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Wie lange dauert es, vom Einverständnis der Ausländerbehörde bis zur Visaerteilung ?

Erstellt von Socrates010160, 06.04.2011, 16:06 Uhr · 105 Antworten · 32.356 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von compuado

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    Also bei mir war es im letzten Jahr (Dez. 2010) so , dass ich alles in Deutschland vorbereitet hatte.

    Sprich der Mitarbeiter der Ausländerbehörde war vorher informiert und mit Dokumenten versehen worden.
    Ich habe dann das OK von ihm eingeholt die Anträge faxen zu können.

    Mittwochs bei der Botschaft gewesen, Anträge faxen lassen und am Dienstag (Montag war Feiertag) kam der Anruf von der Botschaft .. Visa konnten abgeholt werden.

    Hat also weniger als eine Woche gedauert.

    Visaart war: Zwecks Eheschliessung in Germany mit gleichzeitigem Familiennachzug der Kinder.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von berliner35

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    Jeder kann auf der Seite der Botschaft nachlesen,für die Erteilung eines D-Visums ist nur die ABH zuständig.
    Da es sich um eine Aufenthaltserlaubnis handelt.
    D-Visum für Heiraten in Deutschland,wird auch verlängert,durch Bescheinigung vom Standesamt.
    D-Visum für Ehegattennachzug,eventuell mit Kindern.
    Beide Visen erhalten bei der Einreise 3 Monate in den Paß gestempelt.Vor Ablauf des Visums zur ABH gehen.
    Beide Visumarten müßen sich in Deutschland umgehend bei der Meldestelle anmelden.

    Die D.Botschaft kann ein D-Visum nicht verweigern.
    Nur im Ausnahmefall,der Botschaft ist Bekannt,es kommt ein Terrorist,oder es besteht Gefahr für die BRD,diesen Sachverhalt muß sie der ABH in Deutschland mitteilen und Begründen,kommt trotzdem grünes Licht von der ABH,muß die Botschaft das Visum erteilen.
    Davon erfährt der Antragssteller aber nichts.

    Gedauert hat es bei mir 10 Tage bis zur Visumerteilung durch die Botschaft (Heiratsvisum)
    Vorgelegt bei der ABH in Berlin habe ich meinen Rentenbescheid und meinen Mietsvertrag,für Die Garantieerklärung.
    Habe den Antrag in Berlin gestellt,so mußte meine Frau nicht alle Papiere vorlegen.

    Bei eine Familienzusammenführung,braucht ein gebürtiger Deutscher keine Papiere über Wohnraum oder Einkommen vorlegen,es reicht die
    legalisirte Eheurkunde.

  4. #13
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von berliner35 Beitrag anzeigen
    Jeder kann auf der Seite der Botschaft nachlesen,für die Erteilung eines D-Visums ist nur die ABH zuständig.
    Da es sich um eine Aufenthaltserlaubnis handelt .....
    Stop.
    Hatte ich bislang anders verstanden und erlebt.
    Die Aufenthaltserlaubnis - heute "Aufenthaltstitel" - gibt es erst nach Ankunft in Deutschland.
    In das man mit einem Visum gelangt.
    Um das es hier geht.
    Oder irre ich?

  5. #14
    Avatar von Leopard

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    Nein Strike, da irrst Du Dich nicht, genau so ist es.

  6. #15
    Avatar von jerry1959

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    Aber es gibt bei den Botschaften doch zwei verschiedene Antragsformulare:

    1. Antrag auf Erteilung eines Schengenvisums für kurzfristige Visa

    2. Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis. Wenn diese positiv beschieden werden und das mit Zustimmung der zustimmungspflichtigen Auslämderbehörde, wird ein Visum der Kategorie D erteilt. Dies ist kein Schengenvisum, auch wenn der gleiche Visasticker genutzt wird, sondern eine Aufenthaltserlaubnis, mit der man alle Rechte und Pflichten hat, wie bei der Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis durch die ABH. Diese Bestimmungen gibt es bereits seit ein paar Monaten.

  7. #16
    Avatar von Leopard

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    @jerry1959

    1. Das "Schengenvisum" ist für Besuche in Deutschland UND den gesamten Schengenraum. Es gilt dementsprechend nicht nur in Deutschland, kann aber explizit nicht zum Heiraten oder zur Familienzusammenführung genutzt werden.
    "Entscheider" über das Ja oder Nein zum Visum ist hier ausschließlich die deutsche Botschaft.


    2. Das Antragsformular zur Aufenthaltserlaubnis ist erforderlich für z.B. Familienzusammenführung oder eine beabsichtigte Eheschließung in Deutschland. Es gilt ausschließlich für Deutschland und explizit nicht für andere Schengen-Staaten. Grundsätzlich wird hier 90 Tage Aufenthalt gewährt.
    "Entscheider" über Ja oder Nein ist hier ausschließlich das zuständige Ausländeramt in Deutschland. Es teilt der Botschaft lediglich die Entscheidung mit, welche dann von der Botschaft in Form eines Visums für 90 tage Aufenthalt umgesetzt wird.
    Die Aufenthaltserlaubnis (Aufenthaltstitel) wird dann innerhalb dieser 90 Tage durch das zuständige Ausländeramt in den Reisepass eingetragen (eingeklebt). Der Aufenthaltstitel wird in der Regel bei der Erstbeantragung für ein Jahr gewährt, dann für drei bis fünf Jahre und danach unbefristet.

    Diese Bestimmungen gibt es schon jahrelang.

  8. #17
    Avatar von berliner35

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    330
    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Stop.
    Hatte ich bislang anders verstanden und erlebt.
    Die Aufenthaltserlaubnis - heute "Aufenthaltstitel" - gibt es erst nach Ankunft in Deutschland.
    In das man mit einem Visum gelangt.
    Um das es hier geht.
    Oder irre ich?
    Ein D Visum wird in Deutschland umgehend verlängert um 1-3 Jahre,sobald die Heirat vollzogen ist,oder die Ehefrau in Deutschland eingereist ist.
    Dieser Personenkreis ist auch Gesetzlich verpflichtet sich nach der Einreise sofort auf dem Amt sich anzumelden.
    Das ist ein D Visum,wobei die Botschaft kein Mitspracherecht hat.

    Wo hast Du das anders erlebt?Kannst Du uns das hier erklären?

  9. #18
    Avatar von berti1959

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    Zitat Zitat von berliner35 Beitrag anzeigen
    Ein D Visum wird in Deutschland umgehend verlängert um 1-3 Jahre,sobald die Heirat vollzogen ist,oder die Ehefrau in Deutschland eingereist ist.
    Dieser Personenkreis ist auch Gesetzlich verpflichtet sich nach der Einreise sofort auf dem Amt sich anzumelden.
    Das ist ein D Visum,wobei die Botschaft kein Mitspracherecht hat.

    Wo hast Du das anders erlebt?Kannst Du uns das hier erklären?
    Ein Visum wird garantiert nicht verlängert. Ein Visum ist ein Sichtvermerk, welcher innerhalb der angegebenen Frist die Einreise nach Deutschland gestattet. Dort muß man dann zum Ausländeramt gehen und erhält eine Aufenthaltserlaubnis. Die Aufenthaltserlaubnis ist stets befristet und zweckgebunden. Nach der Heirat in Deutschland, geht man wieder zum Amt, wo dann ein Aufenthaltstitel für 1 Jahr erteilt wird. Nach Ablauf eines Jahres wir dieser Titel wieder verlängert. Sobald man 5b Jahre in Folge einen Aufenthaltstitel erhalten hat, kann man unter bestimmten Voraussetzungen eine Niederlassungserlaubnis erhalten. Zu beachten hierbei ist noch, dass solange man einen Aufenthalts.....l hat sich nie länger als 6 Monate ohne Genehmigung der Ausländerbehörde außerhalb von Deutschland aufhält, da dieser dann automatisch verfällt.

  10. #19
    MUC
    Avatar von MUC

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    Zitat Zitat von berti1959 Beitrag anzeigen
    Sobald man 5b Jahre in Folge einen Aufenthaltstitel erhalten hat, kann man unter bestimmten Voraussetzungen eine Niederlassungserlaubnis erhalten.
    Wenn die Ehe mit dem/der Deutschen fortbesteht, ist die Niederlassungserlaubnis auch schon nach 3 Jahren möglich.

  11. #20
    Avatar von franky_23

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    Berti,

    normalerweise reist man mit einem nationalen Visum zum Zwecke der Eheschließung ein. Nach der Hochzeit beantragt dann der ausländische Partner die Aufenthaltserlaubnis, gleichwohl der Antrag ja schon bei der Beantragung des Visums ausgefüllt wurde.

    Sollte die Heirat innerhalb der Gültigkeit aus Gründen für die künftigen Eheleute nichts können nicht stattfinden, dann wird i.d.R. eine Fiktionsbescheinigung ausgestellt. u.U. könnte auch ein Visum verlängert werden. Doch eine Aufenthaltserlaubnis vor der Hochzeit ist mir nicht bekannt.

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