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Wie lange dauert es, vom Einverständnis der Ausländerbehörde bis zur Visaerteilung ?

Erstellt von Socrates010160, 06.04.2011, 16:06 Uhr · 105 Antworten · 32.392 Aufrufe

  1. #91
    Avatar von Socrates010160

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    Als ich diese Frage hier einstellte, erwartete ich Erfahrungsberichte. Mittlerweile ist meine zukünftige Frau seit 2 Wochen hier und der Verwaltungsapperat hat zügig und überwiegend freundlich (mit 1 Ausnahme - die Standedbeamtin) gearbeitet.

    Es gibt überall Menschen, die sich in Selbstdarstellung verlieren und dann Foren wie diese für Ihre Machtspielchen missbrauchen. Wenn man hier die Beiträge 2er Kontrahenten liest, würde man Ihnen zu einem Duell raten wollen. Sie machen sich beide damit lächerlich, da diese Beiträge niemanden weiter bringen.

    Denjenigen, die sachlich auf meine Frage eingegangen gilt mein Dank.

    Es ist weder kompliziert noch schwierig, eine(n) Ausländer(-in) nach Deutschland zu bringen und hier zu heiraten. Man sollte dies jedoch nicht ohne ein erfahrenes Legalisations-/ Übersetzungsbüro wie Kiesow etc. tun. Vor allem dann nicht, wenn man selbst nicht vor Ort ist. Von dem CTA Translationservice/ Schule/ Legalisationsbüro in Pattaya mit seiner Leiterin Caroline Wiangwang und ihrem Mann Mr. Taworn ist jedoch ab zu raten. Hier wird abgezockt und die erbrachte Leistung ist katastrophal. Wir haben durch deren Misswirtschaft 4 Wochen verloren und ich musste ein zusätzliches mal nach Bkk fliegen.

  2.  
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  3. #92
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    ... Es ist weder kompliziert noch schwierig, eine(n) Ausländer(-in) nach Deutschland zu bringen und hier zu heiraten.
    Wenn ich ueber all die Paragraphen und Auslegungen derselben nachdenke, die ich in dieser gesamten Zeit kennenlernen durfte, dann halte ich das Verfahren nicht fuer einfach.

    Meine naive Vorstellung damals war, dass ich meine Geburtsurkunde und Personenstandsurkunde einpacke, nach Thailand fliege und heirate.
    Oder meine Frau sich einen Reisepass ausstellen, ihre Geburtsurkunde und Ledigkeitsbescheinung uebersetzen laesst, mit mir nach Deutschland fliegt und wir zum Standesamt gehen und etwas spaeter verheiratet sind.

    Vermuteter Bedarf damals: 2 Wochen und ein paar Euro.
    Das daraus eine monatelange Angelegenheit wird haette ich nie gedacht bzw. fuer moeglich gehalten.

    Gut, ist alles lange vorbei.
    Und schoen, wenn es Menschen gibt, die besser vorbereitet sind oder die Huerden klaglos akzeptieren und vielleicht sogar noch verstehen.
    Wie gesagt: es war und ist wohl auch eine reichlich naive Erwartungshaltung.

    Zur eigentlichen Umsetzung und Mitwirkung der deutschen Behoerden hatte ich mich ja bereits mehrfach positiv geaeussert.
    Mit Uebersetzungsservice hatten wir aehnliche Erfahrungen und empfehlen aufgrund der spaeter oefter in Anspruch genommenen Services von Kiesow (wir sind ja lernfaehig) ebenfalls, da auf erfahrene Leute wie dieses Buero zurueckzugreifen.
    Zumal wir beim anderen Anbieter nicht mal Geld gespart haben ........

  4. #93
    Avatar von franky_23

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    strike,

    du warst halt nicht flexibel genug. Ein paar Tage Hong Kong und die Sache hätte klappen können. Ähnlich Singapor.

    @ Socrates

    nicht immer arbeiten die Behörden in einer vernünftigen Art und Weise und beachten den besonderen Schutz der Familie in der gebotenen Art und Weise.

  5. #94
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    Hier wird abgezockt und die erbrachte Leistung ist katastrophal. Wir haben durch deren Misswirtschaft 4 Wochen verloren und ich musste ein zusätzliches mal nach Bkk fliegen.
    Sieh es positiv, dann bekommst durch Meilengutschriften bals einen Vielfliegerstatus

  6. #95
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Waere es nicht prima, wir haetten Gesetze, die jeder versteht, die Intension fuer jeden erkennbar bleibt, die nicht durch zig Anweisungen dem handelnden Beamten erst einmal nahegebracht werden muessen?
    Genau das ist es doch, dass vom Gesetzgeber vermieden will. Klarheit, auf der man "festgenagelt" werden kann und zwar ohne wenn und aber. Gilt aber nicht nur fuer die Gesetzgeber sondern fuer alle sogenanten Entscheidungstraeger. Sich fuer eine Entscheidung zu verantworten. Koennen die wenigsten.

    Somit dann meist immer nur verbale Aussagen, anstatt etwas schriftliches mit einer Unterschrift darunter nur dahergesagtes bla, bla ohne jeglichen Wert. Somit reagiere ich im Regelfall auch in geschaeftlichen Angelegenheiten nicht auf Anrufe. Schicken sie mir eine E-Mail oder ein Telefax mit ihren detaillierten Kontaktdaten und auch, worum es konkret geht. Oftmals eruebrigt sich die Sache dann von selbst. Ist ein Grundproblem. Die Furcht sich verantworten zu muessen. Nein, nicht fuer die Taten und Entscheidungen anderer sondern lediglich fuer die eigenen. Bereits viel zu viel verlangt. Verstoesst vermutlich bereits gegen die Menschenrechte.

  7. #96
    Avatar von franky_23

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    Gerade im Aufenthaltsgesetz wird den Behörden ein weiter Ermessensspielraum eingeräumt. Das bedeutet einerseits, die Behörde kann sehr flexibel reagieren. Andererseits ist man der Behördenentscheidung fast ausgeliefert. Denn eine verwaltungsgerichtliche Überprüfung ist keine wertende Überprüfung sondern nur ein Überprüfen ob gegen Recht und Gesetz verstoßen wird. Da bei Nutzung des weiten Ermessensspielraumes es kaum der Fall sein wird, dass Gegen Recht und Gesetz verstoßen wird, sind den Entscheidungen einer Behörde Tür und Tor geöffnet. Auf Grund der komplexen Materie wie Verordnungsvollmacht innerhalb eines Gesetzes, zigmaliger Verweis auf andere Paragrafen (Schachtelinfo) enthält, dann kann es bei einer Fehlentscheidung durch die Verwaltung i.d.R. auch nur ein rechtswidriges und kein pflichtwidriges Verhalten geben.

    Da die Politiker auf die Verwaltung angewiesen sind, arbeitet jeder jedem zu. Bürgerfreundlichkeit? Wo gibt es denn das! Stoiber hat doch mit dem in Pension gegangenen Struck eine Förderalismusreform in Angriff genommen. Was kam dabei raus?

  8. #97
    Avatar von regn

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    strike,

    du warst halt nicht flexibel genug. Ein paar Tage Hong Kong und die Sache hätte klappen können. Ähnlich Singapor.
    Hi
    kannst Du das mal näher erläutern? Und wenn man dort heiratet, welches Recht gilt dann? Insbesondere - kann man dann dennoch einen Ehevertrag mit gewissen Ausschlüssen machen?
    vG

  9. #98
    Avatar von franky_23

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    mach den Ehevertrag immer vorher. Recht ist so eine Sache. Wenn das Problem in D entsteht, entscheidet ein Deutsches Gericht welches Recht anwendbar ist. Wenn es um einen Sachverhalt in Thailand geht, wird ggf. ein Thaigericht bestimmen nach welchem Recht "gerichtet" wird.

  10. #99
    Avatar von JT29

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    Ich lese das nun ganz anders: Regn will doch näher erläutert haben, wie "einfach" es in Hongkong und Singapur klappt, welches Recht dort gilt und wie es mit einem Ehevertrag dort läuft ....

  11. #100
    Avatar von berliner35

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Gerade im Aufenthaltsgesetz wird den Behörden ein weiter Ermessensspielraum eingeräumt. Das bedeutet einerseits, die Behörde kann sehr flexibel reagieren. Andererseits ist man der Behördenentscheidung fast ausgeliefert. Denn eine verwaltungsgerichtliche Überprüfung ist keine wertende Überprüfung sondern nur ein Überprüfen ob gegen Recht und Gesetz verstoßen wird. Da bei Nutzung des weiten Ermessensspielraumes es kaum der Fall sein wird, dass Gegen Recht und Gesetz verstoßen wird, sind den Entscheidungen einer Behörde Tür und Tor geöffnet. Auf Grund der komplexen Materie wie Verordnungsvollmacht innerhalb eines Gesetzes, zigmaliger Verweis auf andere Paragrafen (Schachtelinfo) enthält, dann kann es bei einer Fehlentscheidung durch die Verwaltung i.d.R. auch nur ein rechtswidriges und kein pflichtwidriges Verhalten geben.
    Was ist mit Grundgesetzwriedriges Verhalten?
    Ich kann kein Gesetzestext finden im Aufenthaltsrecht das anwendbar ist auf einen gebürtigen Deutschen,mit einer Außnahme,der Nachweis von AI,der bei der Visaausstellung der Botschaft vorzulegen ist.

    Ein gebürtiger Deutscher geht zur Ausländerbehörde (ABH)legt dort die Eheurkunde vor.verheiratet mit einer Ausländerin
    Die ABH hat das Recht diese Urkunde zu prüfen nach dem EGBGB Artikel 6 Artikel 13 und Artikel 14,den Nachweis müßen die Eheleute erbringen.
    Auf die Frage über Einkommen,erklärt er,er bekomme HARTZ IV,seine Ehefrau und eventuell die miteinreisenden leiblichen Kinder der Ehefrau werden auch Hartz IV Beantragen.
    Nach welchem Gesetzt im Ausländerrecht will nun die ABH die Vorabvisumerteilung verweigern?
    Solltest du nun hier ein Gesetz angeben,müßte in diesem Gesetzestext auch stehen,entgegen dem Artikel 6 des GG ist ist dieser Gesetzestext anwendbar.So steht es im GG,das GG steht über jede Gesetzgebung und ist einzuhalten.Das GG ist oberste Gesetzgebung.

    Sollte ein Gesetzestext gegen einen Artikel des GG verstoßen,so muß das aus Gesetzestext hervorgehen,auf welchen Artikel des GG sich der Gesetzestext stützt,oder sich gegen den Artikel des GG trotzdem anwenden läßt.

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