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PDF Dateien

Erstellt von Tschaang-Frank, 09.01.2009, 17:47 Uhr · 13 Antworten · 1.370 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von AndyLao

    Registriert seit
    23.07.2003
    Beiträge
    949

    Re: PDF Dateien

    Die Einhaltung des PDF/X-3 Standards schaltet praktisch alle (technischen) Probleme im Workflow aus.
    Er besagt im Grunde genommen, dass "alles dabei" ist und "Umögliches" verhindert wird:
    * Schriften müssen eingebettet sein
    * Bilddaten müssen eingebettet sein
    * OPI-Kommentare sind verboten
    * Transferkurven sind verboten
    * TrimBox muss definiert sein
    * BleedBox muss definiert sein und enthält den Beschnitt
    * Kommentare und Formularfelder sind verboten
    * Verschlüsselung ist verboten
    * PDF Version 1.3 (Kompatibilität zu Acrobat 4)
    * Transparenzen sind verboten

    Und sie gute Nachricht ist, dass der PDFCreator ab der version 9.5 PDF/X3 ausgeben kann (Unterstützt PDF/A (1b) und PDF/X (X-3:2002, X-3:2003 and X-4) via Ghostscript-Parameter, z.B. -dPDFX|-f|<gslib>pdfx_def.ps).

  2.  
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  3. #12
    Tademori
    Avatar von Tademori

    Re: PDF Dateien

    @AndyLao
    Das klingt natürlich alles sehr schön, ist aber in der Praxis oft für beide Seiten eher ein Ärgernis, gerade wenn es sich beim Kunden eher um einen Laien handelt.

    Beispiel:

    PDF aus Worddateien für bspw. eine Diplom- oder Doktorarbeit (RGB, X3 nicht möglich). Änderung Schrift in S/W farbige Vektoren in CMYK und Bilder mit anderer Umrechnungsmethode ebenfalls in CMYK bspw. mit Pitstop oder Quite a Box of Tricks für den Dienstleister eine Sache von Sekunden.

    Jede Menge Bilder, einige Fremdeps (skaliert) u. ä., Erstellungsprogramm nichtprofessionell, also kein automatischer Datencheck wie bspw. Indesign möglich bzw. dem Dienstleister nicht bekannt. Der Dienstleister kann, falls beim Kunden überhaupt eine konkrete Fehlermeldung kommt, max. dazu raten, alle Bilder nochmal per Photoshop o. ä. auf den Farbraum zu überprüfen. Bei der Skalierung, die u. U. auch das X-3 verhindern kann, stehen dann beide völlig ratlos da. Im Druck sind mir damit aber bisher keine Probleme bekannt. Das RGB wird mit Pitstop (Standardprüfung) auf Anhieb gefunden und nach Rücksprache mit Kunden mit Quell- (sRGB wahrscheinlich) und Zielprofil in CMYK umgewandelt.

    Schriften: In meiner Anfangszeit vor ca. 7 Jahren mit PDF hat der Distiller bei Indesign immer abgebrochen, weil die im Dokument überhaupt nicht verwendete, aber von Indesign als Standardschrift ins PS mitgelieferte Schrift angeblich nicht im System vorhanden war. Völlig Banane, das letztlich mit "Warnen und Weiter" erstellte PDF war laut Pitstop völlig ok und wurde letztlich auch sowohl im Digi- als auch im Offsetdruck immer einwandfrei gedruckt.

    Nach meiner Erfahrung wird dieses X-3 schlicht von schlecht informierten Dienstleistern (Vertrieblern) überbewertet, letztlich hängt die Notwendigkeit immer vom Work-Flow, dem Kunden und den eingesetzten Druckmaschinen ab. Ich schneide mir bspw. lieber die Bleedbox per Hand zurecht, als stundenlange Kundengespräche zu führen, was denn bei dem X-3 schiefgelaufen sein könnte.

    X-3 macht dann einen Sinn, wenn die Druckerei keinerlei Datencheck durchführt und der Kunde selbst dazu ebenfalls nicht in der Lage ist. Bei einer solchen Druckerei würde ich aber im Zweifel gerade als relativer Laie nix in Auftrag geben. Ansonsten reicht die richtige Einstellung im Acrobat aus, bei den neueren kann man m. E. ohne Probleme Einstellungen wie "qualitativ hochwertiger Druck" übernehmen. Falls das Rip mit PDF 1.5 nicht klarkommt, wird der Druckprozess nach meiner Erfahrung schlicht abgebrochen bzw. kommt gar nicht erst zustande. Zur Sicherheit kann man das aber noch auf 1.4 ändern, fertich...

    Letztlich heiße ich nicht Herr PDF, da gibt es sicherlich einige, die technisch mehr Ahnung von der Materie haben. Als Dienstleister halte ich die obigen Aussagen aber grundsätzlich für richtig - hätte ich ja sonst auch nicht geschrieben :). Letzlich ist in Deutschland gerade die Arbeitszeit in dem Gewerbe ein Faktor, der einem an sich profitablen Job ganz schnell mal ein fettes rotes Minus verpassen kann.

    Viele Grüße

    Stefan

  4. #13
    Avatar von maphrao

    Registriert seit
    19.01.2006
    Beiträge
    6.604

    Re: PDF Dateien

    X-3 macht sehr viel Sinn, wenn man Kataloge on-the-fly aus Datenbanken erzeugt und direkt an Druckereien senden will.
    Das erspart dann viel Arbeit und somit Zeit und Geld.

  5. #14
    Avatar von chute chan

    Registriert seit
    11.07.2004
    Beiträge
    98

    Re: PDF Dateien

    Kann jeden nur OpenOfficeOrg empfehlen " geht nicht giebts nicht " nutze dieses schon seit ca. 3 Jahren auf Linux und Windows !

    Und alles an Dokumente selbst eingelesene csv usw. sind mühelos als pdf auf Knopfdruck erstellbar !

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