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Wegerecht als Gewohnheitsrecht in TH?

Erstellt von gerhardveer, 01.05.2012, 13:49 Uhr · 63 Antworten · 6.919 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von gerhardveer

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    Auf dem Grundstück stand seit "Jahrhunderten" das Eltern- und Großelternhaus - daher ging ich damals vor zehn Jahren in meiner tumben TH-Unerfahrenheit davon aus, dass da alles o.k. ist, zumal der Vater meiner Frau selbst mal Bürgermeister war...

  2.  
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  3. #12
    Avatar von DisainaM

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    wollte vor 5 Jahren mal ein Grundstück in einer pleite gegangenden Villagesiedlung kaufen,
    die ca. 200 Meter von der goverment road entfernt lag. Mein Anwalt hat mich strikt davor gewarnt, wegen unklaren Besitzverhältnissen der Villagewege und wegen mangelndem direkten government road Zugang.
    Ansprüche vor Gericht geltend zu machen, sind ein endloses Unterfangen mit ungewissem Ausgang in Thailand.

    Wenn ein Kauf möglich ist, dann kaufen.

    Nur wenn sich ein neuer Nachbar agressiv einführt, der auch in Zukunft mit anderen Sachen einem das Leben zur Hölle machen will,
    sollte man sich überlegen, wie man seine Lebensrestzeit zubringen will.

    wenn man kauft, dann unbedingt ins Chanot eintragen lassen,
    alles andere wäre Unfug.
    Dementsprechend auch nur mit dem richtigen verhandeln, der im Nachbar-Chanot steht.

  4. #13
    Avatar von Nokgeo

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    Hatte mich selbst vor XX Jahren mal für ein Grundstück auf Ko Samui interessiert.
    Mir mit Ex Thaifrau... einige angeschaut.

    Da mir das mit der Grundstückszufahrt,Anbindung an ne öffentliche Strasse suspekt war, hab ich die Finger von gelassen.
    _____

    Thl.Freundin,
    bei Ihr, wurde seitens Eltern...das Land der Eltern vor Jahren, für Söhne und Töchter parzelliert..

    Durch die genaue Parzellierung, Vermessung, hatte sich ergeben..das Townhouse Bebauung, zu dicht an 3 parzellierte Grundstücke -> im hinteren Teil dran war..bzw. genaugenommen auf die Fläche der 3 hinteren parzellierten Grundstücke ging..( ~ 1.5 Meter )

    Freundin hat sich mit dem Grunstückseigentümer ( Townhouse ) hinter Ihrem Grundstück auf einen Ausgleich geeinigt. Ohne Gericht und Trala-la. Waren bei Ihr 20 Meter in der Breite..

    Preis war ein Appel und ein Ei..aus der Erinnerung.( schon ne Weile her )

    Soll der Townhausbesitzer seine " Vermiet - Barakken " per Trennscheibe einkürzen..ne neue Mauer bauen..? Stress..

    Alles alteingesessene Grundstückseigentümer, die das betraf..
    ____________________
    ____________________

    Pu yai baan um Vermittlung und Hilfe ansprechen..

    Zugereisste Bangkokians.möchten sicher in Zukunft,dort Ruhe geniessen..

    Sich vernünftig einigen..mehr fällt mir dazu nicht ein.

  5. #14
    Avatar von tira

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    Lightbulb

    Zitat Zitat von Nokgeo Beitrag anzeigen
    .....Sich vernünftig einigen..mehr fällt mir dazu nicht ein.
    moin,

    ...... sprich kaufen, solange die noch willens sind.


  6. #15
    Avatar von Nokgeo

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    Mal ehrlich,..als neu Zugereister..gerade in TH. von meinem Denken her..kleine Brötchen backen.

  7. #16
    Avatar von thedi

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    Sali Gerhard,

    Wie alle anderen würde ich Dir empfehlen zu kaufen. Geld spielt Dir weniger eine Rolle. Rechne damit dass Du überzahlen musst - egal, auch wenn Du das total überzahlen musst. Ruhe und Seelenfrieden sind mehr Wert. Geld ist nur Papier. Damit kann man sich - sofern man es gut einsetzt - Lebensqualität kaufen. Mach das: kauf Dir Lebensqualität!

    Solche eingeschlossene Grundstücke gibt es im Isaan jede Menge. Ist fast schon die Regel. Enstanden sind die mit der Zeit: ein grösseres Grundstück wurde von den Eltern für die vielen Kinder aufgeteilt. Natürlich kann der Bruder beim Haus der Schwester vorbau gehen - auch mit den Kühen und Wasserbüffeln - mehr gab es damals nicht. Dann wird das Land weiter vererbt, es werden nun plötzlich Grenzsteine gesetzt, Zäune gebaut und der eine oder andere, der ausgezogen ist, verkauft an Fremde. Nun beginnen die Probleme.

    Das ist an und für sich nichts neues. Geschlichtet wird das durch den phu yai baan und durch alte 'Urgesteine' im Dorf. Dabei werden natürlich vernünftige Lösungen gesucht.

    Also den phu yai baan und Verwandte mit Gewicht (Alte Grossväter und Onkeln und Tanten, Lehrer, Beamte usw) bei den Verhandlungen mit einbeziehen. Du solltest Dich im Hintergrund halten und vor allem freundlich wirken. Unsichtbar kannst Du nicht sein - die anderen sind ja nicht blöd. Also: sei sichtbar, aber etwas im Hintergrund und wirke vor allem sympatisch. Rechthaberisch wird kaum je als sympatisch empfunden. Es kommt zuerst einmal darauf an, ob es mit goodwill geht.

    Wenn keine Einigung möglich ist, dann bleib mal zuerst cool. Die sind in Bangkok und sind wahrscheinlich so fremd in Deinem Dorf wie Du und Deine Familie - wenn nicht noch fremder. Benutze den Weg weiterhin - ohne Aufsehen zu machen. Erst wenn sie dann wirklich bauen wieder mit phu yai baan, Anwalt und was auch immer auffahren. Die Zwischenzeit weiter nutzen um sich im Dorf ein Netz aufzubauen. Schlussendlich wird das entscheiden: wer hat die besseren Beziehungen am Ort.

    Mit freundlichen Grüssen

    Thedi

  8. #17
    Avatar von gerhardveer

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    Sali Thedi,

    Du hast völlig recht und ich will auch nur meine Ruhe. Ich hoffe nur, dass meine Frau da mitmacht, die ist nämlich über das - vorsichtig ausgedrückt - sehr rüde Verhalten der Neuen stinksauer. Es ist schon ein wirklich dicker Hund, wenn man einen seit - ich schätze mal - hundert Jahren bestehenden Weg einfach dicht machen will und dabei kalt lächelnd erwartet, dass Alteingesessene in Zukunft eine weiten Umweg ins Dorf haben. Für die alte Mutter der Nachbarn z.B. wird das die Isolation bedeuten. Anderseits sehe ich für mich auch nicht ein, weshalb ich für die anderen die Kohle aus dem Feuer holen soll, nur weil ich ggf. im Gegensatz zu ihnen einen Anwalt bezahlen könnte...
    Nur: zum Affen will ich mich natürlich auch nicht machen lassen nach dem Motto "Vom Farang verlangen wir das Zehnfache".... - da hoffe ich auf den Pujai Ban, zu dem wir ein gutes Verhältnis haben!

  9. #18
    Avatar von Chak

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    Ich bin mir sicher Prinzipienreiterei führt hier zum Ziel.

  10. #19
    Avatar von benni

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    der Fall ist relativ harmlos, da es eigentlich nur um den Erwerb dieses kleinen Fleckens Erde geht. Kopf bewahren, nicht einmischen, die Thais es untereinander ausmachen lassen und dann ist die Sache erledigt.
    Kenne ganz andere Fälle, wobei jemand sein Grundstück, durch das der einzige Weg zu anderen Grundstücken führt, zubauen und ummauern wollte. D.b. die anderen wären komplett abgeschnitten gewesen. Auch hierbei lange Verhandlungen, die Kontrahenten waren in beiden Lagern alteingessene Thai Familien, und schlußendlich eine Einigung mit Unterstützung des Puyai Baans.
    Habe selbst 7 Rai am Meer durch das sogar ein betonierter Weg führt, stört mich gar nicht.....

  11. #20
    Avatar von gerhardveer

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    Zitat Zitat von benni Beitrag anzeigen
    Kopf bewahren, nicht einmischen, die Thais es untereinander ausmachen lassen
    Da halte ich es schon immer mit Thedi - "Außenauftritte" sind Rattanas Sache...

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