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Wie lange dauert es, vom Einverständnis der Ausländerbehörde bis zur Visaerteilung ?

Erstellt von Socrates010160, 06.04.2011, 16:06 Uhr · 105 Antworten · 32.285 Aufrufe

  1. #31
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von jerry1959 Beitrag anzeigen
    so ist es immer, die Zeiten ändern sich, die Leute nicht. Es ist schon seit Monaten so, wie ich es schreibe.
    Die Frage ist nun, ob das fuer den April 2010 urspruenglich Geplante tatsaechlich umgesetzt wurde. In der entsprechenden Verordnung 265/10 vom 25.03.2010 steht drin, dass es so sein sollte, dass ein D-Visum einem Aufenthaltstitel gleichgesetzt wird (Absatz 3) und der Inhaber sollte drei Monate im Schengengebiet reisen duerfen (Absatz 4). Auch im englischen Text wird lediglich von should gesprochen.

    Jetzt stellt sich die Frage, ob diese Aenderung tatsaechlich ratifziert wurde, also das sollte durch ist, muss, soll, darf (= definitiv verordnend) etc. ersetzt wurde. Ich konnte keinerlei Passus irgendwo finden, dass diese Aenderung tatsaechlich umgesetzt wurde und in Anwendung ist. Hast Du einen entsprechenden Link aus kompetenter Quelle (z. B. Auswaertiges Amt), dass tatsaechlich mit einem D-Visum gleichgestellt mit einem C-Visum im Schengengebiert gereist werden kann. In einem Forum wurde darauf verwiesen, dass es einmal solch einen Hinweis auf der Webseite des Auswaertigen Amtes in Berlin gab, konnte aber heute nichts dergleichen finden. Sorry, dieses "sollte" ist aber fuer mich weder Fisch noch Fleisch.

  2.  
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  3. #32
    Avatar von jerry1959

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Die Frage ist nun, ob das fuer den April 2010 urspruenglich Geplante tatsaechlich umgesetzt wurde. In der entsprechenden Verordnung 265/10 vom 25.03.2010 steht drin, dass es so sein sollte, dass ein D-Visum einem Aufenthaltstitel gleichgesetzt wird (Absatz 3) und der Inhaber sollte drei Monate im Schengengebiet reisen duerfen (Absatz 4). Auch im englischen Text wird lediglich von should gesprochen.

    Jetzt stellt sich die Frage, ob diese Aenderung tatsaechlich ratifziert wurde, also das sollte durch ist, muss, soll, darf (= definitiv verordnend) etc. ersetzt wurde. Ich konnte keinerlei Passus irgendwo finden, dass diese Aenderung tatsaechlich umgesetzt wurde und in Anwendung ist. Hast Du einen entsprechenden Link aus kompetenter Quelle (z. B. Auswaertiges Amt), dass tatsaechlich mit einem D-Visum gleichgestellt mit einem C-Visum im Schengengebiert gereist werden kann. In einem Forum wurde darauf verwiesen, dass es einmal solch einen Hinweis auf der Webseite des Auswaertigen Amtes in Berlin gab, konnte aber heute nichts dergleichen finden. Sorry, dieses "sollte" ist aber fuer mich weder Fisch noch Fleisch.
    sicher gibt es da was, nachzulesen im Artikel 19 des Visakodex.

  4. #33
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von jerry1959 Beitrag anzeigen
    sicher gibt es da was, nachzulesen im Artikel 19 des Visakodex.
    Visakodex der Gemeinschaft

    Artikel 19: Unzulässigkeit
    Dieser Artikel steht in direkter Verbindung zu Artikel 10 Absatz 4. Falls der Antragsteller die angeforderten Zusatzinformationen nicht vorlegt, wird sein Antrag für unzulässig erklärt und so in das VIS eingegeben. Der Begriff der Unzulässigkeit wurde eingeführt, um zwischen der förmlichen Visumverweigerung nach der Prüfung des Visumantrags und Fällen zu unterscheiden, bei denen eine solche Prüfung nicht erfolgt ist, da der Antragsteller die angeforderten Informationen nicht vorgelegt hat. Bisher wurden die förmliche Verweigerung und die nicht zu Ende geführten Prüfungen oft in den Statistiken unter “Ablehnung/Visumverweigerung” geführt, was die tatsächliche Zahl der Verweigerungen und die Verweigerungsquote verzerrt.
    Da es sich bei der Unzulässigkeit nicht um eine förmliche Visumverweigerung handelt, kann der Antragsteller keine Beschwerde dagegen einlegen. Daher kann ein Antrag auch von einer Auslandsvertretung eines vertretenden Mitgliedstaats für unzulässig erklärt werden.


    Quelle: celex-txt - 52006PC0403 -




    Gibt es denn bereits einen einheitlichen Visakodex? Lese immer nur von Vorschlaegen. Bin ich als Schwellenlaender vielleicht zu bloed fuer die EU? Hast Du einen konkreten Link? Zu einem rechtsgueltigen Visakodex, Stand April 2011 aus dem hervorgeht, dass mit einem nationalen Visum (D) wie mit einem Schengenevisum gereist werden kann und dass solch ein Visum einem Aufenthaltstitel gleichgestellt ist?

  5. #34
    Avatar von jerry1959

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    dann wohl doch eher die Änderungsverordnung zur SDÜ zu Artkel 21, werde aber, nach Ostern auch noch eine andere Textfassung einstellen. Auf alle Fälle ist es so, wie ich geschrieben habe. Visa der Kategorie D werden als Einreisevisa in das Schengengebiet und auch für den kurzfristigen Aufenthalt in anderen Schengenstaaten, ausgestellt. Gleichzeitig wurde eine weitere Änderung eingeführt, die Visa werden nicht mehr nur für eine einmalige Einreise ausgestellt.

  6. #35
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von jerry1959 Beitrag anzeigen
    dann wohl doch eher die Änderungsverordnung zur SDÜ zu Artkel 21, werde aber, nach Ostern auch noch eine andere Textfassung einstellen.
    Vielen Dank. Ist sicherlich bedeutsam fuer viele. Ist in der Tat sehr schwierig was richtig Konkretes in die Hand zu bekommen, obwohl es im Internet heisst, die Aenderungen sollen spaetens am 05.04.2010 in Kraft treten. Sucht man dann jedoch ganz konkret nach der Thematik D-Visum und die Passagen D-Visum = Augenthaltstitel und D-Visum = selbe Reisefreiheit wie C-Visum, dann sind an den eigentlichen relefanten Stellen wie Auswaertiges Amt und den Auslandsvertretungen nichts zu finden. Habe nicht viel Vertrauen in europaeische Gesetzgebungen. Viel zu viele Koeche und letztendlich bleibt jedes Land natuerlich dann doch autonom, bis hin zur Moeglichkeit einer Einreiseerlaubnisverweigung trotz eines Visums. Hier ist sicherlich oftmals ein grosses Missverstaendnis. Ein Visum gibt kein Recht zur Einreise sondern ist lediglich eine grundsaetzliche Bedingung fuer eine Einreise.


    Auf alle Fälle ist es so, wie ich geschrieben habe. Visa der Kategorie D werden als Einreisevisa in das Schengengebiet und auch für den kurzfristigen Aufenthalt in anderen Schengenstaaten, ausgestellt. Gleichzeitig wurde eine weitere Änderung eingeführt, die Visa werden nicht mehr nur für eine einmalige Einreise ausgestellt.
    Waere sicherlich vorteilhaft, wenn es tatsaechlich gesetzmaessig so geregelt ist. Muss statt sollte. Wuerde ja auch Heiratswilligen mehr Moeglichkeiten geben, ehe es letztendlich zur Eheschliessung kommt. Trotz allem ist beim D-Visum der Passus "Aufenthaltsanzeige erforderlich" erhalten geblieben. Ansich muss ja die Ankunft unverzueglich nach Einreise beim entsprechenden Amt des Zielortes angemeldet werden. Was ist, wenn vorher drei Wochen nach Spanien, zwei Wochen nach Frankreich und drei Wochen nach Italien gereist wird. Einreisestempel bereits 8 Wochen alt und jetzt erfolgt erst die Vorsprache bei der innerdeutschen Behoerde. Sind diese ALLE ueber die Absprache des Auswaertigen Amtes mit den europaeischen Kollegen informiert? Aufenthaltsgenehmigungszustaendigkeit = Minsiterium fuer Inneres, Einreisegenehmigungen (= Visa) zustaendig das Ministerum fuer Auesseres, an der Grenze des Ankunftslandes = Zustaendigkeit Bundespolizei (Ministerium fuer Inneres, gehe ich mal davon aus). Abermals wieder viele Koeche, die es natuerlich fuer die Opfer, aeh Buerger nicht gerade ein macht.

    Ja, in der Tat, ist mir auch schon aufgefallen, dass jetzt D-Visa zum Beispiel zum Zwecke der Familienzusammenfuehrung nicht mehr als "single" sondern "multiple" Entry ausgestellt werden. Hatte mich tatsaechlich ein wenig verwundert, wuerde dann aber tatsaechlich in Bezug auf die diskutierten Aenderungen Sinn machen.

    Problem bei Aenderungen ist meist, dass sie entweder sehr spaet oder gar nicht publiziert werden. Z. B. ist es seit ein paar Monaten notwendig, einem D-Visumantrag eine Kopie der Kontaktperson in Deutschland (Verlobter oder Mutter) beizufuegen, was bis dann nicht der Fall war. Visumantragstellung. "Kopie des Passes wird benoetigt". "Seit wann denn das." "Och, dass ist eine neue Regelung, seit einer Woche". Meist wird in dieser Situation dann aber doch die Flexibilitaet gezeigt den Antrag trotzdem anzunehmen und die Moeglichkeit eingeraeumt, ein erforderliches Zusatzdokument doch noch nachzureichen obwohl eigentlich die Vorgabe ist, dass nicht komplette Antraege nicht angenommen werden.

    Frueher auch die Moeglichkeit einen D-Visumantrag ohne Sprachzertifikat stellen zu koennen. Lediglich die Verpflichtung bei der Visumantragstellung, die Pruefung innerhalb von 90 Tagen abzulegen. Somit konnte dann Visumbearbeitungszeit und Spracherlernung parallel ablaufen. Bis vor ca. einem Jahr die Hiobsbotschaft. Antragstellung nur noch mit Zertifikat moeglich. Warum? Auslaenderbehoerden haben Visumantraege als nicht komplett an die Botschaft zurueckgeschickt. Fazit, die Botschaft musste ihren Dienst am Buerger reduzieren basierend auf der Formel: Innenministerium + Aussenministerium = nicht gruen.

  7. #36
    Avatar von jerry1959

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Ein Visum gibt kein Recht zur Einreise sondern ist lediglich eine grundsaetzliche Bedingung fuer eine Einreise.
    dem ist tatsächlich so.

    Waere sicherlich vorteilhaft, wenn es tatsaechlich gesetzmaessig so geregelt ist. Muss statt sollte. Wuerde ja auch Heiratswilligen mehr Moeglichkeiten geben, ehe es letztendlich zur Eheschliessung kommt.
    Das würde aber dem Entscheider doch sein Ermessen nehmen, dass er durchaus auch für den Antragsteller einsetzen kann und wird- Ein starres MUSS-Gerüst? Nein Danke, viel zu viele Ablehnungen durch Entscheidungen am grünen Tisch.
    Trotz allem ist beim D-Visum der Passus "Aufenthaltsanzeige erforderlich" erhalten geblieben.
    tut mir leid, aber auch das ist ncht mehr richtig.
    Ansich muss ja die Ankunft unverzueglich nach Einreise beim entsprechenden Amt des Zielortes angemeldet werden.
    das sollte man tatsächlich machen, damit man dann die "richtige AE" in der Hand hat, damit kann man dann ja alles machen. Bei einer richtig bösen ABH kann es sonst, gerade beim Heiratsvisum, heißen, kein wirkliches Interesse, wird nicht verlängert, was rechtlich ok wäre. Was wichtig ist, ist einfach nur, dass die AE, vor Ablauf der 90 Tage des D-Visum erteilt wird und dafür ist der Halter, nicht die ABH zuständig. Prinzip: mündiger Bürger.
    Was ist, wenn vorher drei Wochen nach Spanien, zwei Wochen nach Frankreich und drei Wochen nach Italien gereist wird. Einreisestempel bereits 8 Wochen alt und jetzt erfolgt erst die Vorsprache bei der innerdeutschen Behoerde.
    kein Problem, aber siehe oben
    Sind diese ALLE ueber die Absprache des Auswaertigen Amtes mit den europaeischen Kollegen informiert? Aufenthaltsgenehmigungszustaendigkeit = Minsiterium fuer Inneres, Einreisegenehmigungen (= Visa) zustaendig das Ministerum fuer Auesseres, an der Grenze des Ankunftslandes = Zustaendigkeit Bundespolizei (Ministerium fuer Inneres, gehe ich mal davon aus). Abermals wieder viele Koeche, die es natuerlich fuer die Opfer, aeh Buerger nicht gerade ein macht.
    natürlich müssen grundsätzlich alle auf dem gleichen Wissenstand sein, was aber bei föderalistischen Gefügen mit verschiedenen Organisationsabläufen nicht immer gleich, von Anfang an gegeben ist, weder in Deutschland noch in der EU/Schengen. So ist das halt mit demokratischen Staaten, bei sowas sind sie "schwach" (nein, ich bin keine braune Socke, sondern bekennender Demokrat) und in vielen Sachen steckt die EU und hier gerade der Ausländerschutz, noch in den Kinderschuhen, wobei der Visakodex ein klarer Schritt in die richtige Richtung ist.
    Problem bei Aenderungen ist meist, dass sie entweder sehr spaet oder gar nicht publiziert werden. Z. B. ist es seit ein paar Monaten notwendig, einem D-Visumantrag eine Kopie der Kontaktperson in Deutschland (Verlobter oder Mutter) beizufuegen, was bis dann nicht der Fall war. Visumantragstellung. "Kopie des Passes wird benoetigt". "Seit wann denn das." "Och, dass ist eine neue Regelung, seit einer Woche". Meist wird in dieser Situation dann aber doch die Flexibilitaet gezeigt den Antrag trotzdem anzunehmen und die Moeglichkeit eingeraeumt, ein erforderliches Zusatzdokument doch noch nachzureichen obwohl eigentlich die Vorgabe ist, dass nicht komplette Antraege nicht angenommen werden.
    der finanzielle Bankrott Deutschlands zeigt sich an seinen Botschaften, die immer nur am Rande der Neuzeit entlang gleiten können. Die IT ist da ein Stiefkind und trotzdem der einzige Informationskanal, den so eine Botschaft hat, neben den schicken Schaukästen am Eingang
    Die Serviceleistung, unvollständige Anträge anzunehmen, können sich die meisten Botschaften, vom Aufwand her, nicht mehr leisten und es wird wohl auch nicht mehr lange dauern, dann wird das nirgendwo mehr passieren.

    Frueher auch die Moeglichkeit einen D-Visumantrag ohne Sprachzertifikat stellen zu koennen. Lediglich die Verpflichtung bei der Visumantragstellung, die Pruefung innerhalb von 90 Tagen abzulegen. Somit konnte dann Visumbearbeitungszeit und Spracherlernung parallel ablaufen. Bis vor ca. einem Jahr die Hiobsbotschaft. Antragstellung nur noch mit Zertifikat moeglich. Warum? Auslaenderbehoerden haben Visumantraege als nicht komplett an die Botschaft zurueckgeschickt. Fazit, die Botschaft musste ihren Dienst am Buerger reduzieren basierend auf der Formel: Innenministerium + Aussenministerium = nicht gruen.
    das nennt man Entwicklung und Anpassung an etwas neues. Andere Botschaften haben. mit Einführung A1, keine Anträge ohne A1 mehr angenommen. Bangkok hat das wohl locker gefahren und ist dann eingenordet worden, genauso wie viele ABHs auch.

  8. #37
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Vielleicht sind wir hier in Bangkok noch ein wenig ruecklaeufig, aber selbst in D-Visa ausgestellt am 12.04.2011 ist der Passus "Aufenthaltsanzeige erforderlich" noch enthalten.

    Nachdem ich nun viele viele sich vor der "Apotheke erbrechende Roesser" gesehen habe, auch mein generelles Misstrauen, wenn es um angebliche Gegebenheiten geht. Traue praktisch somit nur noch meinem eigenen Augen, anstatt dem Gezwitscher der Voegel auf dem Dach und fahre mit dieser Strategie auch bestens. Unterschiede zwischen "Erststaaten" und Schwellenlaendern sind nach meinen Erfahrungen nur rein oberflaechlich. Mehr Kosmetik als alles andere. Wenn man nur ein wenig am Make-Up kratzt...

    Gegebenenfalls werde ich mal direkt im Auswertigen Amt in Berlin schriftlich nachfragen zu den angesprochenen Themen, denn am Ende zaehlt auch immer nur das geschriebene Wort waehrend das gesprochene sehr wenig Relevanz hat. Zu schnell kommt eine ploetzliche Amnesie auf, wenn nur der Wind ein wenig auffrischt.

    Ermessensspielraum mag ja tatsaechlich gelegentlich vorteilhaft sein, ist aber im Grunde auch weder Fisch noch Fleisch. Wie die gewoehnliche Aussage eines Advokaten: "Es kommt darauf an,..." Kein Fundament, auf dem man auch nur ein Zelt errichten koennte.

  9. #38
    Avatar von franky_23

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    Ich glaube nicht, dass eine dt. Behörde sich weigert einen Antrag anzunehmen nur weil er unvollständig ist. Die Deutsche Botschaft weiss, dass sie rechtswidrig handelt, wenn sie die Antragsannahme verweigert.

    Auch sind in Deutschland die Landesbehörden für die Umsetzung aufenthaltsrechtlicher Dinge zuständig, das Innenministerium ist nur am Rande tangiert.

  10. #39
    Avatar von jerry1959

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    ich denke nicht, dass es ich um eine Weigerung der Botschaften handelt, sondern eher um eine Beratung in der Form, dass ein Antrag, sollten die geforderten Kenntnisse nicht innerhalb einer bestimmten Zeit nachgewiesen sein, nach Aktenlage entschieden werden muss.

    Für ausländerrechtliche Fragen, die EU betreffend, ist das BMI in Verbindung mit dem AA zuständig. Was dabei rauskommt, setzen die Länder dann, wie auch immer, um.

  11. #40
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Sind die Aussagen der Botschaft, dass sie Visumantraege zurueck geschickt bekommen haben.

    1. Vor ein paar Jahren wurde die Moeglichkeit eingeraeumt einen Visumantrag zur Eheschliessung nur anhand der unuebersetzen thailaendischen Papiere stellen zu koennen. Nach Antragstellung bestand somit die Moeglichkeit anschliessend die Uebersetzungen in Deutchland anfertigen zu lassen und bei der zustaendigen Behoerde einzureichen. Dieser Service wurde eingestellt, weil manche ABHs sich dahingehend bei der Botschaft beschwerten, ob diese meine, dass man in Deutschland Thailaendisch lesen koenne.

    2. Sprachpruefung. Einraeumung der Botschaft den Antrag ohne A1-Zertifikat stellen zu koennen. Es reichte die Aussage, dass derzeit am Sprachunterricht teilgenommen wurde und Verpflichtung per Unterschrift, dass die Pruefung in den naechsten 90 Tagen nachgereicht wird. Nach Bestehen der Pruefung Nachreichung des Zertifikates und Zahlung von THB 50 und die Botschaft faxte das Zertifikat an die zustaendige ABH. Oder aber Hinweis der Botschaft, dass das Visum abholbereit sei, gegen Vorlage des A1-Zertifikats im Original. Gleiches Prozedre. Zahlung von THB 50 fuer die Faxuebermittlung und Aushaendigung des Visums in einem Zug. Dann jedoch auf einmal, wortwoertliche Aussage eines ehemaligen Entscheidungstraegers, den ich seit Jahren kenne: "Man hat uns die Antraege als unkomplett zurueckgeschickt." An diesem Tag hatte man den Antrag aber noch ohne akzeptiert, weil diese Aenderungsinfo nirgendwo publiziert wurde.

    Meine persoenliche Erfahrung ist, dass die Botschaft manchmal wuerde, wenn sie koennte, doch in sachen D-Visum sind ihr eben oftmals die Haende gebunden und kommt schon mal vor, dass sich eine ABH beim Auswaertigen Amt beschwert, dass eine Auslandsvertretung ihren Job nicht ordnungsgemaess macht. Natuerlich ein Schreckgespenst fuer jeden Mitarbeiter und ergo, werden dann schaerfere Bedingungen eingefuehrt. Meine Erfahrung ist, dass es im Laufe der Jahre aufwendiger geworden ist. Frueher konnte man einen Job mit einem einzigen Gang zur Botschaft erledigen. Nun sind manchmal 3 Gaenge erforderlich, wenn sich ein Visumsverfahren nicht ueber 6 Monate hinziehen soll.

    Dadurch, dass die Laender autonom sind, wird es natuerlich nicht leichter. Manche ABHs sind sehr kooperativ und easy andere dagegen paebstlicher als der Pabst. Was bleibt? Die Botschaften richten sich an den Paebsten aus und fahren hierdurch auf Nummer sicher den Job rueffelfrei erledigt zu bekommen. Okay, den schwarzen Peter hat natuerlich hierbei der antragstellende Buerger, aber den hat er ja sowieso immer. Rechtswidrig ist so ein Kunstwort. Klingt gut auf dem Papier, aber ist irgendwie ein Luftschloss in der Realitaet. Was bleibt? Einfach das Beste aus den Gegebenheiten machen, als sich darauf zu versteifen aus einem Ackergaul einen Pegasus zu machen, denn das gelingt eigentlich nur im Traum.

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