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Cloud - Legal Situation

Erstellt von strike, 29.09.2012, 16:06 Uhr · 18 Antworten · 1.882 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von markobkk

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    Ich benutz gar keine Cloud zum Datenaustausch und werde das auch nie tun. Ich will meine Daten bei mir haben und nicht vom Internet abhaengig sein. Allein das staendige hoch und runter laden wuerde mich schon nerven. Ist der gleiche Mist wie Online Backups. Will ich nicht, brauch ich nicht und vor allem hab ich keine Zeit einige 100 GB ueber thailaendische Internetverbindungen durch die Leitungen zu schicken.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von punkrocker

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    Die andere Frage ist, wie soll z.B. bei iTunes Match jemals irgendwie von irgendwem geprüft werden, ob man Titel einstellt, von denen man keine CD/LP hat? Mal davon ab, dass Apple mal rein gar nichts rausgibt und nicht mit staatlichen Organen zusammenarbeitet. Da sehe ich die Gefahr "größer", dass man in Thailand kontrolliert wird und einem die MP3 auf dem Rechner als Raubkopien unterstellt werden (so geschehen bei Barbetreibern).

    Für mich ist die Dropbox ein Segen. Weltklasse Clientsoftware. Das selektive Synchronisieren auf unzähligen Geräten. Ermöglicht mir das Arbeiten "von wo aus auch immer". Muss halt jeder selber für sich wissen welche Daten er den Amis preisgibt. Ich hab z.B. auch meine digitale Buchhaltung da drin liegen. Juckt mich nicht wenn die Amis da drin stöbern. Nackte Weiber gibt es auch zu sehen, viel Spaß sollen sie damit haben Insgesamt nutze ich im Moment knappe 70 GB. Ist für mich auch eine gute Datensicherung für große Auftragsordner. Ich war noch nie mit einem IT-Dienst so zufrieden wie mit der Dropbox. Wunschlos glücklich in der Cloud bei bidirektionaler Synchronisation auf allen Geräten.

    @markobkk: Da werden nicht ständig ganze Dateien rauf und runter geladen. Nur Dateipakete die verändert wurden.

  4. #13
    Avatar von markobkk

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    Zitat Zitat von punkrocker Beitrag anzeigen

    @markobkk: Da werden nicht ständig ganze Dateien rauf und runter geladen. Nur Dateipakete die verändert wurden.
    Schon klar, aber trotzdem brauch ich das nicht und einmal muessen alle Daten ja hochgeladen werden. Wir hatten vor einiger Zeit mal versucht unsere Serverdaten online als Backup abzuspeichern. Nach einer Woche staendigem upload mit zig Unterbrechnungen haben wir es aufgegeben und bleiben bei den herkoemlichen Backups. Selbst wenn ich alle Daten irgendwann mal hochgeladen habe, wie lange soll ich denn warten bis ich im Fall des Falles alles wieder habe. Kann nicht 1 Woche warten bis ich ein Backup komplett zurueck gespielt habe oder einfach gar nicht arbeiten kann weil alle Daten irgendwo in der Cloud liegen und das Internet mal wieder nicht funktioniert.

  5. #14
    Avatar von punkrocker

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    Der Upload ist bei der Dropbox auch easy, wie ein Download-/Upload-Manager. Bricht die Verbindung ab, wird später einfach zum Standpunkt des Abbruchs der Download/Upload wieder aufgenommen. Nach mehr als drei Jahren nicht eine beschädigte Datei. Naja, zum Thema zurückspielen, Du hast ja auch nicht ständig irgendwelche DAT-Bänder dabei. Dropbox ist für mich DIE perfekte Lösung für "immer dabei, egal wo". Und um den bzw. einen bestimmten Datenbestand auf mehreren Rechnern synchron zu halten. Ersetzt in meinen Augen auch nicht die herkömmlichen Backups eines größeres Datenbestands. Meinen "minimalen" Anforderungen taugt es.

  6. #15
    carsten
    Avatar von carsten
    Arbeiten mit der "Cloud" ist nur sinnvoll, wenn ich immer und überall eine sichere und halbwegs schnelle Internetverbindung habe.

    Das ist einfach nicht überall so, z.B. bei mir.

    Wir haben hier ein sog. WiMax-System als "Breitbandverbindung", wenn da mal mehrere gleichzeitig was tun, dann kriegst Du noch Up- bzw. Downloadspeed von 3-10 kbps zusammen (ist kein Schreibfehler, ist Realität).

    Downloads von über 300 MB kann ich sinnvoll nur nachts machen, von 01.00 - 06.00, da krieg ich so ne Datei in ca. 20 Min runtergeladen....

    Auch bricht das System öfters mal ganz zusammen.

    Auch in Thailand ist mobiles Internet zum Grossteil sehr dürftig.....

    Also Cloud für mich (im Moment): absolut sinnlos

  7. #16
    Avatar von punkrocker

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    Mein Beileid. Ich fühle mir dir.

    Was halt beim Dropbox-Client genial ist, dass Du wirklich jede einzelne Datei für die Synchronisation selektieren kann. Unabhängig von der Tiefe. Hat mir schon oft geholfen, wenn ich nur an eine bestimmte Datei rann musste, aber die Leitung sehr dünn war.

  8. #17
    carsten
    Avatar von carsten
    Zitat Zitat von punkrocker Beitrag anzeigen
    Mein Beileid. Ich fühle mir dir.
    Es kann ja nur besser werden....

    Diesen Sommer hatten wir an ca. 6 Tagen Totalausfall von über 5 Std. tagsüber.....
    Leider betrifft das hier alle, auch Firmen, nicht nur Privatpersonen.

    Ansosnten grundsätzlich halte ich Cloud mit Ihren SYN-Möglichkeiten für eine sehr sinnvolle Einrichtung.....

  9. #18
    Avatar von strike

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    Nur ganz kurz ein paar Stichpunkte eingeworfen: eigene (schlechte) Erfahrungen mit Conceptronic und Qnap, Up/Download Bandbreite die bei einem Server@home eine Rolle spielt und klar: Bequemlichkeit* auf allen Devices mit einem UI/FE zugreifen zu koennen.
    Ansonsten vielleicht zum Nachdenken noch diese Info aus den Hinweisen von Amazon:

    1.3 Unique Identifiers.
    Some record companies require us to insert identifiers in the metadata that accompanies music from these companies that uniquely identify it as music you have received from us ("Unique Identifiers"). This includes music you have purchased from Amazon.com and Matched Music imported to the Service from your device. These Unique Identifiers may include a random number we assign to your order or copy, the Amazon store name, codes that identify the album and song (the UPC and ISRC), Amazon's digital signature, and an identifier that can be used to determine whether the audio has been modified. Music supplied by Universal Music Group will also include in the Unique Identifier the purchase date and time, and the first part of the email address associated with your Amazon.com account so that you know these files are unique to you. Songs sold in the Amazon MP3 Store that include these Unique Identifiers are marked on their product detail page. These Unique Identifiers do not affect the playback experience in any way.


    @Juergen
    Weil es mich aktuell nichts kostet, ich sehr bequem bin und ich natuerlich die Moeglichkeiten testen will.
    Ausserdem bekommt man die (meisten) Stuecke - die mal 128 kbit/s hatten - mit 256kbit/s zurueck :grien:



    * fuer meine wichtigen Daten (und Zugriffe, die aus D nicht oder nur aus D erlaubt sind) verwende ich selbstredend eigene Server im Netz

  10. #19
    Avatar von x-pat

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    7.208
    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Mich wuerde interessieren, ob hier jemand Auskunft ueber die rechtliche Situation zu privaten Daten in der Wolke geben kann.
    Man hat ja die Gelegenheit, in seine private Wolke z.Bsp. bei Amazon auch seine Musikdaten zu exportieren - siehe den entsprechenden Thread.

    Wie weist man eigentlich nach, dass die Daten legal sind?
    Fragt jemand danach?
    Das wäre ja noch schöner. Die Musik- und Filmindustrie hätte das vielleicht gerne so, aber zum Glück liegt es nicht an dir zu beweisen, dass du die Titel rechtmäßig erworben hast, sondern es wäre die Pflicht des Klägers zu beweisen, dass das Gegenteil der Fall ist. Cloud Storage Services werden als privater Speicher angesehen, d.h. man veröffentlicht die Titel nicht indem man sie auf einen Cloud Server lädt, natürlich nur so lange die Titel nicht in einem offenen Sharing Bereich liegen.

    Cheers, X-pat

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