling (und um den geht es) nichts zu tun hat.
    Nein, um Mehling geht es in diesen Thread nicht! Wenn du dazu etwas sagen willst, mach einen neuen Thread auf! Das Thema hier lautet: 10 Gebote zum Umgang mit einer Thai-Lady.

    Na ja, Ignoranz ist auch eine Art von Kommunikation.
    Deine Meinung, die andere nicht unbedingt teilen müssen.

    Da sowohl dein obiges Posting als auch dieses von mir hier absolut nichts mit dem Thema zu tun haben, werde ich beide Postings in Kürze löschen.

    Ich bitte alle Forenteilnehmer, wieder zum Thema zurückzukehren. Ein Störenfried hat sein Ziel erreicht, das sollte reichen.


    Moderator

  7. #66
    Isaanfreak
    Avatar von Isaanfreak

    Re: 10 Gebote zum Umgang mit einer Thai-Lady

    10 Gebote oder der Leitfaden im Umgang mit Thailadys von Günther Ruffert

    Der Isaan, wie der Nordosten Thailands genannt wird, ist nicht mit materiellen Gütern gesegnet. Das karge Land und die langen Trockenmonate gestatten nur eine Reisernte im Jahr, und dies nur auf den tiefergelegenen Feldern auf denen das in der Regenzeit reichlich niederströmende Wasser sich lange genug hält um Reis anpflanzen zu können. Auch an besonderen Naturschönheiten hat das Land wenig aufzuweisen. Vielleicht hat deshalb der liebe Gott das Land mit – zumindest für unsere Augen – besonders vielen hübschen Mädchen gesegnet.

    Die Folge der natürlichen Armut und dem Überschuß an hübschen jungen Mädchen ist, daß das Personal in den vielen hunderten Bars in Bangkok, Pattaya und Phuket sich fast ausschließlich aus dem Isan rekrutiert.

    Der Farang, der sich hier in ein hübsches Barmädchen verguckt, und ein paar Wochen, vielleicht auch länger mit ihr zusammenlebt, wird es also mit großer Wahrscheinlichkeit mit einer Isan – Lady zu tun haben. Im folgenden sollen ein paar Tips gegeben werden, die es dem liebeshungrigen Farang erleichtern sollen, das Wesen, das mit ihm nun nicht nur jede Nacht das Bett teilt, sondern auch tagsüber mit ihm zusammenlebt zumindest etwas zu verstehen, und sich selbst vielleicht manchen Ärger und Enttäuschung zu ersparen.

    Er muß sich zunächst einmal klar darüber sein, in welchem sozialen und kulturellen Umfeld das Mädchen aufgewachsen ist. Es ist in einem kleinen Dorf groß geworden, wo man zwar nicht gerade Hunger leiden mußte, Reis pflanzt man selber an, und ein paar Fische aus den Tümpeln und Flüssen, wie auch Feldratten – das einzig jagdbare Wild – sorgten für die nötigen Beilagen, aber Bargeld war immer äußerste Mangelware. Sie ist zwar 4 Jahre in die Dorfschule gegangen, aber oft barfuß, weil kein Geld für Schuhe da war, und gelernt hat sie in einer Klasse mit 50 Kindern auch nicht viel.

    Um doch auf dem Land ein bißchen Bargeld zu verdienen, muß sie sich vielleicht den ganzen Tag für 100 Baht bei glühender Hitze auf einer Zuckerrohrplantage abquälen, oder wenn sie Glück hat für auch nicht mehr Geld in der nächsten Stadt in einer Fabrik arbeiten.

    Nun trifft sie plötzlich eines Tages eine Freundin, die in Pattaya arbeitet und für ein paar Tage zur Mönchsweihe ihres Bruders nach Hause gekommen ist. Die zeigt ihr nun stolz ihre Goldketten und schönen Kleider vor, und erzählt ihr wie leicht es ist ohne schwer zu arbeiten in Pattaya ein Vielfaches dessen zu verdienen wofür sie hier den ganzen Tag hart schuften muß. Die Familie ist auch sehr damit einverstanden, daß sie sich nun entschließt mit ihrerFreundin nach Pattaya zu gehen und dort viel Geld zu verdienen, denn davon wird sie wie üblich einen Teil nach Hause schicken und so zum Unterhalt der Familie beitragen. Der Umstand daß das liebe Kind nun um das schöne Geld zu verdienen für jeden x-beliebigen Farang die Beine breit machen muß, ist der Familie zwar klar, wird aber einfach verdrängt.

    Warum dieser uns Europäer besonders befremdende Aspekt – denn wer von uns würde schon seine Tochter auf die Straße schicken um für die Familie Geld anzuschaffen - die Familie überhaupt nicht berührt, ist mir auch nach vielen Jahren im Isan immer noch nicht klar geworden. Aber es ist nun mal so, und der Farang tut gut daran sich daran nicht zu stören, sondern es als Fakt hinzunehmen. Genau so wie manche anderen Dinge die dem Farang zwar mehr oder weniger gegen den Strich gehen, für seine Freundin aber selbstverständlich sind, und sie sauer reagieren lassen, wenn sie deswegen dauernd korrigiert wird, oder wenn man ihr zu verstehen gibt, daß bestimmte thailändischen Sitten lächerlich oder gar abscheulich sind.

    Nun kommt diese von der europäischen Kultur noch völlig unbeleckte Mädchen an eine Bar und sieht dort wie die Farangs für einen Drink soviel ausgeben, wie sie bisher mit harter Arbeit den ganzen Tag verdient hat. Sie hat also sofort den Eindruck, daß die Farangs nur so vor Geld stinken. Sie ist zwar noch schüchtern aber wenn sie zuviel Probleme hat ihre natürliche Schüchternheit zu überwinden und mit ihrem ersten Farang ins Hotel mitzugehen, helfen die Mädchen und die Mamasan mit massiven Zureden nach. Ist diese Schwelle aber erst einmal überwunden, dann hat sie zumindest keine moralischen Bedenken mehr ihren Körper zu verkaufen, oder zutreffender gesagt zu vermieten. Daß aber immer noch ein gut Teil natürlicher Scham in ihr drin steckt erkennt der Farang leicht daran, daß selbst Mädchen die in einer Go - Go – Bar halb –oder auch ganz nackt tanzen, wenn sie im Hotel aus dem Badezimmer kommen ihre hübschen Brüste unter einem Badetuch verstecken, und darauf bestehen das Licht auszumachen bevor es zum Geschäft geht.

    Die anderen Mädchen die vielleicht schon jahrelang in dem Gewerbe arbeiten, bringen ihr nun nicht nur die paar Brocken Englisch bei die sie für das Geschäft braucht ( what is your name, where you come from usw.), sondern auch daß sie aus dem Farang viel Geld rausholen kann, und wie sie das am geschicktesten anstellt. Sie lernt sehr schnell, und je länger sie in diesem Geschäft drin ist, desto besser gelingt es ihr den Farang abzuzapfen, denn dazu ist sie ja schließlich hier her gekommen.

    Auch der Farang der sich eventuell in sie verguckt ist zunächst nur ein Objekt wie all die anderen denen sie vorher ihre Gunst geschenkt (verkauft) hat. Sie wird zwar ihr hübsches Äußere und die anschmiegsame Art der Isan – Mädchen mehr unbewußt einsetzen, vielleicht ist der Farang auch ein netter Typ und es macht ihr selber Spaß, dabei vergißt sie aber nie ihr eigentliches Ziel, nämlich möglichst viel aus ihm rauszuholen. Das sind in erster Linie Bargeld und Goldketten. Oder aber – wenn der Farang gut bei Kasse und schrecklich verliebt - ist auch ein Handy oder ein Motorbyke.

    Wenn der Geldfluß nicht oder nicht mehr so richtig fließt, dann gibt es – natürlich ebenfalls von den lieben Freundinnen beigebracht – Standardrezepte, wie die Mitteilung daß die Mutter plötzlich schwer erkrankt ist, der Vater einen Unfall hatte, oder der einzige Wasserbüffel gestorben ist, um das Mitleid des Farangs zu erwecken und seine Brieftasche zu öffnen.

    Was aber in ihren Augen gar nicht zählt, ist z.B. wenn der Farang die Freundin mit in ein teures Restaurant schleppt und sie mit Hummer oder sonstigen teuren Delikatessen voll stopft. Sie würde lieber eine Portion ihres Nationalgerichtes Som – Tam (Papaya-Pok-Pok) für 20 Baht die Portion essen.

    Klar muß sich der Farang aber von Anfang an darüber sein, daß die gegenseitigen Gefühle und Motive auf zwei völlig verschiedenen Ebenen liegen. Er hat sich in das Mädchen schlicht verliebt, genießt das Zusammensein mit ihr und natürlich besonders das Zusammenschlafen. Für sie hingegen ist die ganze Beziehung vor allem Arbeit. Sie ist natürlich lieber mit einem netten Kerl, der sie verwöhnt und wie ein rohes Ei behandelt zusammen, als mit einem Rüpel, für den sie nur ein 5exualgegenstand ist. Sie wird aber nie ihr Ziel Geld zu verdienen aus den Augen verlieren, bei allem sonstigen Angenehmen was ihr der Farang zu bieten hat. Wenn sie etwas länger zusammen sind und er sie fragt, ob sie ihn wirklich liebt, dann wird sie wenn sie ehrlich ist antworten "Warum sollte ich dich nicht lieben, wo du mir doch Geld gibst und mich gut behandelst".

    Eine Thai die an der Bar arbeitet verkauft zwar ihren Körper, aber mitnichten ihr Herz. Das heißt aber nicht, daß sie nicht auch schrecklich eifersüchtig sein und dabei sogar richtig ausrasten kann. Dahinter steckt dann aber nicht die Furcht den geliebten Menschen, sondern vielmehr den Geldgeber und dazu noch ihr Gesicht zu verlieren, wenn ihre Freundinnen sehen, daß ihr Mann sie hat sitzen lassen.

    Nach ein paar Wochen ist das erste Stadium abgeschlossen. Der Farang fährt wieder nach Hause, wo er dann jede Nacht von seiner Liebsten in Thailand träumt, vor Sehnsucht fast vergeht und ihr lange Briefe schreibt. Sie wird den Briefkontakt aber benutzen um den Geldsegen nicht abreißen zu lassen. Dazu dienen dann wieder die bekannten, an das Mitleid appellierenden Nachrichten: Mutter im Krankenhaus, Kind muß operiert werden u.s.w.

    Sie wird am ersten Tag seiner Abreise zwar vielleicht betrübt sein, vielleicht ein paar echte Tränchen vergießen, denn nun ist ja der nette Typ und mit ihm das schöne Geld nicht mehr da und sie muß wieder an der Bar hocken und versuchen einen neuen Kunden einzufangen. Dabei wird ihr aber keinesfalls das Herz brechen, dies um so weniger, je schneller sie Ersatz findet.

    Wenn dann der Farang nach einigen Monaten oder auch nach einem Jahr wieder in Urlaub nach Pattaya kommt, wird sie selbstverständlich wieder mit Freuden für ihn da sein, sofern er sich vorher angemeldet hat und sie nicht gerade in festen Händen ist. Nun geht das alte Spiel wieder von neuem los, diesmal aber beim zweiten Kapitel. Der Farang der sich monatelang nach seinem Schatz gesehnt hat, und nun wieder mit offenen Armen empfangen wird, will nun eine festere Bindung eingehen. Das kann unterschiedlich und in verschiedenen Stufen geschehen. Er fährt z.B. für ein paar Tage mit in ihr Dorf, sieht die Armut, läßt sich erweichen und macht die Brieftasche mehr oder weniger weit auf.

    Voraussetzung für ein festes Verhältnis ist natürlich daß sein Schatz nicht mehr jede Nacht an der Bar hockt und mit x-beliebigen Männer schläft. Sie ist dazu auch gerne bereit, wenn er ab sofort für ihren Unterhalt aufkommt. Er verspricht ihr also jeden Monat einen ausreichenden Betrag für ihren Lebensunterhalt zu überweisen und sie verspricht entweder bis zu seinem nächsten Urlaub in eine Sprachschule zu gehen, damit sie sich besser verständigen können, oder ab sofort nach Hause zu fahren und fern von allen Lastern Pattayas in ihrem Dorf auf ihn zu warten. Oder aber er nimmt sie mit nach Europa, entweder für einen dreimonatigen Aufenthalt, oder gar um sie zu heiraten. Er muß sich dabei aber über folgende Dinge klar sein :

    Fall 1. Besuch der Eltern

    Er fährt mit seiner Freundin zunächst nach Bangkok und von dort mit dem Überlandbus 5-10 Stunden nach Khorat, Roi Et, Ubon oder Udon. l. Wenn der Heimatort des Mädchens in der Nähe eines Flughafens liegt, wird eventuel auch geflogen. Von der Busstation oder dem Flughafen gehts dann mit dem Taxi in das Heimatdorf des Mädchens. Oft wird er auch von der gesamten Familie in einem gecharterten Pickup abgeholt. Im Dorf angekommen wird er von der gesamten Familie und den Nachbarn (das ist in der Regel auch alles Familie) herzlich aufgenommen. Nun hat es die Tochter nicht nur geschafft in Pattaya Geld zu verdienen, sondern es ist ihr sogar gelungen einen leibhaftigen Goldesel mit in ihr Dorf zu schleppen. Dabei wird in der Regel vorausgesetzt, daß der Farang, der die Strapazen der weiten Reise und des Aufenthalts in einer Thai–Hütte auf sich genommen hat, auch beabsichtigt in Zukunft mit der Tochter zusammenzubleiben oder sie gar zu heiraten. Das wiederum bedeutet nach Thai–Selbstverständnis, daß er den Eltern eine beträchtliche Geldsumme zukommen läßt. Der Farang muß wissen, daß es heute in Thailand immer noch Brauch ist, die Braut den Eltern abzukaufen, denn schließlich haben sie sich ja viele Jahre Mühe gegeben das Kind groß zu ziehen. Eventuell wird er auch einen Motorpflug kaufen oder eine fällige Hypothek bei der Bank ablösen. Auch der Bau eines Hauses für die Tochter wird in der Regel diskutiert, evt. wird sogar ein Grundstück besichtigt und für diesen Zweck gekauft.

    Wie lange es der Farang unter den wohnungsmäßigen und hygienischen Verhältnissen eines Thai–Dorfes aushält, hängt von seiner Konstitution ab. Eine Woche dürfte – von Ausnahmen einmal abgesehen – die Schmerzgrenze sein. Dies unter anderem auch deswegen, weil der Farang sich zu Tode langweilt, denn er kann zwar jeden Tag mit der Familie und den Nachbarn saufen, aber sich mit niemanden außer seiner Freundin unterhalten, da kein Mensch englisch spricht. Aber auch das Mädchen ist froh wenn es nach ein paar Tagen wieder nach Pattaya zurückgeht, denn das Dorfleben ist auf die Dauer auch nicht mehr ihr Geschmack, vor allem dann, wenn sie anstatt mit ihren Freundinnen zu klönen den ganzen Tag den Farang mit sich rumschleppen und ihm alles erklären muß.

    Wieder in Pattaya angekommen, geht der Betrieb wie gehabt weiter, nur daß jetzt die Bindung des Farangs an die Freundin noch enger geworden ist, mit allen finanziellen Folgen. Häufig ergibt sich dann daraus der

    Fall 2; das Mädchen verspricht ganz an der Bar und mit dem unmoralischen Leben aufzuhören und in ihrem Dorf auf den nächsten Besuch des Farangs zu warten, wofür natürlich die Voraussetzung ist, daß der Farang in Zukunft für ihren Unterhalt und den ihrer Kinder aufkommt, denn er wird an der Bar kaum ein Mädchen treffen, die nicht ein oder mehrere Kinder hat und diese bei der Mutter deponiert hat. Sie wird ihm also versprechen ihr in seinen Augen unmoralisches Leben aufzugeben, denkt aber gar nicht daran auf ihrem Dorf zu versauern, sondern arbeitet wenn der Farang weg ist wie bisher an der Bar. Die Briefe, die der Farang an ihre Heimatadresse schickt, in der Meinung daß sein Schatz nun dort auf ihn wartet, werden von einer Freundin mit nach Pattaya gebracht und von dort beantwortet. Allein die Tatsache daß die Perle einen halbwegs verständlichen Brief schreibt ist schon ein Indiz dafür, denn sie kann nicht genug Englisch, und würde auch auf dem Dorf niemanden finden, der solch einen Brief schreiben kann. Ich habe selbst einmal erlebt, wie ein Mädchen mit 5 Briefen von 5 verschiedenen Farangs zu mir kam und mich bat sie ihr vorzulesen und zu beantworten. Aus dem Inhalt der Briefe ging klar hervor, daß sie bei allen Männern auf der Gehaltsliste stand, und als ich sie fragte, was ich denn nun in den Antwortbriefen schreiben sollte, meinte sie "Papa, schreib du doch einfach was du meinst. Du weist doch besser als ich was in so einen Brief rein gehört". Wobei mir dann nur übrig blieb zu fragen, ob denn nun der verunglückte Vater oder die kranke Mutter als Grund für eine zusätzliche Geldüberweisung herhalten sollte.

    So etwas erfordert natürlich ein gutes Dispositionsvermögen, um zu verhindern, daß sich zwei Besuche überschneiden. Trotzdem kommt es dann doch mal dazu, und man kann nicht ein paar Tage in Pattaya sein, ohne einen Typ zu treffen, der am Boden zerstört ist, weil er voller Sehnsucht und Vorfreude nach Pattaya kam, nur um seine Freundin fest in den Händen eines anderen Farangs anzutreffen. Solch ein Jonglieren mit verschiedenen festen Freunden erfordert natürlich auch eine entsprechende Anzahl verschiedener Sparbücher, damit der Farang nicht bei der Kontrolle über Geldüberweisungen stolpert, die nicht von ihm stammen. All diese Probleme vermeidet man natürlich bei

    Fall 3. Man läßt das liebe Kind nicht alleine zurück, sondern nimmt sie zum Besuch mit nach Deutschland oder um dort mit ihr zu leben bzw. zu heiraten. Anzuraten ist zunächst immer ein Besuch, damit die Zukünftige feststellen kann ob sie sich im der Heimat ihres Bräutigams überhaupt wohlfühlt und dort leben kann. Ist dies der Fall und kommt es wirklich zu einer Ehe, dann muß sich der Farang vor allem darüber klar sein, daß wer eine Thai–Frau heiratet, zwangsläufig die ganze Familie mitheiratet. Damit sind nicht nur etwa vorhandene Kinder, sondern auch Vater und Mutter, sowie jüngere und ältere Brüder gemeint, die Schwestern sorgen meist für sich selber. Seine Ehefrau wird sich verpflichtet fühlen ihrer Familie in Thailand regelmäßig Geld zukommen zu lassen. Wohl der häufigste Grund für Probleme in thai–deutschen Ehen ist, daß der Ehemann dafür kein Verständnis hat. Er hat, als er die Eltern besuchte und ihre Erlaubnis einholte ihre Tochter zu heiraten, eine beträchtliche Geldsumme abgedrückt, und sieht nun nicht ein, daß er auch weiterhin der Zahlmeister der Familie sein soll.

    Zusammenfassend also folgende Ratschläge.

    Sei dir zunächst darüber klar, daß Thais neben den vielen liebenswerten Eigenschaften, wegen denen wir ja alle in das Land des Lächelns gekommen sind, sicherlich auch einige weniger liebenswerte Charakterzüge haben. Man darf aber nicht den Fehler begehen zu meinen, daß das Verhalten der an den Bars arbeitenden Mädchen thaitypischen Verhaltensformen entspricht. Sie sind entstanden aus dem täglichen Umgang mit sich meist auch nicht gerade westlichen Anstandsregeln entsprechend benehmenden Touristen. Die Mädchen legen hier für ihr Verhalten den Farangs gegenüber andere Verhaltensmaßstäbe an, als sie in ihrem bisherigen Leben gewohnt waren. Sie fühlen sich in eine Welt versetzt, in der völlig andere Verhaltensnormen gelten, versuchen sich so gut wie möglich anzupassen, und dabei natürlich den meisten Gewinn daraus zu schlagen. Daran daß diese Verhaltensnormen vor allem in Pattaya in den letzten Jahren immer stärker abgesunken und immer aggressiver geworden sind, sind aber nicht zuletzt die Farangs selber schuld, die meinen sich hier fern der Heimat wie die Wildsäue benehmen zu können

    Wenn du mit einer Isan – Lady zusammen bist, nimm sie so wie sie ist und versuche daraus soviel Freude zu gewinnen wie möglich. Wenn der Farang in Versuchung kommt, das Tun und Lassen seiner Freundin, oder auch das allgemeine Verhalten der Barmädchen mit unseren westlichen Moralvorstellungen zu be- oder gar zu verurteilen, liegt er völlig daneben und wäre besser in Frankfurt, Hamburg oder München geblieben.

    Sei vorsichtig mit dem Verlieben. Sei dir immer darüber klar daß du für das Mädchen der Geldbringer und nicht die große Liebe bist. Sollte dir das schwer fallen, dann stell dich einmal im Spiegel neben deine Freundin und versuche dir selbst nichts vorzumachen.

    Solltest du aber wirklich eine ernsthafte und dauerhafte Beziehung haben wollen, dann kann das nur gelingen, wenn beide Partner sich ernsthaft bemühen in etwa ein Gleichgewicht in den gegenseitigen und oft völlig unterschiedlichen Anforderungen an den anderen zu halten. Du mußt versuchen die Lebensart der Thais im allgemeinen, und das Verhalten deiner Freundin speziell aus ihrer Herkunft und Umwelt zu verstehen oder zumindest zu dulden. Dazu gehört auch, daß du nicht knickrig bist, die Taschen aber nur so weit aufmachst, daß es dir nicht wehe tut, oder gar deine Ersparnisse ruiniert. Dazu gehört aber auch, daß du dir die Familie vorher ansiehst, denn du hast sie in Zukunft am Hals ob du willst oder nicht. Das Dümmste was ein Farang tun kann, ist sich in Pattaya in eine Barlady zu verlieben, und sie zum Heiraten mit nach Deutschland zu nehmen, ohne ihre Familie zu kennen und zumindest ein paar Tage bei ihr zu Hause verbracht zu haben.

  8. #67
    hamburg
    Avatar von hamburg

    Re: 10 Gebote zum Umgang mit einer Thai-Lady

    Isaanfreak

    das hast du wirklich klasse beschrieben und da für meine hochachtung.
    ich hätte aber gern den satz gelesen "bei sehr vielen, aber nicht allen".

    gut ich habe thashanee nicht in pattaya kennengelernt sondern auf koh samui - ist das ein unterschied ? - ich weiß es nicht.

    auch sie hatte 8 monate in einer bierbar gearbeitet und kommt eigentlich aus dem isaan - sie hatte aber bis zu ihrem 16 lebensjahr eine schulausbildung genossen - hab mal schulunterlagen von ihr gesehen.

    was nun das geld angeht, sie hat mich vom ersten tag an nie um geld angehauen und hatte auch nie - das ist bis heute so - lust auf shopping. - sie sagte, sie wolle einfach nur mit mir zusammen sein wil sie sich in mich verliebt hat.

    also gab ich ihr nach meinem ersten urlaub meine e-mai addr. und sie mir ihre.

    ich bekam täglich ca 3-4 mails und nicht einmal, ich betone nicht einmal fragte sie noch gels, es ging nur um unsrerer gegenseitiger zuneigung.

    nach dem dritten urlaub, dazwischen lagen ca jeweils 2-3 monate, im urlaub habe ich natürlich essen und trinken bezahlt und ihr ab und zu mal was zum einkleiden geschenk(sie achtete aber immer darauf das es günstig ist) fragte ich sie ob sie eigentlich noch weiter auf koh samui arbeiten möchte oedr, weil ich es natürlich auch besser fand, wieder zu mama und papa gehen möchte- sie sagte ja, sie möchte nur noch mich haben.

    das heiraten habe ich dann angesprochen, und nach längerem überlegen, wer weiss ob sie hier klar kommt, sagte sie ja ja ja hauptsache sie kann bei mir sein.

    also ab nach hause mit meinem schatz und ich sende ihr monatlich 3000 baht - was von mir aus kam.

    ich sprach sie auch auf das brautgeld an und erklärte ihr, daß es für mich nach moderner sklaverei klingt. - ich weiß das es nicht so ist. kann aber da nicht über meinen schatten springen.

    auf das brautgeld wird verzichtet, da ihre familie weiß das sie sie , wenn not am man ist unterstützen kann.

    noch verdienen beide eltern geld und mama meint das ich anscheinend der richtige für sie bin.


    wie das in anderen fällen ist weiß ich leider nicht, habe aber schon oft genug gelesen wie mancher farang böse geld verloren hat.

    ich habe normalerweise eine sehr gute menschenkenntnis und weiß 1000 %ig das sie mich liebt, und zwar auf die weise wie auch wir in europa lieben.

    aber sie ist wircklich ein ganz besonderer charakter

  9. #68
    khun_kao
    Avatar von khun_kao

    Re: 10 Gebote zum Umgang mit einer Thai-Lady

    @ hamburg
    Original erstellt von Isaanfreak:
    10 Gebote oder der Leitfaden im Umgang mit Thailadys von Günther Ruffert
    Vielleicht hattest Du das übersehen:

    Isaanfreak hat den Text nicht selbst verfaßt, sondern lediglich zitiert. Das Original stammt von Günther Ruffert.

  10. #69
    hamburg
    Avatar von hamburg

    Re: 10 Gebote zum Umgang mit einer Thai-Lady

    Danke Khun Kao,

    hab ich tatsächlich überlesen.

    Da muß ich wohl mal mit Herrn Ruffert unterhalten.

    Gruss aus Hamburg in die Umgebung von Hamburg


  11. #70
    woody
    Avatar von woody

    Re: 10 Gebote zum Umgang mit einer Thai-Lady

    Hi Hamburger

    In diesem Stadium in dem du dich jetzt befindest, ist deine Situation keine grosse Ausnahme, sondern recht häufig anzutreffen.
    Die Euphorie die den liebenden Farang übermannt ist allgemein bekannt und wird in den Foren auch heiss diskutiert...
    Ob du wirklich den Fang deines Lebens gemacht hast, wird sich später herausstellen. Versuche Realist zu bleiben, verinnerliche die Beschreibungen und Ratschläge von Günther Ruffert, du wirst mit vielen, natürlich nicht unbedingt mit allen Einzelheiten, die er beschrieben hat, in Berührung kommen und deine persönlichen Erfahrungen machen können. Wenn du deine Erfahrungen mit der deutsch-thailändischen Beziehung gemacht hast und wenn du damit zurecht kommst und auch etwas Glück hast, kannst du, die aus dieser Beziehung enstehenden Probleme auch in den Griff bekommen und meistern.
    Sei dir aber bewusst, dass du nie eine 'normale' Ehe führen wirst, sondern es wird immer etwas 'Besonderes' sein.
    Eine Frage noch, hast du deine Schwiegereltern im Isaan schon besucht, hat es dir gefallen und wie lange warst du dort (hast du ausgehalten).
    Noch eine Anmerkung zu Koh Samui, die Bars dort unterscheiden sich von denen in Pattaya kaum, im Prinzip ist es das gleiche, es gibt wohl einen kleinen Unterschied, der betrifft aber nur das Publikum und schwindet auch immer mehr dahin.
    Ich wünsche dir bei deinem Vorhaben viel Erfolg und eine glückliche Beziehung.


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