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Ubuntu 18.04.1 Upgrade

Erstellt von x-pat, 03.08.2018, 05:04 Uhr · 13 Antworten · 1.023 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von x-pat

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    Ubuntu 18.04.1 Upgrade

    Hat jemand schon mal versucht die Ubuntu 18.04 Version über eine bestehende 16.04 Version zu installieren? Gab's Probleme damit?

    Die 18.04 ist ja schon im April erschienen und es gab ein paar maßgebliche Veränderungen in der UI. Daher habe ich auf das erste Maitenance Release gewartet. Das ist vor einer Woche erschienen. Die enthält in der Tat auch viele Bugfixes. Letztes Wochenende hatte ich Bionic Beaver 18.04.1 auf dem Laptop meiner Tochter installiert. Keine Probleme. Macht einen guten Eindruck.

    Meine Workstation ist als nächstes dran.

    Cheers, X-pat

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Arn0m

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    sorry hab Ubuntu 18.0x nur als Server Version ohne GUI am laufen. Upgrade ging ohne Probleme und Kernel etc alles sauber installiert. Als Desktop Version hab ich nicht laufen aber Server Umgebung absolut Top

  4. #3
    Avatar von x-pat

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    OK... Mein Ubuntu Upgrade auf 18.04.1 ist seit 2-3 Wochen am Laufen. Kurzer Erfahrungsbericht.

    Installation war problemlos. Habe vorher den Mirror-Server automatisch ermitteln lassen, so dass das der Download auch recht schnell war. Ein paar Programme, die von Canonical nicht mehr unterstützt werden hat's weggehauen, aber kein Problem.

    Meine MySQL Config hat's erwischt (ich verwende einen Custom-Port und ein paar Custom-Optimierungen). Die habe ich dann vom automatischen Backup restored, das das Ubuntu Upgrade anlegt. Auch kein Problem.

    Ein bischen nervig war, dass das Upgrade das Hotkeys-Mapping irgendwie durcheinandergebracht hat. Das musste ich manuell ausbügeln. Ebenso funktionierte der Language Support nicht mehr so wie vorher. Habe ich auch manuell neu installiert.

    Als bleibendes Problem ist, das die UI manchmal etwas langsam ist, vor allem bei Window-Switching und Select/Copy/Paste Operationen. Könnte mit der Umstellung von Unity auf Gnome 3 zu tun haben. Habe keine Zeit das zu debuggen.

    Fazit: nach über einem Jahrzehnt Ubuntu spiele ich mit dem Gedanken auf eine Rolling-Release Distro umzusteigen. ArchLinux vielleicht oder Antergos, Manjaro, oder sogar Gentoo. Hat jemand Erfahrung damit?

    Cheers, X-pat

  5. #4
    Avatar von MadMac

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    16.04 ist doch glaube ich schon Debian Stretch basiert. Ich hatte/hab Probleme mit Jessie=>Stretch, da dort OpenSSL und Boost geaendert wurde und aeltere Crypto-Wallets nicht mehr laufen und sich auch nicht mehr compilieren lassen. Das ist jetzt aber wieder auf Pi, nicht fuer Desktop.

  6. #5
    Avatar von strike

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    ArchLinux habe ich mal eine Weile genutzt. Allerdings kam es dort immer wieder mal zu Problemen beim Update. Die liessen sich zwar alle nach kurzer Suche im Netz beheben, war aber schon nervig. Laeuft im Moment deswegen nur noch auf einem (Spiele-)Raspi. Manjaro ist bei der Installation sehr viel Nutzerfreundlicher.

    Allerdings gibt/gab es fuer das pure ArchLinux auch Distros (z.Bsp. ArchAnywhere, jetzt = Anarchy Linux), die das Ganze fuer den, der wenig Zeit hat und beim Ablauf der Installation nicht immer weiss, was sich genau hinter dem Schritt verbirgt, vereinfacht. Ich fand den originalen, komplizierten Weg spannender und auch nicht soooo schwierig. Man muss halt wissen was man tut.

    Was mir bei ArchLinux sehr gefiel: die sehr umfangreiche Dokumentation. Auf ArchLinux habe ich dann auch das erste Mal i3wm installiert und konfiguriert. Den nehme ich jetzt auf jedes System mit.

    Eine alte Macke: bei einem OS plus WM, das so wenig wie moeglich internen Speicher belegt, schlaegt einfach das Herz hoeher - obwohl man ja heute RAM ohne Ende nutzen kann. Nostalgie eben.

    Aktuell nutze und empfehle ich Bunsenlab, einfach weil ich von Debian offensichtlich nicht los komme ;)
    Von DLD ueber SuSE zu FreeBSD (ein vernuenftiges UNIX fuer i386 gab es Ende der 90er nicht [Intel-Solaris oder SCOUnixWare fand ich nervig]) landete ich Ende der 90er bei Debian.

    Zu Gentoo kann ich nichts sagen, ausser dass ich dies vor langer Zeit mal auf einem SPARC-System installieren wollte und nach 2 Tagen entnervt aufgab. Kann aber auch an meiner Dussligkeit gelegen haben

  7. #6
    Avatar von Ironman

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    Was immer ihr vorhabt, tut es schnell

    https://blog.fefe.de/?ts=a5619602

  8. #7
    Avatar von x-pat

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    Ich habe letzte Woche mal ArchLinux in einer Virtualbox installiert. Wenn man sich die Zeit nimmt um die die Anleitung (ArchWiki) zu lesen, ist das nicht so schwer. Habe nur leider vergessen den Bootloader zu konfigurieren und musst dann noch mal das ISO mounten um das zu fixen. So eine Arch Installation ist schon ziemlich minimalistisch.

    Ich habe außerdem eine Virtualbox mit Antergos installiert auf dem ich Gnome, Openbox und Deepin ausprobiert habe. Macht einen sehr guten Eindruck. Ist wesentlich einfacher zu installieren. Gnome benutze ich schon lange, und Deepin macht auch einen guten Eindruck. Mit Openbox habe ich mich bisher nicht anfreunden können.

    Ich werde heute mal Manjaro mit KDE oder XFCE ausprobieren. Bunsenlab sieht auch interessant aus, ist aber leider kein Rolling Release weil auf Debian Mainline basierend. Window Tiling brauch ich nur für das Terminal. Dafür verwende ich Tilix. Wichtig für mich ist das Broadchast Feature mit dem man Kommandos parallel auf mehreren Servern ausführen kann.

    Cheers, X-pat

  9. #8
    Avatar von x-pat

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    Mittlerweile bin ich ganz auf Arch Linux umgestiegen.

    Habe mir einen neuen Dell G7 15 Laptop gekauft mir i7 Coffelake CPU (8th Gen), 16 GB RAM, und Nvidia GeForce 1060 Graphik. Die Installation war kompliziert. Das BIOS hat nur noch UEFI Boot und es war notwendig die vorinstallierten Bootloader Einträge in der Firmware zu entfernen, bevor die Kiste Linux von der SSD gebootet hat. Probleme hat auch die Optimus Architektur mit zwei GPUs gemacht, erstens weil der HDMI 2 Output nicht gemuxed ist und zweitens weil der Open-Source Nouveau Treiber nicht mit der Nvidia Karte klar kommt. Hat eine Weile gebraucht bis ich das ans Laufen bekommen habe.

    Trotzdem bin ich sehr zufrieden mit Arch Linux und Gnome 3.2x. Arch Linux ist sehr straight-forward. Wenn man die Dokumentation liest, kommt man damit klar. Es git keine Überraschungen und alle Probleme sind irgendwie lösbar. Der größte Vorteil ist, das man softwaremäßig immer auf dem neusten Stand ist und die jährlichen Marathon-Updates mit unbekanntem Ausgang wegfallen.

    Cheers, X-pat

  10. #9
    Avatar von Micha

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Mittlerweile bin ich ganz auf Arch Linux umgestiegen.

    Habe mir einen neuen Dell G7 15 Laptop gekauft mir i7 Coffelake CPU (8th Gen), 16 GB RAM, und Nvidia GeForce 1060 Graphik. Die Installation war kompliziert. Das BIOS hat nur noch UEFI Boot und es war notwendig die vorinstallierten Bootloader Einträge in der Firmware zu entfernen, bevor die Kiste Linux von der SSD gebootet hat.
    Allein das klingt schon kompliziert. Hatte das nicht hinbekommen und deshalb den Dell zurück gegeben und mir statt dessen einen Asus gekauft. Bei dem Dell gefiel mir u. a. das beinahe randlose Display.

  11. #10
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Mittlerweile bin ich ganz auf Arch Linux umgestiegen. ...


    Gute Entscheidung.

    Wie erwaehnt: eigentlich (privat) aus der BSD-Ecke kommend, war es lange Linux - was mE auch immer geht.
    Nostalgie hat mich verfuehrt, mir mal wieder FreeBSD anzuschauen. 11.2.

    Soweit, so gut. Allerdings wird man spaetestens dann ueber jedes Gejammere bezueglich fehlendem Support irgendwelcher Devices oder Konfigurationen bei Linux schmunzeln .... wenn die Hardware nur ein wenig exotischer ist

    Sei es drum: lernen tut man dabei immer.
    Wenn jemand die Zeit dafuer hat (dem Himmel sei Dank habe ich die), geniesst man die Beschaeftigung mit den Details.

    Andernfalls: einfach Microsoft Produkte kaufen.
    Da weiss man was man hat und alles ist super einfach.

    Sagen jedenfalls meine Bekannten ;)


    Die dann doch immer mal wieder bei mir anklopfen - weil selbst in der Windows-Welt manchmal dann doch nicht alles so einfach ist ......


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