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Worum geht es denen tatsächlich?

Erstellt von strike, 21.04.2009, 10:16 Uhr · 462 Antworten · 25.699 Aufrufe

  1. #231
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Worum geht es denen tatsächlich?

    Zitat Zitat von Lamai",p="728124
    [highlight=yellow:78f15d91f7]Thailändische Regierung sperrt Online-Glücksspielseiten[/highlight:78f15d91f7]
    Also, komm, das ist ja nun wirklich bescheuert.
    Da springt ein Junge in den Tod, weil sein Vater ihm Online-Spiele verbietet.
    Als Folge wollen die jetzt noch mehr Seiten sperren.
    D.h. sie verbieten jetzt noch mehr Leuten diese Spiele.
    Jeder würde daraus schließen, dass sich dadurch noch mehr Leute umbringen.

    Man kann so etwas nicht verbieten. In Deutschland ist Poker auch verboten. Trotzdem gibt es über eine Million Pokerspieler. Die meisten wissen nicht mal, dass sie illegal handeln. Und in Thailand wird das genauso werden. Dann wird halt im Untergrund gewettet. Und da könen dann auch mal dubiose Typen dabei sein. Völlig unontrolliert. Das passiert in Online-Casinos, die schon jahrelang am Markt sind, nicht.

    Der Zensurwahn geht also weltweit munter weiter. Scheinheilige Argumente für die totale Kontrolle.
    Deutschland wird dem Beispiel in Kürze folgen. Haben die Politiker ja schon angekündigt.

    Und die Iran-Zensur für Facebook steckt sicherlich auch schon in Schäubles Schublade.
    Die Piratenpartei wurde bei StudiVZ bereits gesperrt - im Gegensatz zu anderen Parteien.
    Tja, die große Welle rollt - schneller als jeder Tsunami.

  2.  
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  3. #232
    Avatar von strike

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    Re: Worum geht es denen tatsächlich?

    .....auch wenn Lamai Saeed al-Sahaf wieder aufheulen wird:

    hib - heute im bundestag Nr. 161
    Gesetzentwurf zur Bekämpfung der ...........grafie umstritten
    Ausschuss für Wirtschaft und Technologie (Anhörung)

    Berlin: (hib/SEH) Der von den Koalitionsfraktionen vorgelegte Gesetzentwurf zur Bekämpfung der ...........grafie in Kommunikationsnetzen (16/12850) ist unter Experten umstritten. Das wurde bei einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie am Mittwochnachmittag deutlich. Der Entwurf sieht vor, dass Internetanbieter zur Sperrung von Seiten mit ...........grafischen Inhalten verpflichtet werden. Derartige Seiten soll künftig das Bundeskriminalamt (BKA) in einer Sperrliste aufführen. Wenn Internetnutzer versuchen sollten, diese Seiten aufzurufen, sollen sie zu einer Stoppmeldung umgeleitet werden. Der Anbieter wiederum soll verpflichtet werden, dem BKA eine Aufstellung über die Zahl der Zugriffsversuche zu übermitteln. In dem Entwurf ist ebenfalls geregelt, dass lediglich Seiten mit ...........grafischen Inhalten gesperrt werden dürfen. "Eine Ausweitung auf andere Zwecke ist nicht beabsichtigt", heißt es in der Begründung.

    Hauptstreitpunkt unter den Sachverständigen war die Frage, ob der Kampf gegen die ...........grafie die Grundrechte der Bürger beschneidet. Im Zuge der Blockierung von Internetseiten könnten zum Beispiel personenbezogene Daten gespeichert werden, befürchtete Professor Ulrich Sieber vom Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht. "Wenn im Gesetzentwurf nicht klar wird, was mit den gesammelten Daten geschehen soll, dann ist das [highlight=yellow:74ec66b5d5]verfassungswidrig[/highlight:74ec66b5d5]." Auch der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, wandte sich gegen die Erhebung, Speicherung oder Verarbeitung personenbezogener Daten. Schließlich gelangten viele Personen unabsichtlich auf ...........graphische Seiten, durch Methoden wie Spam oder Phishing. "Es besteht so die Gefahr, dass unbescholtene Nutzer einem Ermittlungsverfahren ausgesetzt werden", sagte Oliver Süme vom Verband der Deutschen Internetwirtschaft (ECO).

    Vielmehr geht es nach Ansicht aller Experten darum, den Hintermännern der ...........graphie das Handwerk zu legen und den gesellschaftlichen Druck auf die Täter zu erhöhen. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung sei noch kein Weg dorthin, meinte Medienrechtler Dieter Frey: "Der Gesetzentwurf lässt eine Gesamtstrategie zur Bekämpfung der ...........graphie im Internet vermissen. Es muss gegen die Anbieter der Inhalte und gegebenenfalls gegen die Betreiber der Internetserver vorgegangen werden, bevor Zugangserschwerungen für die Nutzer erwogen werden." Abgesehen davon hält Bundesrichter Peter-Jürgen Graf ein Gesetz zur Sperrung von ...........graphischen Internetseiten verfassungsrechtlich für gesetzmäßig. Die Inhalte müssten zudem von den Anbietern entfernt werden, weil sie sich sonst wegen Beihilfe zu einer Straftat selbst strafbar machen.

    Verfassungsrechtler Professor Matthias Bäcker von der Universität Mannheim sprach dem Bund die Gesetzgebungskompetenz für das geplante Gesetz ab, ebenso wie die Verwaltungskompetenz, das BKA mit der Führung der sogenannten "Sperrliste" zu betrauen. Außerdem forderte Bäcker mehr Informationen für die Betroffenen und warnte vor unverhältnismäßigen Eingriffen bei Internet-Anbietern. Die Internet-Branchenverbände sprechen sich gegen eine Sperrung europäischer Internetseiten aus. Das schade der Internetwirtschaft, zumal die ..........ischen Inhalte für versierte Nutzer trotzdem abrufbar seien. Sollten Internetseiten dennoch gesperrt werden, sollten deren Anbieter entschädigt werden.

    Jürgen Maurer, der Direktor des BKA sprach sich für den Gesetzentwurf aus. Er begrüßte, dass künftig keine [highlight=yellow:74ec66b5d5]unabhängige[/highlight:74ec66b5d5] Behörde sondern das BKA die Liste gesperrter ...........grafischer Internetseiten verwalten soll. "Wir können einschätzen, was ...........grafie ist, und was nicht. Nach zusätzlicher Arbeit drängen wir uns nicht, aber wir sind nun mal die beste Stelle, um alle Informationen zu bündeln", sagte Maurer.


    Tja, Erleichterung.
    Sollte es doch dazu kommen, haben wir ja dann richtig Grund zum Vertrauen.
    Das BKA ist makellos und unparteiisch.
    Bei einem LKA hätte ich da eher gezweifelt ( http://www.spiegel.de/panorama/justi...615969,00.html ).

    Gruss,
    Strike

  4. #233
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Worum geht es denen tatsächlich?

    Gestern war ja mal wieder ein Tag der Erkenntnisse.
    Ich fasse mal kurz zusammen:

    Bei der Prüfung von Blockadevorgaben skandinavischer Länder habe das BKA festgestellt, [highlight=yellow:22be9ebfca]dass "viele Eintragungen nach unserem Straftatsbestand" gar nicht enthalten sein dürften.[/highlight:22be9ebfca]


    ACH


    Auf zahlreichen aufgeführten "Eingangsseiten" [highlight=yellow:22be9ebfca]sei zudem bei ersten Kontrollen keine ...........graphie zu entdecken gewesen[/highlight:22be9ebfca].

    ACH

    Dann sollte das BKA mal Lamai fragen. Der kann was anderes erzählen.


    Nachfragen hätten aber ergeben, dass entsprechende Materialien in Unterverzeichnissen verborgen gewesen seie


    Unterverzeichnisse ist gut... Was das BKA hier als "Unterverzeichnisse" bezeichnet sind laut Nachforschungen von IT-Experten Links auf externe Websites wie z.B. Wikileaks etc., die wiederum auch nur auf Berichte, Verzeichnisse etc. über diese Thema verweisen oder aber Erotikseiten, die ihre User mit falschen Versprechungen wie "Teens" auf normale erwachsene ......eiten locken. Anscheinend fallen darauf nicht nur Konsumenten rein, sondern auch das BKA und die Regierung.
    Peinlich! Aber was will man auch erwarten, wenn man nicht mal weiß, was ein Browser ist. Gell, Frau Zypries.

    Details zur Verwunderung des BKA hier:
    http://www.heise.de/newsticker/Anhoe...meldung/139475

    Dort steht auch:
    Der Kriminalbeamte Jürgen Maurer, Direktor beim Bundeskriminalamt (BKA) schätzte, dass aufgrund der Initiative "einige tausend Domains zu sperren wären". Pro Woche dürften zudem 250 neue Adressen dazukommen.

    Sehr amüsant, wie er auf diese Zahl kommt, nachdem er doch feststellen durrte, dass auf den Sperrlisten anderer Länder kaum Kipo-Seiten zu finden sind.

    Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, die seit Monaten an allen Fronten für Web-Sperren kämpft, will trotz der wachsenden Kritik "keinen Deut" von ihrem Ansatz abrücken. Die CDU-Politikerin kann sich nach ihren Worten allein vorstellen, ein Kontrollgremium mit unabhängigen Experten für die Filterlisten des BKA zu schaffen, sagte sie Spiegel Online. Die Einholung einer Richtergenehmigung für die Aufnahme jeder zu sperrenden Webadresse sei nicht praktikabel.

    Die Idee mit dem unabhängigen Kontrollgremium ist ja gar nicht schlecht. Ganz aktuell wurde von solchen unabhängiegn Experten mal die finnische Sperrliste überprüft. Das Ergebnis:

    Die Sperrliste enthält 1047 Links.
    Weniger als 1% ist ...........graphie, 2-3%
    diskutabler Grenzbereich und der Rest ist legal.

    ACH

    Auch die Australier sind langsam erwacht. Selbst im Parlament wundert man sich über die Beschwerden aus dem Volk, so dass man mal nachfragte, was das "Gerücht" solle, es würden auch legale Seiten gesperrt.
    Die geheime schwarze Liste tauchte ja im Interbnet auf, was ja - laut Lamai - nicht sein könne, weil sie ja geheim sei.

    Nerida O'Loughlin, General Manager der Industry Outputs Division bei der ACMA, bei einer Anhörung vor dem Senat Estimates Committee im Australischen Parlament.
    O'Loughlin erklärte, dass die zuletzt in der Öffentlichkeit aufgetauchte australische Internet-Blacklist vermutlich bei einem Hackerangriff auf einen Anbieter von Internet-Filterlösungen abgegriffen wurde.


    Und nun vermeldete Nerida O'Loughlin auf der Anhörung voller Stolz, dass die Behauptungen falsch seien.
    Von 977 Einträgen seien nämlich 32 Prozent der geblockten URLs tatsächlich illegal.

    ACH

    Ok, sind zwar mehr als in Finnland, aber was ist bitteschön mit den restlichen 68 Prozent ???

    Details hier:
    http://www.heise.de/newsticker/Neue-...meldung/139492

    Und Experten sehen auch die 32% als äußert geschönt an.
    nach unabhängiger Untersuchung liegt die Zahl auch hier eher im Bereich von 1-3%. Und das sind dann auch eher solche Bilder wie sie hier im Nittaya unter Jugendbilder gepostet sind. Sagen zumindest die Auswerter der Liste. Warum sollten die lügen. Kann ja jeder überprüfen, weil die Listen in der Tat jeder downloaden kann.

    Dummheit, kriminelle Energie oder Arroganz (es kann nicht sein, dass der einfache Bürger etwas besser kann als die Regierung) stecken also dahinter.
    Wie einfach es wäre, Kipo tatsächlich innerhalb von 12 Stunden zu entfernen und Kindern wirkungsvoll zu helfen, zeigt folgende Aktion:

    http://www.heise.de/newsticker/Webse...meldung/139427

    Alvar Freude vom Arbeitskreis gegen Internetsperren und Zensur (AK Zensur) berichtet, [highlight=yellow:22be9ebfca]er habe 60 ...........grafische Internetangebote löschen lassen können, wofür er gerade einmal 12 Stunden Zeit brauchte[/highlight:22be9ebfca]. Einen ähnlichen Versuch unternahm vor einiger Zeit bereits die Kinderschutzorganisation Carechild und kam zu vergleichbaren Ergebnissen
    Mit einem automatischen Verfahren hat Alvar Freude nach eigenen Angaben verschiedene europäische Sperrlisten durchsucht und 349 Provider in 46 Ländern über die 1943 dort aufgeführten Webseiten informiert. 250 Provider haben auf die Anfrage von Alvar Freude geantwortet, [highlight=yellow:22be9ebfca]wobei sie allerdings überwiegend legale Inhalte auf den durch die Listen gesperrten Webseiten gefunden hätten[/highlight:22be9ebfca]. Das habe Freude durch Stichproben bestätigen können: [highlight=yellow:22be9ebfca]"Bei der überwiegenden Mehrheit der Webseiten, darunter einigen aus Deutschland, zeigte sich bei der Überprüfung durch den Provider, dass die Webseiten kein ...........grafisches, teils überhaupt kein irgendwie beanstandbares Material enthielten - die Webauftritte waren folglich zu Unrecht gesperrt. In Finnland werden zudem auch mehrere inländische Webseiten blockiert, die sich kritisch mit den dortigen Internet-Sperren auseinandersetzen."[/highlight:22be9ebfca]

    Die Provider hätten in aller Regel schnell reagiert und teils schon nach wenigen Minuten Seiten mit ...........grafie vom Netz genommen. Drei der vom Netz genommenen Webseiten befanden sich auf deutschen Servern. Teilweise handelte es sich um Webseiten, die gehackt waren, um dort ohne Wissen der Betreiber illegale Inhalte zu verbreiten.


    Das zeigt: will man wirklich etwas gegen Kindesmißbrauch tun, dann würde das ganz schnell funktionieren.
    Daran scheint die Regierung aber gar kein Interesse zu haben. Ob aus Absicht, Kinderfeindlichkeit, Dummheit oder Arroganz bleibt dahingestellt. Das alleine gilt es noch herauszufinden. Alles andere wurde nun mehrfach belegt. Die Sperren sind kontraproduktiv und gefährlich.

  5. #234
    Avatar von strike

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    Re: Worum geht es denen tatsächlich?

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="729428
    ...............
    Und nun vermeldete Nerida O´Loughlin auf der Anhörung voller Stolz, dass die Behauptungen falsch seien.
    Von 977 Einträgen seien nämlich 32 Prozent der geblockten URLs tatsächlich illegal.
    .............
    ...die dann nicht mal KiPo sein müessen, wenn man den Satz entsprechend interpretiert:

    Australian government admits less than 32% of secret censorship list is related to underage images
    "......A mere 32% of the secret censorship list is related to a category covering potentially 5exually provocative images of persons [highlight=yellow:5e5e623eb3]appearing[/highlight:5e5e623eb3] to be under the age of 18, pages with links to these images or other "child abuse" information. The list has been politically marketed to the Australian public as primarily being a means of preventing child ..........y."
    Quelle http://wikileaks.org/wiki/Australian...nderage_images

    Oder liege ich da falsch?
    Da würde dann y*u*p*r*.com ja wohl auch öfter drunterfallen

  6. #235
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Worum geht es denen tatsächlich?

    Zitat Zitat von strike",p="729442
    Oder liege ich da falsch?
    Nein, das siehst du richtig.

  7. #236
    Avatar von strike

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    Re: Worum geht es denen tatsächlich?

    ".........Sperren wir doch lieber die Kriminellen ein als das Internet." Die "regulatorische Keule" verordneter Sperren habe einen "totalitären Beigeschmack".

    Nein, ist nicht von Lamai Saeed al-Sahaf, sondern von Wolfgang Schwabl, Sicherheitschef der Telekom Austria.
    Aber der ist natürlich auch nur Österreicher.
    Wie kann der die Qualität politischer Entscheidungen der deutschen Politiker bewerten?

    Gruss,
    Strike

    Quelle http://www.heise.de/newsticker/Oeste...meldung/139498

  8. #237
    Avatar von strike

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    Re: Worum geht es denen tatsächlich?

    Und wieder gibt es Zweifel an der Recht- und Verhältnismässigkeit.
    Die Zweifler haben allerdings offensichtlich nicht die Qualifikation eines Lamai, der hier einfach viel besser durchblickt.

    Zu prüfen ist laut der Empfehlung vor dem Ergreifen weiterer Maßnahmen zunächst, "ob die bestehenden Möglichkeiten der Strafverfolgungsbehörden tatsächlich unzureichend sind und wie sie effektiver umgesetzt werden können". Insbesondere seien die vorhandenen Instrumente zur Sperrung von Webseiten mit rechtswidrigen Inhalten im Wege einstweiliger Verfügungen, die der gerichtlichen Kontrolle unterliegen, stärker in Bedacht zu ziehen und bei Bedarf zu verbessern.
    Quelle http://www.heise.de/newsticker/Gravi...meldung/139673

    Bei der Bundestagsanhörung zum Gesetzesentwurf "zur Bekämpfung der ...........graphie in Kommunikationsnetzen" warnten Juristen vor "Chilling Effects" für die Informationsfreiheit und unausgegorenen Schnellschüssen. Einen ganzen "Strauß von verfassungsrechtlichen Problemen" machte etwa Ulrich Sieber, Direktor des Max-Planck-Instituts für Strafrecht, in dem heftig umkämpften Vorhaben aus.

    Quelle http://www.heise.de/newsticker/Anhoe...meldung/139475

    Mal sehen wann Lamai vor den Prüfungsausschuss treten und die Wahrheit verkünden wird

    Gruss,
    Strike

  9. #238
    Avatar von strike

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    28.011

    Re: Worum geht es denen tatsächlich?

    Der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz fordert, die Sperrung von Internetseiten auszuweiten. Dies berichtet die Berliner Zeitung.
    In einem von CDU-Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen forcierten Gesetzesentwurf sollten bislang lediglich ...........grafische Seiten gesperrt werden.

    „Natürlich werden wir mittel- und längerfristig auch über andere kriminelle Vorgänge reden“, zitiert die Berliner Zeitung Wiefelspütz. Es könne nicht sein, daß es im Internet „eine Welt ohne Recht und Gesetz“ gebe.

    Naja, dann bereiten wir uns mal auf chinesische Verhältnisse vor.
    Dort bestimmt ja auch der Staat durch Gesetz was der Bürger wissen darf und was nicht.
    Entwicklungshilfe willkommen!

    管制 欢迎

    Gruss,
    Strike

  10. #239
    Avatar von jaki

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    53

    Re: Worum geht es denen tatsächlich?

    Es war doch abzusehen, dass das Sperren von ...........seiten nur der Einstieg in eine viel umfassendere Internetzensur werden würde...

    http://www.heise.de/newsticker/Wiefe...meldung/140008

    http://blog.handelsblatt.de/indiskre...ag.php?id=2141

  11. #240
    Avatar von Thaimax

    Registriert seit
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    4.075

    Re: Worum geht es denen tatsächlich?

    Zitat Zitat von jaki",p="733451
    Es war doch abzusehen, dass das Sperren von ...........seiten nur der Einstieg in eine viel umfassendere Internetzensur werden würde...
    Jaki, hier im Forum war und ist es für Einige nicht abzusehen.

    Manche halten diese absolut realistische Einschätzung sogar für eine Verschwörungstheorie ohne jeglicher Grundlage.

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