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Wie Visa-Ablehnungsgrund bei der Deutschen Botschaft herausbekommen

Erstellt von mitchel, 26.08.2012, 08:28 Uhr · 46 Antworten · 9.952 Aufrufe

  1. #11
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Bei einer Visumablehnung werden zwei Seiten ausgehaendigt. Die erste Seite mit der angkreuzten Begruendung und die zweite dann mit der Rechtsmittelbelehrung.

    Wurde ein Visum abgelehnt, dann muss man bei Passuebergabe sogar zwischenzeitlich unterschreiben, dass man den Visumablehnungsbescheid entgegengenommen hat. Dies ist der derzeitige Stand der Dinge.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von mitchel

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    Ich habe nun über das Kontaktformular sehr höflich um einen Termin mit dem Sachbearbeiter gebeten um eventuelle Missverständnisse auszuräumen und habe auch innerhalb von 1 Tag eine Rückmeldung erhalten. Hier heißt es, dass ein persönliches Gespräch auf Grund der vielen Anträge nicht möglich ist und dass bei der Vergabe des Visums alles sorgfältig geprüft wurde. Wir haben jedoch die Möglichkeit schriftlich zu remonstrieren.

    Wie sollen wir jetzt weiter vorgehen? Es ist doch totaler Schwachsinn zu remonstrieren nur um den Grund der Ablehnung heraus zu bekommen. Wir könnten ihnen einen Einzeiler schreiben, der natürlich abgelehnt wird und die Botschaft hätte nur Arbeit damit. Eine Remonstration ist ja von unserer Seite nicht gewollt!

    Wirkt sich eine Remonstration negativ auf weitere Visumsanträge aus?

    Vielen Dank für eure Tipps

  4. #13
    Avatar von JT29

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    Zitat Zitat von mitchel Beitrag anzeigen
    Es ist doch totaler Schwachsinn zu remonstrieren nur um den Grund der Ablehnung heraus zu bekommen.
    Daher ist der erste Weg schriftlich anzufragen, warum erstmal konkret abgelehnt wurde und dann erst kommt eine evtl. Remonstration -> es gibt dazu auch ein Merkblatt auf der Botschaftsseite. Eine Remonstration wirkt sich nicht negativ aus.

  5. #14
    Avatar von BKK-Fan

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    Remonstration mit seinem langwierigen Verfahren kannst du in die Tonne kloppen.
    Wir haben im März einen Visumsantrag für 3 Monate gestellt, ABGELEHNT (wg. anzweifeln der Rückkehrwilligkeit).
    Nun haben wir jetzt ein Visum für 14 Tage beantragt, denen haargenau die gleichen Unterlagen beigefügt wurden, GENEHMIGT.
    Nun weiß ich ja nicht ob es Deine Mia mit der Wahrheit so genau nahm.
    Hatte meiner eingebleut nichts aus dem Hut zu zaubern, sondern schlicht und einfach die Wahrheit zu sagen, wenn sie nach was gefragt wurde, soll auch heißen, nichts ungefragt rausplappern.

  6. #15
    Avatar von mitchel

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    So nur zur kurzen Info:
    Die Botschaftsmitarbeiterin hat uns nach mehrmaligen Emailverkehr und Erläuterung unseres Anliegen ganz klar empfohlen, dass wir eine Remonstration stellen sollen um den Ablehungsgrund zu erfahren. Der Kontakt war äußerst höflich und eine Rückmeldung auf Fragen innerhalb von ein paar Stunden da.
    Heute also einen Einzeiler an die Botschaft gefaxt und nun mal abwarten.

    Jetzt weiß ich zumidest wo meine Steuergelder verbraten werden

  7. #16
    Avatar von JT29

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    Zitat Zitat von mitchel Beitrag anzeigen
    Heute also einen Einzeiler an die Botschaft gefaxt und nun mal abwarten.
    Ob da ein Einzeiler ausreichend ist

    http://www.bangkok.diplo.de/contentb...sverfahren.pdf

  8. #17
    Avatar von Schwarzwasser

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    Zitat Zitat von BKK-Fan Beitrag anzeigen
    Remonstration mit seinem langwierigen Verfahren kannst du in die Tonne kloppen.
    Das unterschreibe ich definitiv nicht. Es bedeutet viel Arbeit, Sammeln von Informationen, Angaben zB. zu Studium und beruflicher Werdegang, Arbeitsstätten, Zeugnisse sowie die Remonstration in schriftlicher und sachlicher Form zu fertigen und nach Bangkok an die Botschaft zu schicken.

    Ich war vierzehn Tage mit der Remonstration beschäftigt (sauberer Aufbau und Gliederung, Schilderung des Tatbestandes, meine Würdigung und Schlußfolgerung) mit dem Resultat, daß die Meine einen Anruf der Botschaft bekam. Inhalt war, in der Botschaft vorbeizukommen und sich das Visum abzuholen.

    Das Remonstrationsverfahren war in drei Wochen erfolgreich abgewickelt.

    Es gibt Rechtsanwälte deutscher Sprache in BKK, die Dir das machen, wenn Kosten keine Rolle spielen oder man es selbst nicht machen kann.

    PS. Ein Einzeiler ? Also mein Schriftsatz umfasste 14 Seiten..Viel Erfolg !

  9. #18
    Avatar von michael59

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    Wenn es ihm nur um eine Begündung der Ablehnung geht- ist der Satz: ich lege Remontation ein völlig ausreichen. Alles war gesagt und fertig- ein Viusm zum jetzigem Zeitpunkt wird nicht benötigt.

    Bei meiner ersten Remo habe ich alles was soieso schon vorgetragen wurde nur zusammengefasst und hatte dann mit dem Schriftsatz was worauf ich mich berufen konnte.

    Ich glaube nicht, das ausser der Glaubhaftmachung das es dir erst ist, du mit dieser riesen Papierflut etwas anderes erreichst als wenn du eine Seite schreibst.

  10. #19
    Avatar von Schwarzwasser

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    Zitat Zitat von michael59 Beitrag anzeigen
    Bei meiner ersten Remo habe ich alles was soieso schon vorgetragen wurde nur zusammengefasst und hatte dann mit dem Schriftsatz was worauf ich mich berufen konnte.

    Ich glaube nicht, das ausser der Glaubhaftmachung das es dir erst ist, du mit dieser riesen Papierflut etwas anderes erreichst als wenn du eine Seite schreibst.
    zum ersten Absatz - soll eine Remonstration Aussicht auf Erfolg haben, muss sie unbedingt neue Sachverhalte aufzeigen, die etwa beim Gespräch bei der Botschaftsmitarbeiterin nicht oder nicht ausreichend gewürdigt wurden.

    zum zweiten - ich war erfolgreich damit und das gibt mir ja Recht, nicht wahr ? Ich wundere mich aber immer wieder gerne über Leute, die der Meinung sind, mit einem geschwind hingeschmierten, inhaltlich nichtssagendem und vor Fehlern strotzenden Pamphlet irgendjemand in der Botschaft von der Ernsthaftigkeit seiner Absichten überzeugen zu können.

    Macht sich hingegen jemand Mühe beim Schriftsatz, sowohl inhaltlich als auch formal, so zeugt dies auch von Respekt gegenüber dem Mitarbeiter in der Botschaft und hat viel höhere Aussicht auf Erfolg.

  11. #20
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von Schwarzwasser Beitrag anzeigen
    zum zweiten - ich war erfolgreich damit und das gibt mir ja Recht, nicht wahr ?
    wenn jemand anderes mit einer anderen Strategie erfolgreich war? Dann gilt weiterhin nur deine Ansicht?


    Macht sich hingegen jemand Mühe beim Schriftsatz, sowohl inhaltlich als auch formal, so zeugt dies auch von Respekt gegenüber dem Mitarbeiter in der Botschaft und hat viel höhere Aussicht auf Erfolg.
    Traeume weiter!

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