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Thai-Lautschrift mit Word...

Erstellt von Kali, 22.03.2006, 17:24 Uhr · 30 Antworten · 6.527 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von kodiak

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    Re: Thai-Lautschrift mit Word...

    Hallo Gerhard,

    das sehe ich nicht so, da es sich bei dem thai like um ein grafisches Element handelt, welches sich aus den Schriftzeichen entwickelt hat, übrigens kein sehr gelungenes.

    Allerdings muß ich Dir zustimmen, das es als Ersatz für die Sprache nicht herhalten kann.

    Und "deu","nit" usw lassen sich auch mit Übung abtrainieren

    Gruß Kodiak

  2.  
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  3. #22
    Avatar von Gerhard

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    Re: Thai-Lautschrift mit Word...

    sicher, nur ein grafisches Element - allerdings eines, das weh tut, wenn man Thai lesen kann.

    Gruß, Gerhard

  4. #23
    Avatar von dutlek

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    Re: Thai-Lautschrift mit Word...

    @Gerhard
    Zitat Zitat von Gerhard",p="376172
    ...ob man die Lautschrift wirklich braucht. Ich bin der Meinung, nein. Und zwar weil wir die deutschen Umlaute haben, damit kriegen wir jedes üai, uai, ööi etc. spielend hin.
    Das verstehe ich jetzt nicht ganz. Aus meiner Sicht ist das ein Widerspruch. Du schreibst, das man keine Lautschrift brauch. (der gleichen Meinung bin ich auch). Aber weil wir ja die [highlight=yellow:2aa8682047]deutschen Umlaute[/highlight:2aa8682047] haben....

    Also, wenn man keine Lautschrift brauch, brauch man auch keine deutschen Umlaute um irgendetwas darzustellen. Oder sehe ich da was falsch?

    Gruss.....Rolf

  5. #24
    Avatar von Gerhard

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    Re: Thai-Lautschrift mit Word...

    sorry, da hab ich zu sehr auf die Insider-Terminologie vertraut.

    Lautschrift = phonetische Lautschrift, die mit den merkwürdigen Buchstaben und Zeichen.
    Umschrift = "Umschreibung" mit gewöhnlichen Buchstaben, auch Transkription genannt.

    Also, die Lautschrift verwendet keine Umlaute, sondern hat für jeden Laut ein eigenes Zeichen.
    Bei der Umschrift gibt es zahlreiche Varianten, häufig verzichtet man auf ä, ö, ü, weil sie international nicht bekannt sind. Das ist im Fall von Thai für Deutsche sehr schade, weil wir mit den Umlauten + Vokalverdopplung für lange Vokale alle thailändischen Laute mit unserer Schrift abbilden können.

    Gruß, Gerhard

  6. #25
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Thai-Lautschrift mit Word...

    Zitat Zitat von Gerhard",p="376172
    [..]auf Wikipedia läuft gerade eine Diskussion, ob man die Lautschrift wirklich braucht.
    Bei mir lief die diskussion auch. Und ich bin ganz schön mit mir selbst aneinandergeraten ;-D

    Im ernst: Grundsätzlich bin ich der Überzeugung, dass sich Sprache am besten durch sprechep, sprechen und lesen lernt.

    Nur ich brauch sie ab und an, die Lautschrift, auch um mich dem ein oder anderen Deutschen verständlich zu machen, wenn ich ihm eine thail. Begriff erkläre.

  7. #26
    Avatar von dutlek

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    Re: Thai-Lautschrift mit Word...

    Zitat Zitat von Gerhard",p="379348
    ...die mit den merkwürdigen Buchstaben und Zeichen.
    ...mit gewöhnlichen Buchstaben, auch Transkription genannt.
    Hm
    Ich bin immernoch am gruebeln, ob ich das verstehe. Ob mit irgendwelchen merkwürdigen Buchstaben, oder mit gewöhnlichen Buchstaben. Man braucht weder das eine, noch das andere. Davon habe ich aber keine Ahnung.

    Gruss.....

  8. #27
    Avatar von Gerhard

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    Re: Thai-Lautschrift mit Word...

    Hi Rolf,

    geh mal als Beispiel auf die Wikipedia Seite zur Thail. Schrift

    (Bitte im folgenden immer genau den Unterschied zwischen den Begriffen Lautschrift und Umschrift beachten

    In der Tabelle der Vokale steht in der rechten Spalte die Lautschrift, links daneben die offizielle thailändische Umschrift ("Romanisierung")

    Diese Umschrift ist ziemlich nichtssagend, weil sie nicht zwischen lang und kurz, e und ä, offenem und geschlossenem o unterscheidet, abgesehen davon dass sie (wie alle herkömmlichen Umschriften) keine Tonangaben macht.

    Die Lautschrift ist definitionsgemäß immer genau, weil mit ihr alle phonetisch relevanten Merkmale jeder Sprache notiert werden können und müssen. Das macht sie aber auch ziemlich umständlich, und die Zeichen sind zum großen Teil nicht im normalen PC-Zeichenschatz enthalten.

    Zwischen diesen beiden Extremen bewegen sich die zahlreichen, mehr oder weniger genauen Umschriftsysteme (mit lateinischen Buchstaben, daher auch Romanisierung oder Transkription genannt).
    Ich wollte nun nachweisen, dass man relativ einfach ein umfassendes Umschriftsystem (mit normalen Buchstaben + von der Lautschrift übernommenen Tonzeichen) anwenden kann, das die (umständliche) Lautschrift praktisch überflüssig macht.
    Dafür habe ich mir auf Wikipedia eine Seite mit besonders viel Wortschatz ausgesucht und diese konsequent umgearbeitet. Es ist die (überhaupt ziemlich interessante!) Liste der Thai-Zählwörter.

    Für diese "Einführung eines privaten Umschriftsystems" wurde ich von den anderen Wikipedia-Autoren massiv angemotzt. Denen ist anscheinend das vorherige fehlerstrotzende Durcheinander verschiedener ungenauer Umschriftsysteme lieber, denn sie haben ja die Lautschrift. Nur die darf genau sein.
    Wer sich die Mühe machen will, die beiden Versionen vor und nach meiner Bearbeitung zu vergleichen, kann das hier tun.

    Gruß, Gerhard

  9. #28
    Avatar von Micha

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    Re: Thai-Lautschrift mit Word...

    Der einfachste, effizienteste und zudem präziseste Weg zu korrekten thailändischen Aussprache, ist die Thailändische Schrift.

    Alles andere ist reine Zeitverschwendung.

  10. #29
    Avatar von Gerhard

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    Re: Thai-Lautschrift mit Word...

    Hi Micha,

    ich liebe solche knappen aber präzisen Statements. Einverstanden.
    Aber: Wenn man die Sprache noch nicht kann, ist die Schrift nicht immer eindeutig lesbar, inhärente Vokale und Silbengrenzen ergeben sich oft nicht aus der Schrift.

    Da haben wir´s mit unserer Umschrift sogar besser als die Thais. Wenn die mit ihrer Schrift ein kompliziertes Wort in Buchstaben bzw. Silben zerlegen, wird´s ziemlich umständlich und was die Intonation betrifft auch nicht ganz richtig.

    Beispiel: die Vorsilbe เอนก (z.B. เอนกประสงค์ Mehrzweck-) könnte man regelkonform eenóg lesen, womit man in Thailand einen sicheren Lacherfolg landen kann. Richtig ist anèeg. Thais würden so buchstabieren: อะ เหนก - voilà ein Buchstabe mehr und das "a" erhält unbeabsichtigt einen tiefen Ton.

    Also nutzen wir unseren Vorteil!
    (um potenzielle Interessenten nicht abzuschrecken: solche Extrembeispiele sind selten und würzen das Lernen eher mit außergewöhnlichen Erfolgsgefühlen, wenn man das Prinzip verstanden hat)

    Gerhard

  11. #30
    Avatar von Gerhard

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    Re: Thai-Lautschrift mit Word...

    kleine Korrektur: Anstelle von
    Thais würden so buchstabieren
    war natürlich gemeint:
    Thais würden die korrekte Lesung so umschreiben (was dann folgt, ist die Zerlegung in Silben. Buchstabieren ist was anderes)

    Gerhard

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