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Wohnen in Thailand, arbeiten für Firma in Deutschland

Erstellt von Chris79, 01.02.2013, 21:30 Uhr · 20 Antworten · 5.465 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Chris79

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    Wohnen in Thailand, arbeiten für Firma in Deutschland

    Hallo,

    ich bin sicher nicht der Erste mit einer derartigen Frage und doch muss ich sie stellen...

    Meine momentane Situation ist folgende:

    Ich arbeite als Monteur für eine in Deutschland ansässige Firma, für die ich weltweit unterwegs bin.
    Ich bin in Deutschland gemeldet, jedoch ist die Adresse bei einem guten Freund und dient lediglich dazu Post zu empfangen.
    Seit etwa vier Jahren verbringe ich meine gesamte Freizeit in Thailand und habe dort auch eine Wohnung, was somit mein "eigentlicher" Wohnsitz ist.
    Zum Teil verbringe ich nur 3-4 Monate in Deutschland und das auch nur aus arbeitstechnischen Gründen.
    Ich bin 33 Jahre alt und nicht mit einer Thai verheiratet.

    Nun zu meiner Frage:

    Ich habe vor meinen Wohnsitz in Deutschland abzumelden, mit Umzug ins Ausland.
    Mein Arbeitgeber wäre bereit mir einen Vertrag als Freiberufler zu geben, was für mich heißen würde, dass ich mir künftig meine Aufträge aussuchen und ansonsten meinen Lebensmittelpunkt in Thailand festigen könnte.
    Auch wäre es möglich einen festen Arbeitsvertrag zu erhalten, der sich auf maximal 180 Tage Arbeit in Deutschland beschränkt.

    Meine Frage deswegen ist, ob und wie es möglich ist ein Business in Thailand zu gründen, um dann meine eigene Arbeitskraft wieder nach Deutschland zu verkaufen (selbstverständlich mit steuerlichen Abgaben in Thailand), bzw. wie es mit meinen steuerlichen Abgaben aussehen würde, wenn ich keinen Wohnsitz in Deutschland gemeldet habe und die Mindestaufenthaltsdauer und das Verdienstlimit, von meines Wissens 14.000 Euro jährlich, nicht überschreite?

    P.s.: kann ich eine Partnership Ltd. auch mit einem Thai gründen, mit dem ich nicht verheiratet bin?

  2.  
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  3. #2
    Avatar von markobkk

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    Eine Limited Partnership kannst Du mit jedem Thai gruenden, egal ob verheiratet oder nicht. Dir koennen aber nur maximal 49% der Firma gehoeren. Fuer eine Arbeitserlaubnis muss die Firma mit 2 Millionen Baht registriert sein wenn ich aktuell richtig informiert bin. Ausserdem braucht man soweit ich weiss eine bestimmte Anzahl thailaendischer Mitarbeiter um eine Arbeitserlaubnis fuer einen Auslaender zu bekommen.

    In Deutschland zahlst Du ueberhaupt keine Steuern mehr wenn Du Dich in Deutschland abmeldest.

    Eine wichtige Frage wird auch sein ob Du Deinen Beruf in Thailand ueberhaupt ausueben darfst. Es gibt eine lange Liste mit verbotenen Berufen fuer Auslaender. Hab sie grad nicht zu Hand aber irgend jemand wird den Link wohl demnaechst hier posten.

    Nachtrag:

    Hier ein paar, wenn auch aeltere Infos, zur Arbeitserlaubnis. Der Mindestlohn betraegt mittlerweile allerdings 50, oder 60,000.00 Baht pro Monat, nicht 40,000.00 wie angegeben.

    MadMac oder Franky haben bestimmt aktuellere Infos als ich. Ich beschaeftige mich mit solchen Themen relativ wenig, bei mir wird das alles erledigt und ich muss mich nicht selbst drum kuemmern.

  4. #3
    Avatar von Chris79

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    Danke erstmal für die Antwort.

    Was die Ausübung meines Berufs angeht denke ich, dass das keine Schwierigkeiten bereiten sollte, da ich ausschließlich als Supervisor weltweit tätig bin.
    Lediglich wenn ich in Deutschland selbst arbeite muss auch mal Hand mit anlegen. Alles was in richtige körperliche/handwerkliche Arbeit geht ist mir nahezu in jedem Nicht-EU-Land untersagt.

    Trotzdem wäre diese Liste mal sehr interessant zu sehen. Wo kann ich diese im Netz finden?

    Thailändische Mitarbeiter meines Wissens jeweils 4, oder 5, um eine Arbeitserlaubnis für einen Farang zu bekommen und auch die 50 bzw 60.000 baht waren mir bekannt.

    Wie ist das mit den 2 Mio Baht? Sprechen wir hier von der Investitionssumme in das Unternehmen, oder ist das Kapital, das sozusagen unberührbar als eine Art Sicherheit ständig vorhanden sein muss?

  5. #4
    Avatar von MadMac

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    Zitat Zitat von markobkk Beitrag anzeigen
    MadMac oder Franky haben bestimmt aktuellere Infos als ich.
    Danke fuer die Blumen . Ich wuerde in Thailand als Freelancer keine Firma gruenden. Gibt zwar ein paar Einsparungsmoeglichkeiten und Foerderungen (BOI), die greifen aber nur bei Mindestinvestment und Taetigkeit im Land. Thailand ist ansonsten kein Steuerparadies und man hat als Farang keinerlei Kontrolle ueber die eigene Firma (49%). Schau Dir Alternativen an, Dubai oder Singapore zum Beispiel.

    Der einzige moegliche Grund, den ich mir vorstellen koennte, waere um genug Einkommen zu generieren (50kTHB/month, die Du in TH versteuern musst) und auf dieser Basis sich ein Workpermit und Non-Immi-B Visa auszustellen. Aber da Du eh nur stueckweise in TH bist ist das ziemlich sinnfrei und Geld aus dem Fenster.

  6. #5
    Avatar von funnygirlx

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    ich kenn mich da zwar nicht aus, aber mein bekannter lebt seit 10 ajhren in thiland. ist weltwit taetig fuer einen deutschen multinational, war in DE gemeledet und hat dort versteuert. vor 4 jahren , wurde das geaendert ,,deutschland abgemeldet, adresse thailand. der arbeitgeber machte einen neuen vertrag via seiner tochterfirma in der schweiz , seitdem zahlt er fast keine steuern mehr und hat viel mehr geld in der tasche. genaues weiss ich nicht, aber es hat fuer ihn viele vorteile via schweiz ( versicherungen etc) , und fuer den artbeitgeber ist das scheints auch einfacher , da deutschland da manchmal probleme macht.
    also aufjedenfall ihm bringt es mehr als 1/3 mehr geld plus absicherung. und er hat natuerlich keine frima in Th

  7. #6
    Avatar von hans401

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    gründe einfach eine partnership limited
    dafür brauchst du überhaupt kein kapital keine angestellten und bekommst sogar ein work permit

  8. #7
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von Chris79 Beitrag anzeigen
    Danke erstmal für die Antwort.

    Was die Ausübung meines Berufs angeht denke ich, dass das keine Schwierigkeiten bereiten sollte, da ich ausschließlich als Supervisor weltweit tätig bin.
    das thailändische Arbeitrecht ist nicht immer logisch,
    und unterscheidet zwingend nach dem Tätigkeitsort,

    es wird formalistisch geprüft, workpermit - für --- Berufsangabe,
    für Berufsort ist kein Feld und keine Frage enthalten,
    der Kontakt mir der Bürokratie muss nicht immer harmonisch verlaufen,

    viele haben in ähnlichen Situationen offshore Firmen in Singapore oder auf den Seychellen gegründet,

    Singapur: Steuerparadies für die Schweizer - SPIEGEL ONLINE

    Firmengrndung Seychellen, Offshore Company Formation, Seychelles IBC Company Registration

    man sollte allerdings auch als Auslandsdeutscher in dem Land, wo man mindestens 6 Monate und 1 Tag pro Jahr zubringt,
    seine Steuerverpflichtungen erfüllen.

  9. #8
    Avatar von MadMac

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    Zitat Zitat von hans401 Beitrag anzeigen
    gründe einfach eine partnership limited
    dafür brauchst du überhaupt kein kapital keine angestellten und bekommst sogar ein work permit
    Falsch. Ein Mindesteinkommen von 50kTHB/Monat muss versteuert werden. Zuzueglich Nachweis und entsprechender Versteuerung der Geschaeftstaetigkeit der Firma. Briefkastenzeiten sind vorbei und das ist gut so.

  10. #9
    Avatar von MadMac

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    man sollte allerdings auch als Auslandsdeutscher in dem Land, wo man mindestens 6 Monate und 1 Tag pro Jahr zubringt,
    seine Steuerverpflichtungen erfüllen.
    Das Gute an Singapore ist, das "foreign sourced income", also z.B. bei Freelancertaetigkeit irgendwo auf der Scheibe, nicht steuerpflichtig ist.

  11. #10
    Avatar von DisainaM

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    ausserdem kann man bei einer offshore Comp. in Singapore den gesamten offshore Vorteil nutzen

    HIER DIE VORTEILE VON OFFSHORE GESELLSCHAFTEN:

    • Jeglicher Firmentitel möglich: AG, GmbH, Ltd., Inc., International and Corp, SA, SL
    • garantierte Anonymität der Eigentümer
    • Keine zwingende Bilanzveröffentlichung
    • Keine doppelte Buchhaltung nötig
    • Schutz vor immateriellen Rechten (Klagen etc.)
    • eine IBC kann einem Trust Fond oder einem Nominee Shareholder gehören
    • eine juristische Person kann als Director der IBC eingesetzt werden
    • viele bekannte Firmen (u.a. Reedereien und Großkonzerne) haben eine Offshore-Mutterfirma
    • Eine IBC-Gesellschaft ist nicht verpflichtet, Informationen über Geschäftsführer und Aktionäre herauszugeben. Daten über Rechnungslegung, Besitz, Guthaben sind streng vertraulich
    • Nur ein Aktionär oder Besitzer der Gesellschaft ist vorgeschrieben.
    • Der Vorstand kann aus einem einzigen Mitglied bestehen.
    • Ausstellung von Bearer Shares (nicht registrierte Aktien) meist möglich
    • Es besteht keine Verpflichtung zum Einreichen der Rechnungslegung bei den Behörden.
    • Die Gesellschaft genießt eine gesetzlich garantierte 100%ige Steuerbefreiung
    • Es wird kein Mindeststammkapital verlangt
    • Keine Pflicht zur Durchführung einer Hauptversammlung
    • Wenn eine Hauptversammlung stattfinden soll, kann diese an jedem beliebigen Ort stattfinden.
    • Die Gründungskosten für eine Gesellschaft dieser Art ist oft viel niedriger als für die Gründung einer Aktiengesellschaft in Deutschland
    • Die Gründung einer IBC-Gesellschaft ist mit wenig Verwaltungsaufwand verbunden und dauert maximal 2-3 Wochen
    Offshore Firmengrndung, Offshore Firma grnden, Offshore IBC, Offshore Company Formation, Offshore Company Registration

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