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Für was , .. ein Virenprogramm noch??

Erstellt von Sammy33, 22.09.2006, 10:50 Uhr · 44 Antworten · 4.026 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Sammy33

    Registriert seit
    02.09.2002
    Beiträge
    893

    Für was , .. ein Virenprogramm noch??

    Allmählich frage ich mich wirklich noch, für was.... ein Virenprogramm kaufen !!
    Denke es ist , ... rausgeschmissenes Geld!!

    Habe den McAfee 2006 drauf.

    Habe mir gestern ein Trojaner eingefangen, "Proxy Horst"
    und McAfee brachte mir bereits alle 20 Min. die Meldung
    Datei gelöscht.(15exssd32.6.exe)
    Kaum gelöscht tauchte schon wieder eine andere Meldung auf!!
    Dann mit dem Stinger versucht, auch nichts.
    Das gleiche Spiel!!
    Blieb mir nichts anderes übrig, als die Partition zu formatieren.

    Super!!

    Deswegen, das Geld für ein Vierenprogramm kann man sich sparen.
    Ein Freeware Programm rauf und fertig!!

    Können Sie noch so oft eine Meldung bringen, das Viren und Trojaner unterwegs sind.
    Und das sich nun einige Dumme, wieder ein Virenprogramm kaufen!!
    Denke das dies von einigen ...... gezielt gemacht wird.
    Erhöht den Umsatz!!

    Fertig.

    Gruß
    Sammy


  2.  
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  3. #2
    guenny
    Avatar von guenny

    Re: Für was , .. ein Virenprogramm noch??

    Mach dir keinen Kopp,
    du musst nix kaufen: ich hab das personal antivir auf meinem Notebook, das wird auch immer online upgedatet, kostet für privaten Gebrauch nix und ist völlig ausreichend.

  4. #3
    Avatar von Alek

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    07.06.2006
    Beiträge
    1.709

    Re: Für was , .. ein Virenprogramm noch??

    Hmmm...

    privat setze ich den Antivir ( hier: http://www.free-av.de) ein, in der Firma haben wir McAfee. Den möchten wir allerdings ersetzen da recht performancehungrig und z.T. schlechte Erkennung.

    Ansonsten kann ich nur empfehlen:

    - Maschine regelmässig durchpatchen über das MS Windowsupdate, oder wer das nicht mag bekommt die Patches auch hier: http://www.winboard.org

    - Wenn irgendwie möglich auf den Inernet Explorer verzichten, es gibt doch so gute (oder IMHO besseree) Alternativen wie Firefox oder Opera.

    - Wer´s extra sicher möchte bei http://www.vmware.com/download/player/ den VMWare Player (kostenlos) und die Browserappliance http://www.vmware.com/vmtn/appliance...rowserapp.html herunterladen. Beides Kostenlos.

    - Oder DSL (Damn Small Linux) herunterladen und im QEmu laufen lassen. Lässt sich sogar direkt vom USB-Stick starten. Ist also was für´s Onlinebanking im Thailändischen Internetcaffee

    Die letzten Beiden Varianten sind aber eher was für Securityparanoiker ;-D

  5. #4
    Avatar von spellbound hound

    Registriert seit
    07.09.2004
    Beiträge
    507

    Re: Für was , .. ein Virenprogramm noch??

    Zitat Zitat von Alek",p="401602
    Die letzten Beiden Varianten sind aber eher was für Securityparanoiker ;-D
    Wohl kaum, da ein emuliertes Gastsystem nicht mehr Vertrauenswürdigkeit verdient als das potentiell kompromittierte Hostsystem selbst.

    Kannst Du vielleicht noch eine gute Personal-Firewall empfehlen?

  6. #5
    Enrico
    Avatar von Enrico

    Re: Für was , .. ein Virenprogramm noch??

    Am sichersten ist die von Microsoft, allerdings nur wenn alle Updates gezogen wurden.

  7. #6
    Avatar von martinus

    Registriert seit
    25.06.2003
    Beiträge
    2.958

    Re: Für was , .. ein Virenprogramm noch??

    Warum so viel Panik um die Viren?

    Verwende seit Jahren kein Antivirenprogramm!
    Den letzten Trojaner hatte ich mir 2003 eingefangen und nach 2 Tagen hatte ich ihn wieder manuell von der Platte geputzt.

    Der AntiVir ist wirklich ziemlich gut und kostenlos - er ist sogar aktueller als Symantec Antivirus.

    http://www.free-av.de/

    Dort gibts auch die neuesten Bedrohungen aus dem WWW zu lesen.

    Martin

  8. #7
    Doc-Bryce
    Avatar von Doc-Bryce

    Re: Für was , .. ein Virenprogramm noch??

    Dramatische Sicherheitslücke im IE
    Sicherheit5experten aus aller Welt warnen eindringlich vor schwerwiegenden Sicherheitslücke in Microsofts Internet Explorer, die bereits im großem Stil von Internet-Kriminellen ausgenutzt wird. Allein der Besuch einer speziell präparierten Webseite reicht aus, um den PC mit einer ganzen Armada von Schädlingen zu verseuchen.
    Knapp 50 Schädlinge fallen über PC her
    Der Fehler steckt in einer Datei Namens vgx.dll, die für die Darstellung von Vektor-Grafiken verantwortlich ist. Diese Bilder können auf jeder beliebigen Webseite hinterlegt werden. Hacker schleusen über die Sicherheitslücke den gefährlichen Code ein und ohne Zutun des Surfers kommt dadurch eine ganze Armee von Trojanern und anderen Schädlingen auf den PC. Knapp 50 verschiedene Schadprogramme werden von den Kriminellen unbemerkt auf einem anfälligen Rechner installiert.

    Fast alle Windows-Versionen betroffen

    Betroffen von der neuen Sicherheitslücke sind sämtliche Windows-Versionen ab Windows 98 aufwärts in Kombination mit dem Microsoft Internet Explorer 6 und allen Varianten, die die Technik des IE 6 nutzen. Dazu zählen unter anderem Maxthon, SlimBrowser, Avant Browser und auch der T-Online Browser. Selbst ein System, das mit den neuesten Patches versehen ist, ist anfällig für einen entsprechenden Angriff. Bislang ist kein Update von Microsoft verfügbar, das den Fehler behebt. Der Software-Riese hat jedoch bereits angekündigt, die Lücke spätestens im Rahmen des nächsten Patch-Days am 10. Oktober zu schließen. Doch bis dahin könnte es für viele Surfer zu spät sein.
    Angriffscode verbreitet sich
    Zuerst wurde der Angriffscode in einem Tool namens Web Attacker entdeckt. Diese spezielle Programm, das für knapp 20 US-Dollar frei erhältlich ist, macht es Kriminellen leicht, den nötigen Schadcode auf ihren Webseiten einzubauen. Mittlerweile ist der nötige Code auch in zwei Varianten frei im Netz erhältlich. Jeder böswillige Webseitenbetreiber kann nun einem Surfer Trojaner und andere Schädlinge unterjubeln. Zudem ist eine weitere "kommerzielle" Variante aufgetaucht, über die es möglich ist, den Code auch in eine HTML-eMail einzubauen – ein Szenario, das an die WMF-Lücke Anfang des Jahres erinnert.

    Fehlerhafte Datei deaktivieren

    Generell gilt der Rat, nur vertrauenswürdige Webseiten aufzurufen. Microsoft empfiehlt zudem, bis zum Erscheinen des Patches die fehlerhafte Datei vgx.dll zu deaktivieren bzw. den Zugriff darauf zu beschränken. Allerdings können dann Probleme mit Programmen auftreten, die mit Vektor-Grafiken arbeiten – CAD-Software etwa. Zwar besteht auch die Möglichkeit, in den Sicherheitseinstellungen des Internet Explorers die Option "Binär- und Skriptverhalten zulassen" auszuschalten. Diese Behelfslösung hat allerdings den gravierenden Nachteil, dass bei vielen Anwendungen Skriptfehler beim Ausführen bestimmter Aktionen oder beim Starten von Programmen angezeigt werden. Zudem sollten eMails nur im Text-Format gelesen werden, da der Angriffscode auch in HTML-eMails eingebettet werden kann.

    Anti-Viren-Programme hinken hinterher

    Auch der Einsatz eines alternativen Browsers wie Firefox oder Opera bietet vorerst Schutz vor der gefährlichen Sicherheitslücke. Eine Anti-Viren-Software sollte unterstützend eingesetzt werden. Allerdings erkannte die überwiegende Mehrheit der Anti-Viren-Programme den Angriffscode am Mittwoch morgen noch nicht. Es ist aber davon auszugehen, dass die Hersteller nach und nach reagieren und ihre Virensignaturen aktualisieren. Daher sollten Sie täglich auf neue Updates Ihrer Anti-Viren-Lösung achten und diese installieren. Generell sollte ein Windows-PC nicht ohne aktuellen Viren-Schutz an das Internet angebunden werden.

    Quelle: http://oncomputer.t-online.de/c/91/1...self,si=0.html

  9. #8
    Avatar von Alek

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    07.06.2006
    Beiträge
    1.709

    Re: Für was , .. ein Virenprogramm noch??

    Zitat Zitat von spellbound hound",p="401819
    Wohl kaum, da ein emuliertes Gastsystem nicht mehr Vertrauenswürdigkeit verdient als das potentiell kompromittierte Hostsystem selbst.
    Hmmmm.... OK. Optimal währe ein Bootfähiger USB-Stick oder Boot-CD mit DSL. Reinstecken, Maschine durchstarten und gut

    Zitat Zitat von spellbound hound",p="401819
    Kannst Du vielleicht noch eine gute Personal-Firewall empfehlen?
    Personal Firewall ist eine Geschichte für sich, es ist praktisch unmöglich damit zu verhindern dass Daten vom Rechner ins Netz gelangen, solange z.B. irgendein Prozess ungehindert mit dem IE kommunizieren kann. Da gab´s schon einige Demoexploits zu. Die einzig PFW die ich kenne die bei sowas meckert ist Zonealarm. Ebenfalls free for personal use, aber etwas anspruchsvoll zu konfigurieren. Immerhin bekommt man eine Meldung wenn ein Prozess versucht nach Hause zu telefonieren. In der Beziehung ist z.B. die WinXP Firewall unbrauchbar.

  10. #9
    a_2
    Avatar von a_2

    Re: Für was , .. ein Virenprogramm noch??

    Obst und Gemüse, sowie etwas Abwechslung auf dem Desktop hält die Viren fern.



    In der Microsoft Monokultur können sich Viren und Würmer problemlos verbereiten, weil ihnen fast keine Hürden in den Weg gestellt werden. Was Windows, Internetexplorer, Outlook und WSH als Nährboden braucht, wird fast immer auf fruchtbaren Boden fallen.
    Verbreitet sich ein Wurm oder Virus nur schnell genug (Was ja in Zeiten des Internets kein grosses Problem ist), bevor die Antivirushersteller reagieren können, so kann schon grosser Schaden entstehen.
    Virenkiller und Personal Firewalls helfen da nur bedingt weiter, den sie können nur melden und eindämmen was ihnen bekannt ist.
    Verwendet man anstatt dem IE, Firefox oder Opera und tauscht Outlook gegen Thunderbird, Opera Mail, oder ähnliches sind die Haupteinfallstore schonmal besser geschützt.
    Dazu noch ein vernünftiger Viruskiller und eine Firewall (die Kombination der Fritzbox (Personal Firewall in Kombination mit der Hardwarefirewall im Router finde ich gelungen), dann schauts schon ganz gut aus.

  11. #10
    a_2
    Avatar von a_2

    Re: Für was , .. ein Virenprogramm noch??

    Die Viren auf dem Rückzug und das Zeitalter der Trojaner ist angebrochen.
    War das Programmieren früher eine Art Sport von Programmierern, so hat die gleiche Klientel jetzt heruasgefunden das sie mit ihren Kenntnissen auch Geld verdienen können, das indem sie Trojaner statt Viren programmieren.
    Ein grossteil der Trojaner verwendet die Infizierten PC's um Spam zu versenden, Distributed Denial of Service Attacken (DDoS), Passwörter und Kreditkartendaten zu erschnüffeln, Seriennummern von Programmen und Spielen abzugreifen oder Kryptographie zu knacken.
    Viele Trojaner sind nur leere Hüllen, die auf Befehl Programmfunktionen aus dem Internet nachladen und somit fähig sind die verschiedensten Aufgaben zu übernehmen.

    In einschlägigen Internetforen oder IRC Chats kann man sich dann eine beliebige Anzahl von Zombie(PC's) mieten, die dann gewünschten Aufgaben übernehmen. Gegen Bezahlung natürlich.

    Es ist sogar möglich, die infizierten PC's als Proxys für jegliche Art von Filesharing oder andere Arten von Datentransfers zu verwenden, ohne das der Besitzer des PC's davon Kenntnis hat.
    (...)

    Wenn ich mit die Logfiles der Virenscanner in Büro ansehe (70 PC's mit Internetzugang) so ist in den letzten 8 Monaten kein Virus mehr herausgefischt worden, dafür aber täglich mehrere verschiedene Trojaner.

    Zeit dem wir zudem einen Zwangsproxy mit Passwort eingeführt haben und die Benutzer nur noch via Proxy Zugriff auf http, https und ftp haben (alle anderen Protokolle sind gesprerrt) ist auch die Menge an Spam deutlich zurückgegangen.
    Ganz einfach durch die Tatsache das evtl. auf den Rechnern noch vorhanderen Trojaner nicht mehr auf das Internet zugreifen können und dadurch im Outlook gespeicherte Emailadressen ins ganze Internet verteilen können.
    (...)

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