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Vor/Nachteile von Abmeldung in Deutschland ?

Erstellt von roelfle, 14.11.2010, 12:31 Uhr · 40 Antworten · 16.018 Aufrufe

  1. #11
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Da täuschst Du Dich. Sie will kein Haus. In und rund um Bangkok gibt's genug schöne Wohnungen.

    Und ich bin auch nicht so wie der Kollege BKK (wie heißt er jetzt eigentlich? Monta?). Ich baue keine Häuser in Isaan, die ich danach nicht besitze. Entweder mag eine Frau mich oder mein Geld. Beim letzteren dauert eine Beziehung nicht lange.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von Joerg_N

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    Falls Du mich meintest - ich bezog es auf den Threadstarter

  4. #13
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Das stimmt so nicht. Die Bescheinigung sowie das gesetzlich verbriefte Recht aus AufenthaltsG gilt solange sie mit einem Deutschen verheiratet ist und zusammenlebt. Ihre Abwesenheit aus D kann mehrere Jahre dauern und wird rein praktisch nur limitiert durch den fehlenden Übertrag der AU in den alle 5 Jahre erneut ausgestellten thail. e-Paß. Und selbst diese Klippe kann umfahren werden, wenn man den letzten thail. Reisepaß mit der AU ebenfalls mitbringt.
    Die Bescheinigung kostet 10 Euro und gilt unbefristet. Sie sagt im Kern nur den lapidaren Satz aus: Bei Person xyz erlischt die Niederlassungserlaubnis nicht.
    leider stimmt dass so schon lange nicht mehr, wenn der unbefristete Aufenthaltstitel durch einen zulangen Auslandsaufenthalt erloschen ist,
    und die Ehe besteht mit dem Deutschen fort, so muss ein neuer Aufenthaltstitel beantragt werden, der sich dann immer nach den Regeln der dann aktuellen gesetzlichen Lage richtet, was auch fuer das Visum zur Familienzusammenfuehrung gilt.

    Nach § 51 Abs. 1 Nr. 7 AufenthG erlischt der Aufenthaltstitel nur dann, wenn der Ausländer nach einer Ausreise nicht innerhalb von sechs Monaten oder einer von der Ausländerbehörde bestimmten längeren Frist wieder eingereist. Es kommt nach dieser Vorschrift eben gerade nicht darauf an, wie lange sich der Inhaber eines Aufenthaltstitels im Laufe eines Jahres insgesamt im Ausland aufgehalten hat.

    Allerdings darf ein Ausländer das Recht, sich bis zu sechs Monaten (beziehungsweise bis zum Ablauf der von der Ausländerbehörde bestimmten längeren Frist) im Ausland aufzuhalten, ohne den Aufenthaltstitel zu verlieren, nicht missbraucht werden. Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts der Aufenthaltserlaubnis nicht dadurch vermeiden, dass der jeweils kurz vor Ablauf von sechs Monaten mehr oder weniger kurzfristig in das Bundesgebiet zurückkehrt (BVerwG, Beschluss vom 30.12.1988, Az. 1 B 135.88). Allerdings sind auch insoweit die Umstände des Einzelfalls zu berücksichtigen. Auch eine nur kurze Rückkehr in die Bundesrepublik kamen die Sechs-Monats-Frist unterbrechen, wenn sie zum Beispiel dazu dient, den Lebensmittelpunkt in Deutschland trotz eines längeren Aufenthalts im Ausland aufrechtzuerhalten (OVG Koblenz, Beschluss vom 30.06.2003, 10 B 10830/03).

    Nach Ihren Angaben ist davon auszugehen, dass die Aufenthaltszeiten Ihrer Ehefrau in der Bundesrepublik in erster Linie dazu dienen, den Lebensmittelpunkt in Deutschland trotz der längeren Aufenthalt in der Türkei aufrechtzuerhalten, zumal er offensichtlich eine familiäre Lebensgemeinschaft besteht und sie selbst ihren gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik haben. Die unter Umständen auch kurzfristige Rückkehr Ihrer Ehefrau würde also gerade nicht unter die oben angegebene Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts fallen. Allerdings sollten die Aufenthalte tatsächlich nicht auf wenige Tage beschränken.

    Im Hinblick auf die offenbar bestehende Lebensgemeinschaft und der Tatsache, dass Ihre Ehefrau regelmäßig nach ihrer Auslandstätigkeit wieder in die Bundesrepublik zurückkehrt, kommt auch ein Erlöschen der Aufenthaltserlaubnis nach § 51 Abs. 1 Nr.6 AufenthG nicht in Betracht, da Ihre Ehefrau nicht aus einem seiner Natur nach NICHT vorübergehenden Grunde ausreist.

    Ferner möchte ich darauf hinweisen, dass bei Ausländern mit einer Aufenthaltserlaubnis im allgemeinen eine längere Frist für die Rückkehr von Auslandsaufenthalten bestimmt werden kann, wenn der Aufenthalt aus Gründen der Berufsausübung oder dringenden persönlichen Gründen erforderlich ist. Zuständig für die Fristbestimmung ist nach § 71 Absatz 1 AufenthG die Ausländerbehörde.

    Die aktuelle Fassung des §§ 51 Abs. 1 AufenthG :

    § 51 Beendigung der Rechtmäßigkeit des Aufenthalts; Fortgeltung von
    Beschränkungen
    (1) Der Aufenthaltstitel erlischt in folgenden Fällen:
    1. Ablauf seiner Geltungsdauer,
    2. Eintritt einer auflösenden Bedingung,
    3. Rücknahme des Aufenthaltstitels,
    4. Widerruf des Aufenthaltstitels,
    5. Ausweisung des Ausländers,
    5a. Bekanntgabe einer Abschiebungsanordnung nach § 58a,
    6. wenn der Ausländer aus einem seiner Natur nach nicht vorübergehenden Grunde
    ausreist,
    7. wenn der Ausländer ausgereist und nicht innerhalb von sechs Monaten oder einer von
    der Ausländerbehörde bestimmten längeren Frist wieder eingereist ist,
    8. wenn ein Ausländer nach Erteilung eines Aufenthaltstitels gemäß der §§ 22, 23 oder
    § 25 Abs. 3 bis 5 einen Asylantrag stellt;
    ein für mehrere Einreisen oder mit einer Geltungsdauer von mehr als drei Monaten
    erteiltes Visum erlischt nicht nach den Nummern 6 und 7.
    Antwort geschrieben am 13.06.2010 20:38:35
    Rechtsanwalt Siegfried Huber-Sierk
    Erlöschen des Aufenthaltstitels ? Ausländerrecht frag-einen-anwalt.de

    noch ein Trick
    3. Befinden sich im Reisepass eines Ausländers Ein- und Ausreisestempel der Grenzkontrollbehörden seines Heimatlandes und steht aufgrund von Erkenntnissen des Auswärtigen Amtes fest, dass diese Behörden normalerweise Ein- und Ausreisen sorgfältig durch Passtempel dokumentieren, so spricht eine tatsächliche Vermutung dafür, dass der Ausländer sich die gesamte Zeit ununterbrochen in seinem Heimatland aufgehalten hat.
    4. Zur Entkräftung dieser Vermutung bedarf es zwar nicht des vollen Beweises, dass der Ausländer vorübergehend nach Deutschland zurückgekehrt war, aber es müssen zumindest Umstände vorliegen, die dies als ernsthaft möglich erscheinen lassen.
    Niederschsisches Oberverwaltungsgericht - Rechtsprechungsdatenbank

    wenn die th. Ehefrau einen th. Zweitpass hat, und auch in diesen sich die Aufenthaltserlaubnis befindet,
    sie also theoretisch mit beiden Paessen reisen koennte,
    und geht spaeter ein Pass mit seinen Grenzkontrollstempeln verloren,
    so liegen damit Umstaende vor, die es ernsthaft moeglich erscheinen lassen, dass die Frau sich nicht gemaess den Grenzkontrollstempeln in ihrem ersten Pass sich ununterbrochen in ihrem Heimatland befunden hat.

  5. #14
    Avatar von waanjai_2

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    Mache es doch nicht so schwer. Schau Dir einfach die spezialgesetzliche Regelung (sog. Rückausnahme) des $ 51 Absatz 2 Satz 2+3 an:

    "(2) Die Niederlassungserlaubnis eines mit einem Deutschen in ehelicher Lebensgemeinschaft lebenden Ausländers erlischt nicht nach Absatz 1 Nr. 6 und 7, wenn kein Ausweisungsgrund nach § 54 Nr. 5 bis 7 oder § 55 Abs. 2 Nr. 8 bis 11 vorliegt. Zum Nachweis des Fortbestandes der Niederlassungserlaubnis stellt die Ausländerbehörde am Ort des letzten gewöhnlichen Aufenthalts auf Antrag eine Bescheinigung aus."

    Dieses Recht haben wir in der Verwaltung der Stadt Köln und auch bestätigen lassen. Nachdem wir denen erzählt haben, dass wir ein Haus in Udon hätten und dort überwiegend wohnen würden. Aber dass wir halt sicherstellen wollten, dass unsere Frauen auch bei jahrelanger Abwesenheit aus Deutschland nicht ihre Niederlassungserlaubnis verlieren würden. Darauf hin bekamen wir für 10 Euro eine zeitlich und inhaltlich völlig unbefristete Bescheinigung. Haben inzwischen schon einige Familien so gemacht. Wurde ja auch schon als Detail hier im Nittaya diskutiert.

  6. #15
    Avatar von DisainaM

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    wo Du Recht hast, hast Du recht,

  7. #16
    Avatar von roelfle

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    besten dank für eure beiträge.
    einige informationen können wir gebrauchen,andere treffen nicht auf uns zu.
    wir lesen weiter gespannt mit und fragen wenn uns was unklar ist.
    leider wird meine frau ihren aufenthaltstitel verlieren wenn sie länger als 6 monate,am stück, ausser landes ist.
    (so sagt es unsere zuständige ausländerbehörde).
    wird mir wirklich was von meiner rente abgezogen wenn mein ständiger wohnsitz in thailand ist?

    gruß Roelfle u. Pem

  8. #17
    Avatar von maphrao

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    Zitat Zitat von tomtom24 Beitrag anzeigen
    Ein wesentlicher Vorteil fuer mich ist, dass ich jetzt auch meinen Pass hier bei der Botschaft beantragen kann. Bleibst Du in Deutschland gemeldet, musst Du ihn auch in Deutschland beantragen.
    Stimmt nicht, du kannst ihn immer bei der Botschaft beantragen, es ist nur weitaus günstiger, wenn du in Deutschland abgemeldet bist.

  9. #18
    Avatar von wasa

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    wird mir wirklich was von meiner rente abgezogen wenn mein ständiger wohnsitz in thailand ist?
    Es kommt darauf an wie du deine Renten Anwartschaft erworben hast,normalerweise nicht.
    In jeder groesseren Stadt gibt's eine Rentenberatungsstelle oder DRV Berlin.
    Wie/wohin soll die Rente denn ausgezahlt werden?

    Um Deinem deutschen Bankinstitut klarzumachen, dass Du inzwischen Steuerausländer bist, reicht es in der Regel aus, denen per e-mail eine deutsche Übersetzung deines Hausbuches zuzusenden. Ab dann wirst Du als Steuerausländer geführt und bekommst keine Kapitalertragssteuer für Sparguthaben etc. mehr abgehalten (bzw. keine Abgeltungssteuer wie das heute heißt).
    Was ist mit dem Doppelbesteuerungsabkommen mit TH?
    Da es hier sich ja wohl um ein groesseres Vermoegen handelt,um von 1% Rendite u.a. in TH leben zu koennen,koennte ich mir eine Kontrolmeldung unserer Steuerbehoerde nach TH durchaus vorstellen.
    Hier gibt's inzwischen sogar 1.75% Zinsen minus 15% Abgeltungssteuer.

  10. #19
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Zu den Vor-/Nachteilen.
    Um Deinem deutschen Bankinstitut klarzumachen, dass Du inzwischen Steuerausländer bist, reicht es in der Regel aus, denen per e-mail eine deutsche Übersetzung deines Hausbuches zuzusenden. Ab dann wirst Du als Steuerausländer geführt und bekommst keine Kapitalertragssteuer für Sparguthaben etc. mehr abgehalten (bzw. keine Abgeltungssteuer wie das heute heißt).
    Nur leider entscheidet die Bank nicht über die Steuerpflicht.
    Die Kapitalertragsteuer heißt übrigens immer noch so.

  11. #20
    Avatar von waanjai_2

    Registriert seit
    24.10.2006
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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Nur leider entscheidet die Bank nicht über die Steuerpflicht.
    Die Kapitalertragsteuer heißt übrigens immer noch so.
    Wer soll es verhindern, dass die Bank zukünftig kein Geld mehr abführt?
    Mitte September erhielt ich von einer Sparkasse, wo ich mich erst im Sommer d.J. gemeldet hatte und denen meine thail. Wohnsitzbestätigung überreicht hatte, folgendes Schreiben:
    Zinsgutschrift bei Status als Steuerausländer
    Zinsertrag: xyz Euro
    Berechnungsgrundlage für die Kapitalertragssteuer: 0 Euro.
    Auszahlbetrag: xyz Euro

    Klares, kurzes Schreiben, wie man es als Steuerausländer gerne hat.

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