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Internetgeschwindigkeit verbessern?

Erstellt von beckam, 30.07.2011, 13:20 Uhr · 21 Antworten · 4.107 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von DisainaM

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    ein grosses Problem in Thailand,

    ein funktionierendes 4 G,
    wo junge Touristinnen ob aus China oder Australien,
    sich auf youtube ansehen können,
    wie Justin Bieber die Stufen runtersurft,

    ist mittlerweile eine Vorraussetzung,
    in welches Land man zum urlauben fährt,
    da ich persönlich schon sagen würde,
    ein Teil dieser Jugend hat eine Abhängigkeit von sozialen Netzwerken entwickelt.

    Nun ist die Internetgeschwindigkeit ja auch für Expats teilweise ein Thema,
    um ihr Download von digitalen Heimatkonserven zu konsumieren.

    Bislang war die Internetgeschwindigkeit zu ausländischen Servern ein Problem,

    demnächst wird das Problem noch grösser werden.

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    Thailand will Firewall wie in China


    Bangkok - Thailands Regierung soll an einer Internet-Firewall nach chinesischem Vorbild arbeiten, um den Fluss vonDaten und Informationen kontrollieren zu können, berichtete Telecom Asia.
    Bereits am 30. Juni ordnete das Kabinett das Kommunikations- und Justizministerium sowie die Polizei an, denDatenstrom durch ein einziges Internet-Gateway fließen zu lassen.
    Die betreffenden Behörden sollen sich an das Kabinett wenden, falls Gesetze geändert oder verabschiedet werdenmüssen, die dem Single-Gateway im Wege stehen, hieß es.
    Wenig verwunderlich wird dieser Plan mit Chinas berüchtigter Firewall verglichen, die in Anlehnung an dieChinesische Mauer „The Great Firewall of China“ genannt wird.
    Thailand hat schon immer Websites geblockt, aber seit dem Putsch 2006 wurden die Zensurpraktiken weitausaggressiver. Dazu gehört auch die Verabschiedung des Computerkriminalitätsgesetzes.
    Ein einziges Internet-Gateway wird der Ankündigung von Kommunikationsminister Uttama Savanayana im Wegestehen, wonach Thailand zu einem Zentrum der Datenübertragung in der Region werden soll.
    Ursprünglich stammt die Idee, ein Gateway für ganz Thailand zu haben, von Polizeichef Somyos Pumpanmuang,der meinte, es sei mit einem Gateway viel einfacher für die Behörden, Daten zu überwachen, zu filtern, zu löschenund abzufangen, die als unangemessen gelten.
    Zurzeit gibt es in Thailand zehn Internet-Gateways. Laut Surachai Srisarakham, Staatssekretär imKommunikationsministerium, haben sich bereits sechs Betreiber von Internet-Gateways damit einverstanden erklärt,sich dem Single-Gateway-Plan anzuschließen.
    Arthit Suriyawongkul, Koordinator des Netzwerkes Thai Netizen (TNN), das sich für ein freies Internet einsetzt,sagte gegenüber der Online-Zeitung Prachathai, dass schon kurz nach dem Putsch 2014 über ein einziges Gatewaynachgedacht wurde. Grund sei, dass die Ansicht der Regierung, dass thailändische Bürger soziale Netzwerke inunangemessener Weise und unkontrolliert nutzen.

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    natürlich wird es in Thailand niemals effektiv 1 Gateway geben,
    da über den Köpfen der Thais US Satelitten "lauern",
    die reichen Thais Internet über Iridium anbieten,
    das überhaupt nicht kontrolliert wird von th. Behörden.

    siehe --- Iridium neXt

  2.  
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  3. #12
    Avatar von chonburi

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    ...und ....funktioniert dann Proxy Software nicht mehr wenn einer statt zehn gateways benutzt wird ?

  4. #13
    Avatar von MadMac

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    Thailand hat den grossen Firewall schon seit dem Thaksin-Putsch. Damals brach das Internet zusammen, weil die Proxies den massiven Sperrungen nicht mehr nach kamen. In der Zwischenzeit hat sich das wieder verbessert, aber die International Gateways liegen historisch bei CAT, die nun auch den all-und-einzigen heiligen Internetgateway betreiben sollen. Die Firma ist selbst, sagen wir mal, schwerstbehindert, aber in einem Rehabilitierungs....Restrukturierungsprozess. Was wie am Ende bei rauskommt, ist fraglich. Das Ganze wird mittelfristig genauso in die Hose gehen, wie die Registrierung der SIM-Cards. Nur auf einem hoeheren Level. Thailand wird sich wieder mal selbst ins Knie schiessen.

  5. #14
    Avatar von ChangLek

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    .................tja - der Vorrat an Knien muß wohl unerschöpflich sein...............

  6. #15
    Avatar von j-m.s

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    wir haben die ganze zeit skype benutzt, aber jetzt hab ich gemerkt, dass bei LINE das bild viel besser ist. aber die sprache schlechter.
    ich würde mal vermuten: hätte man eine art direktverbindung wie bei VOIP, müsste es eigentlich besser flutschen als über einen anbieter. früher hat skype auch direktverbindungen gemacht.

    dazu bräuchte man eigentlich nur eine App, die das kann.

  7. #16
    Avatar von supanit

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Thailand hat den grossen Firewall schon seit dem Thaksin-Putsch.
    Nun, abhaengig davon was du mit "grossen Firewall" genau meinst stimmt die Aussage nicht.

    Sie haben eine Firewall die aus und eingehenden Traffic snifft, bestimmte DNS blockiert usw., das ist soweit richtig. Aber die "grosse Firewall" wie geplant oder wie im Beispiel China ist und war es noch lange nicht. Deep Package Scans usw werden und wurden noch nicht implementiert, waere das so wuerde das sowieso lachhafte und marode Thai Inter Netzwerk 24/7 in die Knie gehen und nichts mehr rein oder raus gehen.

    Der Plan wurde mittlerweile auch wieder verworfen, man will wohl jetzt die Daten an Knotenpunkten abgreifen, also ganz im Stile der grossen Vorbilder bei der NSA.

    Im Grunde sitzen dort vollkommen unfaehige Network Admins, die nicht 1% der Ahnung haben von dem was sie da tun...aber das gesamte Internet filtern sollen. Denen fehlt die fachliche Kompetenz genauso wie die Hardware, dieses Vorhaben auch nur Ansatzweise ans laufen zu bekommen. Man ist aber bemueht, von den grossen Schnuefflern dieser Welt zu lernen und ausgemusterte Hardware zu kaufen.

    Man darf also gespannt sein, was das noch wird. Fakt ist: Sie moechten gerne bei den grossen Jungs mitspielen.

  8. #17
    Avatar von MadMac

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    Da Du offensichtlich 2006/2007 nicht im Lande warst, wirst Du auch nicht beurteilen koennen, was damals passiert ist mit dem "Grossen Firewall". Es wurden nach dem Putsch 10x mehr Webseiten geblockt, was den Effekt hatte, dass die Hard&Software nicht mehr nachkam und das Internet zu Schneckentempo zusammenbrach. War nicht dafuer ausgelegt.

    Man konnte das recht einfach nachweisen, indem man eine verschluesselte Verbindung aufbaute (z.B. SSH Tunnel), die transparent durchlief ohne Geschwindigkeitsverlust. Mittlerweile sind freilich 10 Jahre ins Land gestrichen und Kapazitaeten haben sich vervielfacht. So aber auch die Nutzung.

    Das Hauptproblem bei dem jetzt geplanten "Grossen Firewall" ist der Single Point of Failure und dieser soll ausgerechnet CAT werden. Die dilettantischste Telekomfirma im ganzen Land. Hier wird aber noch viel Wasser den Chao Phraya runterlaufen. Waehrend die Chinesen Anhnung haben, wie man sowas plant, implementiert und betreibt, sitzen in TH nur Buerokraten und Muetzentraeger am Zuender, die nicht wissen, wovon sie reden.

  9. #18
    chrima
    Avatar von chrima
    Zitat Zitat von j-m.s Beitrag anzeigen
    früher hat skype auch direktverbindungen gemacht.
    Bei Skype laufen die Verbindungen von Gerät zu Gerät, Konferenzen laufen über den Konferenzleiter, einzig der Verbindungsaufbau läuft über einen Skype-Server, hauptsächlich um sich durch Firewalls und NAT-router verbinden zu können, zudem ist die Sprach- und Videoübertragung keine Zugabe wie bei line, sondern Kernkomponente. Skype ist auch dafür bekannt gerade bei schlechten Verbindungen eine gute Sprachqualität zu bieten dank dem eigens entwickeltem SILK codec. Insgesamt sollte Skype die vorhanden Bandbreite besser ausnutzen als line aber womöglich wird Sprache gegenüber der Videoübertragung bevorzugt, was für mich auch Sinn macht, wenn die Bandbreite nicht ausreicht, würde ich zuerst die Videoqualität mindern. Grundsätzlich bietet Skype aber Video bis zu Full-HD Auflösung.

  10. #19
    Avatar von supanit

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Da Du offensichtlich 2006/2007 nicht im Lande warst, wirst Du auch nicht beurteilen koennen, was damals passiert ist mit dem "Grossen Firewall".
    Doch war ich, aber daher ja die Frage was du mit diesem nichtssagenden Namen meinst. Wenn du das meinst, was jetzt geplant ist bzw. war, das ist was vollkommen anderes. Damals wurden lediglich DNS gefiltert um unerwuenschte Webseiten vom Netz zu nehmen so wie man es heute auch tut, das ist nicht wirklich eine "grosse" Firewall Aktion. Weiter wurde via http stream nach Suchworten gescannt, auch nix soo dramatisches. Da aber das Netz ohne diesen Nonsense schon vollkommen ueberlastet war, hat dieser winzige Tropfen natuerlich das ganze Fass zum ueberlaufen gebracht.

    Was jetzt in Planung ist oder war, ist Deep Package Sniffing. Damit geht erstmal jede VPN in die Knie. Aber wie es aussieht wurde ja schon wieder zurueck gerudert. Das Technische Know How sowie die Kapazitaeten sind einfach nicht vorhanden plus: Es geht VIEL einfacher, siehe NSA. Da wird nichts gefiltert sondern "mitgelesen" - warum Denunzianten warnen? Man laesst sie einfach machen und schnappt sie dann in dem Glauben, alles ist Save. Dahin soll die Reise in Thailand nun gehen, Big Brother Watching you. Warum VPN Verbindungen kompliziert decrypten, wenn es einfacher geht, am Exit Node im DC?

    Ach und PS: DNS Eintrage zu blockieren/umzuleiten kostet praktisch 0 Rechenleistung oder Bandbreite, die Eintrage sind Fix, einmal getan. Also aus dem Grund ist das Internet damals nicht in die Knie gegangen.

  11. #20
    Avatar von j-m.s

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    Zitat Zitat von chrima Beitrag anzeigen
    womöglich wird Sprache gegenüber der Videoübertragung bevorzugt, was für mich auch Sinn macht, wenn die Bandbreite nicht ausreicht, würde ich zuerst die Videoqualität mindern
    Du kennst halt nicht meine Thai-Freundin. Ich habe lieber ein gutes Bild von ihr!

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