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Alte CDs aus den Anfangsjahren werden so langsam unbrauchbar.., wie kann man retten??

Erstellt von hueher, 17.05.2014, 11:38 Uhr · 38 Antworten · 2.629 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von benni

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    Hab noch eine dicke Reihe Vinyl aus den 70ern, alle in gutem Zustand. Und auch sogar noch Koffer voller MCs aus dieser Zeit.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von hueher

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    Nur, alle diese LPs sind sehr schwer, 2 Umzugskartons sind voll im Keller zuhause! Eigentlich schade darum, die Qualität ist sehr gut, nur besser ist jetzt, alles abspeichern auf irgendein Medium und den Rest dann am Flohmarkt verscherbeln................ Ebenso meine hundert Kassetten, müßte nur noch einen Recorder dazu kaufen!

    Das Problem beim Digitalisieren einer LP ist, sie benötigt mindestens je nach Länge, 45 -50 Minuten, das sind dann bei ungefähr 100 Stück...........................???? "phhhhhhhhh............"

  4. #13
    Avatar von Ban Bagau

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    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Die Rohlinge sind mechanisch haltbarer als früher.
    Wenn Du damals unvorsichtigerweise mit einen harten Stift beschriften willtest, splitterte auf der anderen Seite die Silberschicht ab.
    Heute muß man beim Entsorgen mit Messer oder Schere zerkratzen. Auf der anderen Seite löst sich trotzdem nichts mehr.

    Was die Zukunft betrifft: Da reicht für den Besitzer wohl nach Jahrzehnten eine Sicherheitskopie auf einen neuen Rohling.
    ...
    Durch optimierung der Herstellung um Kosten einzusparen wird wohl dahingehend zu Verlängerung der Lebensdauer nichts zu erwarten sein. Außer bei gewissen teureren Premiumprodukten mit Lebendauergarantie mancher Hersteller.
    Ob Medium oder Lesegerät beginnt bereits mit der Herstellung sein chemischer Zerfallsprozeß ähnlich wie bei jeder Batterie oder Akku.
    Je feiner die verbauten Strukturen sind um so schneller die Ausfallquote. In elektronischen Bauteilen sind eine vielzahl von "exotischen" chemischen unstabilen Verbindungen verbaut. Die während des Betriebes durch Erwärmung nur schneller miteinander reagieren, interagieren, diffundieren oder sich einfach nur ausgasen oder verflüchtigen. (siehe zb. klassisches Beispiel Elko`s)

    Daher ist es bei modernen Lesegeräten mit ihren immer feineren Strukturen und meist durch ihre bauartbedingte schlechte Reparaturmöglichkeit einzelner Bauelemente wenig sinnvoll, selbst bei fachgerechter Lagerung und Nichtnutzung, diese für spätere Leseversuche mit einzulagern.
    Vor allem die Lacke, die früher für den Label-Aufdruck verwendet wurden, entpuppen sich heute als Killer jeder CD. Sie fressen sich durch die einzelnen Schichten und beeinträchtigen die Reflexionsfähigkeit der CD. Ergebnis: Sie ist nicht mehr zu lesen. Aber auch infolge regelmäßiger Nutzung erleidet eine CD unwiderrufliche Schäden. Schon durch leichtes Biegen entstehen in ihrem Schutzlack Haarrisse, durch die Feuchtigkeit eindringen und die Schutzschicht so zerstört werden kann. Ist der Tonträger zu lange dem Sonnenlicht oder zu großer Kälte ausgesetzt, werden ebenfalls Zersetzungsprozesse in Gang gesetzt. Kolasas Fazit: Die CD ist viel zu sensibel, um ewig halten zu können.
    "Unter idealen Lagerungsbedingungen gebe ich einer CD 50 bis 80 Jahre Lebensdauer", sagt der Leiter des Lehrgebietes Multimedia und Internetanwendungen der Fernuniversität Hagen, Matthias Hemmje. Eine "Lagerung unter idealen Bedingungen" hieße jedoch, dass die CDs nicht angefasst und staub- sowie lichtgeschützt in klimatisierten Räumen aufbewahrt werden müssten, deren Temperatur 18 Grad Celsius nicht übersteigt. An das Abspielen der CD unter solchen Bedingungen sei kaum mehr zu denken.
    Noch kurzlebiger sind selbst gebrannte CDs, wie sie in Privathaushalten zu Hunderttausenden im Einsatz sind, um Fotoalben, Musik oder Videos zu sichern. Laut Hemmje können diese unter Umständen schon nach einem Jahr nicht mehr lesbar sein. Der Dozent empfiehlt deshalb, die Daten auf externe Festplatten zu speichern.
    Deutsches Musikarchiv: CD-Zerfall bedroht Kulturerbe | heise online

  5. #14
    Avatar von DisainaM

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    Lagerungsumstände sind natürlich auch wichtig,
    in Thailand ein Raum, der durch Aircon täglich 20 Grad hat, ohne Aircon 40 Grad,
    manchmal im Jahr auch 10 Grad,
    wird durch termische Schwankung im Zerfallsprozess stärker beansprucht,
    als ein Produkt bei gleichmässiger kühler und dunkler Umgebung.

  6. #15
    Avatar von rolf2

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    vielleicht sollte man sich auch mal überlegen ob es wirklich so wichtig ist die Vergangenheit zu konservieren und mitzuschleppen.

    Loslassen von all dem Kram erleichtert enorm. Alte Musik z.B. findet man bei Youtube.

  7. #16
    Avatar von DisainaM

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    Der "alte Kram" sind immerhin die eigenen Wurzeln,
    und was die Musik angeht,
    als Käufer von CDs,LPs, usw. ist man immerhin Rechteinhaber, der seine zulässige Privatkopie konsumiert,
    ein unbekannter Download aus dem Netz wird zB. von th. Behörden bei einer Restaurantrazzia, bei einem sichergestellten Notebook, als illegale Musik eingestuft, für das man nach dem Computer Crime Act Strafe zahlen muss,
    besonders scharf bei Thai Musik.

    Schau Dir in alten Forum-Musik Freds die gelöschten Youtube Felder an,
    wo Grammy sämtliche zB. Bird Videos löschen liess.

  8. #17
    Avatar von rolf2

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    es ist nunmal so die Zeit schreitet voran, die Natur hat uns ein Gedächtnis mitgeliefert.

    Mir fehlt einfach das Verständnis dafür in alten Zeiten sich zu suhlen. Ich hab schon Hunderte Fotos von Kleinkindern in Badewannen gesehen, erster Schultag, Abi- Abschluss, ich und meine Kollegen, das war in Schweden, Foto mit großem Fisch usw usw.

    alles banal.

    Wie gesagt.... ich kanns nicht verstehen, aber wer will soll diesen nichtssagenden banalen Kram ruhig sammeln. Ich wollte nur mal meinen Senf dazugeben.

  9. #18
    Avatar von benni

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    es geht ja auch nicht darum das zu sammeln, sondern wie man das am besten konservieren könnte

  10. #19
    Avatar von rolf2

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    wo ist der Unterschied?

  11. #20
    Avatar von benni

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    der Unterschied besteht darin, daß man Dinge in deinem Sinne aus "melancholischen" Gründen sammelt, welche man natürlich auch konservieren könnte oder auch nicht, und Dinge zu konservieren ohne diese aus melancholischen, vergangenheitsidealisierenden Gründen zu sammeln.

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