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Google weiß alles.

Erstellt von Dur_Farang, 04.03.2015, 02:55 Uhr · 147 Antworten · 10.402 Aufrufe

  1. #121
    Avatar von Ban Bagau

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    jetzt um die Zeit ist kaum noch Verkehr in Shibuya, aber um 15.00 war schon irre.

    Langeweile,
    hab nen Bandscheibenvorfall und muss mich schonen,
    keine Ahnung was gestern zu schwer zum heben war,
    egal, muss ich durch.
    Gestern EDM Party? Egal, gute Besserung!

  2.  
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  3. #122
    Avatar von DisainaM

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    merci, werd mich wohl nachts um 04.00 Uhr wieder in ne heisse Badewanne legen,
    wenn mans nicht mehr aushalten kann.

  4. #123
    Avatar von DisainaM

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    nicht nur Google weiss alles,

    nun platzt bei der Panorama Sendung übermorgen die Bombe,

    Wer so dumm ist,

    zB. ein kostenlosen Anitvirenprogramm wie Antivir zu nutzen,

    ist selbst schuld.

    Wer nix zahlt, zahlt doppelt,

    denn er hat mit den Nutzungsbedingungen akzeptiert,
    dass die Programm-macher im Gegenzug für die "kostenlose Nutzung",

    sämtliche Daten aus der Nutzung verwerten kann.

    und das tun sie auch

    da das Antivirenprogramm jede aufgerufende Webseite protokolliert,

    wird eben festgestellt,

    das der Richter Andreas Aderlass, morgen um 10.00 online eine neue Richterrobe kauft,
    und abends um 22.00 Uhr auf einer philippinischen Kinder.P.ornoseite surft.

    Was wir im Internet tun, zeigt, wer wir sind: Einkaufen, Bank-Geschäfte, Reiseplanung oder ..... - alles geschieht online. Multinationale Firmen machen aus diesen Informationen ein Milliardengeschäft. Sie sind in der Lage, jeden Schritt mitzuzeichnen, den User im Internet unternehmen. Diese Informationen verkaufen sie dann in Paketen weiter - angeblich anonymisiert und ohne Schaden für den Nutzer. Recherchen des NDR zeigen indes, wie einfach sich diese Daten konkreten Personen zuordnen lassen und wie umfangreich sie intime Details aus dem Leben der Nutzer preisgeben.
    In einer monatelangen Recherche konnten Reporter von Panorama und ZAPP Zugang zu einem umfangreichen Datensatz erlangen und ihn auswerten. Darin enthalten ist jede Bewegung von Millionen von Internet-Nutzern im Monat August. Mit den Daten lässt sich das Leben der User bis in den intimsten Bereich nachzeichnen. In dem Datensatz finden sich neben privaten Nutzern auch Personen des öffentlichen Lebens: Manager, Polizisten, Richter und Journalisten.

    Geheimnisse über Privates und Berufliches

    Ihre Web-Verläufe geben intime Geheimnisse aus dem Berufs- und Privatleben preis: Informationen zu laufenden Polizei-Ermittlungen, die Sadomaso-Vorlieben eines Richters, interne Umsatzzahlen eines Medien-Unternehmens und Web-Recherchen zu Krankheiten, Prostituierten und Drogen.

    Für Big Data Scientist Andreas Dewes ein Unding. "Für mich war sehr überraschend, wie einfach man einen Großteil der Daten deanonymisieren konnte. Die Privatsphäre des Nutzers wird in keinster Weise respektiert."
    Eine zentrale Rolle spielen offenbar kostenlose Zusatzprogramme mit einer versteckten Ausspähfunktion. In den Recherchen des NDR fiel etwa eine Browser-Erweiterung der Firma "Web of Trust" (WOT) auf. WOT bietet eigentlich einen Service an, der dem Nutzer dabei helfen soll, sicher zu surfen: Die Erweiterung prüft die Integrität von Webseiten, bewertet besuchte Seiten anhand eines Ampel-Systems im Hinblick auf Sicherheit.
    Im Hintergrund protokolliert und übermittelt die Erweiterung aber auch die Daten zum Surf-Verhalten des Nutzers an einen Server im Ausland. Dort wird ein Profil erstellt, bei dem Datum, Uhrzeit, Ort und angesteuerte Web-Adresse gemeinsam mit einer Nutzer-Kennung abgespeichert werden. Diese Daten gehen dann an Zwischenhändler. Von einem dieser Zwischenhändler haben Panorama und ZAPP ihren Datensatz bezogen.

    Unternehmen reagiert auf Anfrage nicht


    WOT weist auf seiner Webseite darauf hin, dass die Erweiterung Daten wie etwa Web-Adressen abgreift und an Dritte weitergibt. Allerdings, so betont die Firma, seien diese Daten anonym. Reporter des NDR konnten indes in Stichproben mehr als 50 Nutzerinnen und Nutzer persönlich identifizieren, zum Beispiel über E-Mail-Adressen, in denen der Name steht, Anmeldenamen oder andere Bestandteile der aufgerufenen URLs. Auf Anfragen des NDR reagierte das Unternehmen nicht.
    ...
    "Zur Weitergabe von personenbezogenen Daten brauchen Unternehmen grundsätzlich eine Einwilligung der Betroffenen." Dazu müsse der Nutzer genau wissen, wozu er zustimmt. Dies sei bei WOT nicht der Fall. "Eine massive Auswertung der Daten sei daher nach deutschem Recht "nicht zulässig", so der Datenschützer.
    Die Daten lassen Rückschlüsse darauf zu, wann sich einzelne Nutzer wo aufgehalten haben und erlauben so, Bewegungsprofile zu erstellen. Insgesamt umfasst der ausgewertete Datensatz mehr als zehn Milliarden Web-Adressen, aufgerufen von rund drei Millionen Usern aus Deutschland.

    Kontoauszüge und Personalausweis im Netz


    Wie nackt sich die Nutzer im Netz unfreiwillig darstellen, zeigt das Beispiel eines Managers aus Hamburg. Sein Datensatz beinhaltet unter anderem eine Reihe von Links zu einem Online-Speicher-Dienst, bei dem er Unterlagen zu einem Hausbau abgelegt hat. Jeder, der diese Adressen kennt, kann darüber Kontoauszüge, Architektenzeichnungen, Lohnabrechnungen mit Hinweisen auf das Bonus-System des Arbeitgebers, eine Kopie des Personalausweises und detaillierte Auszüge aus den Unterlagen zu einem Bankkredit abrufen.

    Kriminelle könnten Identität kapern


    Dabei sind Namen und Anschrift des Managers und seiner Frau ebenso sichtbar wie Telefonnummern und E-Mail-Adressen. Kriminelle könnten mit Hilfe dieser Unterlagen die Identität des Mannes kapern oder ihn mit den Details zu seinem Surf-Verhalten erpressen.


    Um an die Informationen zu gelangen, haben die NDR Reporter eine Schein-Firma gegründet,

    die vorgeblich im "Big Data"-Geschäft aktiv ist.

    Gleich mehrere Firmen zeigten sich bereit, die Web-Daten deutscher Internet-Nutzer zu verkaufen
    - ein Unternehmen bot die nun ausgewerteten Daten schließlich als kostenlose Probe an.

    Datenpakete wie dieses bieten unzählige Firmen an.

    Die meisten Unternehmen betonen in ihren Datenschutzerklärungen, sie würden keine persönlichen Daten erheben, die Rückschlüsse auf die Identität der Nutzer zulassen.

    Die Recherche von Panorama zeigt, dass sich den Informationen durchaus die betreffenden Personen zuordnen lassen.



    Zwischenhändler vertreiben Datenpakete


    Die Software-Entwickler agieren indes oft aus dem Ausland, vermittelt werden die Erweiterungen zum Beispiel über Server in den USA. Häufig vertreiben Zwischenhändler dann die großen Datenpakete. Viele kommen aus Israel, einige bedienen sich auch Briefkastenfirmen in notorisch intransparenten Ländern wie Panama oder den Britischen Jungferninseln. Ein Betroffener, der sich in Deutschland juristisch gegen den Verkauf seiner Daten zur Wehr setzen möchte, hat in so einer Konstellation wenig Aussicht auf Erfolg.
    Nackt im Netz: Millionen Nutzer ausgespäht | NDR.de - Nachrichten - Netzwelt

    also,

    keine kostenlose Programme nutzen,

    lieber für ein Antivirenprogramm zahlen,

    mehrere Rechner,

    privates surfen nur mit einem bestimmten PC, mit gesicherten "anonymen" Browser

  5. #124
    Avatar von papa

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    Mal nebenbei bemerkt, auch käufliche Anti-Virenprogramme melden Erkennungsdaten "nach Hause" und holen im Gegenzug neueste Daten zu Schadsoftware und Entfernungsroutinen aus dem Internet. So funktioniert heutzutage die Datenwelt. Genauso wie jede Menge "kostenlose" Software und Dienste, die wir alle täglich nutzen, Daten sammeln. Dies nützt uns sogar, denn wenn wir auf unsere Situation angepasste Ergenisse erhalten, ist das ja nicht schlecht.

    Wenn man sich allerdings die Datenschutzrichtlinien durchliest, steht da oft irgendwas von Weitergabe anonymisierter Daten an Dritte. Ganz legal, und der Kunde weiß es sogar. Wenn genug Daten ganz legal weitergegeben werden, kommt ein findiger Erkennungsroutinenprogrammier damit schon ganz schön weit. Insbesondere, wenn er solche Daten aus verschiedenen Quellen analysieren kann - der einzelne Datensatz ist vielleicht nicht komplex genug, aber in der Kombination mit anderen kommt hier ein Stückchen Information hinzu, dort ein Stückchen Information hinzu, usw., bis sich ein präziseres Bild zeichnen lässt.

    E-Mail-Adressen und vielleicht sogar Namen hat ja der Hersteller von gekauften Programmen meistens sowieso, durch die Registrierung. Ich vermute allerdings, dass das größte Risiko heutzutage die Unsitte ist, sich mit seiner E-Mail-Adresse irgendwo anzumelden. Manche Dienste verlangen das ja sogar zwingend. Um da anonym zu bleiben, muss man eine nicht aussagefähige E-Mail-Adresse haben - und man müsste bei der Angabe der Namen für die Anmeldung schummeln. Das wiederum verbieten die Nutzungsbedingungen. Honi soit, qui mal y pense.

    Aber auch ohne Namen und E-Mail-Adresse lassen sich aus Daten zur Maschine und der darauf installierten Software, der IP-Adresse (Stichwort Geo-Lokalisierung), Computername oder vielleicht auch einfach nur üblicher Uhrzeiten, zu denen man "immer" ins Internet geht, Rückschlüsse ziehen.

    Antivirenprogrammen sind besonders gut geeignet dafür, weil man ihnen vertraut und besonders weitgehende Rechte im System überlässt. Aber im Prinzip stehen auch dem einfachen Browser etliche Infos zur Verfügung.

    Generell sind Big Data seit Jahrzehnten bekannt. Das erste Mal kam die Öffentlichkeit im Zuge der Supercookies (Kombinationen aus normalen Cookies, Flash-Cookies und was weiß ich sonst noch) darauf, dass die Kombination anonymer Einzeldaten erhebliche persönliche Rückschlüsse zulässt. Dann wurde den Fachleuten schnell klar, dass große Internetkonzerne (deren Dienstleistungen wir alle täglich permanent benutzen) diese und andere Möglichkeiten dazu benutzen, anonyme Daten zumindest teilweise zu ent-anonymisieren und zu strukturieren, um ihre Werbedaten aufzuwerten und ihre Werbekunden mit werthaltigen Informationen für Werbung zu versorgen, und dadurch den Wert und Preis ihrer "Ware" zu steigern. Wie gesagt, das kann für uns sogar nützlich sein. Ich freue mich immer, wenn mir ein Online-Versandhändler Werbung schickt, die genau in meine Interessengebiete fällt. Das interessiert mich wirklich, und ich freue mich, auf dem Laufenden zu bleiben hinsichtlich neuer Produkte in meinen Interessengebieten. Dasselbe gilt für andere auf mich zugeschnittene Werbung.

    Ich finde die Aufregung darum im Allgemeinen immer wieder überraschend. Denkt wirklich jemand, all diese "kostenlosen" Dienste, die wir täglich nutzen, leben von Luft und Liebe? Die müssen Geld verdienen (auch "kostenlose" Software, wenn sie von Unternehmen stammt), und daran ist auch nichts Verwerfliches, aber wenn man sich die Börsenwerte oder Vermögenssituation dieser Unternehmen ansieht, muss doch jedem klar sein, dass diese Unternehmen ihren Werbekunden, denn über die finanziert sich ja das meiste, massiven Gegenwert anbieten können müssen, um derart viel Geld verdienen zu können. Die Daten werden erhoben, und auch wenn der Erhebende damit garnichts Schlechtes im Sinne hat, lassen sie sich zu Profilen auswerten.

    Allein schon die Auswertung der IP-Adresse mit ein paar Browserdaten (der Browser greift auch Hardware-Informationen über den Rechner, auf dem er läuft, ab - muss er auch, aus technischen Gründen) lässt Rückschlüsse auf den Nutzer zu. Dazu noch einige Hardwaredaten zum Computer, Surfzeiten, der Computername, angeschlossene Peripherie, Grafikkarte und deren Einstellungen, Betriebssystem, Browsertyp und -konfiguration, installierte Add-ons, E-Mail-Adresse als Anmelde-Login, Angabe von Klarnamen bei der Registrierung - man könnte die Aufzählung verfügbarer Daten noch fortsetzen. Da muss nur einmal irgendwo eine Verbindung zum Namen auftauchen, und der Käse ist gegessen. Kleinere Änderungen an der Maschine usw. können dann sogar ausgefiltert werden, der Datensatz wird aktualisiert.

    All das ist nicht nur seit Jahrzehnten bekannt, sondern eigentlich kann man sich das doch auch selber zusammenreimen.

    Dennoch sollte man sich den Beitrag in Panorama ansehen - hauptsächlich in der Hoffnung, selber Informationen darüber zu gewinnen, welche Daten die Software abgreift und wie, damit man sich so gut es eben geht schützen kann. Bei den Supercookies von damals hieß es, keine Speicherung von Flash-Cookies und Flash-Einstellungen zuzulassen (denn schon die Einstellungen sind ja individuell und lassen Rückschlüsse auf den Computer/Verwender zu, wenn eine andere Flash-Software die Einstellungen abruft und diese dann eventuell nach Hause schickt und vergleicht).

    Als neulich das Theater mit Whatsapp war, das Telefonnummern an Facebook weitergeben sollte, hab ich nur den Kopf geschüttelt. Auf den meisten Telefonen hat doch die Facebook-App die Telefonnummer schon, weil sie dazu in ihrer Standardeinstellung das Recht hat. Und wer macht sich schon die Mühe, das in den neueren Versionen von Android zu verbieten?

    Aber vielleicht lassen sich solche Tips aus der von Disaina erwähnten Panorama-Sendung ableiten. Und man sollte seinen Computer umbenennen von "Hans Mustermann" in "xxx2351§"

  6. #125
    Avatar von Hans.K

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    Zum Thema Datenschutz in Verbindung mit dem Smartphone wird’s mir langsam gruslig. Seit dem ich mein neues P9 mit der Android Version 6 habe, geschehen immer mehr seltsame Dinge. Ich habe übrigens einen bezahlten Virenschutz von Norten. Der Virenschutz erkennt unter anderem, dass selbst Programme wie Z.B. die Aldi-App, der Währungsrechner, Radio Bonn-Rheinsieg usw. ein gewisses Sicherheitsrisiko bieten.


    Wenn ich in der Nähe meines Fahrzeugs stehe, kommt sofort eine Meldung, dass ich ca. 25 Minuten brauche, um meinen Heimweg anzutreten. Auch wird der exakte Parkplatz (das exakte Parkhaus) angezeigt, wo ich momentan parke, obwohl ich GPS ausgeschaltet habe. Weiterhin werden irgendwelche Einrichtungs-Nachrichten im gesperrten Display angezeigt, die bei anklicken einfach so verschwinden. Die Meldungen blenden zwar kurz auf, sind danach aber spurlos verschwunden und daher nicht mehr verfolgbar. Ich sitze eben an meinem Home-Computer und da wird plötzlich ein neues Fotoalbum (mit einem eingeblendetem Bild) gemeldet, das nicht auf meinem PC, sondern nur auf meinem Smartphone vorhanden ist. Beim Anklicken passierte allerdings Nichts.


    Bei Android 5, hatte ich keinerlei dieser komischen Vorfälle. Langsam wird’s mir unheimlich

  7. #126
    Avatar von Arno.HH

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    Wer so dumm ist,
    zB. ein kostenlosen Anitvirenprogramm wie Antivir zu nutzen,
    ist selbst schuld.
    Antivir blockt auch das Netzwerk. Windows 10 hat doch den "Defender" der auch nix kostet.

  8. #127
    Avatar von Ban Bagau

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    Zitat Zitat von Hans.K Beitrag anzeigen
    Zum Thema Datenschutz in Verbindung mit dem Smartphone wird’s mir langsam gruslig. Seit dem ich mein neues P9 mit der Android Version 6 habe, geschehen immer mehr seltsame Dinge. Ich habe übrigens einen bezahlten Virenschutz von Norten. Der Virenschutz erkennt unter anderem, dass selbst Programme wie Z.B. die Aldi-App, der Währungsrechner, Radio Bonn-Rheinsieg usw. ein gewisses Sicherheitsrisiko bieten.


    Wenn ich in der Nähe meines Fahrzeugs stehe, kommt sofort eine Meldung, dass ich ca. 25 Minuten brauche, um meinen Heimweg anzutreten. Auch wird der exakte Parkplatz (das exakte Parkhaus) angezeigt, wo ich momentan parke, obwohl ich GPS ausgeschaltet habe. Weiterhin werden irgendwelche Einrichtungs-Nachrichten im gesperrten Display angezeigt, die bei anklicken einfach so verschwinden. Die Meldungen blenden zwar kurz auf, sind danach aber spurlos verschwunden und daher nicht mehr verfolgbar. Ich sitze eben an meinem Home-Computer und da wird plötzlich ein neues Fotoalbum (mit einem eingeblendetem Bild) gemeldet, das nicht auf meinem PC, sondern nur auf meinem Smartphone vorhanden ist. Beim Anklicken passierte allerdings Nichts.


    Bei Android 5, hatte ich keinerlei dieser komischen Vorfälle. Langsam wird’s mir unheimlich
    Das gabs bei Andrioid 4.2 auch schon. Ist aber weniger eine Sache des Betriebssystem sondern die meisten von genannten Dinge liegen an deinen Google "Datenschutz" Einstellungen. Das Orten ohne GPS basiert auf Triangulation der Sendemasten/-stationen. Etwas ungenauer als GPS, aber durch die Netzausbaudichte der letzten Jahre hinreichend genau um dir den etwaigen Standort anzuzeigen. Deine Standorte/Bewegungsprofile kannst du dir in der Google-Zeitachse für den jeweiligen Tag bzw. in der Historie anschauen. https://support.google.com/maps/answ...DDesktop&hl=de

    Die Konfigurationsnachrichten kommen von deinem Telefon-Provider. Wenn das Gerät nicht so eingestellt ist das sie sich automatisch installieren, befinden sie sich unter meist auf der Startbildschirm abgelegten Verknüpfung Nachrichten. Wo auch SMS abgelegt werden. Dort kannst du sie (Ordner) im Menüe unter dem Eintrag "Konfigurationsnachrichten" oder "CP-Nachricht" abrufen/ansehen. In der Regel enthalten sie Updates/Aktualisierungen zu Verbindungseinstellungen deines Providers/Telefonanbieter. Im Normalfall solltest du diese auch installieren, je nach deinem Vertrag können bei veralteten/falschen Einstellungen zb. bei Datennutzung höhere Kosten entstehen. In der Regel bekommst du aber bevor eine Konfigurationsnachricht bekommst, eine Nachricht Providers/Anbieter dass dir in kürze eine solche zugestellt wird. Um sicherzugehen das die Konfigurationsnachricht auch aus zertifizierter Quelle kommt.
    Befinden sich im genannten Ordner keine Nachrichten, sind alle Konfigurationen installiert.

  9. #128
    Avatar von papa

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    Hans, zusätzlich zu Ban Bagaus Tipps schau mal in den Settings in den Application Manager. Dort kannst du eine Menge dazu einstellen, was Apps dürfen oder nicht, individuell für jede App.

  10. #129
    Avatar von Hans.K

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    Danke für die Tipps

  11. #130
    Avatar von DisainaM

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    nachdem im Panoramabeitrag erstmal der WOT Addon bei Firefox als Datenhändler ausgemacht wurde,

    hat Firefox vor 1 Stunde gemeldet

    Mozilla löscht WOT-Firefox-Add-on nach schweren Vorwürfen - PC-WELT

    Weil das beliebte Web of Trust für Firefox seine Nutzer ausspionieren soll, entschied sich Mozilla zu einem krassen Schritt.
    Die Recherchen des NDR schlugen ein wie eine Bombe: Das äußerst beliebte Firefox-Add-on Web of Trust (WOT) soll seine Nutzer ausspionieren . Mit WOT bekommt der User eine Community-basierte Einschätzung der Webseite, die er gerade besucht - ist sie gefährlich oder unbedenklich? Doch laut den Recherchen des NDR macht das Add-on mehr als das: Es protokolliert das Surfverhalten der Nutzer inklusive Datum, Uhrzeit und besuchter Website. Diese Daten landen auf einem ausländischen Server und würden dann an Zwischenhändler verkauft werden.
    Offensichtlich wogen diese Vorwürfe auch für Mozilla zu schwer – kurzerhand verbannten die Firefox-Macher WOT aus Ihrem Add-on-Angebot. Gegenüber der FAZteilte Mozilla mit: "Mozilla entfernt Browser-Erweiterungen, wenn wir feststellen, dass Erweiterungen unsere Richtlinien für Add-ons verletzen. Wir haben Beschwerden über ‚Web of Trust‘ erhalten, die damit zusammenhängen, wie transparent das Add-on arbeitet.“ Bis die Macher von WOT die Probleme korrigieren, bleibe die Erweiterung verbannt.

    auch bei Chrome wurde WOT jetzt rausgehauen,

    http://winfuture.de/news,94772.html

    aber machen wir uns nix vor,

    es ist nicht nur WOT

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