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Bitcoins

Erstellt von MadMac, 26.04.2013, 18:28 Uhr · 341 Antworten · 23.953 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von chonburi

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    Zitat Zitat von sanukk Beitrag anzeigen
    Keinerlei Sicherheit. In vielen Staaten schon verboten.
    Ich sage nur AAA: Anbaggern, Anfüttern, Abzocken.

    Wie sagte Kostolany: "Ich zahle Ihnen jeden Zinssatz, vorausgesetzt, Sie wollen Ihr Geld nicht zurück haben.....!"
    Wie Recht er doch hatte.
    Yep.....oder auch lieber nach Warren Buffett : "Ich kaufe nur das , was ich auch wirklich verstehe..."

  2.  
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  3. #52
    Avatar von chonburi

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Wenn dem so ist, warum berichtet dann die internationale Presse von langen Gesichtern bei Mt.Gox Anlegern ...?....also voll real jetzt , nicht nur rein virtuell.....

  4. #53
    Avatar von MadMac

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    Mt.Gox ist eine einzelne Boerse. Ist die Welt etwa mit Lehman Brothers untergegangen? Ganz im Gegenteil. Und das waren ganz andere Dimensionen. Hier handelt es sich um eine einzelne Handelsplattform unter Hunderten. Aber solche Schwarzmalerei finde ich in Ordnung. Kaufkurse wie gesagt, obwohl so billig ist es auch noch nicht. BTC-E aktuell 560$, Bitcoin.de 415 Euro.

  5. #54
    Avatar von sanukk

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    MtGox stürzt Bitcoin in die Krise: Bundesbank sieht sich bestätigt

    Der Insolvenzantrag bei MtGox wirft schwerwiegende Fragen zur Zukunft des Bitcoin auf. In der Krise der jungen Währungen treten gleich mehrere Schwachstellen offen zutage. Die Bundesbank erinnert an grundsätzliche Bedenken.
    Video 29.11.13 – 01:53 min Mediathek Verhinderter Millionär Brite wirft Festplatte mit 7500 Bitcoins in den Müll

    Nach dem Insolvenzantrag der Bitcoin-Handelsplattform MtGox sieht sich die Bundesbank in ihren Warnungen vor den Risiken der Digital-Währung bestätigt. "Die aktuellen Ereignisse im Zusammenhang mit MtGox haben das Vertrauen in Bitcoin geschwächt", erklärte Bundesbank-Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele der "Neuen Osnabrücker Zeitung".
    Die Schwierigkeiten der bis vor kurzem noch wichtigsten Bitcoin-Börse fügen dem Ruf der Alternativ-Währung als Dollar- oder Euro-Ersatz tatsächlich schweren Schaden zu - auch wenn andere Bitcoin-Handelsplätze nach wie vor funktionieren.
    Vertrauen, Stabilität, Sicherheit

    Bundesbank-Vorstand Thiele sieht allerdings grundsätzliche Probleme im Umgang mit der umstrittenen Krypto-Währung. "Vertrauen ist (...), neben den rechtlichen Rahmenbedingungen, zusammen mit Stabilität und Sicherheit einer der wichtigsten Bausteine einer Währung", betonte er. Deutsche und europäische Aufsichtsbehörden hatten den Bitcoin zuvor wiederholt als extrem volatil und "hochspekulativ" bezeichnet. Für die virtuelle Währung gebe es keine staatliche Garantie, und es könne grundsätzlich zu einem Totalverlust für den Anleger kommen, lautete die ausdrückliche Warnung der Bundesbank.
    Man habe immer wieder betont, dass mit der Internetwährung extreme Anlegerrisiken verbunden seien, erinnerte Thiele. "Dass Bitcoins ein hochspekulatives Finanzinstrument sind, wird durch die Insolvenz von Mt.Gox leider eindrücklich unter Beweis gestellt.". Er schloss nicht aus, dass es für viele Anleger, die Bitcoins beim Mt.Gox eingelagert hätten, zum Totalverlust kommen könnte.
    Die Probleme bei MtGox berühren offenbar tatsächlich zentrale Schwachpunkte des jungen Währung5experiments. Die virtuelle Währung Bitcoin war im Jahr 2009 als Antwort auf die Finanzkrise erfunden worden und ist ausdrücklich als staatsferne Alternative konzipiert.
    Bitcoin mit .............?

    Erfunden hat sie ein einzelner Programmierer, der eine von Regierungen, Zentralbanken und privaten Finanzinstituten unabhängige Währung erschaffen wollte. Der Bitcoin ist daher auch keinerlei Aufsichts- oder Regulierungsinstanzen unterworfen. Das virtuelle Geld wird durch komplexe Verfahren berechnet. Die Gesamtmenge bleibt dadurch streng limitiert. In der Praxis hat sich der Wechselkurs in seinem Verhältnis zu regulierten Währungen allerdings als sehr viel anfälliger für Schwankungen erwiesen als etwa Gold, Yen oder Euro.
    Charts


    Neben der Bundesbank hatten weitere Aufsichtsbehörden in aller Welt in den vergangenen Monaten verstärkt vor den Risiken gewarnt. Sie sehen die Einführung einer "Hacker-Währung", wie der Bitcoin zuweilen auch bezeichnet wird, aus verschiedenen Gründen grundsätzlich sehr skeptisch. Die Bedenken reichen dabei von Fragen der Geldwäsche über die Angst vor Steuerhinterziehung bis hin zu theoretischen geldpolitischen Erwägungen.
    Ein Teil der Warnungen bezog sich allerdings ganz konkret auf die mangelnde Rechtssicherheit. Ohne eine funktionierende Aufsichtsinstanz bleibt der Bitcoin-Markt notgedrungen dem freien Spiel der Kräfte überlassen.
    Millionen-Lücke im System?

    Die Bitcoin-Börse MtGox hatte in den vergangenen Wochen zunächst den Betrieb eingestellt und von einem Softwarefehler gesprochen. Anleger kommen seitdem nicht mehr an ihre dort gespeicherten Einlagen. Seit vergangenem Dienstag war auch die Internetseite des Portals zeitweise offline. Ende der Woche musste der MtGox-Betreiber schließlich die Hände heben: Mit dem Insolvenzantrag erreichte die Vertrauenskrise der Digital-Währung eine neue Stufe. MtGox habe Schulden von rund 6,5 Milliarden Yen (46,6 Millionen Euro), teilte der Betreiber auf einer Pressekonferenz am Firmensitz in Tokio mit.
    "Da es zur Zeit viele Spekulationen um MtGox und seine Zukunft gibt, möchte ich allen versichern, dass ich immer noch in Japan bin und mit vielfacher Unterstützung hart daran arbeite, unsere Probleme zu lösen", erklärte der Gründer der Bitcoin-Börse Mark Karpelès.
    Der Franzose Karpelès war zuvor tagelang abgetaucht und hatte die junge Währung damit in die tiefste Vertrauenskrise seit ihrem Bestehen gestürzt. Nutzer fürchten, dass ihre Bitcoins an der MtGox-Börse gestohlen wurden.
    Fed: Keine Kontrolle

    Nach Aussage von Karpeles haben Hackerangriffe dazu geführt, dass Bitcoins im beträchtlichem Umfang aus dem MtGox-System verschwunden sind. Berichten zufolge könnten 740.000 Bitcoins zum aktuellen Wert von bis zu 400 Millionen Dollar betroffen sein. Die Zahl der Kunden wird auf eine Million geschätzt, nur relativ wenige davon sollen Japaner sein. Inzwischen haben japanische und US-Behörden Ermittlungen aufgenommen - allerdings fällt die Währung eigentlich überhaupt nicht in ihren Zuständigkeitsbereich.
    Mehr zum Thema


    Während Karpeles versuchte, den Schaden für die Währung zu begrenzen und die Bitcoin-Branche als "gesund" bezeichnete, betonte Bundesbanker Thiele, Bitcoins seien noch immer nicht viel mehr als ein "Nischenphänomen" und hätten sich lediglich als "Recheneinheit" qualifiziert.
    Die Federal Reserve (Fed) zum Beispiel hat nach Angaben der neuen US-Notenbankchefin Janet Yellen keine Kontrolle über die kriselnde Digitalwährung. Die Fed habe keinerlei Befugnis zur Regulierung, betonte Yellen vor dem Bankenausschuss des US-Senats. Die oberste Hüterin des Dollar sprach damit den zentralen Wesenszug des Bitcoin offen an.
    Sie bezeichnete den Bitcoin wörtlich als "Innovation", die sich außerhalb des Bankensektors abspiele. Es sei aber angebracht, dass sich der US-Kongress mit rechtlichen Fragen zu digitalen Währungen befasse. Der Bitcoin sei schwer zu regulieren, da es keine zentrale Kontrollinstanz gebe, betonte Yellen.

    Quelle:

    MtGox stürzt Bitcoin in die Krise: Bundesbank sieht sich bestätigt - teleboerse.de

  6. #55
    Avatar von MadMac

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    Ja, der eine Satz fasst es eigentlich zusammen
    Die Bedenken reichen dabei von Fragen der Geldwäsche über die Angst vor Steuerhinterziehung bis hin zu theoretischen geldpolitischen Erwägungen.

  7. #56
    Avatar von MadMac

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    Und heute schon wieder auf 670$ bei BTC-E. 20% seit gestern.

  8. #57
    Avatar von wasa

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    Ja Markus,

    wenn wir dich als Durchblicker hier nicht haetten,mein lieber Scholi.
    Einige waeren "arm" dran.

  9. #58
    Avatar von MadMac

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    Lieber Klaus, Du magst mir an der Stelle verzeihen. Ich muss ja noch ein bisschen schaffen, ehe ich in der verdienten Ruhestand wie Du gehen kann. Drum bin ich da auch ein bisschen weltoffen. Und die Bitcoins sind doch cool, andere Leute sammeln Briefmarken.

    Das sagt Dir ein Armer, der irgendwann mal 140 Euro Rente bekommt. Haben sie mir vor 10 Jahren so ausgerechnet...

  10. #59
    ffm
    Avatar von ffm

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Das sagt Dir ein Armer, der irgendwann mal 140 Euro Rente bekommt. Haben sie mir vor 10 Jahren so ausgerechnet...
    Dann hoffe ich mal für dich dass du dich von deiner Sammelleidenschaft nicht hinreißen lässt, den Einsatz in Grenzen hältst, und vor allem den richtigen Zeitpunkt für den Ausstieg findest. Ich für meinen Teil lasse jedenfalls die Finger von Investments, die weder einen inneren Wert haben, noch von einer staatlichen Instanz gestützt werden.

  11. #60
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Da es nichts zu verlieren gibt, warum sollte man jetzt aussteigen? Ganz im Gegenteil zu den ganzen Horrormeldungen, in Singapore wurde der erste Bitcoin-ATM aufgestellt und die Regierung hat klar gemacht, das Bitcoins nicht unter deren finanzielle Regulatorien fallen. Mal wieder ein Wegweiser. Wie auch bei der Biotechnologie und anderen zweifelhaften, doch sehr erfolgreichen Initiativen

    Bitcoin ATMs Open In Singapore, Hong Kong - Digits - WSJ
    Wow, in Singapur ist der Bitcoin ja schon richtig weit verbreitet:
    as many as 40 establishments in Singapore now accept the currency.

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