RSS-Feed anzeigen

DisainaM

Die falschen Fotos und Filme auf dem notebook

Bewerten
von am 03.06.10 um 01:39 (3056 Hits)


viele Thailandurlauber sind wie versessen auf ihre Trophaenphotos aus dem th. Nachtleben,
und bekommen seit letztem Jahr immer häufiger Probleme mit dem th. Zoll,

der bei der Ausreise und Einreise stichprobenartig sich den Inhalt von notebook ansehen,
und bei kleinstem Anzeichen von Verstoessen gegen th. Recht sofort Probleme machen.

Die Flut der Trophaenphotos,
wie sie regelmaessig online gehen,
Beispiel
http://www.flickr.com/photos/misterbangkok/
wollen die Behörden wohl auch reduzieren,
... wenn sie es koennen.
Stichworte: - Stichworte bearbeiten
Kategorien
Kategorielos

Kommentare

  1. Avatar von phimax
    • |
    • permalink
    D_M, auch du?
  2. Avatar von DisainaM
    • |
    • permalink
    ich hab Verständnis für die Aktionen des th. Zolls,
    Australien hat sie jetzt übernommen.

    Travellers red-faced over new customs .... rule | Courier Mail

    กลุ่มเสรีภาพต่อต้านการเซ็นเซอร์แห่งประเทศไทย
    Australia customs targets laptop ....-Register
    25-05-10

    [FACT comments: So, Bunky, you really thought Australian morals police would stop at a vast blocklist only targetting “..........y”? Think again…]

    Oz customs search lappies and mobes for smut

    More protections for thin-skinned Antipodeans

    John Oates

    The Register: May 21, 2010

    Oz customs search lappies and mobes for smut

    A row has broken out in Australia after it emerged that Customs officers are searching laptops and mobile phones for smutty snaps.

    The change actually came in late last year. Inbound passengers must fill in an incoming passenger card which now includes a ..........y question.

    Fiona Patten, president of the Australian 5ex Party, said: “If you and your partner have filmed or photographed yourselves making love in an exotic destination or even taking a bath, you will have to answer ‘Yes’ to the question or you will be breaking the law.”

    She said the question was a gross invasion of privacy and could criminalise thousands of people who might answer no to the question out of embarrassment. She said the change had been sneaked in and was a further attempt to prop up Senator Conroy’s “failing internet filter”.

    Australians are clearly a delicate, even over-sensitive bunch who need protecting from this sort of filth, whether it’s online or on someone’s iPhone.
    wer auf seinem Handy, auf seiner Kamera oder pc, Bilder von seiner unbekleideten Freundin hat,
    ist ein Krimineller, wenn er nach Australien einreisen will,

    man sieht dadurch, dass westliche Länder solche Regeln übernehmen,
    wo deie Reise hingeht,

    zum fundamentalistischen Burka-Staat.

    Auf der anderen Seite, wenns ums gnadenlosen Ablichten von th. Servicekräften geht,
    sollte Takt und Würde auch beim Fotographen vorhanden sein,
    heftig, was da teilweise veröffentlicht wird.


    Zur rechtlichen Ebene,

    Das Recht am eigenen Bild


    Dieser Artikel soll die Rechte darstellen, die das Model bzw. die abgebildete Person am gemachten Bild hat und welche nicht. Aus diesen Rechten ergeben sich gleichzeitig die Einschränkungen, denen sich der Fotograf unterwerfen muss um keine Rechtsverletzung zu verursachen und eventuellen Schadensersatzansprüchen ausgesetzt zu sein.

    Das Recht am eigenen Bild ist als besondere Ausprägung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts im Kunsturhebergesetz (KunstUrhG) festgesetzt. Gem. § 22 Satz 1 KunstUrhG dürfen Abbildungen einer Person grundsätzlich nur dann verbreitet oder zur Schau gestellt werden, wenn deren Einwilligung vorliegt. Zu diesem Grundsatz gibt es jedoch einige Ausnahmen und Einschränkungen. Das Gesetz setzt in der gleichen Norm bereits fest, dass eine Einwilligung der abgelichteten Person vermutet wird, wenn diese für das Abbilden eine Entlohnung erhält. Dies bedeutet, dass das Model bei Bezahlung explizit einer Verwendung widersprechen muss, da ansonsten die gesetzliche Vermutung greift, sie habe zugestimmt.

    Weitere Ausnahmen zum genannten Grundsatz sind in § 23 Abs. 1 KunstUrhG normiert. So können Bildnisse auch ohne Einwilligung veröffentlicht werden, wenn:

    1. es sich um Bildnisse der Zeitgeschichte handelt:

    Nach aktueller Rechtsprechung kommt es bei der Beurteilung, ob es sich um eine Abbildung der Zeitgeschichte handelt, stärker auf den Kontext der Berichterstattung als auf die abgebildete Person an. Jedoch ist der Begriff weit zu fassen, da es im Rahmen der Informationsfreiheit ein großes Interesse der Öffentlichkeit an Geschehnissen von gesellschaftlicher Relevanz gibt. Unter Anderem fallen folgende Beispiele unter diese Ausnahme:

    * Staatsoberhäupter und Politiker (auch nach ihrer Amtszeit),
    * Angehörige regierender Königs- und Fürstenhäuser (allerdings nur soweit sie selbst einen zeitgeschichtlichen Bezug aufweisen),
    * Repräsentanten der Wirtschaft,
    * Wissenschaftler und Erfinder,
    * Künstler, Schauspieler, Sänger, Entertainer und Sportler.

    2. die abgebildeten Personen nur als Beiwerke einer Landschaft oder Örtlichkeit erscheinen:

    Entscheidend dafür, dass diese Ausnahme greift, ist dass es bei der Abbildung erkennbar nicht um die Person als Motiv gegangen sein darf, sondern sie „aus Versehen“, „durch Zufall“ oder „weil sie gerade dort war“ neben oder innerhalb eines anderen Motivs abgebildet wurde.

    3. das Bildnis Versammlungen, Aufzüge oder ähnliche Vorgänge darstellt, an denen der Abgebildete teilgenommen hat:

    Der Begriff ist zunächst weit zu fassen, so dass z.B. auch Trauerumzüge und Beerdigungen von der Aufzählung umfasst sind. Allerdings wird sich in solchen Fällen wohl eine Einschränkung über § 23 Abs. 2 KunstUrhG ergeben, je nach dem wie stark der Eingriff das Interesse des Abgebildeten (oder seiner Angehörigen) verletzt. Nicht von dieser Ausnahme umfasst sind rein private Ereignisse. Eine Veröffentlichung ohne Einwilligung ist somit ein Rechtsverstoß.

    4. das Bildnis nicht auf Bestellung angefertigt wurde und die Verbreitung einem höheren Interesse der Kunst dient.

    Diese Ausnahme hat keine große praktische Bedeutung. Zumal von ihr nur Arbeiten erfasst werden, die nicht auf Bestellung, also ohne ausdrücklichen Auftrag erstellt worden sind.

    All diese Ausnahmen greifen jedoch nicht ein, wenn durch die Verbreitung ein berechtigtes Interesse des Abgebildeten (bei Verstorbenen, das seiner Angehörigen) verletzt wird, so § 23 Abs. 2 KunstUrhG. Diese Einschränkung ist sehr vage formuliert und bedarf in jedem einzelnen Fall einer umfassenden Abwägung der Umstände. So stehen sich regelmäßig die Presse- und Informationsfreiheit und die Interessen des Abgebildeten gegenüber. Es lässt sich nur schwer eine passende Definition dafür finden, wann genau das Interesse „berechtigt“ ist. Festhalten lässt sich zumindest, dass mit dieser Einschränkung eine Grenze gezogen werden soll um die Privats- und Intimsphäre der abgebildeten Personen zu schützen und Ehr- und Rufverletzungen zu verhindern. So kann im Einzelfall auch die Wohnung der abgebildeten Person mit von diesem Schutz umfasst sein.

    Wichtig ist zu wissen, dass grundsätzlich derjenige, der das Bildnis ohne Einwilligung verwendet, beweisen muss dass es sich bei seiner Darstellung um eine der vier oben genannten Ausnahmen handelt.

    Es lässt sich erkennen, dass das rechtliche Dürfen des Fotografen (als Urheber) nicht unwesentlich vom Recht der abgelichteten Personen abhängt. Um Streitigkeiten zu vermeiden sollte bereits im Voraus versucht werden, Einwilligungen bei den zu fotografierenden Personen einzuholen und über die Verwendungsabsichten aufzuklären. Leider ist dies in der Praxis nicht immer möglich ist und so manches Bild würde seinen spontanen Charakter verlieren oder gar nicht erst entstehen, wenn zunächst ein Gespräch mit den abgelichteten Personen erfolgen würde.

    In manchen Fällen lässt sich die Einwilligung aber auch später noch einholen. Dies sollte allerdings spätestens bis zur Veröffentlichung der Fall sein.

    Ist auch dies nicht möglich, muss man bei der Auswahl der zu veröffentlichenden Bildern doppelt sorgsam sein um keine Rechte zu verletzten.
    eine besondere Ausnahme sind dabei Personengruppenaufnahmen auf Festen.

    Feste sind Ereignisse der lokalen Zeitgeschichte, und dürfen ohne besondere Zustimmung im Netz veröffentlicht werden.
    Solange auf dem Fest keine Portraitaufnahme einer Person alleine gemacht wird,
    die müsste einer Internetveröffentlichung erst gesondert zustimmen,
    können Fotos von mehreren Personen, welche sich auf einem Fest befinden,
    auch ohne deren Zustimmung veröffentlicht werden,
    weil man davon ausgeht,
    wer auf ein Fest geht, nimmt dabei seine Anwesendheit als Beiwerk von Festfotos billigend in Kauf,
    zumal die Teilnahme an einem lokalen Zeitgeschehen, kein Einspruchsrecht einem Abgelichteten gibt,
    der nur Beiwerk im Foto ist.
  3. Avatar von Robert-1
    • |
    • permalink
    Gehen die einem auch an die Wäsche, um weitere SD Karten zu finden,
    abgesehen davon, daß man solche Bilder natürlich besser in einer verschlüsselten Datei ablegt, ich sach nur pgpdisk oder truecrypt...
  4. Avatar von DisainaM
    • |
    • permalink
    wer in Australien auf dem Einreiseformular ankreuzt, dass man kein anstössiges Material - .... - (australische Definition) mitsich führt, macht sich beim auffinden strafbar.

    Weltweit ist es dem Zoll freigestellt, wie er die Durchsuchung durchführt,
    München ist ja berüchtigt, die Japanern eine genaue Untersuchung von Körpertaschen vorzunehmen,
    also alle Körperöffnungen zu untersuchen (Gold oder Edelsteinschmuggel waren wohl einige Treffer dabei.
  5. Avatar von waanjai_2
    • |
    • permalink
    Scheint allerdings nur bei Medien beliebt zu sein, die gleich eine Ansichtsfunktion eingebaut haben. Bei reinen Festplatten scheint dies nicht zu passieren.
    Und die kryptographische Verschlüsselung bzw. das Unsichtbar werden lassen von Foldern tuen das ihrige.
  6. Avatar von MiPuSa
    • |
    • permalink
    In MUC wurde ich im Dezember nach drei Wochen BKK aus dem grünen Ausgang gezogen und die Beamtin der Bundespolizei interessierte sich nur für die Bilder auf meiner Digi-Cam. Das Notebook, nachdem sie auch gefragt hatte, wurde allerdings nicht untersucht. Erst einige Zeit dannach kam mir die Idee, dass nach "verbotenen" Bildern gesucht wurde. Finde ich aber eigentlich auch ganz okay.