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Zahl der Zeugen bei Thai-Scheidung

Erstellt von mipooh, 27.10.2007, 00:35 Uhr · 34 Antworten · 3.894 Aufrufe

  1. #31
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Bukeo, ich sagte doch, das war kein Mutmaßen, sondern eigene Erfahrung. Ein Jahr Trennung reicht aus, ob die Frau nun in Deutschland oder in Thailand lebt nach der Trennung. Warum auch sollte das einen Unterschied machen?
    ein Jahr Trennung, danach Scheidung ohne Ehefrau - da ist bereits ein Härtefall inkludiert. Lt. Gesetz sind ohne Härtefall 3 Jahre Wartezeit nötig.
    Dann hat also dein Anwalt schon klug gearbeitet.

  2.  
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  3. #32
    Avatar von Chak

    Registriert seit
    02.06.2010
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    16.506
    Bukeo, ich schreibe extra für dich noch einmal langsam: Drei Jahre, wenn die Frau nicht einverstanden ist. Wollen beide die Scheidung, dann reicht ein Jahr Trennung, auch ohne Härtefall.

    Es steht direkt im § 1566 BGB: BGB - Einzelnorm
    (1) Es wird unwiderlegbar vermutet, dass die Ehe gescheitert ist, wenn die Ehegatten seit einem Jahr getrennt leben und beide Ehegatten die Scheidung beantragen oder der Antragsgegner der Scheidung zustimmt.
    (2) Es wird unwiderlegbar vermutet, dass die Ehe gescheitert ist, wenn die Ehegatten seit drei Jahren getrennt leben.
    Hervorhebung von mir.

    Ich hoffe das mit den Eheschließungen ohne Konsularbescheinigung hast du ein wenig besser durchdacht.

  4. #33
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Bukeo, ich schreibe extra für dich noch einmal langsam: Drei Jahre, wenn die Frau nicht einverstanden ist. Wollen beide die Scheidung, dann reicht ein Jahr Trennung, auch ohne Härtefall.
    dann reden wir aneinander vorbei und ich habe andere Erfahrungen darin.
    Wenn eine Frau nicht mehr zur Verfügung steht, weil sie z.B. nach Thailand abgehauen ist - sind 3 Jahre Wartezeit normal, können aber dann mit Härtefall auf ein Jahr gekürzt werden.
    Eine Ehefrau, die nicht vorhanden ist - ist auch mit einer Scheidung nicht einverstanden.

    Hab gerade so einen Fall mit einer bekannten Berliner Anwältin abgeschlossen.

    Sie in Thailand, er in Deutschland.
    Sie wollte die Scheidung und hat dies beglaubigt an das deutsche Gericht übermittelt. Ohne diese Beglaubigung hätte er 3 Jahre warten müssen, da dann ein Einverständnis nicht vorgelegen hätte.

    Ich glaube, jetzt müssten wir zusammen gekommen sein, oder? Du hast nämlich im ersten Satz oben recht. Nur eine fehlende Ehefrau kann kein Einverständnis geben

    Siehe Punkt 2.

  5. #34
    Avatar von Chak

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    Es war zwar bisher nur von einvernehmlicher Scheidung die Rede, aber belassen wir es dabei, denn jetzt haben wir in der Tat einen gemeinsamen Nenner.

  6. #35
    Avatar von alhash

    Registriert seit
    17.12.2001
    Beiträge
    4.824
    Verkündet am 15.Juni 2005

    In der Famileinsache

    xxx
    Deutschland

    gegen

    xxx
    Thailand

    hat das Amtsgericht usw., für Recht erkannt:

    Die am 22 November 2002 vor dem usw., wird geschieden. Ein Versorgungsausgleich findet nicht statt.

    Gründe:

    Die Eheleute leben länger als ein Jahr voeinander getrennt.
    Der Ehemann hält die Ehe für gescheitert und beantragt , die Ehe zu scheiden.
    Die Antragsgegnerin ist dem Antrag nicht entgegengetreten
    Der Scheidungsantrag ist begründet §1565 BGB

    AlHash

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